DE1179697B - Vorrichtung zum Waschen und Entrinden von Holz - Google Patents
Vorrichtung zum Waschen und Entrinden von HolzInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
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DEUTSCHES WJTWt PATENTAMT
Internat. Kl.: B 271
AUSLEGESCHRIFT
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 38i-l
1179 697
H44781Ic/38i
2. Februar 1962
15. Oktober 1964
H44781Ic/38i
2. Februar 1962
15. Oktober 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Waschen und Entrinden von Faserholz, Zellstoffholz,
kurzem Nadelholz und Laubholzrollen für die Papier-, Spanplatten-, Sperrholz-, Holzstoff- und
Zellstoffindustrie, wobei von einer Vorrichtung gemaß Patent 1099 719 ausgegangen wird.
Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent befinden sich in einem für ein Waschen geeigneten Behälter
an sich bekannte Schälketten, insbesondere solche aus scharfkantigem Flachstahl, oder Seile,
Stahlbänder od. dgl., die straff oder locker bzw. nachgiebig und vornehmlich schräg aufgehängt sind und
im Behälter oder mit diesem umlaufen. Die Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung
einer Vorrichtung der genannten Art und besteht darin, daß die Ketten od. dgl. an Tragkörpern
aufgehängt sind, die, in den Behälter lose eingebracht, sich in diesem mit dem zu entrindenden Holz frei
bewegen können.
Diese Tragkörper mit den auf ihnen befestigten Schälketten, Seilen oder Stahlbändern od. dgl. sind
dazu bestimmt, mit den zu schälenden Hölzern umzulaufen und in dem durcheinanderpolternden Holz
von der Oberfläche der rollenden oder durcheinanderpolternden Hölzer die Rinde dieser Hölzer abzuschaben.
Die auf den Tragkörpem straff oder locker befestigten Schälketten erfassen dabei auch
die Rinde krumm gewachsener Hölzer oder von Hölzern mit gewachsenen Beulen, Wurzelanläufen
oder Einkerbungen und die in diesen sitzenden Rindeteile. Durch die Verwendung der sich in den
zu schälenden Hölzern frei bewegenden Tragkörper mit Schälketten od. dgl. wird die Wirkung der Vorrichtung
nach dem Hauptpatent, also der Entrindungseffekt gesteigert, wenn zusätzlich die sich frei
bewegenden Tragkörper mit Schälketten od. dgl. mit den zu schälenden Hölzern in die Trommel oder
Schältröge eingebracht werden und sich bei der Umwälzung der Hölzer oder beim Umrollen dazwischen
bewegen.
Der erfindungsgemäße Vorschlag ist aber auch bei solchen Anlagen anwendbar, wo die Hölzer in rotierende
Trommeln, in offenen Trögen und anderen Behältern bisher ohne Schälketteneinwirkung entrindet
werden. In diesen Vorrichtungen erfolgt die Entrindung dadurch, daß die Hölzer durcheinanderpoltern,
aufeinanderstoßen oder gegeneinander umrollen, sich also Holz an Holz reiben. Die Wirkung ist hier
deshalb gering, weil die Hölzer an deren Oberfläche, durch die Umwälzung glatt geworden, ohne wesentliehe
Reibungseffekte aneinander vorbeigleiten. Hinter Astbeulen und in Höhlen, z. B. bei krummen Stücken
Vorrichtung zum Waschen und Entrinden
von Holz
von Holz
Zusatz zum Patent: 1 099 719
Anmelder:
Klementine Hennecke, geb. Schilling,
Luise Hennecke,
Elisabeth Hennecke,
Mechthild Hennecke,
Clemens Hennecke,
Christa Hennecke,
Maria Hennecke,
Paul Hennecke,
Werl (Kr. Soest), Langenwiedenweg 4
Als Erfinder benannt:
Clemens Hennecke f, Werl (Kr. Soest)
und Wurzelanläufen, bleibt zumeist die Rinde haften,
was insbesondere bei der Parallelentrindung der Fall ist, bei der die Hölzer parallel zu ihrer Länge in
Schältröge eingestapelt in eine gegeneinanderrollende Bewegung gesetzt werden. Die Rinde wird jedoch
auch in hohlen Stellen besser erfaßt und schneller abgeschabt, wenn nach der vorliegenden Erfindung in die
Schältrommeln oder Tröge mit den Hölzern Tragkörper geeigneter Form mit Schälketten od. dgl. eingelegt
werden und an der polternden oder rollenden Bewegung teilnehmen.
Die Zeichnungen zeigen in F i g. 1 verschiedene Formen von Tragkörperkopplungen und verschiedenen
Aufbringungsarten der Ketten.
F i g. 1 stellt einen zylindrischen Tragkörper dar, der ein rohrförmiger Hohlkörper oder ein Massivkörper
sein kann. Anstatt der runden Querschnittsform kann eine beliebige andere Querschnittsform
gewählt werden. Bei dem in Fig. 1 mit 1 bezeichneten Tragkörper ist die Kette 2 a Schraubenlinien-
409 707/100
förmig aufgebracht. Bei dem darunter abgebildeten rohrförmigen Tragkörper 3 verläuft die Kette 2 b in
Achsrichtung.
Anstatt der Ketten können bei allen dargestellten Ausführungsformen Seile, Stahlbänder, Profilringe
od. dgl. Anwendung finden. Die Ketten od. dgl. können straff gespannt oder an verschiedenen Stellen
mehr oder weniger locker befestigt sein. Dies richtet sich nach dem jeweiligen Anwendungszweck, beispielsweise
nach der Art und Beschaffenheit bzw. der Größe und Form des zu entrindenden Holzes.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Tragkörper 4 ist der Querschnitt in der Mitte größer als an den Enden,
an denen er sich verjüngt. Der Tragkörper 4 kann z.B. ein luftgefüllter Gummi-oder Plastikkörper sein,
der von Stahl oder Metallkappen 6 und den vier Rippen 6 a umschlossen bzw. gehalten wird, an denen
die in Fig. 2 schraubenlinienförmig gewickelte Kette 5 befestigt ist. Mit den Kappen 6 sind spiralförmig
gewickelte Profilbänder 7 fest verbunden.
Bei den Tragkörpern nach F i g. 3 sind die Enden stärker ausgeführt als die Mitte, so daß eine knochenartige
Form entsteht. Bei dem mit 8 bezeichneten oberen Körper ist die Kette 9 a gewickelt, bei dem
unteren Körper ist die Kette 9 b längs gespannt.
F i g. 4 zeigt einen Tragkörper 10 von Kugelform, auf dem die Kette 11 von Pol zu Pol, also meridianartig
aufgebracht ist.
F i g. 5 stellt einen schlauchartigen Tragkörper 12 dar mit gewickelter Kette 13. Dieser Tragkörper
kann beispielsweise aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff bestehen und mit Luft gefüllt
sein.
F i g. 6 zeigt beispielshalber Kopplungen von Tragkörpern untereinander. Das eine Mal sind zwei Tragkugeln
14 mit aufgebrachten Ketten 15 versehen, wobei eine als Schälkette wirkende Kopplungskette
15 α die Verbindung herstellt. Bei der darunter gezeigten Kopplung von Tragkörpern sind die beiden
zylindrischen Körper 16 mit der Kette 17 umwickelt, die sich in einer als Schälkette wirkenden Kopplungskette 17 a fortsetzt und die beiden zylindrischen
Körper verbindet.
Die Tragkörper können aus verschiedenen Stoffen sein, beispielsweise aus Holz, Kunststoff, Stahl,
Leichtmetall, aus Vollgummi oder aus Plastik oder Gummihohlkörpern, die mit Preßluft gefüllt werden
können.
Die Ausführung eines Tragkörpers nach F i g. 2 (Fischbauchform) ist besonders geeignet, auf die
Rinde krummer, verwachsener Hölzer einzuwirken, bei denen die Rinde an hohlen Stellen und Kerben
festsitzt und eingewachsen ist. Die spitz zulaufende Torpedoform fördert die Fortbewegung durch die
zu schälenden durcheinanderpolternden Hölzer.
Kopplungen nach F i g. 6 oder in ähnlicher Form haben den Vorteil, daß durch mehrfache Umschlingung
der Hölzer durch die als Schälkette wirkende Koppelkette eine besonders wirksame Abschälung
der Rinde eintritt. Zu dieser Wirkung tragen auch die unmittelbar auf den Körpern aufgebrachten
Ketten od. dgl. bei.
Tragkörper aus elastischem Werkstoff, die mit Luft aufgepumpt sind, haben den Vorteil, daß sie in
dem mit Wasser gefüllten Trog Auftrieb haben. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die aufgebrachten
Ketten eine Nachgiebigkeit besitzen. Auf diese Weise kann man in gewissem Maße eine Schonung der
Hirnrinde der Hölzer herbeiführen. Die Ketten od. dgl. werden durch das Aufpumpen des Schlauches
oder 4 straff, was von Fall zu Fall zu einer besonders günstigen Schälwirkung führen kann.
Durch die Einführung dieser neuen Art der beweglichen Tragkörper für Schälketten erübrigt sich
in vielen Umwälztrommeln die Einhängung von Schälketten an festen Tragkörpern. Die frei beweglichen
Tragkörper nach Ausführungsbeispielen F i g. 1 bis 6 werden mit den Hölzern in die Schältrommel
oder Tröge eingebracht und aus diesen mit dem fertiggeschälten Holz entleert. Sie müssen dann
in die Tröge oder Trommeln für den neuen Schälprozeß erneut eingebracht werden. Diese Mehrarbeit
wird durch Gewinn an Leistung aufgewogen. Die Verwendung der frei beweglichen Tragkörper für
Schälketten od. dgl. ist auch ohne jeden Umbau in solchen Umwälztrommeln und Parallelentrindungströgen
möglich, die noch ohne Schälketten ausgerüstet sind, wodurch deren Leistung gesteigert werden
kann.
Die Tragkörper können neben oder an Stelle der Schälketten mit aufgeschweißten oder aufgeschraubten
Profilleisten versehen sein. Beispielsweise kann man hohle Aluminiumkörper mit angegossenen Rippen
versehen. Man kann auch Nuten vorsehen, die zur Befestigung von Stahlprofilen dienen.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Waschen und Entrinden von Faserholz od. dgl., bei der in einem für ein
Waschen geeigneten Behälter an sich bekannte Schälketten, Seile, Stahlbänder, Profilringe
od. dgl. angeordnet sind, die straff oder locker bzw. nachgiebig und vornehmlich schräg aufgehängt
sind und im Behälter oder mit diesem umlaufen, nach Patent 1 099719, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ketten od. dgl. an Tragkörpern befestigt sind, die, in den Behälter lose eingebracht, sich in diesem mit dem zu entrindenden
Holz frei bewegen können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper zylindrisch,
und zwar massiv oder als Hohlkörper ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper in der Mitte
einen größeren Querschnitt als außen besitzen und vorzugsweise an den Enden durch Kappen
(Rippen) verstärkt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper in der Mitte
einen kleineren Querschnitt haben als an den Enden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch kugelförmige Tragkörper.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch schlauchförmige Tragkörper.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten od. dgl. in Achsrichtung
zum Tragkörper verlaufen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten od. dgl. schraubenlinienförmig
am Tragkörper verlaufen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ketten von Pol zu Pol des
kugelförmigen Tragkörpers verlaufen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Tragkörper gleicher oder verschiedener
Gestalt mit Ketten od. dgl. gekoppelt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper aus einem elastischen
Werkstoff besteht und gegebenenfalls mit Luft aufgepumpt ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben oder an Stelle der Schälketten
mit dem Tragkörper fest verbundene Schälleisten, Schälrippen oder Nuten vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1179697B true DE1179697B (de) | 1964-10-15 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1179697B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3746063A (en) * | 1971-08-31 | 1973-07-17 | R Smiltneek | Debarking process and apparatus |
| US5769330A (en) * | 1996-04-16 | 1998-06-23 | Westvaco Corporation | Spouted bed wood chip debarker/cleaner |
-
1962
- 1962-02-02 DE DEH44781A patent/DE1179697B/de active Pending
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