DE11559C - Neuerungen an Spurlagern - Google Patents

Neuerungen an Spurlagern

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DE11559C
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Germany
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Application number
DENDAT11559D
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Original Assignee
A. OSENBRÜCK in Hemelingen b. Bremen
Publication of DE11559C publication Critical patent/DE11559C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/36Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication
    • F16N7/366Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication with feed by pumping action of a vertical shaft of the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

1880.
PATENTSCHRIFT
Klasse 47.
AUGUST OSENBRÜCK in HEMELINGEN bei BREMEN. Neuerungen an Spurlagern.
Zweites Zusatz-Patent zu No. 8805 vom 21. Mai 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1880 ab. Längste Dauer: 20. Mai 1894.
In dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Spurlager schliefst die Spurpfanne ί die Kammern A und B von einander ab. Die Pfanne ί wird von einem Bock α getragen, welcher in der Axe gebohrt ist, und die horizontalen Kreuzbohrungen münden in diese Bohrung. Die ringförmige Aussparung des Spurpfannenbockes ist mit einem Drahtnetz η umgeben, über welches ein Cylinder von Baumwollgewebe oder anderem Filterstoff gezogen ist. Das OeI mufs dieses Filter durchströmen und wird dadurch von Schmutz oder metallischer Beimischung gereinigt.
Die Endfläche des eisernen Spurzapfens ist mit einem glasharten Stahlschuh f versehen, welcher auf den vorspringenden Zapfen aufgeschraubt ist. Diese Einrichtung bietet den Vortheil, dafs ein derartiger Schuh bedeutend härter hergestellt werden kann als ein verstählter oder ganz stählerner Spurzapfen.
Fig. 3 zeigt eine Construction, bei welcher durch eine Schnecke das Schmieröl in reichlicher Menge zu den Reibungsflächen befördert wird. Diese Schnecke c ist in dem Spurpfannenbock α angebracht und wird durch den Spurzapfen gedreht. Quer durch die kleine Oeffnung des Stahlschuhes f geht nämlich ein Stahldraht g, welchen die Nuth des Hülsenkopfes h umfafst. Diese Hülse h wird durch einen im Schlitz gehenden Stahlstift i mit der Schneckenwelle verbunden. In der Hülse h ist eine Schraubenfeder k angeordnet, welche sich mit ihrem anderen Ende auf die Schneckenwelle stützt und stets die Hülse h nach oben treibt, so dafs letztere immer mit dem Stahldraht g in Eingriff bleibt. Diese Construction bezweckt, dafs sich die Hülse bei Abnutzung der Reibungsflächen senken kann.
Eine Abänderung der beschriebenen Einrichtung zeigen die Fig. 4 und 5. Hier bekommt das OeI durch das in dem Spurpfannenbock befindliche Flügelrad k eine Bewegung nach oben, das kreisende OeI wird von der vorstehenden Zunge / des festen Schneckengehäuses m aufgefangen und nach oben geleitet (s. Fig. 5). Gleichzeitig dient das Schneckengehäuse der Flügelradwelle als Halslagerung. Diese Einrichtung befördert das OeI sicherer nach oben als die in Fig. 3 dargestellte.
Die Fig. 6 und 7 zeigen Constructionen, welche alle oben einzeln erzielten Vortheile in sich vereinigen. Der Spurtopf enthält drei Kammern: die Pfannenkammer o, welche durch den Kanal p mit der Oelkammer q verbunden ist, während diese durch den Kanal r mit der Filterkammer t in Verbindung steht. In Fig. 7 sind die Kammern 0 und t in eine Kammer t vereinigt.
Die Bronzepfanne ί ist in den hohlen, gufseisernen Pfannenbock α eingesetzt, dessen obere Flantsche zum Theil den Boden der Pfannenkammer ο bildet. Unter der Bronzepfanne befindet sich eine feste Flügelrosette u, deren zwischen Nabe und Kranz befindliche vier Flügel unter 45 ° in der Drehrichtung des Zapfens ansteigen, Fig. 8. Durch die Nabe dieser Rosette geht die Welle des kleinen Flügelrades k, dessen vier Flügel ebenfalls unter 45°, aber in entgegengesetzter Richtung wie die der Rosette stehen.
Diese Flügelradwelle wird durch eine ähnliche Hülse wie bei Fig. 3 und 4 in Umdrehung versetzt. Der Unterschied besteht darin, dafs hier, Fig. 9, die Hülse mit einem viereckigen Kopf ν in eine entsprechende Höhlung des Spurzapfens faist.
Am Boden des Pfannenbockes führen zwei oder mehrere radiale Löcher χ von der axialen Bohrung nach aufsen in den ringförmigen Raum t1, welcher durch Ueberschieben eines cylindrischen Drahtsiebes über die ringförmige Einkerbung des Pfannenbockes gebildet wird. Durch umgewickelte Baumwolle wird um das Drahtgitter ein Filter gebildet.
Die Wirkung dieser Anordnung ist im wesentlichen dieselbe wie bei den unter P. R. No. 88,05 patentirten Constructionen.

Claims (4)

  1. Bei den sämmtlichen hier beschriebenen Spurtöpfen ist ein eigenthümlicher Staubver-. schlufs in Anwendung gebracht. Der Spurtopfkranz erhält nämlich einen ringförmigen, oben offenen Kanal w, welcher bis etwa zur Hälfte mit OeI gefüllt wird. In dieses taucht der cylindrische Theil des auf dem Spurzapfenhals befestigten und sich mit diesem drehenden" Deckels D, während der Kragen desselben den erwähnten Kanal umschliefst.
    Zum Füllen der Oelkammer dient die Schraube y.
    Fig. 6 und 7 zeigen endlich noch eine andere Befestigung des glasharten Stahlschuhes / am Ende des Spurzapfens.
    P ATEN τ-Ansprüche:
    i. Die Construction und Anwendung eines Schmiermittelfilters in Verbindung mit Einrichtungen, das Schmiermittel in Umlauf zu setzen, im wesentlichen wie in Fig. ι und 2 veranschaulicht.
  2. 2. Die Construction und Anwendung eines Schmierfilters in Verbindung mit einer durch den umlaufenden Spurzapfen bewegten Schraube, welche den Umlauf des Schmiermittels befördert, Fig. 3, 4 und 5 der Zeichnung.
  3. 3. Die in Fig. 6 und 7 gezeigte Anordnung eines staubdichten Verschlusses, bestehend aus einem mit dem Spurzapfen umlaufenden, ringförmigen Gehäuse, welches in eine mit Flüssigkeit gefüllte Rinne des Spurzapfengehäuses eintaucht, in Verbindung mit den angegebenen Umlauf- und Filtervorrichtungen.
  4. 4. Die in den Fig. 1 bis 7 gezeigten Constructionen in ihrer Ges'ammtheit.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767210C (de) * 1937-05-22 1952-02-28 Johannes Huebner Einrichtung zum Schmieren von Spurlagern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767210C (de) * 1937-05-22 1952-02-28 Johannes Huebner Einrichtung zum Schmieren von Spurlagern

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