DE1162002B - Strahlendiagnostikgeraet - Google Patents

Strahlendiagnostikgeraet

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Publication number
DE1162002B
DE1162002B DES73380A DES0073380A DE1162002B DE 1162002 B DE1162002 B DE 1162002B DE S73380 A DES73380 A DE S73380A DE S0073380 A DES0073380 A DE S0073380A DE 1162002 B DE1162002 B DE 1162002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
collimator
measuring head
attached
diagnostic device
closure elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES73380A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Rudolf Praeg
Otto Brehm
Werner Rothmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Reiniger Werke AG
Original Assignee
Siemens Reiniger Werke AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Reiniger Werke AG filed Critical Siemens Reiniger Werke AG
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Publication of DE1162002B publication Critical patent/DE1162002B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K1/00Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating
    • G21K1/02Arrangements for handling particles or ionising radiation, e.g. focusing or moderating using diaphragms, collimators
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KTECHNIQUES FOR HANDLING PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K5/00Irradiation devices
    • G21K5/04Irradiation devices with beam-forming means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Nuclear Medicine (AREA)

Description

  • Strahlendiagnostikgerät Die Erfindung betrifft ein Strahlendiagnostikgerät, bei dem ein Meßkopf mit abnehmbarem Kollimator benutzt ist. Solche Geräte werden beispielsweise zur Bestimmung der Verteilung radioaktiver Isotope in einem Medium verwendet. Eine der bekanntesten Anwendungen ist etwa die Bestimmung der Schilddrüsenfunktion mit radioaktivem Jod.
  • Bei den bekannten Strahlendiagnostikgeräten besteht der Meßkopf in der Regel aus einem mit einer Strahle.neintrittsöffnung versehenen Strahlenschutzgehäuse aus Blei und aus dem eigentlichen Strahlenindikator. Als Strahlenindikator wird meistens ein Szintillationszähler oder ein Geiger-Müller-Zählrohr verwendet. Um die Selektivität des Meßkopfes den jeweiligen Gegebenheiten anpassen zu können, ist es bereits bekannt, denjenigen Teil des Schutzmantels des Strahlenmeßkopfes, der die Strahleneintrittsöffnung enthält, d. h. den Kollimator vom Meßkopf abnehmbar auszubilden. Dadurch wurde es möglich, Kollimatoren mit zylindrischer, konischer oder auch mit mehreren Öffnungen wahlweise anzuwenden. Hierbei ist es aber mitunter notwendig, den Kollimator auch auszuwechseln, wenn sich dieser über dem Patienten befindet. Bei den bekannten Anordnungen ist die Befestigung des Kollimators am Meßkopf durch Verschraubungen, durch Schnappverschlüsse oder durch Spannverschlüsse bewerkstelligt. Beim Lösen eines Schnappverschlusses bzw. einer Verschraubung ist es nachteilig, daß das Gewicht des aus Blei bestehenden, schweren Kollimators plötzlich frei wird und von Hand gehalten werden muß. Der sich dabei ergebende Ruck ist nur schwierig abzufangen, so daß die Gefahr besteht, daß der Patient verletzt wird. Bei den üblichen Spannverschlüssen ist das Anbringen und Abnehmen des Kollimators recht schwierig, weil der Verschluß mindestens aus zwei Elementen besteht, die stets gleichzeitig und gleichmäßig geschlossen bzw. geöffnet werden müssen, um Verkantungen des Kollimators zu vermeiden. Außerdem müssen die Verschlußelemente bei allen zur Auswechslung vorgesehenen Kollimatoren genau einjustiert sein.
  • Die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten sind bei einem Strahlendiagnostikgerät mit einem Meßkopf, an welchem der Kollimator durch sowohl am Meßkopf als auch am Kollimator angebrachte Verschlußelemente abnehmbar befestigt ist, erfindungsgemäß vermieden durch Federn, die den Kollimator über die Verschlußelemente derart an den Meßkopf andrücken, daß zum Abnehmen des Kollimators vom Meßkopf gegen die Federkraft eine größere Kraft aufgewandt werden muß als diejenige, die zum Anheben des Kollimatorgewiehtes notwendig ist, indem die Andrückfedern, deren Spannung über Handhaben an den Verschlußelementen des Kollimators erfolgt, mit einem der beim Anbringen des Kollimators am Meßkopf ineinandergreifenden Verschlußelemente verbunden sind.
  • Die Gefahr, daß beim Lösen des Kollimators vom Meßkopf das Gewicht des Kollimators unvermittelt abgefangen werden muß, ist hierbei vermieden, indem beim öffnen des Verschlusses und Aushängen des Kollimators gegen die Federn eine Kraft angewandt werden muß, die größer ist als diejenige, die zum Anheben des Kollimatorgewichts notwendig ist, da die Federn, die den Kollixnator andrücken, eine die Schwerkraft des Kollimators übersteigende Kraft haben müssen. Außerdem wird der weitere Vorteil erzielt, daß durch den. Federzng jeweils ein gutes Anliegen des Kollimators an den Meßkopf bewirkt wird, ohne daß es erforderlich ist, die Verschlußelemente an den gegeneinander auszutauschenden verschiedenen Kollimatoren besonders genau einzujustieren.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden in der Figurenbeschreibung geschildert.
  • In der F i g. 1 ist ein Meßkopf dargestellt, bei dem mit 1 der aus Blei bestehende Schutzkörper des aus dem Szintillationskristall2 und dem Elektronenvervielfacher 3 aufgebauten Strahlenindikators bezeichnet ist. Der ebenfalls aus Blei bestehende Kollimator 4 ist mit den Verschlußelementen 5 und 6 an den am Schutzkörper 1 angebrachten Verschlußelementen 7 und 8 angehängt und besitzt die mit 9 bezeichnete Strahleneintrittsöffnung. Der ganze Meßkopf ist mechanisch mittels des horizontal liegenden Armes 10 an der vertikal stehenden Stativsäule 11 in bekannter Weise, über einen Kreuzlaufwagen 12, d. h. einen Laufwagen mit senkrecht gekreuzten Laufbahnen, horizontal und vertikal verschiebbar sowie horizontal schwenk- und drehbar gehalten. Das Gewicht der vertikal zu bewegenden Massen ist ausgeglichen mittels eines in der Stativsäule 11 untergebrachten Gewichtsausgleiches, mit dem der Laufwagen 12 durch das Seil 13 verbunden ist. Elektrisch ist der Meßkopf über die Leitung 14 mit dem Meß-und Aufzeichnungsapparat 15 verbunden. Sowohl die Säule 11 als auch der Apparat 15 sind auf der Grundplatte 16 befestigt.
  • In der F i g. 2 ist eine der sich gleichenden Hakenverbindungen 5, 7 bzw. 6, 8, nämlich die Verbindung mit den Verschlußelementen 5, 7, vergrößert herausgezeichnet. Am Schutzkörper 1 ist der Haken 17 an der Achse 18 kippbar befestigt. Der Haken 19, an dem eine Handhabe 20 angebracht ist, ist über das Zwischenstück 21 und über die Feder 22 mit dem Kollimator 4 verbunden. Die Feder 22 ist an der Ausnehmung 23 des in einer Bohrung im Zwischenstück 21 geführten Hakens 19 gelagert und zwischen der Halterung 24 am Haken 19 und dem Widerlager 25, das im Zwischenstück 21 angebracht ist, wirksam.
  • Beim. Anbringen des Kollimators 4 an den Schutzkörper 1 kommen die beiden Haken 17 und 19 miteinander in Berührung, und der Haken 17 drückt mit seiner Abschrägung 26 auf die entgegengesetzt verlaufende Abschrägung 27 des Hakens 19. Dabei wird die Feder 22 durch Ziehen an der Handhabe 20 gespannt, und gleichzeitig ergibt sich eine Kraftkomponente, die entgegen der Kraft der zwischen dem Haken 17 und dem Schutzkörper 1 gelagerten Feder 28 witrkt, so daß die beiden Haken 17 und 19 einschnappen. Die Spannung der Feder 22 bewirkt dann in jeder Stellung des Meßkopfes ein Anpressen des Kollimators 4 an den Schutzkörper 1, da ihre Zugkraft entsprechend ihrer Funktion größer ist als die Schwerkraft des Kollimators 4. Beim Lösen des Kollimators 4 vom Schutzkörper 1, d. h. beim Lösen der beiden Haken 17 und 19 voneinander muß wiederum durch Ziehen an der Handhabe 20 eine Kraft entgegen der Feder 22 aufgewandt werden, die größer ist als die Schwerkraft des Kollimators 4. Sobald sich dabei die beiden Haken 17 und 19 voneinander heben, wird durch Andrücken des Hakens 17 an den Schutzkörper 1, also unter Überwindung der Kraft der Feder 28 die Verbindung 17, 19 gelöst, und der Kollimator 4 kann durch Verminderung der aufgewandten Kraft wegtransportiert werden.
  • Damit der Verschluß nicht durch einfaches Andrücken des Hakens 17 an den Schutzkörper 1 gelöst werden kann, sind die Haken 17 und 19 auch an der gegenseitigen Eingriffsstelle 29 mit Schrägflächen versehen. Die gleiche Wirkung könnte durch eine Verzahnung der an der Stelle 29 ineinandergreifenden Haken 17 und 19 erhalten werden.
  • Gegen ein Lösen der Hakenverbindung 17, 19 durch Verdrehen des Kollimators ist eine nicht dairgestellte Sicherung vorgesehen, die in einer Verzahnung des Kollimators 4 mit dem Schutzkörper 1 besteht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Strahlendiagnostikgerät mit einem Meßkopf, an welchem der Kollimator durch sowohl am Meßkopf als auch am Kollimator angebrachte Verschlußelemente abnehmbar befestigt ist, g e -kennzeichnet durch Fedem(22), die den Kollimator (4) über die Verschlußelemente (5 bis 8) derart an den Meßkopf (1) andrücken, daß zum Abnehmen des Kollimators vom Meßkopf gegen die Federkraft eine größere Kraft aufgewandt werden muß als diejenige, die zum Anheben des Kollimatorgewichtes notwendig ist, indem die Andrückfedern, deren Spannung über Handhaben (20) an den Verschlußelementen des Kollimators erfolgt, mit einem der beim Anbringen des Kollimators am Meßkopf ineinandergreifenden Verschlußelemente verbunden sind.
  2. 2. Strahlendiagnostikgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn (22) mit den am Kollimator angebrachten und mit Handhaben versehenen Verschlußelementen verbunden sind und sowohl diese Verschlußelemente als auch die am Meßkopf angebrachten Verschlußelemente hakenförmig sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Werbedruckschrift »Scintigraph whole-body Scanner« der Firma LKB-Produkter, Stockholm, Bulletin Nr. 3347 B-03, S. 9.
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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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