DE12336C - Neuerungen an Thürschlössern - Google Patents

Neuerungen an Thürschlössern

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DE12336C
DE12336C DENDAT12336D DE12336DA DE12336C DE 12336 C DE12336 C DE 12336C DE NDAT12336 D DENDAT12336 D DE NDAT12336D DE 12336D A DE12336D A DE 12336DA DE 12336 C DE12336 C DE 12336C
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Germany
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bolt
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DENDAT12336D
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English (en)
Original Assignee
G. HAHN in Thonberg-Leipzig
Publication of DE12336C publication Critical patent/DE12336C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

1880.
Klasse 68.
GUSTAV HAHN in THONBERG-LEIPZIG. Neuerungen an Thürschlössern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1880 ab.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Thürschlofs hat folgende Eigenthümlichkeiten:
1. Die Anordnung zweier Drücker AA', einer aufsen und einer innen, welche beide unabhängig von einander um eine Axe drehbar sind und jeder für sich einen besonderen Verschlufsmechanismus zur Wirkung bringt.
2. Die Anordnung des Schlofsmechanismus, vermittelst welcher von aufsen der Drückriegel B' und Schlofsriegel C in die geöffnete oder geschlossene Stellung gebracht werden können, während von der Innenseite der Thür aus durch Einstecken des Schlüssels D in das Schlüsselloch d' nur der Schlofsriegel C in die geöffnete oder geschlossene Stellung gebracht werden kann.
Von der Innenseite der Thür können durch den Drücker A die beiden Riegel B und B' geöffnet bezw. geschlossen werden, und zwar durch die nachstehend beschriebenen Mechanismen.
Der Drückerstift / ist in die Scheibe c und den Winkelhebel u eingeschraubt; Scheibe c ist durch Schrauben e mit u verbunden. Der Arm u' des Hebels u bewegt den oberen Riegel B, welcher durch Feder g' in die geschlossene Stellung gedrückt wird. Durch den Arm u" wird mittelst Hebels h, der um k drehbar ist, durch den Arm h" desselben, der untere Riegel B' bewegt, dessen Znrückdrückung in die geschlossene Lage durch die Feder g" bewirkt wird.
Unter dem Hebel u liegt der einarmige Hebel /, welcher mittelst der Scheibe m . und Schrauben s s' in feste Verbindung mit dem äufseren Drücker A' gebracht ist. Sobald letzterer bewegt wird, tritt, da die feste Verbindung zwischen den Drückern A und A' (s. Fig. 4 und 5) fehlt, nur eine Drehung des einarmigen Hebels / ein, welcher nur den Riegel B zurückschiebt und durch die Feder g'" in seine normale Lage zurückgedrückt wird.
Der Schlüsselverschlufs wird durch nachstehend beschriebene Mechanismen zur Wirkung gebracht:
Da der Aufsendrücker A' nur den Riegel B bewegt, so mufs mittelst Schlüssels D von aufsen nicht nur der Schlofsriegel C, sondern auch der untere Drückerriegel B' in geöffnete oder' geschlossene Stellung gebracht werden. Zu diesem Zweck sind die Schlüssellöcher d und d' angeordnet (s. Fig. i, 3 und 5). Wenn Schlüssel D bei d von aufsen eingesteckt wird, so treibt er bei schliefsender Drehung den Riegel in zwei Touren in die geschlossene Stellung. Bei öffnender Drehung wird zunächst, durch zwei Touren des Schlüssels der Riegel C in die geöffnete Stellung zurückgebracht, und erst bei der dritten Tour des Schlüssels der untere Riegel B' ebenfalls geöffnet, und zwar deshalb, weil Arm η" des Hebels n, dessen Arm η' den Riegel B' bewegt, erst dann von dem Schlüsselbart gefafst wird, sobald die geöffnete Stellung des Riegels C eingetreten ist und der mit demselben durch Schraube ζ drehbar verbundene Hebel η dem Schlüsselloche nahe genug gebracht wird.
Der Verschlufs der Thür von der Innenseite erfolgt auf nachstehende Art:
Durch den Drücker A werden die Riegel B und B' geschlossen. Der Schlüssel D wird bei d' eingesteckt und verschiebt in zwei Touren den Riegel C je nach Drehungsrichtung in die geöffnete oder geschlossene Stellung, wobei wegen der tiefen Lage des Schlüsselloches der Hebel η bezw. dessen Arm η" nicht vom Schlüsselbart erfafst werden kann. Die Feder g"" dient dazu, die Zuhaltungsplatte E mit dem Zuhaltungsstift in die normale Lage zurückzudrücken.
Die Schienen F dienen als Führung der Zuhaltungsplatte, während die Feder 0 an der inneren Schlofsdeckplatte G den Zweck hat, den Riegel C an die Schienen F bezw. Zuhaltungsplatte E anzudrücken.
Der Riegel B ist durch,p und p' geführt, während Riegel B' durch q q' seine Führung erhält. Aufserdem sind sämmtliche Riegel im Riegelblech H geführt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Anordnung zweier Drücker AA', welche gegenseitig von einander unabhängig beweglich um eine und dieselbe Axe drehbar sind.
    Die Anordnung des Riegelmechanismus, durch welchen mittelst des äufseren Drückers A' ohne Schlüssel D auf beschriebene Art nur der Riegel B in öffnende Stellung gebracht werden kann, während von der Innenseite der TMr mittelst Drückers A auf ebenfalls beschriebene Art die beiden Riegel B und B' geöffnet werden können.
    Die Anordnung des Schlofsmechanismus, mittelst welcher durch den Schlüssel D beim Einstecken in das Schlüsselloch d (von aufsen) der Schlofsriegel C je nach Drehungsrichtung geöffnet oder geschlossen werden kann, wo bei der öffnenden Drehung durch den Schlüssel D mittelst Hebels η die Oeffnung des Riegels B' bewirkt wird. Beim Einstecken des Schlüssels D in d' (von innen) wird nur der Schlofsriegel C bewegt, während Hebel η vom Schlüssel D in der beschriebenen Art nicht berührt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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