DE1233775B - Spundverstaerkung - Google Patents

Spundverstaerkung

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DE1233775B
DE1233775B DEF33886A DEF0033886A DE1233775B DE 1233775 B DE1233775 B DE 1233775B DE F33886 A DEF33886 A DE F33886A DE F0033886 A DEF0033886 A DE F0033886A DE 1233775 B DE1233775 B DE 1233775B
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/02Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape
    • B65D7/04Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by shape of curved cross-section, e.g. cans of circular or elliptical cross-section
    • B65D7/045Casks, barrels, or drums in their entirety, e.g. beer barrels, i.e. presenting most of the following features like rolling beads, double walls, reinforcing and supporting beads for end walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Spundverstärkung Die Erfindung bezieht sich auf eine Spundverstärkung für die Spundöffnung, die in dem Mantel eines einwandigen, im wesentlichen aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem Material hergestellten Behälters, insbesondere eines Fasses, in einer vom Mantel nach außen gerichteten Spundhülse ausgebildet ist, an deren äußerem Rand allseits eine äußere Verstärkungsplatte befestigt ist, die an ihrem Rand mit dem Behältermantel verschweißt ist.
  • Es sind bereits Metallbehälter oder Fässer bekannt, bei welchen die Spundöffnung in einer massiven Spundplatte ausgebildet ist, die in einem Ausschnitt des Faßmantels durch Schweißung befestigt ist. Diese sehr massive Spundplatte hat den Zweck, die an der Spundöffnung auftretenden Beanspruchungen aufzunehmen. Notwendigerweise ist die Stärke der Spundplatte wesentlich größer als die der verhältnismäßig dünnen Faßwandung. Dadurch treten an der Schweißnaht, welche die Platte mit der Faßwandung verbindet, insbesondere beim Aufschlagen des Fasses auf die Spundplatte, unterschiedliche Spannungen auf, die nach kurzer Zeit zu Rißbildungen führen.
  • Eine weitere, bekannte Behälterart zeichnet sich dadurch aus, daß zwei Halbschalen miteinander in der Behältermittelebene verschweißt sind, die die Spundöffnung mit Spundhülse enthält, um die herum an der Behälteraußenseite eine Verstärkungsplatte angeordnet ist, welche an ihrem äußeren und inneren Rand mit dem Behältermantel bzw. dem äußeren Rand der Spundhülse verschweißt ist. Diese Verstärkungsplatte ist auf einem abgeflachten Teil des Mantels angeordnet und derart geformt, daß durch die Verstärkungsplatte auch die durch die Abflachung fortgefallenen Abschnitte der Rollreifen des Fasses ersetzt werden. Aus diesem Grund bildet diese Verstärkungsplatte einen sehr umfangreichen und schweren Teil, der eine erhebliche Menge Material erfordert und merklich zum Leergewicht des Behälters beiträgt.
  • Weiter ist ein Faß bekannt, das im Bereich der Spundhülse doppelwandig ausgebildet ist, wobei die Spundhülse von einem Hohlraum umgeben wird. Die Spundhülse wird in diesem Fall von einem massiven Ring gebildet, der unter anderem durch eine zum Behälterinneren liegende Schweißnaht in dem Mantelausschnitt befestigt ist. Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei der üblichen Handhabung eines Fasses eine solche Konstruktion nicht zweckmäßig ist. Die den Hohlraum umgebenden Mantelabschnitte und der Spundstutzen können beim Aufschlagen des Fasses verbeulen, wodurch auch die Schweißstellen zwischen dem Spundstutzen und Mantel bzw. äußeren Hohlraumabschluß Risse bekommen und der Hohlraum dadurch undicht wird Der undicht gewordene Hohlraum bildet aber einen Sammelplatz für Flüssigkeitsreste, die ohne Öffnung des Hohlraumes nicht zu beseitigen sind.
  • Eine weitere bekannte Faßkonstruktion kann als Versuch aufgefaßt werden, diesen Nachteil zu beseitigen. Danach soll auf den kurzen Spundöffnungsstutzen eines einwandigen Metallbehälters oder -fasses ein Stützring aufgeklemmt werden, der an seinem äußeren Rand mit der Außenseite des Behältermantels durch eine Schweißraupe festverbunden ist; außerdem ist der äußere obere Rand des Stützkörpers durch eine Schweißnaht mit einem Blechkragen verbunden, der wiederum durch eine Schweißnaht an seinem äußeren Rand mit dem Mantel des Behälters verbunden ist und so zwischen Mantel und Stützkörper einen Hohlraum abschließt.
  • Die Aufklemmung des Stützkörpers auf den verhältnismäßig kurz ausgebildeten Stutzen in der Behälterwand ermöglicht, daß bei Verbiegungen des Spundbereiches Flüssigkeit in den zwischen Stützkörper und Behälterwand vorhandenen Fugenraum eindringen und sich dort sammeln kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Spundverstärkung für die Spundöffnung eines einwandigen, im wesentlichen aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem Material hergestellten Behälters die äußere Verstärkungsplatte an dem Behältermantel so abzustützen, daß trotz sparsamster Materialverwendung sich eine äußerst widerstandsfähige Spundverstärkung ergibt. Diese Aufgabe wird für eine Spundverstärkung der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß die Spundhülse einteilig mit einer in einem Ausschnitt des Behältermantels eingeschweißten inneren Verstärkungsplatte hergestellt und die äußere Verstärkungsplatte innerhalb des Randes der inneren Platte von außen her mit dieser verschweißt ist und daß ein an sich bekannter Stützkörper in Gestalt eines Gußstückes innerhalb des von den Verstärkungsplatten und der Spundhülse umschlossenen Raumes die Spundhülse umgibt und den wesentlichen Teil der äußeren an der inneren Verstärkungsplatte abstützt.
  • Die Erfindung ermöglicht, zwischen äußerer und innerer Verstärkungsplatte, die aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem Material sein können, einen wesentlich leichteren Aluminiumstützkörper anzuordnen, der trotz geringen Gewichtes die Aufgabe erfüllt, die äußere Verstärkungsplatte an der inneren abzustützen. Dabei braucht der zwischen innerer und äußerer Verstärkungsplatte verfügbare Raum nicht restlos ausgefüllt zu werden. Es genügt, wenn die Spundhülse von dem Stützkörper völlig umschlossen ist, der außerdem noch die wesentlichen Teile der äußeren an der inneren Verstärkungsplatte abstützt.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt ein Faß und veranschaulicht die Spundöffnung und die sie umgebende Spundverstärkung; Fig.2 zeigt in größerem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1 und veranschaulicht die nach außen gezogene Spundhülse, die einen Teil der inneren Verstärkungsplatte bildet, den diese Hülse umgebenden Stützkörper und die äußere, auf der Außenseite der inneren Platte aufgeschweißte Verstärkungsplatte; F i g. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der F i g. 2 und zeigt die Spundhülse und die zum Schutz dienenden Rollflächen in ihren Lagen zueinander; Fig.4 ist eine ähnliche Darstellung wie Fig.3 einer etwas geänderten Ausführung, bei der die Spundhülse an der inneren Verstärkungsplatte angeschweißt ist; F i g. 5 zeigt in auseinandergezogenem Zustand und im Schnitt den Zusammenbau der einzelnen für einen größeren Behälter bzw. ein größeres Faß bestimmten Teile; Fig. 6 zeigt die Teile nach Fig. 5 nach ihrem Zusammenbau, jedoch vor dem Zusammenschweißen und nachdem die Spundhülse aufgeweitet worden ist; Fig.7 entspricht etwa der Fig.6, zeigt jedoch die flanschartige Umbördelung der Spundhülse an ihrem oberen Ende und veranschaulicht die einzelnen Teile der Verstärkung in zusammengeschweißtem Zustand; F i g. 8 zeigt im Grundriß das Stützkörpergußstück für Fässer üblicher Größe; F i g. 9 zeigt das Stützkörpergußstück in Seitenansicht gemäß den Pfeilen 9-9 der F i g. 8; Fig. 10 zeigt das Gußstück in Seitenansicht gemäß den Pfeilen 10-10 der Fig. 9.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Behälter bzw. das Faß 10 ist aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, die aus rostfreiem, also nicht korrodierendem Stahlblech gepreßt sind. Bei Verwendung von rostfreiem Stahlblech werden die einzelnen Teile nach dem Zusatz menfügen miteinander verschweißt, und zwar beispielsweise nach dem Schmelzschweißverfahren, bei dem das Metall der zusammenzufügenden Teile an der Stoßstelle verflüssigt wird und sich vereinigt.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß kein zusätzliches Schweißmaterial verwendet zu werden braucht und daß der rostfreie Stahl im Bereich der Schweißung nicht korrodiert.
  • Im allgemeinen besteht der Behälter 10 aus zwei kappenartigen Endstücken 12, 14 und einem zylindrischem Mittelstück 16. Die Endstücke werden mit dem Mittelstück längs der Schweißnähte 18 verbunden. An den äußeren Endstückenl2 und 14 sind Verstärkungsrillen bzw. Rippen 20 vorgesehen, um die Behälterränder vor den beim Gebrauch auftretenden Beanspruchungen zu schützen.
  • Das Mittelstück 16 wird zunächst in flacher rechteckiger Form aus einem Stück rostfreien Stahlbleches hergestellt. Die beiden Enden werden dann zu einem zylindrischen Band zusammengebogen und durch Schmelzschweißung miteinander verbunden. Anschließend wird dieses zylindrische Band kalt gewalzt, wobei zwei ringförmige, nach außen vorspringende angeflachte rippenartige Rollflächen 22 erzeugt werden. Diese Rollflächen liegen beiderseits im Abstand von der Behältermittelebene und begrenzen eine zwischen ihnen liegende Zylinderfläche 24; nach den Behälterenden zu schließen sich an die Rollflächen 22 abgesetzte Ringflächen 26 an. Die Rollflächen erleichtern das Transportieren des Behälters.
  • Zwischen den Rollflächen 22 befindet sich, von ihnen geschützt, eine Spundöffnung, die durch die erfindungsgemäße Spundverstärkung 28 verstärkt und geschützt wird.
  • Die Spundverstärkung 28 besteht aus einer inneren Verstärkungsplatte 30, die eine flanschartige Spundhülse 32 aufweist. Letztere besteht mit der Platte 30 aus einem Stück. Ein Stützkörper 34 umschließt die Spundhülse und liegt auf der inneren Verstärkungsplatte 30. Eine äußere Verstärkungsplatte 36 umgibt gleichfalls die Spundhülse 32 und liegt, durch den Stützkörper 34 getrennt, im Abstand von der inneren Platte 30.
  • Aus dem Mittelstück 16 ist ein etwa rechteckiges Stück Blech herausgeschnitten bzw. herausgestanzt, das sich in Umfangsrichtung erstreckende lappenartige Ansätze 38 aufweist; diese Ansätze bilden einen Teil der Rollflächen 22. Das ausgestanzte Stück Blech dient noch näher zu beschreibenden Zwecken.
  • Die innere Verstärkungsplatte 30 besteht aus dem gleichen nicht korrodierenden Material wie der Behälter. Die Platte hat leicht konvex-konkave Form und eine solche Umfangsgestalt, daß sie in die im wesentlichen rechteckige, mit lappenartigen Vorsprüngen versehene Öffnung im Mittelstück 16 paßt, aus dem das obenerwähnte Stück Blech ausgeschnitten worden war. Die innere, konkav verlaufende Fläche 40 (vgl. F i g. 2 bis 4) der Platte 30 erleichtert das vollständige Entleeren und das Säubern des Behälters.
  • Die innere Verstärkungsplatte 30 besteht aus stärkerem Blech als der Behälter, und zwar mit Rücksicht auf die besonderen Beanspruchungen und Spannungen, denen sie beim Gebrauch des Behälters ausgesetzt ist. Außerdem kann dadurch aus der Plattenmitte die Spundhülse durch Ziehvorgang erzeugt werden, wie dies aus den F i g. 2 und 3 zu erkennen ist.
  • Fig.4 zeigt eine etwas andere Ausführung der Spundverstärkung28' für ein Viertelfaß; in diesem Fall ist die Spundhülse 32' mit der inneren Platte 30' durch eine Schmelzschweißung 42 verbunden und nicht durch einen Ziehvorgang erzeugt.
  • Auch bei der Ausführung nach den Fig.5 bis 7 ist - ähnlich wie gemäß F i g. 4 - die Spundhülse 32" durch eine Schmelzschweißung 42" befestigt, anstatt durch einen Ziehvorgang erzeugt. Die dargestellte Spundverstärkung 28" dient zur Verwendung in einem Halbfaß und entspricht - abgesehen von einer längeren Spundhülse 32" - in allen übrigen Einzelheiten der Ausführung nach Fig. 4. Die mit ein oder zwei Indexstrichen versehenen, in den Fig.4 bzw. 5 bis 7 verwendeten Bezugszeichen kennzeichnen also die gleichen Bauelemente wie in den Fig. 1 bis 3.
  • Die äußere Verstärkungsplatte 36 bzw. 36' bzw.
  • 36" wird unterstützt und im Abstand von der inneren Platte 30 bzw. 30' bzw. 30" durch einen Stützkörper 34 bzw. 34' bzw. 34" (F i g. 2 bis 7) gehalten, der als Gußstück hergestellt ist.
  • Der Spundstützkörper wird zweckmäßig aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung gegossen, so daß er ein kräftiges und doch leichtes Teil bildet, das natürlich auch noch aus anderem Material bestehen kann. Wie die F i g. 8 bis 10 erkennen lassen, hat das Spundstück 34" eine für den Gießvorgang besonders geeignete Gestalt. Hohe Rippen od. dgl. 44 sind so angeordnet, daß sie jene Bereiche der äußeren Verstärkungsplatte 36 unterstützen, die - wie z. B. die Rollflächen 22 - besonders starken Beanspruchungen ausgesetzt sind; auf diese Weise werden die auftretenden Beanspruchungen über einen breiteren Bereich verteilt. Die Rippen im mittleren Abschnitt des Stützgliedes sind nicht so hoch ausgebildet (s. auch F i g. 9), wie an den äußeren Abschnitten, damit sie dem im Durchmesser kleineren Mittelbereich zwischen den Rollflächen der äußeren Platte 36" entsprechen. Diese letzterwähnten Rippen erstrecken sich von den äußeren Rippen aus radial nach innen bis zu einem Kragen 46.
  • Dieser Kragen 46 paßt lose über die Spundhülse 32", so daß er beim Zusammenbau leicht über die Hülse gestreift werden kann. Diese lose Passung ist auch notwendig wegen der anschließenden Aufweitung der Spundhülse 32", um ihr eine kegelige Form zu verleihen. Der Kragen 46 dient dazu, die Spundhülse 32" gegen unerwünschte Verformung bzw. Beanspruchung beim kräftigen Einschlagen des nicht dargestellten Spundzapfens zu sichern.
  • Zwischen den Rippen liegende Bereiche 48 sind niedriger gehalten, um das Gewicht des Stützkörpers 34" möglichst klein zu halten. Die Unterseite des Stützgliedes ist glatt ausgebildet und leicht konkav gegossen, wie bei 50 in den Fig. 5, 9 und 10 angedeutet, so daß sie mit der konvexen Oberfläche der inneren Verstärkungsplatte 30" zusammenpaßt.
  • Das aus dem Mittelstück 16 aus gestanzte Stück Blech wird in einer Presse an den äußeren Umfangskanten abgerundet und nach unten sowie außen abgebogen, so daß ein lippenartiger Flanschrand entsteht. Außerdem wird in die Mitte des Bleches -und zwar zweckmäßig gleichzeitig während des Preßvorganges - eine Öffnung eingestanzt, die über die Spundhülse 32 bzw. 32' bzw. 32" paßt. Nunmehr bildet das Blechstück die äußere Verstärkungsplatte 36, 36', 36".
  • F i g. 5 zeigt die einzelnen Teile der Spundverstärkung 28" vor ihrem Zusammenbau in auseinandergezogenem Zustand.
  • Die Spundhülse 32 (F i g. 2 und 3) bzw. 32' (Fig. 4) bzw. 32" (Fig. 5 bis 7) ist ursprünglich so geformt bzw. an der inneren Verstärkungsplatte 30, 30' bzw. 30" befestigt, daß sie senkrecht zu dieser Platte gerichtet ist. Dies ist notwendig, damit der gegossene Spundstützkörper 34 bzw. 34' bzw. 34" und die äußere Verstärkungsplatte 36, 36', 36" leicht über die Hülse gestreift werden können.
  • F i g. 6 zeigt die einzelnen Teile in zusammengefügtem Zustand; die Spundhülse 32" hat eine kegelige Form 54 erhalten; der Kegelwinkel beträgt zweckmäßig etwa 4 Grad. Wie diese Figur zeigt, ist die äußere Platte 36" nicht mit der inneren Platte 30" zusammengeschweißt.
  • Die Spundhülse wird nunmehr mit ihrem äußeren Rand 56 flanschartig umgebogen (F i g. 7), und dieser Flansch wird mit der äußeren Verstärkungsplatte 36" durch eine Schweißraupe 58 verbunden. Diese äußere Platte wird mit ihrem äußeren lippenartigen Rand 60 durch Schmelzschweißung 62 mit der Oberfläche der inneren Platte 30" verbunden. Auf diese Weise wird der gegossene Spundstützkörper 34" zwischen der inneren und der äußeren Platte in einer die Spundhülse umschließenden Stellung eingeschlossen.
  • Eine Ringnut 52 im Stützkörper 34" liegt konzentrisch zum Kragen 46 etwa unterhalb der Schweißverbindung zwischen dem Flansch der Spundhülse und der äußeren Verstärkungsplatte. Die Nut verhindert, daß der Stützkörper die äußere Platte an jener Stelle berührt, an der die Schweißung stattfindet; der Stützkörper kann daher keine abkühlende Wirkung auf die Schweißung ausüben und die Erzeugung einer gleichmäßigen Schweißverbindung beeinträchtigen.
  • Wie z.B. aus den Fig. 6 und 7 erkennbar ist, füllt der Stützkörper 34" den Raum zwischen der inneren und der äußeren Verstärkungsplatte nicht vollständig aus. Wird nämlich das Blech bei der Preßbearbeitung mit einer Abrundung bzw. Wölbung 64 versehen, so findet eine sehr wesentliche Versteifung und Verstärkung statt, so daß es nicht notwendig ist, den gegossenen Stützkörper 34" mit der Wölbung 64 in Berührung treten zu lassen. Auf diese Weise kann bei der Herstellung des Gußstückes an Material und Gewicht gespart werden.
  • Da die Rippen 44 des gegossenen Stützkörpers 34" dicht an der Innenwandung der äußeren Verstärkungsplatte 36" anliegen und die Spundhülse 32" dicht neben der Schweißverbindung zwischen Hülse und innerer Plate 30" liegt, wie aus Fig.4 bis 7 zu erkennen ist, ist praktisch die Gefahr der Rißbildung in der Schweißnaht und damit des Eindringens von Feuchtigkeit in den Raum zwischen der inneren und der äußeren Verstärkungsplatte beseitigt. Bei Versuchen, die über längere Zeiträume liefen, haben die Schweißverbindungen an diesen Stellen keine Risse gezeigt. Sollte dennoch je ein solcher Riß entstehen, so ist er an dieser dicht neben der Spundöffnung liegenden Stelle leicht zu entdecken.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform nach den Fig.2 und 3 sind von der äußeren Verstärkungsplatte 36 bzw. dem Stützkörper 34 abgedeckte und daher unzugängliche bzw. nicht kontrollierbare Schweißverbindungen zwischen der inneren Verstärkungsplatte und dem Behälterinneren überhaupt vermieden; die die einzelnen Teile der Spundverstärkung miteinander verbindenden Schweißnähte können leicht kontrolliert und instand gesetzt werden, ohne daß es notwendig ist, eines der kappenartigen Endstücke des Behälters abzuschneiden.
  • Die vollständige Spundverstärkung wird in die ausgestanzte Öffnung des Mittelstücks 16 durch Schmelzschweißung eingefügt, und anschließend wird dann dieses Mittelstück mit den Endstücken 12 und 14 durch Schmelzschweißung verbunden.
  • Bei dem durch die Verstärkung ergänzten fertigen Mittelstück sind die ringförmigen Rollflächen durch die Spundverstärkung nur geringfügig unterbrochen, wodurch aber das Rollen des Behälters von einem Platz zum anderen in keiner Weise beeinträchtigt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Spundverstärkung für die Spundöffnung, die in dem Mantel eines einwandigen, im wesentlichen aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem Material hergestellten Behälters, insbesondere eines Fasses, in einer vom Mantel nach außen gerichteten Spundhülse ausgebildet ist, an deren äußerem Rand allseits eine äußere Verstärkungsplatte befestigt ist, die an ihrem Rand mit dem Behältermantel verschweißt ist, d a d u r c h g e -I;ennzeichnet, daß die Spundhülse(32) einteilig mit einer in einem Ausschnitt des Behältermantels eingeschweißten inneren Verstärkungsplatte (30) hergestellt und die äußere Verstärkungsplatte (36) innerhalb des Randes der inneren Platte von außen her mit dieser verschweißt ist und daß ein an sich bekannter Stützkörper (34) in Gestalt eines Gußstückes innerhalb des von den Verstärkungsplatten und der Spundhülse umschlossenen Raumes die Spundhülse umgibt und den wesentlichen Teil der äußeren an der inneren Verstärkungsplatte abstützt.
  2. 2. Spundverstärkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spundhülse (32) kegelförmig nach außen erweitert und an ihrem äußeren Rand einen die äußere Verstär- kungsplatte (36) übergreifenden und mit dieser durch Schweißung verbundenen Befestigungsflansch aufweist.
  3. 3. Spundverstärkung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Verstärkungsplatte (36) eine geringere Stärke als die innere Verstärkungsplatte (30) und die gleiche Stärke wie der Mantel des Metallbehälters aufweist.
  4. 4. Spundverstärkung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Verstärkungsplatte (36) mit rippenartigen, die Rolleisten (22) des Behälters ergänzenden Aufwölbungen versehen ist.
  5. 5. Spundverstärkung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der als Leichtmetallgußstück ausgebildete Stützkörper (34") in den zwischen den Aufwölbungen liegenden Bereichen und außerhalb der Aufwölbungen Ausnehmungen oder Vertiefungen (48) aufweist.
  6. 6. Spundverstärkung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (34) einen die Spundhülse (32) auf ihrer ganzen Höhe umfassenden kragenartigen Ansatz (46) aufweist, der die Spundhülse mit einem sich nach außen kegelförmig erweiternden Abstand umgibt, der der Kegelform der nach dem Überstülpen des Stützkörpers aufgeweiteten Spundhülse entspricht.
  7. 7. Spundverstärkung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper (34") im Bereich des über die äußere Verstärkungsplatte (36") herübergebogenen und mit ihr verschweißten Spundhülsenrandes (56) eine der Schweißnaht zugewandte Ringnut (52) aufweist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 823 231; schweizerische Patentschrift Nr. 311 006; belgische Patentschrift Nr. 565 771; französische Patentschrift Nr. 799 185; britische Patentschrift Nr. 675 258.
DEF33886A 1961-01-24 1961-05-09 Spundverstaerkung Pending DE1233775B (de)

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GB (1) GB920396A (de)

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