DE1175617B - Mehrzweckgeraet fuer Erdbau- und Transportarbeiten - Google Patents

Mehrzweckgeraet fuer Erdbau- und Transportarbeiten

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DE1175617B
DE1175617B DEL20999A DEL0020999A DE1175617B DE 1175617 B DE1175617 B DE 1175617B DE L20999 A DEL20999 A DE L20999A DE L0020999 A DEL0020999 A DE L0020999A DE 1175617 B DE1175617 B DE 1175617B
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Description

  • Mehrzweckgerät für Erdbau- und Transportarbeiten Die Erfliidtino, betrifft ein Mehrzweckgerät für Erdbau- und Transportarbeiten zur wahlweisen Verwendung verschiedenartiger Arbeitswerkzeuge, dessen Fahrgestellrahmen zwei durch ein Querjoch gelenkig miteinander verbundene Rahmenteile besitzt, von denen der vordere Rahmenteil auf den Vorderrädern und der hintere Rahmenteil auf wenigstens einem Hinterrad abgestützt ist und bei dem jeweils das an einem der beiden Rahmenteile angeordnete Arbeitswerkzeug durch Schwenken der beiden Rahmenteile gegeneinander gehoben und gesenkt werden kann.
  • Bei einem bekannten Mehrzweckgerät dieser Art ist unter dem vorderen Rahmenteil in der Nähe des Querjoches ein Werkzeugträger angeordnet, an dem wahlweise ein Planierschild oder ein Schürfkübel befestigt werden kann. Bei der Verwendung derartiger Arbeitswerkzeuge ist zwar die bekannte Anordnung des Werkzeugträgers geeignet, um dem jeweiligen Arbeitswerkzeug durch Schwenken der Rahmenteile gegeneinander die erforderlichen Hub- und Senkbewegungen zu erteilen. Die bekannte Anordnung des Werkzeugträgers ist jedoch ungeeignet, wenn ein Werkzeug, beispielsweise eine Baggerschaufel oder eine Ladegabel, befestigt werden soll, welches zum Verladen von aufgenommenem Material auf einen Wagen oder zum Absetzen des Materials an einer hochliegenden Stelle dient. Das bekannte Mehrzweckgerät kann daher für derartige Arbeiten nicht verwendet werden.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden, und besteht darin, daß der hintere Rahmenteil des Fahrgestellrahmens über das Querjoch hinaus durch einen mit dem Querjoch starr verbundenen Arm verlängert ist, an dessen freiem Ende die Mittel zur Befestigung jeweils eines Arbeitswerkzeuges angeordnet sind, und daß der vordere Rahmenteil des Fahrgestellrahmens so ausgebildet ist, daß die Schwenkbewegungen des mit dem hinteren Rahmenteil starr verbundenen Armes beim Heben und Senken des Arbeitswerkzeuges nicht behindert werden. Hierdurch wird erreicht, daß beispielsweise bei Anordnung einer Baggerschaufel oder einer Ladegabel am freien Ende des mit dem hinteren Rahmenteil starr verbundenen Armes das Arbeitswerkzeug durch Schwenken der beiden Rahmenteile gegeneinander so hoch angehoben werden kann, daß das von dem Arbeitswerkzeug aufgenommene Material auf einen Wagen verladen oder an einer hochliegenden Stelle abgesetzt werden kann.
  • Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der vordere Rahmenteil des Fahrgestellrahmens aus zwei an den Enden des Querjoches angeordneten Schwingen, an deren freien Enden jeweils ein Vorderrad- bzw. ein Vorderradsatz angeordnet ist und die mittels an dem Querjoch angeordneter Hebelarme sowie an den Hebelarinen angreifender und am hinteren Rahmenteil abgestützter Arbeitszylinder gegenüber dem hinteren Rahmenteil in lotrechter Ebene schwenkbar und feststellbar sind. Hierbei ist es zweckmäßig, die Schwingen gegenüber dem hinteren Rahmenteil voneinander unabhängig schwenkbar anzuordnen, um beim Befahren von unebenem Boden die Höhenunterschiede in der Fahrbahn ausgleichen zu können. Außerdem kann jede Schwinge um eine zu ihrer Längsachse lotrechte Achse seitlich schwenkbar mit dem Querjoch verbunden und das Fahrwerk des an jeder Schwinge angeordneten Vorderrades bzw. Vorderradsatzes um eine zu der lotrechten Achse parallele Achse schwenkbar sein sowie ein Getriebe vorgesehen sein, welches das Vorderrad bzw. den Vorderradsatz beim seitlichen Schwenken der Schwinge selbsttätig in Fahrtrichtung einstellt. Diese Ausführungsform hat den besonderen Vorteil, daß - beispielsweise zum Einbau eines breiten Schürfkübels od. dgl. zwischen den Rädern - die Fahrspur der Vorderräder bzw. der Vorderradsätze wesentlich verbreitert werden kann. Die Getriebe, welche die Vorderräder bzw. Vorderradsätze beim seitlichen Schwenken der Schwingen selbsttätig in Fahrtrichtung einstellen, sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sie zum Lenken des Gerätes auch von Hand betätigt werden können. Ferner können die Arbeitszylinder, mittels deren die Schwingen gegenüber dem hinteren Rahmenteil in lotrechter Ebene schwenkbar sind, über eine an sich bekannte Ventilanordnung derart miteinander verbunden sein, daß sich die Schwingen bei Unebenheiten des Bodens gegenüber dem hinteren Rahmenteil selbsttätig in eine der horizontalen Lage des Querjoches entsprechende Lage einstellen. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung einiger in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele. Es zeigt F i g. 1 ein Mehrzweckgerät nach der Erfindung als Ladegerät in Seitenansicht, F i g. 2 das Gerät in der Draufsicht, F i g. 3 das Gerät in einer Ansicht von vorn, F i g. 4 das Gerät in einer perspektivischen Ansicht, F i g. 5 das Gerät als Planiergerät in Seitenansicht, F i g. 6 das Gerät als Schlepper ebenfalls in Seitenansicht, F i g. 7 eine an dem Mehrzweckgerät angeordnete Erdschaufel in Seitenansicht, F i g. 8 die Erdschaufel nach F i g. 7 in der Drauf-Sicht.
  • Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein schweres Mehrzweckgerät nach der Erfindung in perspektivischer Ansicht und Fig. 10 ein drittes Ausführungsbeispiel für ein Mehrzweckgerät nach der Erfindung in der Draufsieht.
  • Der Fahrgestellrahmen des in den F i g. 1 bis 6 dargestellten Mehrzweckgerätes nach der Erfindung besteht aus zwei durch ein Ouerjoch 5 miteinander verbundenen Rahmenteilen 1, 2, von denen der hintere Rahmenteil 1 auf einen Hinterradsatz 4 abgestützt und über das Querjoch 5 hinaus durch einen mit dem Rahmenteil 1 starr verbundenen Arm l' verlängert ist, an dessen freiem Ende Mittel zur Befestigung auswechselbarer Arbeitswerkzeuge angeordnet sind, während der vordere Rahmenteil 2 des Fahrgestellrahmens aus zwei an den Enden des Querjoches 5 angeordneten Schwingen besteht, an deren freien Enden jeweils ein Vorderradsatz 3 angeordnet ist, und zwar sind die Schwingen so angeordnet, und mittels an dem Querjoch 5 angeordneter Hebelarme 9 sowie an den Hebelarmen 9 angreifender und am hinteren Rahmenteil 1 abgestützter Arbeitszylinder 10 gegenüber dem hinteren Rahmenteil 1 derart in lotrechter Ebene schwenkbar und feststellbar, daß das an dem Arm l' befestigte Arbeitswerkzeug durch Schwenken der beiden Rahmenteile 1, 2 gegeneinander gehoben und gesenkt werden kann, ohne daß hierbei die Schwenkbewegungen des Armes l' behindert werden. Die Schwingen sind gegenüber dem hinteren Rahmenteil 1 voneinander unabhängig schwenkbar angeordnet. Ferner sind die zum Schwenken der Schwingen dienenden Arbeitszylinder 10 über eine an sich bekannte Ventilanordnung derart miteinander verbunden, daß sie sich - wie in F i g. 3 dargestellt ist - bei Unebenheiten des Bodens gegenüber dem hinteren Rahmenteil 1 selbsttätig in eine der horizontalen Lage des Querjoches 5 entsprechende Lage einstellen. Dadurch wird das an dem Arm l' befestigte Arbeitswerkzeug von den Unebenheiten des Bodens unabhängig stets horizontal gehalten.
  • Um zwischen den Vorderradsätzen 3 des vorderen Rahmenteiles 2 beispielsweise einen breiten Schürf-kübel od. dgl. einbauen zu können, kann die Fahrspur der Vorderradsätze 3 - wie in F i g. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist - dadurch verbreitert werden, daß jede Schwinge des vorderen Rahmenteiles 1 um eine zu ihrer Längsachse lotrechte Achse 11 seitlich schwenkbar mit dem Querjoch 5 verbunden ist, daß ferner das Fahrwerk des an jeder Schwinge angeordneten Vorderradsatzes 3 um eine zu der Achse 1.1 parallele Achse 24 schwenkbar ist und daß ein aus einem Kettentrieb und Zahnrädern bestehendes Getriebe vorgesehen ist, welches den Vorderradsatz 3 beim seitlichen Schwenken der betreffenden Schwinge selbsttätig in Fahrtrichtung einstellt. Die Getriebe sind zweckmäßig so ausgebildet, daß sie zum Lenken des Gerätes auch von Hand betätigt werden können.
  • Die Mittel 6 zum Befestigen der beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4 angeordneten Ladegabel 7 an dem freien Ende des mit dem hinteren Rahmenteil 1 starr verbundenen Armes l' besitzen ein Gelenk mit horizontaler Querachse, während die Ladegabel 7 über Lenker 8 derart mit den an dem Querjoch 5 angeordneten Hebelarmen 9 verbunden ist, daß sie beim Heben und Senken stets in lotrechter Lage gehalten wird und somit die auf ihr ruhende Last 13 nicht herunterfallen kann.
  • Wird beim Mehrzweckgerät nach der Erfindung als Arbeitswerkzeug ein Planierschild verwendet, so kann der Planierschild mittels eines an seiner Rückseite angeordneten Bolzens in den rohrförmig ausgebildeten Arm l' des hinteren Rahrnenteiles 1 einsteckbar sein. Es ist jedoch vorteilhafter, den Planierschild 19 - wie in F i g. 5 dargestellt ist - in einem Gelenk 21 mit horizontaler Querachse an den Arm l' anzulenken und zwischen dem Arm I' und dem Planierschild 19 einen Arbeitszylinder 20 anzuordnen, der zum Einstellen des Planierschildes 19 gegenüber dem Boden dient.
  • Nach F i g. 6 weist der hintere Rahmenteil 1 des Fahrgestellrahmens eine Kugelkalotte 22 zum Aufsatteln eines Anhängers 23 auf, so daß das Gerät auch als Schlepper verwendet werden kann.
  • Soll beim Mehrzweckgerät nach der Erfindung eine Erdschaufel als Arbeitswerkzeug verwendet werden, so wird - wie in den F i g. 7 und 8 dargestellt ist - die Erdschaufel 34 zweckmäßig über als Schaufelarm dienende Lenker 35 mit einem Drehkranz 37 verbunden, der auf einem an dem Arm l' des hinteren Rahmenteiles 1 befestigten Anschlußstück 39 um eine lotrechte Achse 38 drehbar gelagert ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 6 ist auf dem hinteren Rahmenteil 1 des Fahrgestellrahmens ein Fahrersitz 14 angelenkt, der über ein Hebelgestänge 16, 18 derart mit einem der an dem Querjoch 5 angeordneten Hebelarme 9 verbunden ist, daß er unabhängig von der Lage des hinteren Rahmenteiles 1 seine horizontale Lage im wesentlichen beibehält.
  • An dem dem Arm l' abgewandten Ende des Rahmenteiles 1 können ebenfalls Mittel zur Befestigung von Arbeitswerkzeugen angeordnet sein.
  • Bei schweren Mehrzweckgeräten nach der Erfindung wird vorteilhaft die in F i g. 9 dargestellte Ausführungsform gewählt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der in den F i 1 bis 6 dargestellten Ausführungsforin im wesentlichen dadurch, daß der Fahrgestellrahmen einen nach vom hin offenen U-förmigen Rahmen 40 aufweist, an dem der Hinterradsatz 4 in Fahrtrichtung verschiebbar gelagert ist, und daß der hintere Rahmenteil 1 des Fahrgestellrahmens mit seinem hinteren Ende gelenkig mit dem auf dem U-förmigen Rahmen 40 verschiebbaren Hinterradsatz 4 verbunden ist, während die Schwingen des vorderen Rahmenteiles 2 an dem Querjoch 5 starr angeordnet und mit ihren freien Enden mit den auf den beiden Vorderradsätzen 3 ruhenden Schenkeln des U-förmigen Rahmens 40 gelenkig verbunden sind, so daß durch Verschieben des Hinterradsatzes 4 längs der Schenke] des U-förmigen Rahmens 40 die durch das Querjoch 5 miteinander verbundenen Rahmenteile 1, 2 gegeneinander geschwenkt und somit das an dem Arm I' des hinteren Rahmenteils 1 befestigte Arbeitswerkzeug gehoben bzw. gesenkt wird. Zum Verschieben des Hinterradsatzes 4 bzw. zum Schwenken der Rahmenteile 1, 2 gegeneinander sind - wie beim Ausf ührungsbeispiel nach den F i g. 1. bis 6 - Arbeitszylinder 10 an geordnet, die an den Hebelarmen 9 des Querjoches 5 angreifen und am hinteren Rahmenteil 1 abgestützt sind. Zum Lenken des Gerätes sind die Vorderradsätze 3 jeweils um eine lotrechte Achse schwenkbar an den Schenkeln des U-förmigen Rahmens 40 gelagert und zum Schwenken über Schneckentriebe 46, 47, 48, 49 sowie über längs der Schenkel des U-förmigen Rahmens 40 geführte Wellen 45 mit einem Motor 41 verbunden, der auf dem U-förmigen Rahmen 40 hinter dem Hinterradsatz 4 angeordnet ist und zugleich als Gegengewicht dient. Um eine größere Wendigkeit des Gerätes zu erreichen, ist auch der Hinterradsatz 4 lenkbar. Zu diesem Zweck ist auf einer der längs der Schenkel des U-förmigen Rahmens 40 geführten Wellen 45 mittels einer Hülse 44 verschiebbar ein Antriebsrad gelagert, das über einen Kettentrieb 51 mit einem Lenkstock 52 des Hinterradsatzes 4 in Antriebsverbindung steht. Anstatt des Hinterradsatzes 4 können auch die Vorderradsätze 3 an den Schenkeln des U-förmigen Rahmens verschiebbar und hierbei die Schwingen des vorderen Rahmenteiles 2 jeweils mit den Vorderradsätzen 3 gelenkig verbunden sein, so daß durch Verschieben der Vorderradsätze 3 die Rahmenteile 1, 2 gegeneinander geschwenkt werden.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen können - wie in F i g. 10 dargestellt ist - die Vorderradsätze 3 zum Antrieb des Gerätes mit Triebwerken versehen sein, die jeweils aus einem Motor 25 sowie aus Kraftübertragungsmitteln 26 mit Getriebe, Kupplungen u. dgl. bestehen.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Mehrzweckgerät für Erdbau- und Transportarbeiten zur wahlweisen Verwendung verschiedenartiger Arbeitswerkzeuge, dessen Fahrgestellrahmen zwei durch ein Querjoch gelenkig mIteinander verbundene Rahmenteile besitzt, von denen der vordere Rahmenteil auf den Vorderrädern und der hintere Rahmenteil auf wenigstens einem Hinterrad abgestützt ist, und bei dem je- weils das an einem der beiden Rahmenteile angeordnete Arbeitswerkzeug durch Schwenken der beiden Rahmenteile gegeneinander gehoben und gesenkt werden kann, dadurch gekennz e i c h n e t, daß der hintere Rahmenteil (1) des Fahrgestellrahmens über das Querjoch (5) hinaus durch einen mit dem Rahmenteil (1) starr verbundenen Arm (V) verlängert ist, an dessen freiem Ende Mittel zur Befestigung jeweils eines Arbeitswerkzeuges angeordnet sind, und daß der vordere Rahmenteil (2) des Fahrgestellrahmens so ausgebildet ist, daß die Schwenkbewegungen des mit dem hinteren Rahmenteil (1) starr verbundenen A.,rmes. (V) beim Heben und Senken des Arbeitswerkzeuges nicht behindert werden.
  2. 2. Mehrzweckgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Rahmenteil (2) des Fahrgestellrahmens aus zwei an den Enden des Querjoches (5) angeordneten Schwingen besteht, an deren freien Enden jeweils ein Vorderrad bzw. ein Vorderradsatz (3) angeordnet ist und die mittels an dem Querjoch (5) angeordneter Hebelarme (9) sowie an den Hebelarmen (9) angreifender und am hinteren Rahmenteil (1) abgestützter Arbeitszylinder (10) gegenüber dem hinteren Rahmenteil (1) in lotrechter Ebene schwenkbar und feststellbar sind. 3. Mehrzweckgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingen gegenüber dem hinteren Rahmenteil (1) voneinander unabhängig schwenkbar angeordnet sind. 4. Mehrzweckgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwinge um eine zu ihrer Längsachse lotrechte Achse (11) seitlich schwenkbar mit dem Querjoch (5) verbunden ist, daß ferner das Fahrwerk des an jeder Schwinge angeordneten Vorderrades bzw. Vorderradsatzes (3) um eine zu der Achse (11) parallele Achse (24) schwenkbar ist und daß ein Getriebe vorgesehen ist, welches das Vorderrad bzw. den Vorderradsatz (3) beim seitlichen Schwenken der betreffenden Schwinge selbsttätig in Fahrtrichtung einstellt. 5. Mehrzweckgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe, welche die Vorderräder bzw. Vorderradsätze (3) beim seitlichen Schwenken der Schwingen (2) selbsttätig in Fahrtrichtung einstellen, zum Lenken des Gerätes auch von Hand betätigt werden können. 6. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitszylinder (10) mittels deren die Schwingen gegenüber dem hinteren Rahmenteil (1) in lotrechter Ebene schwenkbar sind, über eine an sich bekannte Ventilanordnung derart miteinander verbunden sind, daß sich die Schwingen bei Unebenheiten des Bodens gegenüber dem hinteren Rahmenteil (1) selbsttätig in eine der horizontalen Lage des Querjochs (5) entsprechende Lage einstellen (F i g. 3 ). 7. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei dem als Arbeitswerkzeug eine Ladegabel verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (6) zum Befestigen der Ladegabel (7) an dem freien Ende des mit dem hinteren Rahmenteil (1) starr verbundenen Armes (V) ein Gelenk mit horizontaler Querachse besitzen und die mit dem Arm (V) gelenkig verbundene Ladegabel (7) über Lenker (8) derart mit den an dem Querjoch (5) angeordneten Hebelarmen (9) verbunden ist, daß sie beim Heben und Senken stets in lotrechter Lage gehalten wird (F i g. 1 bis 4). 8. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem als Arbeitswerkzeug ein Planierschild. verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Planierschild mittels eines an seiner Rückseite angeordneten Bolzens in den rohrförmig ausgebildeten Arm (V) des hinteren Rahmenteils (1) einsteckbar ist. 9. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem als Arbveitswerkzeug ein Planierschild verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der Planierschild (19) in einem Ge- lenk (21) mit horizontaler Querachse an dem Arm (V) des hinteren Rahmenteils (1) angelenkt und zwischen dem Arm (V) und dem Planierschild (19) ein Arbeitszylinder (20) angeordnet ist., der zum Einstellen des Planierschildes (19) gegenüber dem Boden dient (F i g. 5). 10. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem als Arbeitswerkzeug eine Erdschaufel verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Erdschaufel (34) über als Schaufelarm dienende Lenker (35) mit einem Drehkranz (37) verbunden ist, der auf einem an dem Arm (Y) des hinteren Rahmenteils (1) befestigtenAnschlußstück(39) gelagertist(Fig. 7, 8). 11. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auch an dem dem Arm (V) abgewandten Ende des Rahmenteils (1) Mittel zur Befestigung von Arbeitswerkzeugen angeordnet sind. 12. Mehrzweckgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrgestellrahmen einen nach vom hin offenen U-förmigen Rahmen (40) aufweist, an dessen Schenkeln entweder die Vorderräder bzw. Vorderradsätze (3) oder das Hinterrad bzw. der Hinterradsatz in Fahrtrichtung verschiebbar gelagert sind, und daß der vordere Rahmenteil (2) mittels zweier an dem Querjoch (5) angeordneter Schwingen und der hintere Rahmenteil (1) mit seinem hinteren Ende derart gelenkig mit dem U-förmigen Rahmen (40) bzw. mit den auf dem U-förmigen Rahmen (40) verschiebbaren Rädern verbunden sind, daß durch Verschieben der Räder die durch das Querjoch (5) miteinander verbundenen Rahmenteile (1, 2) gegeneinander geschwenkt werden, wobei zum Verschieben der Räder bzw. zum Schwenken der Rahmenteile gegeneinander Arbeitszylinder (10) angeordnet sind, die an Hebelarmen (9) des Querjoches (5) angreifen und am hinteren Rahmenteil (1) abgestützt sind (F i g. 9). 13. MehrzweckgeTät nach Ansprach 12, bei dem das Hinterrad bzw. der Hinterradsatz an dem U-förmigen Rahmen des Fahrgestellrahmens verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lenken des Gerätes die Vorderräder bzw. Vorderradsätze (3) jeweils um eine lotrechte Achse schwenkbar an den Schenkeln des U-förmigen Rahmens (40) gelagert und zum Schwenken über Schneckentriebe (46, 47, 48, 49) sowie über längs der Schenkel des U-förmigen Rahmens (40) geführte Wellen (45) mit einem Motor (41) verbunden sind, der auf dem U-förmigen Rahmen (40) hinter dem Hinterrad bzw. Hinterradsatz (4) angeordnet ist und zugleich als Gegengewicht dient (F i g. 9). 14. Mehrzweckgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lenken des Hinterrades bzw. Hinterradsatzes (4) auf einer der längs der Schenkel des U-förn-ügen Rahmens (40) geführten Wellen (45) mittels einer Hülse (44) verschiebbar ein Antriebsrad gelagert ist, das mit einem Lenkstock (52) des Hinterrades bzw. Hinterradsatzes (4) in Antriebsverbindung steht (F i g. 9). 15. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder bzw. Vorderradsätze (3) zum Antrieb des Gerätes mit Triebwerken versehen sind, die jeweils aus einem Motor (25) sowie aus Kraftübertragungsmitteln (26) mit Getriebe, Kupplungen u. dgl. bestehen (F i g. 10). 16. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem hinteren Rahmenteil (1) des Fahrgestellrahmens ein Fahrersitz (14) angelenkt ist, der über ein Hebelgestänge (16, 18) derart mit einem der an dem Querjoch (5) angeordneten Hebelarme (9) verbunden ist, daß er unabhängig von der Lage des hinteren Rahmenteils (1) seine horizontale Lage im wesentlichen beibehält (F i g. 1 bis 6). 17. Mehrzweckgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Rahmenteil (1) eine Kugelkalotte (22) zum Aufsatteln eines Anhängers (23) aufweist (F i g. 6). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 32 398; USA.-Patentschrift Nr. 2 635 888.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1920995A3 (de) * 2006-11-13 2008-12-24 Horsch Maschinen GmbH Fahrgestell mit Rädern und/oder Raupenlaufwerken mit veränderbarer Spurbreite

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DE32398C (de) * j. FRIBORG in Great Portland Street 76, London, County of Middlesex, England Fahrbare teleskopische Rettungsleiter
US2635888A (en) * 1947-08-18 1953-04-21 Bailiff Charles Adjustable wheel assembly for earth handling and leveling apparatus

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