DE1215212B - Elektronische Auswahlschaltung - Google Patents

Elektronische Auswahlschaltung

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DE1215212B
DE1215212B DES52792A DES0052792A DE1215212B DE 1215212 B DE1215212 B DE 1215212B DE S52792 A DES52792 A DE S52792A DE S0052792 A DES0052792 A DE S0052792A DE 1215212 B DE1215212 B DE 1215212B
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DE
Germany
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potential
coupling
input
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selection circuit
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DES52792A
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Dipl-Ing Dieter Voegtlen
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Logic Circuits (AREA)

Description

  • Elektronische Auswahlschaltung Die in der Hauptpatentanmeldung beschriebene elektronische Auswahlschaltung dient der Aufgabe, aus einer Mehrzahl von Einrichtungen, von denen beliebige belegt sein können, die in einer definierten Reihenfolge erste freie Einrichtung durch Zuführung eines Potentials zu bezeichnen, das sich von den den übrigen Einrichtungen zugeführten Potentialen durch seine Höhe unterscheidet. Damit vermag die Auswahlschaltung an die Stelle von bekannten Wählern zu treten. Ihr wichtigster Vorteil ist darin zu sehen, daß für jeden beliebigen Wählvorgang stets die gleiche Zeit benötigt wird, unabhängig davon, welche Stelle in der Reihenfolge der Einrichtungen die durch den Wählvorgang schließlich bezeichnete Einrichtung einnimmt.
  • Diese elektronische Auswahlschaltung ist in eine der Zahl der über sie erreichbaren Einrichtungen entsprechende Zahl von Stufen unterteilt, wobei jede Einrichtung der ihr zugeordneten Stufe ein Potential überträgt, das entsprechend den beiden möglichen Zuständen, in denen sich jede Einrichtung befinden kann, nämlich Frei- und Belegtzustand, zwei verschiedene Werte annehmen kann und außerdem ein weiteres Potential, das stets den Komplementärwert des erstgenannten Potentials besitzt, also mit diesem zusammen stets eine ungefähr konstante Summe bildet. Zur Bezeichnung derjenigen Einrichtung, die bei beliebiger Kombination der Frei- und Belegtzustände aller Einrichtungen als in einer durch die Anordnung festgelegten Reihenfolge der ersten der ihr zugeordneten Stufe der Auswahlschaltung Freipotential zuführt, wird als Ergebnis eines Wählvorgangs dieses Freipotential zum zur Bezeichnung der gewählten Einrichtung dienenden Ausgang dieser Stufe durchgeschaltet und damit der gewählten Einrichtung zugeführt. Um dieses Verhalten zu erzielen, enthält die Auswahlschaltung eine Kettenschaltung, deren in den Stufen individuell enthaltenen Mittel bezüglich ihrer Übertragungseigenschaften richtungsabhängig sind. Diese Kettenschaltung versetzt jede Stufe, der die zugehörige Einrichtung die ihren Freizustand anzeigenden Potentialwerte zuführt, in die Lage, bei den ihr in der Reihenfolge folgenden Stufen, denen von ihren zugehörigen Einrichtungen ebenfalls die deren Freizustand anzeigenden Potentialwerte zugeführt werden, eine zu einer Bezeichnung führende Durchschaltung des Zustandspotentials zu verhindern, und zwar auch dann, wenn Stufen dazwischen liegen, denen von ihren zugehörigen Einrichtungen die deren Belegtzustand anzeigenden Potentialwerte zugeführt werden. Jede Einrichtung führt ihre beiden Potentiale der Kettenschaltung über. entkoppelnde Mittel zu. Außerdem enthält die Auswahlschaltung in jeder Stufe weitere Mittel, die zweckmäßig durch eine Koinzidenzschaltung realisiert werden und nur dann die Abgabe eines zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtungen dienenden Potentials ermöglichen, wenn der dieser Einrichtung zugeordneten Stufe die den Freizustand. anzeigenden Potentiale zugeführt werden.
  • Die Aufgabe dieser Koinzidenzschaltungen besteht darin, zu verhindern, daß das den Freizustand einer Einrichtung anzeigende und der zugehörigen Stufe der Auswahlschaltung übertragene Potential, das über die Kettenschaltung in der der Richtung der Bezeichnungsreihenfolge entgegengesetzten Richtung zu vorhergehenden Stufen gelangt, an deren Bezeichnungsausgängen auftreten kann und ein fehlerhaftes Arbeiten der Auswahlschaltung herbeiführt.
  • Gegenstand der Zusatzpatentanmeldung ist eine Auswahlschaltung, die bei im wesentlichen unverändertem Aufbau und bei Wahrung aller Vorteile der ursprünglichen Anordnung die Erfordernisse derartiger Koinzidenzschaltungen vermeidet, wodurch der an sich schon geringe Aufwand noch weiter verkleinert wird.
  • In kennzeichnender Weise wird dies dadurch erreicht, daß die bereits vorhandenen entkoppelnden Mittel, die zur Zuführung der Potentiale dienen, die die momentanen Zustände der an die Auswahlschaltung angeschlossenen Einrichtungen anzeigen, dazu herangezogen werden, sicherzustellen, daß die Abgaben eines zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtung dienenden Potentials nur bei gleichzeitiger Zuführung des den bestimmten Zustand der zugehörigen Einrichtung anzeigenden Potentials erfolgt.
  • Ausführungsbeispiele von elektronischen Auswahlschaltungen, die diesen Gedanken verwirklichen, sowie weitere vorteilhafte Weiterbildungen werden in der folgenden Beschreibung an Hand der Figuren erläutert. Im einzelnen zeigt dabei F i g. 1 eine Auswahlschaltung mit stets von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, F i g. 2 eine Auswahlschaltung mit von einem willkürlich festlegbaren Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, F i g. 3 eine in einem speziellen Fall vorteilhafte Abwandlung.
  • Die Darstellung wird in sämtlichen Figuren auf ein für das Verständnis ausreichendes Maß begrenzt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß weder das erfindungsgemäße Prinzip noch die als Ausführungsbeispiele gewählten Anordnungen eine Beschränkung der Stufenzahl der Auswahlschaltung und damit der Zahl der an die Auswahlschaltung angeschlossenen Einrichtungen in einem bei üblicher Anwendung gegebenen Rahmen bedingen.
  • Zur Anzeige ihres momentanen Belegungszustandes führt jede Einrichtung der ihr zugeordneten Stufe der Auswahlschaltung dauernd zwei Potentiale zu, die sich stets zu einer ungefähr konstanten Summe ergänzen. Im Freizustand besitzt dabei,das den Belegungszustand anzeigende Zustandspotential einen höheren positiven Wert als das zugehörige Komplementärpotential, während sich im Belegtzustand die beidenWerte vertauschen. Da in den einzelnenStufen und im Zusammenwirken der Stufen immer nur Potentialdifferenzen wirksam sind und ausgewertet werden, bestehen bezüglich der absoluten Werte dieser Potentiale keine einzuschränkenden Bedingungen. Die absoluten Werte können damit für alle Stufen gemeinsam entsprechend den äußeren Bedingungen festgelegt werden, unter denen die Auswahlschaltung zu arbeiten hat und die von den an die Auswahlschaltung angeschalteten Einrichtungen gestellt werden. Zur Abgabe komplementärer Potentiale bieten sich die verschiedensten Anordnungen an, aus deren Fülle nur die als Inverter bekannten Anordnungen und Umschaltekontakte als Beispiele genannt werden sollen. Ein näheres Eingehen darauf erübrigt sich, da diese Anordnungen überdies außerhalb des Rahmens der Erfindung liegen. Zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtung. führt die Auswahlschaltung dieser Einrichtung ein Bezeichnungspotential zu, dessen Wert etwa gleich dem des Zustandspotentials im Freizustand einer Einrichtung ist, während die restlichen Ausgänge der Auswahlschaltung ein Potential besitzen, das etwa gleich dem Wert des Komplementärpotentials bei freier Einrichtung ist. Dementsprechend wird also der zu bezeichnenden Einrichtung ein höheres positives Potential zugeführt als den übrigen.
  • Als Kettenschaltung bildende und bezüglich ihrer Übertragungseigenschaften richtungsabhängige Mittel sind in den Ausführungsbeispielen Richtleiter verwendet; ebenso dienen Richtleiter als entkoppelnde Mittel zur Zuführung der von den Einrichtungen zur Kettenschaltung abgegebenen Potentiale.
  • F i g. 1 zeigt eine Auswahlschaltung mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge. Es sind dabei nur die ersten beiden Stufen und die letzte Stufe dargestellt. Da die letzte Stufe bezüglich ihres Aufbaus von den übrigen Stufen abweicht, wird zunächst der Aufbau erläutert, der der ersten bis vorletzten Stufe zugrunde liegt.
  • Jede dieser Stufen besitzt einen Speisungseingang s 1, der zur Zuführung des den momentanen B elegungszustand der zugehörigen Einrichtung anzeigenden Zustandspotentials dient, und einen Steuereingang s2, über den von der zugehörigen Einrichtung das Komplementärpotential zugeführt wird. Im weiteren gehören zu jeder Stufe ein Koppeleingang k l, über den die Verbindung mit der vorhergehenden Stufe und ein Koppelausgang k2, über den die Verbindung mit der folgenden Stufe hergestellt wird. Der Koppelausgang k 2 ist über je einen Richtleiter G 1 und G2 an den Koppeleingang k1 bzw: den Steuereingang s2 geschaltet, wobei die Anoden dieser beiden Richtleiter am Koppelausgang liegen. Der Koppeleingang k1 ist außerdem mit dem Speisungseingang s 1 mittels einer Reihenschaltung aus einem Richtleiter G 3 und einem Widerstand .R 1 verbunden, wobei die Kathode dieses Richtleiters G3 am Koppeleingang liegt. An den Verbindungspunkt von Richtleiter G 3 und Widerstand R 1 ist ein Bezeichnungsausgang a ... m angeschaltet, über den gegebenenfalls der zugehörigen Einrichtung das Bezeichnungspotential übermittelt wird.
  • Eine Abweichung von diesem Aufbau zeigt die letzte Stufe. Diese besitzt nur einen Speisungseingang sln, einen Koppeleingang kln und einen Bezeichnungsausgang n, wobei die letztgenannten beiden Anschlüsse miteinander unmittelbar und mit dem Speisungseingang mittels eines Widerstandes R n verbunden sind.
  • Die Zusammenschaltung der einzelnen Stufen mit vorstehend beschriebenem Aufbau erfolgt so, daß der Koppeleingang k1 jeder Stufe an den Koppelausgang k2 der vorhergehenden Stufe geschaltet ist. Damit bilden die Richtleiter G 1 eine Kettenschaltung, die sich von der ersten bis zur letzten Stufe erstreckt. Der Koppeleingang kla der ersten Stufe ist über einen Ruhekontakt w an einen Pol einer Spannungsquelle U 1 geschaltet, dessen Potential etwa gleich dem Wert des Komplementärpötentials bei freier Einrichtung ist.
  • Die Wirkungsweise der vorstehend anordnungsmäßig erläuterten Auswahlschaltung soll im folgenden an Hand zweier typischer Betriebsfälle erläutert werden. Sie gleicht in ihren wesentlichen Zügen der Wirkungsweise einer Auswahlschaltung gemäß der Hauptpatentanmeldung.
  • Es wird zunächst der Fall angenommen, daß die erste und die zweite Einrichtung frei sind und bei den übrigen Einrichtungen Frei-'und Belegtzustände in beliebiger Kombination vorliegen. Dieser Belegungszustand kommt in der Weise zum Ausdruck, daß die den Speisungseingängen s 1 a und s 1 b der ersten und der zweiten Stufe und den Speisungseingängen s1 beliebiger weiterer Stufen zugeführten Potentiale einen hohen positiven Wert und dementsprechend die den Steuereingängen s2 a und s 2 b dieser beiden Stufen und den Steuereingängen s2 beliebiger weiterer Stufen zugeführten Komplementärpotentiale einen niedrigen Wert besitzt. Durch die über den Ruhekontakt w angeschaltete Spannungsquelle U1 wird der Koppeleingang kla der ersten Stufe auf niedrigem Potential gehalten. Da die den Steuereingängens2 beliebiger Stufen zugeführten hohen Potentiale wegen der sperrenden Richtleiter G 2 und die den Speisungseingängen s 1 a und s 1 b zugeführten hohen Potentiale wegen des im Vergleich zum Widerstand der Ableitung großen Widerstandswertes der Widerstände R 1 a und R 1 b praktisch unwirksam sind, nimmt die ganze Kettenschaltung mit den Richtleitern G 1 das niedrige Potential des Koppeleingangs k 1 a an. Damit besitzen auch, da die an den kleinen Durchlaßwiderständen der Richtleiter G 3 a und G 3 b auftretenden Spannungsabfälle vernachlässigbar sind, die Bezeichnungsausgänge a und b der ersten beiden Stufen niedriges, eine Bezeichnung der zugehörigen Einrichtungen verhinderndes Potential, obwohl den Speisungseingängen s 1 a und s 1 b dieser Stufen hohes Potential zugeführt wird. Gleiche Verhältnisse liegen bei sämtlichen, von ihren Einrichtungen mit den Freizustand anzeigenden Potentialen versehenen Stufen vor. Die Auswahlschaltung. befindet sich damit im Ruhezustand.
  • Wird nun zur Durchführung einer Bezeichnung der Kontakt w geöffnet, so verschwindet das niedrige Potential am Koppeleingang k1 a. Damit springt das Potential des Bezeichnungsausgangs a der ersten Stufe auf den Wert des hohen, dem Speisungseingang sla zugeführten Potentials und bewirkt damit die Bezeichnung der an diesen Ausgang angeschalteten Einrichtung. Demzufolge darf am Bezeichnungsausgang b der zweiten Stufe kein hohes Potential auftreten, obwohl deren Speisungseingang s 1 b hohes Potential zugeführt wird. Die dazu erforderliche Absenkung wird durch das niedrige Steuerpotential, das dem Steuereingang s 2 a der ersten Stufe zugeführt und über den Koppeleingang klb der zweiten Stufe übermittelt wird, dadurch bewirkt, daß es die beiden Richtleiter G 3 a und G 3 b durchlässig macht. Ist nun der Innenwiderstand der das Steuerpotential liefernden Quelle hinreichend klein gegenüber dem Widerstandswert des Widerstands R 1 b, so erfährt das dem Speisungsausgang s 1 b zugeführte hohe Potential unter dem Einfluß des Widerstands R 1 b eine so starke Absenkung, daß der Koppeleingangklb der zweiten Stufe annähernd das niedrige Potential des Steuereingangs s 2 a der ersten Stufe besitzt. Da der am durchlässigen Richtleiter Gab auftretende Spannungsabfall zu vernachlässigen ist, besitzt der Bezeichnungsausgang b praktisch ebenfalls dieses niedrige Potential, das eine Bezeichnung der zweiten Einrichtung ausschließt. Ebenso wie im Ruhezustand das niedrige Potential des Koppeleingangs kla hält nun im vorliegenden Fall das niedrige Potential des Steuereingangs s 2 a den Koppeleingang k 1 b und damit den ganzen, sich von diesem Koppeleingang bis zur letzten Stufe erstreckenden Teil der Kettenschaltung auf niedrigem Potential, da eine Beeinflussung dieser Potentialverhältnisse durch die hohen, beliebigen Steuereingängen s 2 c ... s 2 m zugeführten Potentiale durch die sperrenden Richtleiter G 2 c . . . G2m verhindert wird. Auf Grund des niedrigen Potentials dieses Teils der Kettenschaltung erfahren hohe, beliebigen Speisungseingängen s1c ... sln zu- geführte Potentiale wegen der durchlässigen, entsprechend zugehörigen Richtleiter G 3 c. . . G 3 m und unter dem Einfluß der Widerstände R 1 c ... R 1 h eine Absenkung, die sie zur Bezeichnung zugehöriger Einrichtungen ungeeignet macht. Damit wird also durch das niedrige, dem Steuereingang der in der Bezeichnungsreihenfolge ersten, einer freien Einrichturig zugeordneten Stufe zugeführte Potential, im vorliegenden Fall also durch das dem Steuereingang s2a der ersten Stufe zugeführte Potential, bei sämtlichen folgenden Stufen die Abgabe eines Bezeichnungspotentials verhindert, unabhängig davon, in welcher Kombination bei den übrigen Einrichtungen Frei- und Belegtzustände vorliegen, und damit Eindeutigkeit des Ergebnisses eines Wählvorgangs gewährleistet.
  • Nach erfolgter Bezeichnung der durch den Wähl= vorgang bestimmten Einrichtung wird der Kontakt w wieder geschlossen und der Wähler damit wieder in Ruhelage zurückgeführt. Da dabei wieder die ganze Kettenschaltung auf niedriges Potential gebracht wird, verschwindet auch das von einem Bezeichnungsausgang, im angenommenen Fall vorn Bezeichnungsausgang a abgegebene hohe Potential wieder. Nachdem die eben bezeichnete Einrichtung, hier also die erste Einrichtung, zur Anzeige ihres eingetretenen Belegtzustands ihre dem Speisungseingang s 1a und dem Steuereingangs 2 a zugeführten Potentiale entsprechend geändert hat, ist die Auswahlschaltung zur Durchführung eines neuen Wählvorganges bereit: Zur weiteren Erläuterung der Wirkungsweise soll nun ein Fall betrachtet werden, bei dem die dem Kontakt w nächste oder nächsten Stufen der Auswahlschaltung die den Belegtzustand der zugehörigen Einrichtungen anzeigenden Potentiale übermittelt erhalten. Es sind dies die Fälle, in denen das kennzeichnende Merkmal dieser Anordnung Bedeutung erlangt und bei den Anordnungen gemäß der Hauptpatentanmeldung die Koinzidenzschaltungen erforderlich waren. Beispielsweise sollen die erste Einrichtung frei und die zweite belegt sein und bei den übrigen Einrichtungen Frei- und Belegtzustände beliebig verteilt sein. Dementsprechend wird mindestens dem Speisungseingang sla der ersten Stufe niedriges und dem Speisungseingang s 1 b der zweiten Stufe hohes Potential übermittelt, womit der Steuereingang s 2 a hohes und der Steuereingangs 2 b niedriges Potential besitzt.
  • Nach dem Öffnen des Kontakts w behält, wie an Hand des vorigen Betriebsfalls erläutert, derjenige Teil der Kettenschaltung niedriges Potential bei, der sich von der ersten, mit den Freizustand der zugehörigen Einrichtung anzeigenden Potentialen versehenen Stufe bis zur letzten Stufe erstreckt. Im hier betrachteten Fall ist es das niedrige, dem Steuereingangs2b zugeführte Potential, das sich dein vom zugehörigen Koppelausgang k 2 b bis zur letzten Stufe führenden Teil der Kettenschaltung mitteilt und damit bei sämtlichen, mit diesem Teil in Verbindung stehenden Stufen die Abgabe eines eine Bezeichnung bewirkenden Potentials verhindert. Der sperrende Richtleiter G 1 b hält das niedrige Potential des genannten Teils der Kettenschaltung vom Koppeleingang k 1 b fern, der auch von der ersten Stufe her wegen des hohen, dem Steuereingang s2a zugeführten Potentials und wegen des geöffneten Kontakts w kein niedriges Potential erhält. Damit tritt das hohe, dem Speisungseingang s1b der zweiten Stufe zugeführte Potential auch am Bezeichnungsausgang b auf; wodurch die in der Reihenfolge zweite Einrichtung bezeichnet wird. Dieses hohe Potential gelangt außerdem auch über den durchlässigen Richtleiter G3b zum Koppeleingang klb und bestimmt damit das Potential des sieh von diesem Koppeleingang bis zum geöffneten Kontakt w erstreckenden Teils der Kettenschaltung. Ein Austreten dieses hohen Potentials zum Bezeichnungsausgang a, das eine Bezeichnung einer bereits belegtenEinrichtung, also eineDoppelbelegung zur Folge hätte, wird jedoch durch den sperrenden Richtleiter G3a verhindert, dessen Aufgabe sich bei Anordnungen gemäß der Hauptpatentanmeldung darauf beschränkt, das Austreten eines hohen, dem Koppeleingang zugeführten Potentials zum Bezeichnungsausgang zu verhindern, wenn dem Speisungseingang niedriges Potential zugeführt wird. Damit ist also auch hier wie bei der Anordnung der Hauptpatentanmeldung Eindeutigkeit des Ergebnisses eines Wählvorganges gewährleistet.
  • Mit Hilfe vorstehender, zwei bestimmte Betriebsfälle behandelnder Erläuterungen lassen sich ohne Schwierigkeiten für beliebige Kombinationen von Frei:-- und Belegtzuständen der an die Auswahlschaltung angeschlossenen Einrichtungen die Potentialverhältnisse in der Auswahlschaltung angeben. Aus der Tatsache, daß bei der letzten Stufe eine Beeinflussung einer folgenden Stufe nicht gegeben ist, erklärt sich ohne weiteres die bei dieser Stufe mögliche anordnungsmäßige Vereinfachung.
  • Wie bei den Anordnungen der Hauptpatentanmeldung ist diejenige Stufe als erste in- der Bezeichnungsreihenfolge zu betrachten, bei der die Abgabe eines Bezeichnungspotentials von keiner anderen, vorhergehenden Stufe beeinflußt werden kann. Von ihrem Koppeleingang kla aus wird die Bezeichnungsreihenfolge gerechnet, die eine anordnungsmäßige, nicht aber eine zeitliche Reihenfolge darstellt. Vor dieser ersten Stufe liegend ist der »Nullpunkt« der Auswahlschaltung zu denken. Auf Grund der festen Zusammenschaltung der Stufen bei einer Auswahlschaltung nach F i g. 1 behält er stets seine Lage unverändert bei. Von ihm aus kann, wie gezeigt, durch Anschaltung eines geeigneten Potentials auch bei der ersten Stufe oder, im allgemeinen Fall, auch bei der ersten einer freien Einrichtung zugeordneten Stufe die Abgabe eines Bezeichnungspotentials verhindert und damit die Auswahlschaltung gesperrt werden.
  • F i g. 2 zeigt eine Auswahlschaltung mit von einem willkürlich festlegbaren Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge; die ebenfalls durch Zuführung geeigneter Potentiale gesperrt und entsperrt werden kann. Die Kettenschaltung ist zu einer Ringschaltung erweitert in der Weise, daß bei sämtlichen Stufen der Koppeleingang k1 an - den Koppelausgang k2 der vorhergehenden Stufe unter Zwischenschaltung je eines Umschaltkontaktes t geschaltet ist, wobei für die erste Stufe die letzte als vorhergehende gilt. Die Arbeitsseiten dieser Kontakte t sind zusammengefaßt an einen Ruhekontakt w geschaltet, der zu einem Pol einer Spannungsquelle U1 führt, dessen Potential etwa gleich dem Wert des Komplementärpotentials bei freier Einrichtung ist. Von diesen Kontakten t befindet sich stets einer in Arbeitslage, wodurch die Ringschaltung an dieser Stelle aufgetrennt ist und der Koppeleingang k1 der auf diesen Kontakt t folgenden Stufe an den Kontakt w geschaltet ist. Wirkungsmäßig ergibt sich damit stets eine Anordnung wie die in F i g. 1 dargestellte, mit dem Unterschied, daß hier jeweils die Lage des geöffneten Kontakts t die Lage des Nullpunkts und damit die Bezeichnungsreihenfolge festlegt.
  • Die in jeder an die Auswahlschaltung angeschlossenen Einrichtung befindlichen Quellen, die zur Abgabe des den momentanen Belegungszustand anzeigenden Potentials und des Komplementärpotentials dienen, können beliebiger Art sein. Es ist lediglich die Bedingung zu erfüllen, daß der ausgangsseitige Innenwiderstand der das Komplementärpotential abgebenden Quelle dann, wenn sie niedriges Potential abgibt, klein ist im Vergleich zum Widerstandswert der Widerstände R 1 der Auswahlschaltung, während er bei Abgabe des hohen Potentials beliebig groß sein kann. Der ausgangsseitige Innenwiderstand der Quelle, die das den Zustand ihrer Einrichtung anzeigende Potential abgibt, kann bei Abgabe des niedrigen Potentials beliebig groß sein; wenn er auch bei Abgabe des hohen Potentials noch groß ist. im Vergleich zum Innenwiderstand der das Komplementärpotential abgebenden Quelle bei Abgabe des niedrigen Potentials; kann der Widerstandswert des Widerstands R 1 in ihm ganz oder teilweise mit einbezogen werden. In - vielen Fällen wird man bestrebt sein, den - Quellwiderstand der von den Bezeichnungsausgängen abgegebenen Bezeichnungspotentiale, der sich jeweils aus dem Widerstandswert des Widerstands R 1 und dem Innenwiderstand der Quelle, die das den Zustand anzeigende Potential liefert, bei Abgabe des hohen Potentials zusammensetzt, klein zu halten und dadurch die Belastbarkeit der Bezeichnungspotentiale möglichst groß zu machen.
  • Wenn zur Abgabe des den Belegungszustand anzeigenden Potentials eine Quelle verwendet wird, deren ausgangsseitiger Innenwiderstand bei Abgabe des hohen Potentials bereits so hoch ist, daß ein eigener Widerstand R 1 in der zugehörigen Stufe der Auswahlschaltung nicht mehr erforderlich ist, kann sich, wenn dieses hohe Potential noch zu anderen, hier nicht näher betrachteten Aufgaben herangezogen wird, eine besondere Maßnahme als zweckmäßig erweisen. Diese Maßnahme verhindert, daß durch Rückwirkung der Auswahlschaltung, durch die immer dann, wenn die betreffende Einrichtung nicht die erste freie in der Bezeichnungsreihenfolge ist, das hohe Potential abgesenkt wird, diese anderen Aufgaben, nicht mehr erfüllt werden können.
  • F i g. 3 zeigt eine einzelne Stufe einer Auswahlschaltung, bei der eine Rückwirkung auf die zur Abgabe des den Belegungszustand anzeigenden Potentials dienende Quelle in der zugehörigen Einrichtung verhindert ist. Anordnungsmäßig ist bei dieser Stufe der Bezeichnungsausgang j über einen Richtleiter G3 i an den Koppeleingang k1 j, über einen Richtleiter G 4 j an den Speisungseingang s 1 j und über einen Widerstand R 2 j an einen Pol einer Spannungsquelle U2 geschaltet, dessen Potential etwa gleich dem Potential des Speisungseingangs slj bei freier Einrichtung ist.
  • Wenn dem Speisungseingang s 1 j und dem Koppeleingang klj hohes Potential zugeführt wird, also dann, wenn die zur betrachteten Stufe gehörende Einrichtung die erste freie Einrichtung ist, besitzt der Bezeichnungsausgang j ebenfalls hohes Potential. Wird dagegen dem Speisungseingang s 1 j niedriges und dem Koppeleingang k 1 j hohes Potential zugeführt, was dann der Fall ist, wenn die zugehörige Einrichtung belegt ist und sich vor ihr keine freien Einrichtungen befinden, so wird das hohe, von der Spannungsquelle U 2 dem Widerstand R 2 j zugeführte Potential wegen des nun durchlässigen Richtleiters G4j abgesenkt, womit auch am Bezeichnungsausgang j niedriges Potential auftritt. Falls dem Speisungseingang s 1 j hohes und dem Koppeleingang k 1 j niedriges Potential zugeführt wird, also wenn vorhergehende Einrichtungen frei sind, so tritt diese Absenkung über den nun durchlässigen Richtleiter G3 j ein, womit der Bezeichnungsausgang j ebenfalls niedriges Potential erhält. Da der Richtleiter G 4 j dabei jedoch gesperrt wird, bleibt das hohe, dem Speisungseingang s 1 j zugeführte Potential dabei praktisch unbeeinflußt. Damit ist die gewünschte Rückwirkungsfreiheit gegeben, während sich die Stufe ebenso wie die an früherer Stelle betrachteten verhält.
  • In sämtlichen Ausführungsbeispielen findet sich in jeder Stufe ein Widerstand R 1 bzw. R 2, dessen Aufgabe es ist, im Zusammenwirken mit einem an ihn angeschalteten Richtleiter die Absenkung eines Potentials zu bewirken, wenn dieser Richtleiter auf Grund des seiner dem Widerstand abgewandten Seite zugeführten Potentials durchlässig ist. Um diese Absenkung möglichst vollständig durchzuführen, ist man bedacht, den Widerstandswert des Widerstands R 1 bzw. R 2 möglichst groß zu machen, wenn keine dem entgegenstehenden Bedingungen zu berücksichtigen sind. Erhält nun das dem Richtleiter zugeführte Potential den dessen Sperrung bewirkenden Wert, so tritt eine Spannungsteilung ein, deren Maß durch den Sperrwiderstand des Richtleiters und den Widerstandswert des Widerstands R 1 bzw. R 2 bestimmt wird. Wird dieser Widerstandswert groß gewählt, und werden, wie es wünschenswert ist, an den Sperrwiderstand des Richtleiters geringe Anforderungen gestellt, so tritt am Verbindungspunkt von Widerstand und Richtleiter eine Potentialerhöhung auf, die unter ungünstigen Umständen störend ist und dem Widerstandswert des Widerstands eine Grenze setzt. Abhilfe dagegen und damit Freizügigkeit in der Dimensionierung schafft hier die Parallelschaltung eines Richtleiters zum Widerstand, dessen Polung so gewählt ist, daß er mit dem bereits vorhandenen Richtleiter mit gleichen Polen zusammengeschaltet ist. Dieser zusätzliche Richtleiter stellt für die unerwünschte Potentialerhöhung einen Nebenschluß mit sehr geringem Widerstand dar und unterdrückt sie damit. Das sonstige Verhalten der Anordnung erleidet durch diese Maßnahme keine Beeinträchtigung.
  • Die bei Verwendung sehr schnell ansprechender Elemente in den an die Auswahlschaltung angeschlossenen Einrichtungen zur Auswertung zugeführter Bezeichnungspotentiale bestehende Forderung, daß jede Stufe der Auswahlschaltung das Bezeichnungspotential nicht vor dem Sperrpotential abgibt, kann wie bei den Anordnungen der Hauptpatentanmeldung durch Verzögerung der Abgabe des Bezeichnungspotentials erfüllt werden, wozu im einfachsten Fall die Bezeichnungsausgänge kapazitiv belastet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektronische Auswahlschaltung mit einer der Zahl der angeschlossenen Einrichtungen entsprechenden Zahl von Stufen, enthaltend eine Kettenschaltung aus in den Stufen individuell enthaltenen, bezüglich ihrer übertragungseigenschaften richtungsabhängigen Mitteln, der in jeder Stufe die zugehörige Einrichtung ein ihren momentanen Zustand anzeigendes Potential, das entsprechend den beiden möglichen Zuständen zwei Werte annehmen kann, und ein stets dessen Komplementärwert besitzendes Potential über entkoppelnde Mittel zuführt, wobei das den Zustand anzeigende Potential der in einer durch die Anordnung der Stufen gegebenen Reihenfolge ersten, sich in einem bestimmten Zustand befindenden Einrichtung zur Bezeichnung dieser Einrichtung durchgeschaltet wird, gemäß Patentanmeldung S 52653 VIII a / 21 a3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß unter dem Einfluß der entkoppelnden Mittel (G3), die zur Zuführung der die momentanen Zustände der angeschlossenen Einrichtung anzeigenden Potentiale dienen, die Abgabe eines zur Bezeichnung der durch einen Wählvorgang bestimmten Einrichtung dienenden Potentials nur bei gleichzeitiger Zuführung des den bestimmten Zustand der zugehörigen Einrichtung anzeigenden Potentials erfolgt.
  2. 2. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 1, enthaltend Stufen, von denen jede einen zur passiven Beeinflussung der eigenen Stufe durch die vorhergehenden Stufen dienenden Koppeleingang und einen zur aktiven Beeinflussung der folgenden Stufen dienenden Koppelausgang, einen zur Zuführung des den momentanen Zustand der zugeordneten Einrichtung anzeigenden Potentials dienenden Speisungseingang und einen zur Zuführung des zugehörigen Komplementärpotentials dienenden Steuereingang besitzt und bei der Koppeleingang und Koppelausgang sowie Koppelausgang und Steuereingang durch je einen Richtleiter und Koppeleingang und Speisungseingang durch einen Richtleiter mit einem Reihenwiderstand verbunden sind, wobei diese Richtleiter so gepolt sind, daß ihre Kathoden am Koppeleingang und ihre Anoden am Koppelausgang liegen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder dieser Stufen der mit dem Widerstand (R 1) in Reihe geschaltete Richtleiter (G3) an den Koppeleingang (k1) und ein zur Abgabe eines Bezeichnungspotentials dienender Bezeichnungsausgang (a ... h) an den Verbindungspunkt von Widerstand (R1) und Richtleiter (G3) geschaltet ist.
  3. 3. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 1, enthaltend Stufen, von denen jede einen zur passiven Beeinflussung der eigenen Stufe durch die vorhergehenden Stufen dienenden Koppeleingang und einen zur aktiven Beeinflussung der folgenden Stufen dienenden Koppelausgang, einen zur Zuführung des den momentanen Zustand der zugeordneten Einrichtung anzeigenden Potentials dienenden Speisungseingang und einen zur Zuführung des zugehörigen Komplementärpotentials dienenden Steuereingang besitzt, und bei der Koppeleingang und Koppelausgang sowie Koppelausgang und Steuereingang durch je einen Richtleiter verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder dieser Stufen ein zur Abgabe eines Bezeichnungspotentials dienender Bezeichnungsausgang (a ... n) über einen Richtleiter (G3) an den Koppeleingang (k1) und über einen weiteren Richtleiter (G 4) an den Speisungseingang (s 1) geschaltet ist, wobei die Anoden dieser beiden Richtleiter (G3, G4) am Bezeichnungsausgang (a ... n) liegen, und über einen Widerstand (R2) an einen Pol einer Spannungsquelle(U2) geschaltet ist, dessen Potential etwa dem einem Speisungseingang (s1) zugeführten Potential gleich ist, wenn die zugehörige Einrichtung sich in dem bestimmten Zustand befindet. 4. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch - gekennzeichnet, daß parallel zu den Widerständen (R1, R2) individuelle Richtleiter geschaltet sind, deren Anoden an den Bezeichnungsausgängen (a ... n) liegen. 5. Elektronische Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge; gekennzeichnet durch eine letzte Stufe, die einen mit einem Koppeleingang (kln) unmittelbar und mit einem Speisungseingang (sln) mittels eines Widerstands (R I n) verbundenen Bezeichnungsausgang (n) besitzt. 6. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, .daß in der letzten Stufe parallel zum Widerstand (R l n) ein Richtleiter (G4) geschaltet ist, dessen Anode am Bezeichnungsausgang (n) liegt. 7. Elektronische Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4. mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, gekennzeichnet durch eine letzte Stufe, die einen Bezeichnungsausgang (n) besitzt, der über einen Richtleiter (G3) an einen Koppeleingang (k1 n) und über einen weiteren Richtleiter (G 4) an einen Speisungseingang (sln) geschaltet ist, wobei die Anoden dieser beiden Richtleiter (G3, G4) am Bezeichnungsausgang (ri) liegen, und über einen Widerstand (R 2 n) an einen. Pol einer Spannungsquelle (U2) geschaltet ist, dessen Potential etwa dem einen Speisungseingang (s1) - zugeführten Potential gleich ist, wenn die zugehörige Einrichtung sich in dem bestimmten Zustand befindet. B. Elektronische Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Koppeleingang (k l) jeder Stufe, mit Aus-_ nahme der ersten; unmittelbar an den Koppelausgang (k2). der-vorhergehenden Stufe und der Koppeleingang (kla) der ersten Stufe über einen Kontakt (w) an einen Pol einer Spannungsquelle (U1) geschaltet ist, dessen Potential etwa dem einen Steuereingang (s2) zugeführten Potential gleich ist, wenn die zugehörige Einrichtung sich in dem bestimmten Zustand befindet. 9. Elektronische Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 4 mit von einem festen Nullpunkt ausgehender Bezeichnungsreihenfolge, gekennzeichnet - durch eine erste - Stufe, die einen . mittels eines Widerstandes (Rla) mit einem Bezeichnungsausgang (a) verbundenen Speisungseingang (sla) und einen mittels eines Richtleiters (G2a) mit einem Koppelausgang (k2a) verbundenen Steuereingang (s2a) besitzt, wobei die Anöde dieses Richtleiters (G2 ä) am Koppelausgang (k2a) liegt, und dadurch, daß bei sämtlichen Stufen der Koppeleingang (1c1) unmittelbar-mit dem Koppelausgang (k2) der vorher-. gehenden Stufe verbunden ist. 10.Elektronische Auswahlschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis. 4 mit von einem willkürlich festlegbaren Nullpunkt ausgehenden Bezeichnungsreihenfolge, dadurch gekennzeichnet, daß bei sämtlichen Stufen. der Koppeleingang (1c1) an den Koppelausgang (k2) der vorhergehenden Stufe mittels eines eingefügten Kontaktes (t) geschaltet ist, wobei für die erste Stufe die letzte als vorhergehende gilt, und daß von diesen Kontakten (t) jeweils nur -ein einziger zur Festlegung des Nullpunktes geöffnet ist. 11. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (t) als den Koppeleingängen (k1) ihrer Stufen vorgeschaltete Umschaltkontakte ausgebildet sind; deren Ruheseiten jeweils an die Koppelausgänge. (k2) der vorhergehenden Stufen und deren Arbeitsseiten zusammengefaßt über einen Kontakt (w) an einen Pol einer Spannungsquelle (U1) geschaltet sind, dessen Potential etwa dem einem Steuereingang (s2) zugeführten _ Potential gleich ist, wenn die zugehörige Einrichtung sich indem bestimmten Zustand befindet. 12. Elektronische Auswahlschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche; dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe die Abgabe .eines Bezeichnungspotentials gegenüber der Zuführung des Komplementärpotentials verzögert ist. . 13. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, 'daß in jeder Stufe der Speisungseingang (s1) kapazitiv (C) belastet ist. 14. Elektronische Auswahlschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe der Bezeichnungsausgang (a ... n) kapazitiv (C) belastet ist.
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