DE1190551B - Elektrische Einrichtung zum Steuern der Biegetellerdrehung von Betonstahlbiegemaschinen - Google Patents

Elektrische Einrichtung zum Steuern der Biegetellerdrehung von Betonstahlbiegemaschinen

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DE1190551B
DE1190551B DEE18399A DEE0018399A DE1190551B DE 1190551 B DE1190551 B DE 1190551B DE E18399 A DEE18399 A DE E18399A DE E0018399 A DEE0018399 A DE E0018399A DE 1190551 B DE1190551 B DE 1190551B
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bending
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DEE18399A
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Herbert Feger
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Elba Werk Maschinen GmbH and Co
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Elba Werk Maschinen GmbH and Co
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
    • G05B19/04Program control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/0405Program-control specially adapted for machine tool control and not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/10Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
    • B21D11/12Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete

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  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Elektrische Einrichtung zum Steuern der Biegetellerdrehung von Betonstahlbiegemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Einrichtung zum Steuern der Biegetellerdrehung von Betonstahlbiegemaschinen mit einem festen Ausgangs-und verstellbaren elektrisch wirksamen Endumsteuerpunkt, die einen Winkel von 180° einschließen, und dazwischenliegenden, beliebig wählbaren und überfahrbaren elektrisch wirksamen Umsteuerpunkten für beide Drehrichtungen des Biegetellers.
  • Es sind bereits Biegemaschinen mit mechanischelektrischer Steuerung bekannt, bei denen verstellbare Anschläge, die mit dem Biegeteller oder synchron zu diesem umlaufen, auf Endschalter einwirken, die die Steuerimpulse auslösen. Diese Ausführungsformen ermöglichen jedoch außer der Einstellung des Abschaltpunktes nach dem Rücklauf des Biegetellers nur noch die Einstellung jeweils eines Biegewinkels in einer Drehrichtung.
  • Andere solcher bekannten Steuerungen erlauben die Wahl zwischen zwei Winkeln, von denen einer in der Regel bei 180° liegt, während ein zweiter dazwischenliegender Winkel überfahrbar ist, allerdings nur in einer Drehrichtung des Biegetellers. Mit mechanischen Mitteln wurde es auch ermöglicht, die Einstellung je eines Winkels in beiden Drehrichtungen vorzunehmen.
  • Schließlich ist für absatz- oder schrittweise zu bewegende Maschinenteile, die hydraulisch angetrieben werden, vorgeschlagen worden, die Steuerung über Anschläge, elektrische Kontakte und Relais auf den Hydraulikkreislauf einwirken zu lassen.
  • Sämtliche dieser bekannten Einrichtungen haben jedoch gemeinsam, daß zur Änderung des eingestellten Winkels bzw. der eingestellten Winkelkombination der oder die Anschläge manuell und meist unter Zuhilfenahme von Werkzeugen versetzt werden müssen, was um so zeitraubender ist, je unterschiedlicher die zu biegenden Stähle beschaffen sind, weil der erforderliche Ausgleich für das Zurückfedern der gebogenen Stäbe nur empirisch ermittelt werden kann. Außerdem erlauben die bekannten Einrichtungen nicht, Doppelaufbiegungen ohne Anschlagschiene in fortlaufender Arbeitsfolge mit einer Einstellung der Steuerung fertigzubiegen, wenn nach beiden Seiten sowohl Hakenbiegungen um 180° als auch Aufbiegungen um beispielsweise 45° notwendig sind. Sollen die oft viele Meter langen Stäbe nicht umgedreht oder mehrmals auf die Maschine genommen werden, dann müssen bei den bekannten Einrichtungen also wenigstens zwei Operationen von Hand, d. h. nach Augenmaß, gebogen werden. Dies ist bei der meist erforderlichen hohen Winkeltreue jedoch nicht mit Sicherheit möglich. Außer mechanischen oder mechanisch-elektrischen Steuerungsarten sind solche bekanntgeworden, die unter Verwendung von Schrittschaltwerken, Programmuhren oder Schaltpunktmarkierungen auf Film- bzw. Metallbändern arbeiten. Es ist dabei mö5 lich, den gesamten Arbeitsablauf zu programmieren und beispielsweise mittels Schrittschaltwerken und Linienwählern über Schwachstromkreise Starkstromverbraucher zu steuern. Auch die Anwendung von Programmuhren mit Kontaktscheiben oder die Steuerung in Abhängigkeit von Bewegungsvorgängen über Umdrehungszähler in Verbindung mit bandförmigen Trägern für die Schaltpunktmarkierungen, die aus der Steuertechnik bekannt ist, könnte letzten Endes für Biegemaschinen nutzbar gemacht werden. Diese Steuerungsarten sind jedoch äußerst kompliziert, entsprechend aufwandreich und im Hinblick auf den rauhen Betrieb, dem Biegemaschinen unterworfen sind, ungeeignet. Ihre Verwendung würde auch kostenmäßig in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zum erwarteten Nutzen stehen. Dazu kommt, daß die oft stark wechselnde Biegearbeit auf Baustellen die Möglichkeit schneller Änderungen im Automatikablauf sowie die Umstellung auf Handbetrieb erfordert, was bei den beschriebenen komplizierten Steuerungssystemen nicht möglich ist.
  • Daraus ergab sich die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, nach der eine Einrichtung zur nockenfreien Steuerung von Biegemaschinen mit einfachen elektrischen Mitteln zu schaffen war. Diese Steuereinrichtung soll außerdem bei selbsttätigem Rücklauf des Biegetellers ohne Anderung der jeweiligen Einstellung das Biegen zweier Winkel in jeder Drehrichtung des Biegetellers erlauben, und der Umsteuerpunkt eines dieser beiden Winkel soll beliebig wählbar sowie überfahrbar sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur nockenfreien Vorwählung des Drehwinkels des Biegetellers mit dessen Welle ein elektrischer Stellungsgeber verbunden ist, welcher mehrere, jeweils mittels Stufenschalter vorwählbare, um 180° zueinander versetzte Ausgangs- und Endumsteuerpunkte und mehrere für Links- und Rechtslauf parallelgeschaltete, jeweils mittels Stufenschalter vorwählbare, zwischen diesen Steuerpunkten liegende Umsteuerpunkte aufweist.
  • Zur Auslösung der Umschaltung der Drehbewegung des Biegetellers ist auf der Biegewelle ein Kontaktfinger des elektrischen Stellungsgebers angeordnet. Die vorwählbaren Steuerpunkte umgeben die Biegewelle kollektorartig auf einem Kreis liegend und werden sämtlich vom Kontaktfinger überfahren. Die Auswahl der Umsteuerpunkte für den Biegeteller erfolgt aus diesen kollektorartig die Biegewelle umgebenden Kontaktpunkten, die beim Abtasten ihrer Reihe durch den Kontaktfinger den Impuls zur Umsteuerung der Drehrichtung oder zum Abschalten der Biegetellerbewegung geben.
  • Zum Ausgleich verschiedener Stahldurchmesser und entsprechend unterschiedlicher Spannwege des Biegetellers und zum Ausgleich der Sprünge, die sich zwischen den einzelnen kollektorartig angeordneten Kontaktpunkten ergeben, sind erfindungsgemäß die Ausgangspunkte für die Biegetellerbewegung und gleichzeitig der in einem Drehwinkel von 180° von diesen Ausgangspunkten liegenden Endumsteuerpunkte um eine halbe Winkelteilung versetzbar angeordnet.
  • Es ist in Abwandlung der Erfindung natürlich auch denkbar, die Kontaktpunkte durch Kippschalter als Lamellen an einer Kontaktschiene oder als Selenzellen bereitzustellen und mit einer Rolle oder einem Lichtstrahl abzutasten. Die Koppelung mit den Ausgangs- bzw. Umsteuerungspunkten kann ebenso gut induktiv durch Drehfeldmagnete, kapazitiv durch Drehkondensatoren oder stufenlos durch eine Meßbrücke erfolgen.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung liegt in der Verwendung eines einzigen Schalters, welcher außer dem Startimpuls einen Schnellstopp während des Vor- und Rücklaufes ermöglicht, wobei der Biegeteller nach Auslösung des Schnellstopps und Wiederingangsetzen zuerst auf seine Ausgangsstellung zurückläuft und erst anschließend den erneuten automatischen Ablauf beginnt. Ebenso verhält sich die Schaltung beim Rücklauf. Dies bedeutet für den Bedienungsmann erhöhte Sicherheit beim Biegevorgang und Erleichterungen für die Korrektur von Falschbiegungen. Auch hierin unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft gegenüber Programmschaltwerken, die mit einem bestimmten Arbeitsablauf synchronisiert sind. Bei ihnen kann zwar ebenfalls eine Unterbrechung des Automatikablaufes erfolgen, jedoch wiederholt sich das vorgegebene Programm stets und läßt sich oft wechselnden Betriebsbedingungen nicht schnell genug anpassen bzw. schwer ergänzen, unterbrechen oder sonst verändern.
  • Dagegen erlaubt die erfindungsgemäße Steuerung dem Biegeteller nicht nur das Abfahren von je zwei Biegewinkeln nach jeder Richtung, sondern sie kann darüber hinaus jederzeit auch während des Betriebes umgestellt bzw. nachgestellt werden. Ist beispielsweise ein bestimmter Biegewinkel eingestellt und die Maschine bereits in Gang gesetzt, dann kann dabei, solange dieser Winkel noch nicht erreicht ist, eine Winkelkorrektur über den Stufenschalter bis zum Maximalwert vorgenommen werden.
  • Nach dem Einstellen von zwei Winkelwerten und bei Unachtsamkeit des Bedienungsmannes wird stets nur der kleinere Winkel abgetastet. Dadurch ist ein Anlauf gegen eventuell aufgespannte Zusatzwerkzeuge oder Gegenvorrichtungen im Bereich des zweiten Biegewinkels ausgeschlossen.
  • Nachfolgend wird ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel der Steuereinrichtung von Betonstahlbiegemaschinen an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Auf der Biegewelle 31 ist, fest mit derselben verbunden und mit ihr umlaufend, der Kontaktfinger 32 angeordnet. Kollektorartig um die Biegewelle herum und im Bereich des Kontaktfingers liegen die Steuerpunkte 1 bis 15 für die im Uhrzeigersinn erfolgende Drehung der Biegewelle sowie die Steuerpunkte 1' bis 15' für die entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Drehung der Biegewelle, jeweils für einen Biegewinkelbereich von 1 bis 179°. In diesem Kollektor liegen außerdem noch die Steuerpunkte 16 bis 20 als Nullkorrektursteuerpunkte und zu diesen, um l80° versetzt, die Steuerpunkte 21 bis 25 als Umsteuerpunkte, in denen die Drehrichtung der Biegewelle umgekehrt wird.
  • Sämtliche Leiter L15 der Steuerpunkte 1 bis 15 und L15, der Steuerpunkte 1' bis 15' sind im Klemmkasten 26 nummerngleich parallel geschaltet und über die Leitungen LS mit dem Stufenschalter 27 verbunden, welcher die Schaltstufen 101 bis 115 aufweist. über jede dieser Schaltstufen werden gleichzeitig jeweils zwei parallele Steuerpunkte aus dem Kollektorbereich 1 bis 15 sowie 1' bis 15' ausgewählt und als Umsteuerpunkte gleichen Drehwinkelabstandes vom Nullpunkt für den Biegewellenantrieb M bereitgestellt.
  • Sobald der Kontaktfinger 32 bei Rechts- oder auch bei Linkslauf der Biegewelle 31 auf den vorgewählten Umsteuerpunkt trifft, wird der Stromkreis während des Biegevorganges über das Relais R1 geschlossen, wodurch die Umsteuerung des Biegewellenantriebes M stattfindet. Nach der Rückkehr des Kontaktfingers 32 in die Nullstellung (Ausgangsstellung - Kontakt 16 bis 20) wird der Stromkreis über das Relais R2 geschlossen, wodurch der Biegewellenantrieb M in seiner Ausgangsstellung stillgesetzt wird.
  • Die Relais R1 und R2 steuern die im Schaltkasten Sch befindlichen Schütze über die Leitungen A, B. Die Stromversorgung der Relais R1 und R2 erfolgt über die Leitungen C, D vom Schaltkasten Sch über die Schaltfinger 30 oder 29' und über 29, die zugeordneten Leitungen und den Kontaktfinger 32 über die Masse der Maschine zurück zum Schaltkasten Seit. Die Stromversorgung des Schaltkastens Sch erfolgt über die Netzanschlußleitung E.
  • Zum Ausgleich verschiedener Spannwege, beispielsweise bei unterschiedlichem Stahldurchmesser, und zum Ausgleich der Sprünge, die sich zwischen den einzelnen Steuerpunkten 1 bis 15 bzw. 1' bis 15' ergeben, dient der Nullkorrekturstufenschalter 28. Seine Schaltstufen 16' bis 20' und 21' bis 25' sind über die Leitungen NU und N.,,1 mit den Kollektorsteuerpunkten 16 bis 20 bzw. 21 bis 25 verbunden. Sie sind so angeordnet, daß mit dem Schaltdoppelfinger 29, 29' des Nullkorrekturstufenschalters jeweils zwei um 180° gegeneinander versetzte Kollektorsteuerpunkte gleichzeitig abgegriffen werden. Jede Änderung des Biegewinkelnullpunktes hat also zwangläufig eine gleich große Verlegung des festen Umsteuerungspunktes für den Biegewellenantrieb M zur Folge, und der zwischen dem tatsächlichen Biegewinkelausgangspunkt sowie dem Umsteuerungspunkt eingeschlossene maximale, effektive Biegewinkel beträgt unveränderbar stets 180°.
  • Wenn die Veränderbarkeit des Ausgangspunktes außer zum Ausgleich der verschiedenen Stahldurchmesser gleichzeitig zum Ausgleich der Sprünge zwischen den Kollektorsteuerpunkten 1 bis 15 und 1' bis 15' dienen soll, dann werden die Kollektorteile mit den Nullkorrektursteuerpunkten 16 bis 20 und den Umsteuerungspunkten 21 bis 25 derart versetzbar angeordnet, daß sie den zwischen je zwei benachbarten festen Steuerpunkten 1 bis 15 bzw. 1' bis 15' eingeschlossenen Winkel halbieren. Dadurch kann praktisch die Anzahl der zur Verfügung stehenden Biegewinkel verdoppelt werden.
  • Sämtliche Umsteuerungspunkte, also sowohl die zwischen 1 und 179° beliebig zu wählenden, als auch die den maximalen Biegewinkel von 180° einschließenden, sind überfahrbar und schließen den Stromkreis immer über das Relais R1. Zu diesem Zweck ist der Hauptschalter H, der den Biegewellenantrieb Min der gewünschten Drehrichtung in Gang setzt, in bekannter Weise als ein unter Federdruck stehender Tastschalter ausgebildet. Wird dieser Schalter während des Überfahrens eines vorgewählten Steuerpunktes betätigt, so wird das Relais R1 außer Betrieb gesetzt, wodurch eines der in bekannter Wendeschaltung im Schaltkasten Sch angeordneten Schütze den Biegewellenantrieb M nicht abschaltet. Dadurch überläuft die Biegewelle 31 mit dem Kontaktfinger 32 den vorgewählten Kollektorsteuerpunkt und wird erst durch den zwischen 21 und 25 bereitgestellten Umsteuerungspunkt über das Relais R1 in ihrer Drehrichtung umgeschaltet.
  • Bei der Rückkehr des Kontaktfingers 32 in seine Ausgangsstellung auf einen der bereitgestellten Kontakte 16 bis 20 wird der Stromkreis über das Relais R., geschlossen und der Biegewellenantrieb M über das im Schaltkasten Sch befindliche Schütz für den Rücklauf stillgesetzt. Soll nun beispielsweise eine Doppelaufbiegung mit zwei 45°-Winkeln und einem 180°-Winkel hergestellt werden, so wird der Schaltfinger 30 des Stufenschalters 27 auf die Stellung 103 geschaltet. Damit sind die Kollektorsteuerpunkte 3 für den Rechtslauf des Biegetellers und 3' für dessen Linkslauf auf 45° liegend vorgewählt. Der Nullkorrekturstufenschalter 28 wird in seine Normal-Stellung gebracht, so daß sein Schaltfinger 29 auf die Schaltstufe 18' und sein Schaltfinger 29' auf die Schaltstufe 23' weist. Als Ausgangspunkt für das Biegeprogramm ist damit der Kollektorsteuerpunkt 18 und als Umsteuerungspunkt für die Beendigung der 180°-Biegung der Kollektorsteuerpunkt 23 bereitgestellt. Nun wird zuerst die 180°-Biegung durchgeführt. Dies erfolgt dadurch, daß der Hauptschalter H betätigt und so lange gehalten wird, bis die Kollektorsteuerpunkte 3 bzw. 3' überfahren sind. Danach wird der Schalter losgelassen, und die Biegewelle setzt mit dem Kontaktfinger ihre Drehung bis zum Umsteuerungspunkt 23 fort. Die 180°-Biegung ist dort fertiggestellt, und die Biegewelle mit Biegeteller und Kontaktfinger kehren in die Ausgangsstellung zurück. Für die beiden nachfolgenden 45°-Biegungen wird lediglich der Hauptschalter H kurz betätigt, wonach der Kontaktfinger mit der Biegewelle selbsttätig bis auf den vorgewählten, dem 45°-Winkel entsprechenden Kollektorsteuerpunkt 3 bzw. 3' läuft, an dem wiederum die Umsteuerung der Biegewellendrehrichtung erfolgt.
  • Ein Vorlauf oder Nachlauf des Biegetellers in Bezug auf den eigentlichen Nullpunkt 18 zum Ausgleich unterschiedlicher Stahldurchmesser bei 180°-Biegungen wird am Nullkorrekturstufenschalter 28 vorgewählt. In der gezeichneten Stellung des Schaltdoppelfingers 29, 29' würde der Lauf der Biegewelle 31 vom eigentlichen Nullpunkt 18 bis zum Korrekturnullpunkt 17 für die Anstellung des Biegewerkzeuges dienen und der Biegevorgang erst bei 17 beginnen. Der feste Umsteuerpunkt für den maximalen 180°-Biegewinkel ist demgemäß vom Umsteuerpunkt 23 auf den Umsteuerpunkt 24 verlegt.
  • Mit der Steuereinrichtung lassen sich sämtliche, beim Biegen von Betonstählen auftretenden Biegeprogramme auf einfachste Weise durchführen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrische Einrichtung zum Steuern der Biegetellerdrehung von Betonstahlbiegemaschinen mit einem festen Ausgangs- und verstellbaren elektrisch wirksamen Endumsteuerpunkt und dazwischenliegenden, beliebig wählbaren und überfahrbaren elektrisch wirksamen Umsteuerpunkten, dadurch gekennzeichnet, daß zur nockenfreien Vorwählung des Drehwinkels des Biegetellers, mit dessen Welle (31) ein elektrischer Stellungsgeber (1 bis 25, 1' bis 15', 32) verbunden ist, welcher mehrere, jeweils mittels Stufenschalter (28) vorwählbare, um 180° zueinander versetzte Ausgangs- und Endumsteuerpunkte (16 bis 20 und 21 bis 25) und mehrere, für Zinks-und Rechtslauf parallelgeschaltete, jeweils mittels Stufenschalter (27) vorwählbare, zwischen diesen Steuerpunkten (16 bis 20 und 21 bis 25) liegende Umsteuerpunkte (1 bis 15 und 1' bis 15') aufweist.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Auslösen der Umschaltung der Drehbewegung des Biegetellers auf der Biegewelle (31) ein Kontaktfinger (32) des elektrischen Stellungsgebers angeordnet ist.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle vorwählbaren Steuerpunkte (1 bis 15, 1' bis 15', 16 bis 20, 21 bis 25) als Kontakte kollektorartig auf einem Kreis um die Biegewelle (31) angeordnet sind.
  4. 4. Steuereinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erhalt von Zwischenwinkeln die Ausgangspunkte und Endumsteuerpunkte (16 bis 20 und 21 bis 25) gegenüber den Umsteuerpunkten (1 bis 15 und 1' bis 15') um eine halbe Winkelteilung versetzbar angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1005 343; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1734 033; »Maschine und Werkzeug/Europa Technic«, Coburg, 19/1957, S. 1022; »Machinery« vom 7. 6. 1957, S. 1292.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1810533A1 (de) * 1968-11-23 1970-06-25 Peddinghaus Dr Carl Ullrich Biegemaschine fuer Staebe,Draehte und Profile
FR2044737A2 (de) * 1969-04-22 1971-02-26 Peddinghaus Carl Ullrich Dr
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DE1005343B (de) 1952-09-06 1957-03-28 Hilgers Maschinen Und App Baua Einstellvorrichtung fuer Biegemaschinen mit selbsttaetiger Festklemmung des Werkstuecks

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