DE1187147B - Doppeldichtung fuer Behaelter - Google Patents

Doppeldichtung fuer Behaelter

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DE1187147B
DE1187147B DEL34620A DEL0034620A DE1187147B DE 1187147 B DE1187147 B DE 1187147B DE L34620 A DEL34620 A DE L34620A DE L0034620 A DEL0034620 A DE L0034620A DE 1187147 B DE1187147 B DE 1187147B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
double seal
container
lid
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL34620A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Henze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lubecawerke GmbH
Original Assignee
Lubecawerke GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Lubecawerke GmbH filed Critical Lubecawerke GmbH
Priority to DEL34620A priority Critical patent/DE1187147B/de
Publication of DE1187147B publication Critical patent/DE1187147B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals
    • B65D55/08Annular elements encircling container necks
    • B65D55/0818Destructible or permanently removable bands, e.g. adhesive
    • B65D55/0827Separate tamper bands inserted between container and closure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Doppeldichtung für Behälter Es sind elastische Dichtungen für Behälter bekannt, die ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen geöffnet werden können.
  • Eine solche Dichtung besteht aus einer elastischen Dichtungsschnur, welche mit Hilfe einer angeformten Zunge aus der Trennfuge zwischen Behälterdeckel und Behälterrumpf herausziehbar ist. Diese Dichtungsschnur wird unter den Bördelrand des Behälterrumpfes gelegt und dort so lange gehalten, bis sie beim Verschließen vom Rand eines mit Hilfe bekannter Vorrichtungen nach innen gedrückten Deckels so weit umfaßt wird, daß sie beim Öffnen nur unter kräftigem Ziehen an obengenannter Zunge herausgezogen werden kann.
  • Nach Entfernen der Dichtungsschnur kann der Dekkel abgenommen werden, da der innere Durchmesser des nach innen gedrückten Deckelrandes größer ist als der äußere Durchmesser des Bördelrandes des Behälterrumpfes.
  • Außer der Dichtungsschnur ist noch eine weitere Dichtung im Deckel angeordnet, die durch Einspritzen von flüssigem Gummi, mit nachfolgender Trocknung, aufgebracht wird.
  • Dieser Verschluß wird bei Behältern bzw. Dosen für Präserven verwandt.
  • Sein Einsatz bei Konservendosen, die einer Hitzesterilisation unterworfen werden, stößt auf Schwierigkeiten, weil die relativ dünne Gummischicht die Dichtung zwischen Deckel und dem Bördelrand des Dose rumpfes bewirken muß. Dieses geht nur, wenn der Bördelrand so plan ist, daß die dünne Gummischicht alle Unebenheiten des Randes ausgleicht, da sie allein zwischen dem Metall des Deckels und des Bördelrandes als dichtendes Medium vorhanden ist.
  • Die oben beschriebene zusätzliche Dichtungsschnur trägt nur wenig zur eigentlichen Dichtung bei, da sie mit der Deckeldichtung nicht in Verbindung steht.
  • Ihre Hauptfunktion ist die bedingt formschlüssige Verbindung zwischen Deckel und Dosenrumpf, um beide Teile in ihrer Lage zueinander zu halten, in der sie durch die im Deckel eingespritzte dünne Gummischicht abgedichtet sind.
  • Als nachteilig wird dabei empfunden, daß das Anbringen dieser Dichtungsschnur mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung durch den Hersteller der Behälter zu geschehen hat, während der Füllbetrieb den Boden als Deckel auffalzen muß.
  • Dieses erfordert, daß das Füllgut mit der Ansichtsseite, dem »Spiegel«, nach unten gepackt werden muß.
  • Dazu ist besondere Geschicklichkeit und Zeit nötig.
  • Im folgenden wird eine Behälterdichtung beschrieben, die die genannten Mängel vermeidet. Sie ist er- findungsgemäß als Doppeldichtung annähernd C-förmigen Querschnitts ausgeführt und bildet sowohl die Deckeldichtung als auch die herausziehbare Dichtungsschnur mit angeformter Griffzunge. Beide sind durch einen dünnen, membranartigen Steg, der beim Öffnen zerrissen wird, verbunden, wobei eine diesen belassende innere Einkerbung den freien Bördelrand der Dose umfaßt. Dieser Sitz bleibt durch elastische Vorspannung beim Füll- und Verschließvorgang erhalten.
  • Man kann die Doppeldichtung auch vorher im Dekkel befestigen, entweder durch Einsprengen, durch Einkleben od. ä. Damit entfällt das als nachteilig empfundene »Spiegel-Packen« von der Bodenseite her, da der Deckel erst im Füllbetrieb aufgebracht werden kann.
  • Dadurch wird einmal erreicht, daß ein größeres elastisches Polster als Deckeldichtung vorhanden ist, als es bei der beschriebenen bisherigen Ausführung mit im Deckel flüssig eingebrachter Dichtung möglich ist; zum anderen besteht keine Undichtigkeit mehr zwischen Deckeldichtung und der herausziehbaren Dichtungsschnur.
  • Versuche ergaben, daß ein mit einer Doppeldichtung gemäß der Erfindung verschlossener Behälter im Überdruck-Autoklav sterilisiert werden kann.
  • Die beiden Befestigungsmöglichkeiten der Doppeldichtung sind in der Zeichnung in vergrößertem Maßstab als Teilschnitt dargestellt. Es zeigen F i g. 1 und 1 a die Befestigung der Doppeldichtung auf dem Bördelrand des Behälterrumpfes vor und nach dem Verschließen, F i g. 2 und 2 a die Befestigung der Doppeldichtung im Deckel vor und nach dem Verschließen des Behälters und F i g. 3 einen Schnitt durch den Teil der Doppeldichtung, an dem die Griffzunge vorgesehen ist.
  • In sämtlichen Figuren sind gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern versehen. Mit 1 ist der Deckel bezeichnet. Der Dosenrumpf 2 weist einen nach außen ragenden Bördelrand 3 auf. Die Doppeldichtung besteht aus einer dünnwandigen Deckeldichtung 4 und einer eine größeren Höhe aufwe«senden dickeren Dichtungsschnur 6, an der die Handhabe in Gestalt einer Griffzunge 7 angeformt ist. Die beiden Teile der Doppeldichtung 4 und 6 stehen über einem abreißbaren Steg 5 miteinander in Verbindung, der von einer inneren Einkerbung gebildet wird.
  • Bei dem Ausftihrungsbeispiel gemäß F i g. 1 und 1 a wird die Doppeldichtung vor dem Verschließen des Deckels mit ihrer Einkerbung auf den Bördelrand 3 des Dosenrumpfes gelegt und auf diesem durch ihre Eigenspannung festgehalten. Es ist gemäß F i g. 2 und 2 a auch möglich, die Doppeldichtung im Deckelrand z. B. durch Kleben zu befestigen. Die Dichtwirkung ist in beiden Fällen gleich gut. Beim Ziehen an der Gnnunge 7 läßt sich die Dichtungsschnur 6 unter gleichzeitigem Abreißen des Steges 5 von der Deckeldichtung 4 abtrennen und nach unten herausziehen, worauf der Deckel leicht abgehoben werden kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Doppeldichtung für einen Behälter, bei dem der nach außen umgebördelte Behälterrand von dem nach innen umgebördelten, mit einer Dichtung versehenen Deckel umfaßt wird und das untere als Schnur ausgebildete Dichtungsteil zwecks Öffnens des Deckels nach unten herausziehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckeldichtung (4) und die Dichtungsschnur (6) über einen dünnwandigen, abreißbaren Steg (5) miteinander verbunden sind, wobei eine diesen belassende innere Einkerbung den freien Bördelrand (3) der Dose, vorzugsweise unter Vorspannung, umfaßt.
  2. 2. Doppeldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Dichtungsschnur (6) bildende Teil in an sich bekannter Weise mit einer Handhabe versehen ist.
  3. 3. Doppeldichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Deckeldichtung (4) kleiner ist als die Höhe der Dichtungsschnur (6).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 849693; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 525.
DEL34620A 1959-11-02 1959-11-02 Doppeldichtung fuer Behaelter Pending DE1187147B (de)

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Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3413155A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim Verschluss- oder kupplungsvorrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE849693C (de) * 1948-10-02 1952-09-18 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Ketonen und Ketocarbonsaeuren
DE1760525U (de) * 1957-11-27 1958-01-23 Nackenheim Ver Kapselfab Plastikflaschenverschluss mit abreisszunge.

Patent Citations (2)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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