DE1205397B - Achsanordnung fuer gelaendegaengige Fahrzeuge - Google Patents

Achsanordnung fuer gelaendegaengige Fahrzeuge

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DE1205397B
DE1205397B DES81292A DES0081292A DE1205397B DE 1205397 B DE1205397 B DE 1205397B DE S81292 A DES81292 A DE S81292A DE S0081292 A DES0081292 A DE S0081292A DE 1205397 B DE1205397 B DE 1205397B
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Germany
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axis
vehicle
pendulum
axle
steering
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Pending
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DES81292A
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English (en)
Inventor
Fritz Seeber
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G17/00Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load
    • B60G17/015Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements
    • B60G17/019Resilient suspensions having means for adjusting the spring or vibration-damper characteristics, for regulating the distance between a supporting surface and a sprung part of vehicle or for locking suspension during use to meet varying vehicular or surface conditions, e.g. due to speed or load the regulating means comprising electric or electronic elements characterised by the type of sensor or the arrangement thereof
    • B60G17/01908Acceleration or inclination sensors
    • B60G17/01925Pendulum-type devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Achsanordnung für geländegängige Fahrzeuge Die Erfindung betrifft eine Achsanordnung für geländegängige Fahrzeuge mit wenigstens einer um die Fahrzeuglängsachse schwenkbaren Achse, an der die Räder um eine in Fahrtrichtung liegende Achse schwenkbar angeordnet sind, dergestalt, daß der Achsschenkel jedes Rades einen aufrecht stehenden Lenkarm aufweist und die Lenkarme beider Räder durch eine Stange, deren Längsmitte in einer senkrechten Querebene schwenkbar am Fahrzeugrahmen gelagert ist, miteinander verbunden sind und bei der hydraulisch betätigte Verstellvorrichtungen zum Verschwenken der Räder gegenüber der Achse vorgesehen sind, die mittels eines Pendelsystems steuerbar sind. Solche Anordnungen und Vorrichtungen sollen den Fahrzeugkörper stabilisieren, insbesondere bei Quer- bzw. Schrägfahrt an geneigten Hängen.
  • Eine bekannte Anordnung dieser Art ist vor allem mit einer zu großen Trägheit des Pendelsystems behaftet, um mit der nötigen Schnelligkeit auf vom Fahrzeug überfahrene Bodenunebenheiten zu reagieren, da das Steuerpendel in einer Flüssigkeit gedämpft ist.
  • Demgegenüber sind hydraulische Systeme bekannt, die praktisch trägheitslos arbeiten, zumindest mit so geringer Trägheit, daß die Steuerimpulse ohne merkliche Verzögerung auf die Steuerungseinrichtung des Fahrzeuges wirken können. Dies bedeutet, daß bei Einzelstößen das Pendelsystem zunächst nicht im Sinne einer Stabilisierung, sondern genau entgegengesetzt wirken würde, weil bei durch Einzelstöße ausgelösten Pendelbewegungen das hydraulische System dieser Pendelbewegung sehr schnell folgen würde. Erst einen Augenblick später würde das Pendel dann die stabilisierende Steuerbewegung auslösen. Es könnte dergestalt unter Umständen zu einem gewissen Schwingungsvorgang kommen. Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, das Pendelsystem so auszubilden, daß unter allen denkbaren, durch das jeweilige befahrene Gelände gegebenen Umständen eine Wirkung der Steuerung im Sinne einer Stabilisierung des Fahrzeuges erhalten bleibt.
  • Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe, ausgehend von der eingangs geschilderten Achsanordnung, dadurch, daß bei dem Pendelsystem senkrecht über einem in der Fahrzeuglängsachse gelagerten Pendel ein zweites Pendel als Gegengewicht aufrecht stehend vorgesehen ist und beide Pendel in ihren Anlenkpunkten einen rechtwinklig abstehenden Arm aufweisen, wobei beide Arme an ihren freien Enden mittels einer Koppel gelenkig miteinander verbunden sind, und daß die hydraulisch betätigte Verstellvorrichtung aus zwei doppeltwirkenden Druckzylindern besteht, die einerseits an der Achse und andererseits an den Lenkarmen angelenkt sind.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung an Hand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • F i g. 1 zeigt schematisch im teilweisen Schnitt die erfindungsgemäße Achsanordnung bei Fahrt auf horizontalem Gelände, F i g. 2 die gleiche Darstellung bei Fahrt am geneigten Hang; in F i g. 3 ist in schematischer Darstellung die Steuerung der Druckausgleichszylinder und in F i g. 4 eine Ausführungsform des dazu verwendeten Pendels dargestellt; während F i g. 5 ein schematisches Schaltbild der Druckleitung bei einem Fahrzeug mit zwei erfindungsgemäß ausgebildeten Achsen zeigt.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung am Beispiel eines dreirädrigen Fahrzeuges erläutert. Ohne daß die Anwendbarkeit der erfindungsgemäßen Achsanordnung damit auf Dreiradfahrzeuge mit einer hinteren Antriebsachse beschränkt werden soll, stellt dieses jedoch die einfachste Ausführungsform für die Erfindung dar. Außerdem bietet ein Dreiradfahrzeug hinsichtlich seiner Wendigkeit gewisse Vorteile gegenüber einem Vierradfahrzeug.
  • An einem Fahrzeugkörper 1 ist in an sich bekannter Weise ein Ausgleichsgetriebe 2 um die Fahrzeuglängsachse schwingbar aufgehängt. Vom Differentialgetriebe 2, das seinen Antrieb in beliebiger Weise erhalten kann, wird die Bewegung über zwei Halbachsen 3, 3' und die gelenkig angeschlossene Radnabe 4, 4' auf die Triebräder 5, 5' übertragen. An der Nabe sind aufrecht stehende Lenkarme 6, 6' fest angeschlossen, welche ihrerseits gelenkig an einer parallel zu den Halbachsen 3, 3' verlaufenden, am Fahrzeugkörper schwenkbar befestigten Stange 7 angeschlossen sind. Die Halbachsen 3, 3', die Lenkarme 6, 6' und die Stange 7 stellen somit ein parallelogrammartig verschiebliches Gestänge dar. An den freien Enden, der Halbachsen 3, 3' sind die Räder 5, 5' mittels bekannter Gelenke derart angebracht, daß die Gelenkachsen je in einer Ebene mit den Längsachsen der Lenkarme 6, 6' liegen.
  • Zur Stabilisierung des an sich instabilen Gestänges sind zwei vorzugsweise hydraulisch betriebene Druckzylinder 8, 8' vorgesehen, die auf der einen Seite über Arme 9, 9' gelenkig an den Halbachsen 3, 3' im Bereich des Ausgleichsgetriebes 2 befestigt und deren Kolben 10, 10' ebenfalls gelenkig am oberen Ende der Lenkarme 6, 6' angeschlossen sind.
  • Die Druckzylinder 8, 8' sind über einen Steuerschieber in an sich bekannter Weise an eine Druckleitung angeschlossen, in deren Kreislauf sich eine Ölpumpe befindet. F i g. 3 zeigt in schematischer Darstellung den Steuerschieber mit der Zuleitung 33. von der Ölpumpe, den beiden Druckleitungen 32 zu den Druckzylindern 8, 8', die wechselweise als Vor- und Rücklauf dienen, sowie den Rücklaufleitungen 16,17 zum Ölsammelbehälter, aus dem die Ölpumpe gespeist wird. Die Betätigung dieses Steuerschiebers erfolgt über eine Steuerstange 21 durch ein Pendelsystem.
  • Das in F i g. 4 dargestellte Pendelsystem ist der impulsgebende Teil der hydraulischen Stabilisierungsvorrichtung der erfindungsgemäßen Achsanordnung. Bei dem Pendelsystem sind ein Pendel 23 und ein Gegengewicht 24 um Bolzen 25, 26 drehbar entgegengesetzt zueinander aufgehängt. Das Pendel 23 hängt frei nach unten, während das Gegengewicht 24 an einem entsprechend dem größeren Abstand dieses Gewichtes von dem Berührungspunkt zwischen Rad und Geländeoberfläche kürzeren Hebelarm auf dem Kopf stehend angebracht ist. Beide Pendel tragen in den Drehpunkten 25, 26 biegesteif mit ihnen verbundene horizontale Arme 27, 28, die an ihren Endpunkten wiederum gelenkig mit einer Koppel 29 verbunden sind. Bei 22 ist die Verbindung zum Steuerschieber angedeutet.
  • Die Aufhängepunkte 25, 26 von Pendel und Gegengewicht müssen genau in der Mittelachse des Fahrzeuges liegen, und zwar, soweit es die Bodenfreiheit zuläßt, möglichst tief und derart, daß das Pendel 23 und das Gegengewicht 24 quer zur Fahrzeuglängsachse schwingen können. Die Verbindung von Pendel 23 und Gegengewicht 24 über das Gestänge 27, 28, 29 muß, wie bereits erwähnt, steif und die Lagerung des Gestänges spielfrei sein. Bei Fahrt des Fahrzeuges auf horizontaler Ebene, also bei alleiniger Einwirkung der Schwerkraft, hängt das Pendel 23 immer im Lot, während das Gegengewicht 24 lotrecht über seinem Aufhängepunkt steht.
  • Das Pendelsystem betätigt bei Schrägstellung des Fahrzeuges, also bei Fahrt quer zu einer geneigten Ebene den Steuerschieber (F i g. 3). Dieser Steuerschieber besteht zweckmäßigerweise aus zwei hintereinander auf einer Kolbenstange 11 angeordneten Kolben 12, 13, die in an beiden Seiten mit Zu- bzw. Ableitungen versehenen Zylindern 14, 15 laufen. Diese Zu- und Ableitungen sind mit den einander entsprechenden Abteilungen der Druckzylinder 8, 8' in Verbindung. Bei Schrägfahrt des Fahrzeuges auf einem geneigten Hang gibt der Steuerschieber infolge Betätigung durch das Pendelsystem die Druckleitung 31 für den Druck von der Ölpumpe im gleichen Maß frei, wie er die andere Druckleitung 16 oder 17 für einen Flüssigkeitsrücklauf freigibt. Es wird also bei entsprechender Schaltung durch die Ölpumpe auf die Kolben der Zylinder 8, 8' ein Druck in der Weise ausgeübt, daß der Fahrzeugkörper bei Schrägstellung der Achse 3, 3' wieder geradegerichtet wird. In dieser Lage hat das Pendelsystem wieder seine Ruhelage erreicht und schließt die Druckleitungen über den Steuerschieber wieder (F i g. 2). Trotz Querfahrt auf einem bis zu etwa 40° geneigten Hang steht das Fahrzeug senkrecht. Das Vorderrad, dessen Lenkachse senkrecht durch den Mittelpunkt des Rades geht, macht alle Bewegungen des Fahrzeugkörpers zwang läufig mit.
  • Trifft ein Rad des Fahrzeuges beim Elberfahren von Geländeunebenheiten auf ein Hindernis, so stellt sich das Fahzeug zunächst schräg, und es entsteht ein Seitenstoß, der auch den Aufhängepunkt 25 des Pendels 23 trifft. Infolge dieses Stoßes hat der Aufhängepunkt das Bestreben auf einem Kreisbogen um den Berührungspunkt des dem Hindernis gegenüberliegenden Rades mit dem Boden auszuweichen. Infolge seiner Trägheit würde das Pendel 23 ohne die Anordnung eines Gegengewichtes dem Stoß in der falschen Richtung ausweichen. Das bedeutet, daß bei einem einzigen hängenden Pendel bei derartigen Stößen die Schräglage des Fahrzeuges verstärkt würde. Durch die Anordnung eines Gegengewichtes 24, das mit dem Pendel 23 über ein Gestänge verbunden ist, wird diese Reaktion bei plötzlichen Stößen ausgeschaltet. Um das zu erreichen, müssen die Gewichte der Pendel 23, 24 sowie die Länge ihrer Hebelarme in einem bestimmten Verhältnis zu der Höhenlage ihrer Aufhängepunkte sowie der Spurweite des Fahrzeuges stehen.
  • Wie in F i g. S dargestellt, läßt sich die erfindungsgemäße Anordnung auch an zweiachsig-vierrädrigen Fahrzeugen anwenden. Die Verbindung der Zylinder 8, 8' und 38, 38' erfolgt in der dargestellten Weise, wobei bei 30 eine der in F i g. 3 dargestellten entsprechende Steuerung anzubringen ist.
  • Die Leitungen 32 führen über Verteilerpunkte 33 und Leitungen 34 bzw. 35 zu den Zylindern 8 und 38 bzw. 8' und 38' an den beiden Achsen des Fahrzeuges.
  • Bei diesem Fahrzeugtyp kann also beim Elberfahren von Geländeunebenheiten bereits zwischen den den beiden Achsen zugeordneten Zylindern ein Druckausgleich erfolgen, ohne daß die Druckflüssigkeit erst den bei 30 vorgesehenen Steuerschieber passieren muß.
  • Dieser Fahrzeugtyp kann sowohl mit einer angetriebenen nicht gelenkten Achse und einer nicht angetriebenen gelenkten Achse als auch mit zwei angetriebenen und gelenkten Achsen ausgeführt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Achsanordnung für geländegängige Fahrzeuge mit wenigstens einer um die Fahrzeuglängsachse schwenkbaren Achse, an der die Räder um eine in Fahrtrichtung liegende Achse schwenkbar angeordnet sind, dergestalt, daß der Achsschenkel jedes Rades einen aufrecht stehenden Lenkarm aufweist und die Lenkarme beider Räder durch eine Stange, deren Längsmitte am Fahrzeugrahmen in einer senkrechten Querebene schwenkbar gelagert ist, miteinander verbunden sind und bei der hydraulisch betätigte Verstellvorrichtungen zum Verschwenken der Räder gegenüber der Achse vorgesehen sind, die mittels eines Pendelsystems steuerbar sind, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß senkrecht über einem in der Fahrzeuglängsachse gelagerten Pendel (23) ein zweites Pendel (24) als Gegengewicht aufrecht stehend vorgesehen ist und beide Pendel (23, 24) in ihren Anlenkpunkten (25, 26) einen rechtwinklig abstehenden Arm (27, 28) aufweisen, wobei beide Arme (27, 28) an ihren freien Enden mittels einer Koppel (29) gelenkig verbunden sind, und daß die hydraulisch betätigte Verstellvorrichtung aus zwei doppeltwirkenden Druckzylindern (8, 8') besteht, die einerseits an der Achse (3, 3') und andererseits an den Lenkarmen (6, 6') angelenkt sind.
  2. 2. Achsanordnung für ein zweiachsig-vierrädriges geländegängiges Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (8, 8') der einen Achse und (38, 38') der anderen Achse zum direkten Druckausgleich ohne die Notwendigkeit des Passierens der Steuerschieber durch die Druckflüssigkeit über das vom Steuerschieber kommende Leitungssystem (32, 33, 34 bzw. 32, 33, 35) direkt miteinander in Verbindung stehen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1842 636; schweizerische Patentschrift Nr. 324 951; französische Patentschriften Nr. 975 601, 1138 898; USA.-Patentschriften Nr. 2 583 250, 2 625 232.
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DE3231477A1 (de) * 1982-08-25 1984-03-22 Fritz 6731 Elmstein Seeber Getriebe

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