DE12318C - Schnürösen für Schuhe und andere Gegenstände - Google Patents

Schnürösen für Schuhe und andere Gegenstände

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DE12318C
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lace
leather
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DENDAT12318D
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Original Assignee
C. VARLOT in Grenoble (Frankreich)
Publication of DE12318C publication Critical patent/DE12318C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C5/00Eyelets

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

1880.
Klasse 44.
CLAUDE VARLOT in GRENOBLE (Frankreich). Schnürösen für Schuhe und.andere Gegenstände.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Juli 1880 ab. -
Die vorliegenden Schnürösen haben die Bestimmung, bei Schuhen lind anderen Gegenständen die gebräuchlichen, im Leder oder Stoff vernieteten Nesteln zu ersetzen.
Die Fig. 1 bis 10 der beiliegenden Zeichnung zeigen verschiedene Modificationen der Ausführung und Befestigung der vorliegenden Schnürösen;
Fig. 11 stellt die Anordnung dieser Oesen bei einem Halbstiefel dar.
Die Construction und Befestigung der Schnürösen, wie durch die Fig. 1, 2, 3 und 4 in doppelt vergröfsertem Mafsstabe dargestellt, ist die gewöhnlichste Art.
Die eigentliche Oese bildet ein runder, hufeisenförmig gebogener Draht a, Fig. 1, dessen beide Enden kreuzweise etwas gespalten sind und dadurch dicker als der übrige Theil des Drahtes werden. An jedem Ende des gebogenen Drahtes α wird ein Röhrchen b mit grofsem dünnen Bund befestigt, indem das erweiterte Oesenende in die cylindrische Ausfräsung b1 dieses Kopfes eingelegt und vermittelst eines besonderen Stemmeisens darin festgestemmt wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Eine Unterlagsscheibe c in Form eines Achters, Fig. 4, vervollständigt die Schnüröse. Fig. 5 zeigt die Befestigungsweise dieser Oese im Leder oder Stoff.
Man durchlöchert das Material mittelst eines doppelten Durchschlags, setzt die Röhrchen b b der Oese, Fig. 3, in die ausgestanzten Löcher ein, legt die so eingesteckte Oese in umgekehrter Lage in eine besonders geformte Matrize und steckt die Unterlagsplatte c über die dünnen, über das zu schnürende Material vorstehenden Enden der Röhrchen b. Vermittelst eines besonderen Doppelstemmeisens werden nun diese auf der Platte c ringförmig vernietet. Letztere ist um ihre beiden Oeffnungen eingedrückt, um die Vernietung der Röhrchen b vertieft zu erhalten.
Die Fig. 11 zeigt die Anordnung der Schnürösen für einfache Schnürriemen d auf der Seite eines Halbstiefels. Diese Oesen können selbstverständlich für jede andere Art einfacher oder doppelter Schnürung zur Anwendung kommen. Gegenüber den gebräuchlichen Nesteln haben derartig construirte Schnürösen den Vorzug, dafs sie an zwei Stellen im Material festgehalten werden und sich nicht drehen können.
Dadurch kann der Schnürriemen beim Zu- und Aufschnüren des Schuhes leicht durch die Oesen hindurchgeführt werden und sich beim Entfernen der zu schnürenden Theile nicht aus den Oesen herausziehen. Das Leder oder der Stoff wird zwischen hinreichend grofsen Metallflächen gehalten und festgeklemmt, so dafs ein Verdrehen oder Herausreifsen der Schnüröse nicht stattfinden kann.
Das Ganze ist überhaupt so eingerichtet, dafs auf der Aufsenseite, wo der Schnürriemen direct auf der Lederoberfläche liegt, und auf der Innenseite, wo die dünne Unterlagsplatte c durch die Vernietung in der Lederdicke vertieft liegt, möglichst wenig vorsteht. Daraus folgt, dafs die Schnürösen durch den Zug des Riemens weder eine andere Lage annehmen, noch durch ihre Vernietung das Bein verletzen können.
Modificationen dieser Schnürösen sind durch die Fig. 6 bis 10 dargestellt.
Die Oese, Fig. 6, wird mit zwei Schullern auf der Drehbank aus einem einzigen Stück hergestellt, nachher gebogen, durch das Leder oder anderes Material hindurchgesteckt und auf die Unterlagsplatte wie gewöhnlich oder mittelst eines besonderen Werkzeuges kreuzweise vernietet.
Die durch die Fig. 7 dargestellte Oese besteht aus einem gebogenen Draht mit zwei Ansätzen, gegen welche vor der Vernietung Auflagescheiben gesteckt werden. Diese beiden Scheiben sind in Fig. 8 durch eine einzige Ringscheibe ersetzt.
Die Construction, Fig. 9, gestattet das Abnehmen der Schnüröse, welche auf eine runde Scheibe aufgenietet ist. Letztere besitzt einen mit Gewinde versehenen Stift, auf den an der Innenseite des Leders oder Stoffes eine Mutter aufgeschraubt wird. Statt der Mutter kann man eine gewöhnliche Scheibe unterlegen und den Stift vernieten. Die letztere Ausführung eignet sich besonders zur Vereinigung der Transmissionsriemen, Wagenplanen, Zelte etc., weil
die Oese durch eine geringe Kraftäufserung gedreht werden kann. Diese Ausführung ist hier nur als Beispiel einer lösbaren Schnüröse angegeben.
Die durch die Fig. 6, 7 und 8 dargestellten Oesen können auch zum Abnehmen eingerichtet werden, indem man die Vernietung durch die Anwendung von kleinen dünnen Muttern ersetzt.
Die Schnüröse, Fig. 10, besteht aus einem einzigen Stück α und ist aus einer Metalltafel ausgestanzt. Der die eigentliche Oese bildende Theil derselben ist v^-förmig getrieben, um dem Schnürriemen eine glatte Fläche darzubieten. Die Enden dieses ausgestanzten Stückes werden rechtwinklig abgebogen und durch das Material und die Löcher der Unterlagsplatte b hindurchgeschoben, worauf die über letztere vorstehenden Spitzen umgebogen werden.
Die Befestigung der Oesen auf dem Leder oder anderem Stoff wird mittelst einer den gewöhnlichen Nestelzangen ähnlichen Zange oder durch die Anwendung einer mit Gesenken und Handstempeln versehenen Vorrichtung mittelst eines Hammers ausgeführt.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Anordnung und Construction einer hufeisenförmig gebogenen Schnüröse, wie auf der Zeichnung dargestellt, welche an zwei Stellen mit dem Leder oder anderen Stoffen fest verbunden ist, deren Theile nur wenig über die Oberfläche des letzteren vorstehen und welche sich durch den Zug des Schnürriemens weder verdrehen noch verbiegen kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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