DE117486C - - Google Patents

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DE117486C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/02Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously ring type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 117486 KLASSE 76 c.
in LONDON.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Spinn- und Zwirnmaschine, und zwar derjenigen Art, bei welcher ein sich drehender Ring angewendet wird, der central mit der Spindel durch wagerecht gelagerte Rollen gehalten wird und den Zweck hat, die Spannung für die verschiedenen Garnsorten zu bewirken, welche durch an dem Ringe befindliche Haken geführt werden, wobei gleichzeitig aber auch verhütet wird, dafs der Ring, welcher durch das Garn in umlaufende Bewegung gesetzt wird, nicht mit der Spindel in Berührung kommt. Statt des vorerwähnten bekannten Ringes, welcher durch den Zug des Fadens infolge der Drehung der Spule in Drehung gesetzt wird, und dessen Peripherie in Rillen oder Nuthen von wagerecht um denselben gelagerten Rollen geführt wird, soll bei vorliegender Anordnung ein flacher Ring benutzt werden, der mit zwei oder mehreren Scheiben versehen ist. Diese Scheiben stehen mit der gleichen Anzahl um den Ring herum wagerecht gelagerter Scheiben in Berührung. Der Ring selbst erhält in bekannter Weise seine Drehung durch den infolge der Drehung der Spule hervorgerufenen Fadenzug, während die Führungsscheiben eine ständige Drehbewegung nicht erfahren. Durch diese Anordnung wird bezweckt, dafs der zur Führung des Fadens dienende Ring gehalten (geführt) wird und durch eine je nach Erfordernifs gröfsere oder geringere Belastung des Führungsringes durch eine lose auf ihrer Spindel steckende Scheibe die Spannung des Fadens geregelt wird. Die um den Führungsring herum in bekannter Weise angeordneten und sehr sorgfältig gelagerten Spindeln ragen über den sich darauf drehenden Scheiben hervor. Die unteren Flächen dieser losen Scheiben sind mit Leder oder dergl. versehen und pressen auf die obere Fläche einer Scheibe des Führungsringes. Diese Pressung kann durch Auswechselung von Gewichtsscheiben, die auf die losen Scheiben aufgelegt werden, vergröfsert oder verringert werden, so wie es die Stärke des zu spinnenden oder zu zwirnenden Garnes erfordert.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung zeigt eine solche Einrichtung in der Seitenansicht. In Fig. 2 ist der Obertheil einer Rolle, wie solche bisher angewendet wurde, dargestellt und Fig. 3 zeigt die obere Ansicht eines Rahmens, woraus die Anordnung der Fadenführer und der dieselben unterstützenden Rollen zu erkennen ist.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ergiebt sich wie folgt: α ist der sich um die Spindel d bezw. Spule e drehende Ring, dessen Kranz sowohl mit einer Anzahl Haken m, wie mit einem unteren Ring c und einem oberen Ring b ausgestattet ist. Mit f ist eine der unterstützenden Rollen bezeichnet, die mit der Scheibe fl auf die Scheibe c des Ringes α aufliegt und getragen wird. Auf dem über f hervorragenden Ende der Spindel g befindet sich die lose Scheibe i, welche durch ein auswechselbares Gewicht k beschwert wird. Die untere Fläche von z" ist zum Zweck besserer Reibung mit Leder oder einem sonst geeigneten Stoff versehen und drückt auf die
obere Fläche der Scheibe b mit der durch die aufgelegten Gewichte k bedingten Last. Statt der Gewichte k können in geeigneten Fällen auch spannbare Federn angeordnet werden. Mit η ist die Platte, auf welcher die ganze Vorrichtung aufgebaut ist, bezeichnet, und ο ist der Antriebswürtel für die Spindel d. Mit dieser Vorrichtung wird die selbstthätige Führung und geeignete Spannung der Fäden erlangt, während durch die Fäden selbst die Drehung der Fadenführung herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Eine Spinn- und Zwirnmaschine, bei welcher der Faden durch einen sich drehenden, mit Fadenführung versehenen, durch Scheiben geführten Ring der Spule zugeführt wird und dieser Ring durch den infolge der Drehung der Spule hervorgerufenen Fadenzug seine Drehung erhält, während die Führungsscheiben eine ständige Drehbewegung nicht erfahren, sondern durch den Ring in Umdrehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs dieser Ring mit zwei oder mehr Scheiben (c b) versehen ist, welche mit Scheiben (fi) zusammmenwirken, um den Ring mittelst der Scheiben (cf) in bekannter Weise zu führen und mittelst der Scheiben (b i), von denen die Scheiben (i) nach Bedarf belastet und lose auf ihre Spindel aufgesteckt sind, die Spannung des Fadens zu regeln.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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