DE119080C - - Google Patents

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DE119080C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/44Transmit/receive switching
    • H04B1/48Transmit/receive switching in circuits for connecting transmitter and receiver to a common transmission path, e.g. by energy of transmitter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Elimination Of Static Electricity (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei denjenigen Einrichtungen für Funkenteiegraphie, bei welchen derselbe Luftleiter sowohl zum Aussenden als auch zum Empfangen der elektrischen Wellen dient und dieser Luftleiter über die Sekundärwickelung des Funkenerzeugers des Gebers geerdet ist, mufste bei Umschaltung des Luftleiters vom Geber zum Empfänger und ebenso auch umgekehrt vom Empfänger zum Geber bisher jedesmal wieder noch besonders die durch die Umschaltung unterbrochene Verbindung des Luftleiters mit der Erde hergestellt werden.
Abgesehen von der Umständlichkeit, war mit jeder Unterbrechung der Erdung des Luftleiters die Möglichkeit einer Ladung des Luftleiters mit Luftelektricität und damit die Gefahr einer Verletzung der den Apparat bedienenden Person bezw. einer Beschädigung des Apparates gegeben.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche jede von Hand bewirkte Aenderung der vorhandenen Leitungsverbindungen beim Umschalten des Luftleiters überflüssig macht und vor allem jede Unterbrechung der Erdung des Luftleiters bei der Umschaltung ausschliefst.
Die Einrichtung ist im Wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs der in bekannter Weise über die Sekundärwickelung des Funkenerzeugers des Gebers geerdete Luftleiter gleichzeitig auch mit einem in eine% aufgebogenen rückwärtigen Verlängerung des Morsetasters isolirt angeordneten zweiten Contact verbunden ist, welcher im Ruhezustande des Morsetasters von selbst mit dem. Empfängercontact in Berührung tritt, so dafs ohne Unterbrechung der Erdung des Luftleiters letzterer ohne Weiteres, d. h. ohne jede Leitungsänderuhg auch zum Empfangen elektrischer Wellen befähigt wird, und jede Gefährdung der den Apparat bedienenden Person, sowie auch des Apparates selbst vollständig ausgeschlossen ist.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht den vorliegenden Umschalter.
Der Luftleiter u ist beständig mit einem Pol der Funkenstrecke e verbunden und somit bei Anwendung eines Ruhmkorff oder Transformators als Furikenerzeuger c in bekannter Weise über die Sekundärwickelung geerdet. Der genannte Pol der Funkenstrecke ist nun gleichzeitig mit dem Contact g verbunden, welcher in der aufgebogenen Verlängerung b des Tasters isolirt angeordnet ist.
Nach der Zeichnung befindet sich der Morsetaster in der Gebestellung, wobei die Ortsbatterie α durch die Primärwickelung des Inductors geschlossen ist. Wird der Taster losgelassen, so senkt sich das rückwärtige, Uebergewicht besitzende Ende b herab, der Gebecontact wird unterbrochen, dagegen kommt der Contact g mit dem zum Empfänger / gehörenden Contact k in Berührung. Der Luftleiter ist jetzt an den Empfänger angeschlossen, ohne dafs die Erdung desselben eine Untere
brechung erfahren hätte, womit also jede Ladung des Luftleiters mit Luftelektricitä't ausgeschlossen ist.
Die Erdung des Luftleiters auch während seiner Schaltung auf den Empfänger stört die sachgemäfse Wirkung des letzteren "nicht im mindesten; denn auch bei dieser Erdung fliefsen die vom Luftleiter aufgenommenen elektrischen Wellen regelrecht durch den Empfänger zur Erde, da die Sekündärspule' des Inductors drosselnd auf derartige elektrische Wellen einwirkt. Uebrigens kann zur gröfseren Sicherheit zwischen die mit dem Luftleiter verbundene Kugel der Funkenstrecke und die Klemme der Sekundärwickelung noch eine besondere Drosselspule d eingeschaltet werden. Der Draht w, welcher den Empfänger mit dem Contact k verbindet, wird zweckmäfsig in ein Metallrohr η eingeschlossen, um ihn vor den WTellen des Gebers der Station zu schützen.
Die Aufbiegung der rückwärtigen Verlängerung des Tasters mufs so gestaltet sein, dafs die beiden Contacte g und k während des Funkengebens mittelst des Tasters unter allen Umständen in hinreichend grofsem Abstande verbleiben, um jede elektrische Entladung durch den Empfänger hindurch auszuschliefsen, da sonst der Fritter beschädigt werden könnte.
Die angegebene Schaltung des Luftleiters ist auch in dem Falle anwendbar, wo die Verbindung mit der Erde durch eine solche mit einem mit Capacität ausgestatteten Körper ersetzt ist. In diesem Falle werden zweckmäfsig der Condensator des Gebers und jener des Empfängers., mit einander verbunden.
Statt'den Luftleiter, wie dargestellt, thatsächlich mit dem einen Pol der Funkenstrecke zu verbinden, genügt es übrigens auch, denselben bis sehr nahe an diesen Pol heranzuführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungsweise zur Verbindung des Uber die Sekundärwickelung des Funkenerzeugers geerdeten Luftleiters für Funkentelegraphie mit der Gebe- bezw. Empfangsvorrichtung mittels eines Morsetasters, dadurch gekennzeichnet, dafs in der Ruhelage des Morsetasters die EmpfangS7 vorrichtung parallel zur Funkenstrecke liegt, zum Zweck, die Umschaltung des Luftleiters durch den Morsetaster ohne Unterbrechung seiner Erdverbindung zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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