DE118309C - - Google Patents

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DE118309C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

PATENTAMT.
Vl 118309 KLASSE 55 d.
Durch die Patentschrift 6754 der Klasse 55 ist ein Centrifugalknotehfänger für Papiermaschinen bekannt geworden, bei welcher die zu sortirende Papiermasse der Mitte eines entsprechend rasch umlaufenden Tellers zugeführt wird, welcher für den Durchlafs der genügend feinen Fasern durchlöchert ist, während die groben Fasern und Knoten infolge der Schleuderkraft dem Rande und über diesen hinweg in eine geeignet angeordnete Sammelrinne geführt werden.
Bei dieser Vorrichtung wird infolge der gewählten Zufuhr der Masse diese sich beständig in der Mitte des Tellers in dicker Schicht absetzen, da hier die Schleuderkraft am geringsten ist. Die konische Form des Tellers läfst eine ziemlich weite Erstreckung dieser Ablagerung nach dem Tellerrande hin zu, weil die Schleuderkraft nur horizontal wirkt und deshalb eine Stauung des Schleudergutes eintreten mufs, die durch den erhöhten Rand der Scheibe noch bedeutend vermehrt wird. Es befindet sich solcherweise auf der genannten Telleroberfläche eine ziemlich dicke Schicht von Fasern, welche die feinen Fasern nur in beschränktem Mafse durchläfst.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine ähnliche Vorrichtung, welche die genannten Uebelstände nicht besitzt. Dem Siebe ist die Form einer ebenen Scheibe gegeben. Das Fasergut wird nicht in der Mitte, sondern an mehreren Stellen und in breiten, dünnen Strahlen zwischen Scheibenmitte und Scheibenrand zugeführt. Die Schicht des Fasergutes ist hierdurch zu einer so dünnen verminderbar, dafs die genügend feinen Fasern allenthalben durch die Sieböffhungen treten können und die Scheibenfläche beständig für die nach ihrem Rande drängenden groben Fasern und Knoten freibleibt.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein Grundrifs, Fig. 2 ein Aufrifs, theilweise geschnitten dargestellt.
Die den Haupttheil der Vorrichtung bildende durchlöcherte Scheibe α wird durch eine mittelst Zahnräder oder andere Uebertragungsmittel angetriebene Welle b in Umdrehung versetzt. Die Scheibe α ist vollständig eben und läuft in einem Behälter um, welcher aus zwei concentrischen Theilen oder Räumen c und d besteht. Die Masse, Holzstoff, Cellulose oder dgl, welche sortirt werden soll, wird durch das Rohr e zugeführt und gelangt durch eine Anzahl von Ausflufsstücken f an verschiedenen Stellen auf die umlaufende Scheibe a. Derjenige Theil der Masse, welcher genügend fein ist, findet seinen Weg sofort oder doch sehr bald abwärts durch die Durchlöcherungen der Scheibe α in den Behälter c, aus welchem er durch die Oeffnung g weiter geführt wird, während derjenige Theil der Masse, welcher nicht fein genug ist, durch die Schleuderkraft heraus- und in den ringförmigen Raum oder Behälter d geschleudert wird. Aus diesem letzteren wird die Masse mittelst Schaber h, welche an der Scheibe α befestigt sind, durch

Claims (1)

  1. die Oeffnung i entfernt, um zu den Verfeinerungsvorrichtungen zurückgeführt zu werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Sortiren von Holzstoff u. dgl. mittelst eines umlaufenden Siebes, dadurch gekennzeichnet, dafs dieses Sieb (a) die Form einer ebenen Scheibe besitzt, welcher das Schleudergut an verschiedenen Stellen zwischen Scheibenmitte und Scheibenrand in breiten, dünnen Strömen zugeführt wird, so dafs Ablagerungen und Stauungen des Fasergutes vermieden werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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