DE1220356B - Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung - Google Patents

Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung

Info

Publication number
DE1220356B
DE1220356B DEK50825A DEK0050825A DE1220356B DE 1220356 B DE1220356 B DE 1220356B DE K50825 A DEK50825 A DE K50825A DE K0050825 A DEK0050825 A DE K0050825A DE 1220356 B DE1220356 B DE 1220356B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flame
flames
monitoring
regulating
liquid fuels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK50825A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhardt Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Messer Griesheim GmbH
Original Assignee
Messer Griesheim GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messer Griesheim GmbH filed Critical Messer Griesheim GmbH
Priority to DEK50825A priority Critical patent/DE1220356B/de
Priority to CH1181964A priority patent/CH420022A/de
Priority to NL6410535A priority patent/NL6410535A/xx
Publication of DE1220356B publication Critical patent/DE1220356B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/10Means for additional adjustment of the rate of flow
    • F16K5/103Means for additional adjustment of the rate of flow specially adapted for gas valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/12Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using ionisation-sensitive elements, i.e. flame rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe oder deren Wirkung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe oder deren Wirkung, insbesondere beim Schweißen, Schneiden und Flämmen.
  • Zum Beispiel ist es beim Brennschneiden von Werkstücken erforderlich, daß der Schneidsauerstoff erst eingeschaltet wird, wenn,die Heizflamme an :der Anschnittstelledas Material auf Zündtemperatur @erwärmt hat. Dies erfolgte bisher durch öffnen eines Ventils oder Magnetventils von Hand, über einen Anschlag oder auf photoelektrischem Wege. Inersterem Fall muß der Bedienungsmann ein weiteres Bauelement beobachten, in den beiden anderen Fällen wirken sich Störsignale oder schneller Verschleiß durch Wärme nachteilig aus.
  • Weiterhin .ist es beim Brennschneiden .erforderlich, den Brenner höhenverstellbar auszubilden, damit auch Werkstücke mit gewölbter Oberfläche oder mit Absätzen kontinuierlich geschnitten werden können. Die Höhenverstellung erfolgt bisher von Hand oder auch mittels eines Fühlerschuhes, der gegen die Sahneiddüse elektrisch isoliert ist und eine Elektrode eines elektrischen Kondensators bildet; das geerdete Werkstück ist die zweite Elektrode; die Luft zwischen eben beiden Elektroden ist das Dielektrikum. Die Handverstellung erfordert einen zusätzlichen Arbeitsaufwand und eine ständige Beobachtung des Arbeitsablaufes durch den Bedienungsmann. Bei Verwendung des Fühlerschuhes, der konzentrisch zur Brenndüse angeordnet ist, ist es nicht möglich, schräge Kanten, größere Absätze und schlecht zugängliche Ecken .einwandfrei zu schneiden.
  • Die Einregulierung der Flamme bei Brennvorgängen, z. B. beim Schweißen, Schneiden und Flämmen oder auch in öfen, erfolgte bisher im allgemeinen nach Gefühl und nach dem Aussehen der Flamme. Hierbei bemühte man sich, das Verhalten ,des Gasgemisches derart aufeinander .abzustimmen, daß eine Flamme maximaler Leistung erreicht wird. Diese Art der Einregulierung ist aber abhängig von den persönlichem Fähigkeiten des Einregulierenden und wird mangels genügender Kontrollmöglichkeit nie den an sich möglichen Maximalwert erreichen.
  • Die Erfindung geht nunmehr davon aus, d;aß sich zwischen den verschiedenen Zonen der Flamme und auch zwischen der Flamme und ihr benachbarten Körpern elektrische Potentialdifferenzen ausbilden. Mit geeigneten Meßgeräten können Spannungen von 1 mV bis zum Vielfachen festgestellt werden. Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, mit Hilfe dieser Potentialdifferenz der Flamme zwischen Brennstoffaustrittsdüse .und Werkstück oder zwischen in der Flamme angeordneten Sondenelektroden oder zwischen Sondenelektrode und Werkstück oder Austrittsdüse die Flammen oder deren Wirkung zu beeinflussten. Zweckmäßigerweise erfolgt die Überwachung und Regelung über eine Transistorenverstärkung.
  • Die Vorteile .der Erfindung bestechen vor .allem in folgenden Möglchkeiben: 1. Feststellbarkeit der Temperaturen der Flamme in ihren verschiedenen Zonen auf einfache Weise, 2. genaue Einstellbarkeit der maximalen Flammentemperatur :des jeweiligen Gasgemisches, 3. Kontrollierbarkeit einer nicht im Blickbereich liegende Flamme durch die jeweilige Meßspannung.
  • Beispiel 1 Beim Brennschneiden wird der Brenner mit eingeschalteter Heizflamme gegen das zu schneidende Werkstück bewegt. Sobald der Flammenschleier das Werkstück berührt, entsteht eine Potentialdifferenz von z. B. 70 mV, die über einen Verstärker das Öffnen des Schneidsauerstoffventils bewirkt oder einen anderen Steuer- oder Regelvorgang einleitet.
  • Beispiel 2 Beim Schneiden eines kalottenartigen Bleches ändert sich die Potentialdifferenz in Abhängigkeit des Abstandes der Düse vom Werkstück. So beträgt z. B. bei einem Düsenabstand vom Blech von 4,5 mm die Spannung 75 mV und bei 8 mm Abstand 150 mV. Sobald die Spannung über ein bestimmtes Maß ansteigt oder abfällt, wird durch geeignete Verstärker der Hubmotor für die Brennerhöhenverstellung eingeschaltet. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme entstehen bereits bei sehr geringen Abstandsänderungen Spannungsänderungen, die einen brauchbaren Regelwert ergeben.
  • Beispiel 3 Bei Flammen aus Gasgemischen, z. B. Azetylen-Sauerstoff, wie sie insbesondere zum Schweißen, Schneiden und Flämmen verwendet werden, wird eine Einstellung auf maximale-Leistung dadurch erreicht, daß man bei einer bestimmten Menge des einen Gases bei bestimmtem Abstand der Düse vom Werkstück den Anteil desanderen Gases erhöht. Hierdurch steigt die Potentialdifferenz an bis zu einem maximalen Wert, bei dem das beste Mischungsverhältnis,erreicht ist und beidem die Flamme ihre maximale Leistung hat. Ist der Gasüberschuß zu groß, wird die Potentialdifferenz wieder kleiner. Das mit dem Auftreten optimaler Gasverhältnisse gekoppelte elektrische Spannungsmaximum kann digital oder analog zur Steuerung des Gasmischungsverhältnisses benutzt werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich selbstverständlich mit gleich vorteilhaftigem Ergebnis auch dann anwenden, wenn Flammen überwacht und geregelt werden sollen, die mit Hilfe von festen Brennstoffen erzeugt worden sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur überwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasförmiger oder flüssiger Brennstoffe oder deren Wirkung, insbesondere beim Schweißen, Schneiden und Flämmen, gekennzeichnet durch die Verwendung der elektrischen Potentialdifferenz der Flamme zwischen Brennstoffaustrittsdüse und Werkstück oder zwischen in der Flamme angeordneten Sondenelektroden oder zwischen Sondenelektrode und Werkstück oder Austrittsdüse zwecks Beeinflussung -der Flamme oder deren Wirkung.
DEK50825A 1963-09-14 1963-09-14 Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung Pending DE1220356B (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK50825A DE1220356B (de) 1963-09-14 1963-09-14 Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung
CH1181964A CH420022A (de) 1963-09-14 1964-09-10 Verfahren zur Überwachung von Flammen, insbesondere der Flamme eines Schneidbrenners
NL6410535A NL6410535A (de) 1963-09-14 1964-09-10

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK50825A DE1220356B (de) 1963-09-14 1963-09-14 Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1220356B true DE1220356B (de) 1966-07-07

Family

ID=7225765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK50825A Pending DE1220356B (de) 1963-09-14 1963-09-14 Verfahren zur UEberwachung und Regelung von Flammen vorzugsweise gasfoermiger oder fluessiger Brennstoffe oder deren Wirkung

Country Status (3)

Country Link
CH (1) CH420022A (de)
DE (1) DE1220356B (de)
NL (1) NL6410535A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987001435A1 (en) * 1985-09-02 1987-03-12 The Broken Hill Proprietary Company Limited Flame detection
EP2277653A1 (de) * 2009-07-16 2011-01-26 Kjellberg-Stiftung Verfahren zur Bestimmung des Abstands zwischen einer autogenen Brennereinrichtung und einem Werkstück durch Erfassung einer Kerngrösse ohne eine eigene elektrische Energieversorgung

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3524773A1 (de) * 1985-07-11 1987-01-22 Messer Griesheim Gmbh Verfahren zum automatischen rberwachen einer flamme

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987001435A1 (en) * 1985-09-02 1987-03-12 The Broken Hill Proprietary Company Limited Flame detection
EP2277653A1 (de) * 2009-07-16 2011-01-26 Kjellberg-Stiftung Verfahren zur Bestimmung des Abstands zwischen einer autogenen Brennereinrichtung und einem Werkstück durch Erfassung einer Kerngrösse ohne eine eigene elektrische Energieversorgung

Also Published As

Publication number Publication date
CH420022A (de) 1966-09-15
NL6410535A (de) 1965-03-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4433425C2 (de) Regeleinrichtung zum Einstellen eines Gas-Verbrennungsluft-Gemisches bei einem Gasbrenner
EP0285886B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Gasbeheizen von Kalanderwalzen
DE3124986C2 (de) Strahlrohr-Gasbrenner
EP0696708B1 (de) Verfahren zur Regelung der Feuerung bei Verbrennungsanlagen, insbesondere Abfallverbrennungsanlagen
CH676631A5 (de)
CH420022A (de) Verfahren zur Überwachung von Flammen, insbesondere der Flamme eines Schneidbrenners
DE29612014U1 (de) Gasbrenner
DE4331231A1 (de) Verfahren zur Regulierung der Flammengüte eines atmosphärischen Gasbrenners und Gasbrenner zur Durchführung des Verfahrens
DE2306840C3 (de) Brenner für leicht- und schwerflüssiges Heizöl sowie fließfähige Fette
DE1623002B2 (de)
EP0141101A2 (de) Verfahren und Mehrflammbrenner zum Erwärmen von Metallwerkstücken
DE703403C (de)
DE908343C (de) Loet- oder Anwaermevorrichtung mit einem durch Flammen oder Heizgase zu beheizenden Erwaermungskoerper
DE892294C (de) Roll- oder Stossofen
DE559620C (de) Vorrichtung zum Verbrennen explosiver Gasgemische nach Art der flammenlosen Oberflaechenverbrennung
AT301110B (de) Backrohr
DE1433882A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines brennerbeheizten Schachtofens
DE702433C (de) Brenneranordnung fuer elektrisch gezuendete OElfeuerungen
AT211463B (de) Brenner für Industrieöfen und Verfahren zur Regulierung desselben
DE1266433B (de) OElvergasungsbrenner
DE489088C (de) Vorrichtung zur Bildung zweier in ihrer Zusammensetzung verschiedenen Gasluftgemische
DE649730C (de) Einrichtung zur Regelung der Unterwindzufuhr zu Feuerungsanlagen fuer staubreiche Kleinkohle
DE371873C (de) Gasbrenner zur Erzeugung von Dampf fuer Vulkanisierapparate
DE102009033556A1 (de) Verfahren und Vorrichtung mit einer autogenen Brennereinrichtung
AT151989B (de) Zündeinrichtung für Gase aller Art.