DE1153496B - Elektrohaushaltsgeraet zum Staubsaugen und Bohnern - Google Patents

Elektrohaushaltsgeraet zum Staubsaugen und Bohnern

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DE1153496B
DE1153496B DESCH18735A DESC018735A DE1153496B DE 1153496 B DE1153496 B DE 1153496B DE SCH18735 A DESCH18735 A DE SCH18735A DE SC018735 A DESC018735 A DE SC018735A DE 1153496 B DE1153496 B DE 1153496B
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DE
Germany
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dust bag
housing
polishing
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shaft
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DESCH18735A
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Robert Schoettle
Hans Schoettle
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Description

  • Elektrohaushaltsgerät zum Staubsaugen und Bohnern Die Erfindung bezieht sich auf ein Elektrohaushaltsgerät zum Staubsaugen und Bohnern, dessen mit einem Gebläserad verbundener Elektromotor auf seiner Welle eine Kupplung zur Verbindung mit dem Antrieb der Bohnerbürste od. dgl. eines Bohnerkopfes aufweist, der saugseitig an den das Saugaggregat enthaltenen Gehäuseteil anschließbar ist. Wird bei diesen bekannten Haushaltsgeräten eine Umstellung von Staubsaugen auf Bohnern vorgenommen oder wird der Bohnerkopf vom Hauptgehäuseteil entfernt, dann werden immer mit Staub versehene Teile freigelegt, bzw. es kann ein Teil des angesammelten Staubes nach außen fallen, was einen für die Hausfrau unerwünschten Zustand darstellt. Es liegt deshalb die Aufgabe vor, das Herausfallen von Staub zu verhindern, es sei denn, daß der Staub an einer dafür in Betracht kommenden Stelle absichtlich aus dem Staubbeutel des Gerätes entfernt werden soll.
  • Die erfindungsgemäße@Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß der Bohnerkopf mit einem Staubbeutel, mit dem er staubdicht verbunden ist, eine bauliche Einheit bildet, wobei die beiden aneinander anschließbaren Geräte- oder Gehäuseteile so ausgebildet sind, daß der mit dem Bohnerkopf verbundene Staubbeutel in das Gehäuse des Saugaggregates zu liegen kommt, wenn der Bohnerkopf an das genannte Gehäuse angeschlossen ist. Die genannte bauliche Einheit hat den Vorteil, daß die Hausfrau bei der Abnahme des Bohnerkopfes gleichzeitig den Staubbeutel in geschlossenem Zustand mit entfernt, so daß dabei kein Staub auf den Fußboden oder sonst in den zu putzenden Raum fallen kann. Außerdem weist das Haushaltsgerät die an sich bekannte, gerade oder schlanke, im wesentlichen zylindrische Form auf, weil sich der Staubbeutel innerhalb des zylindrischen Staubsaugergehäuses befindet, in dem das Saugaggregat gelagert ist. Nach außen über den Gehäuseumfang vorstehende und beim Gebrauch störende Teile, wie sie bei bekannten Ausführungen vorhanden sind, entfallen beim erfindungsgemäßen Haushaltsgerät.
  • Weitere Erfindungsmerkmale beziehen sich auf den mit einem Staubbeutel vereinigten Bohnerkopf. Solche Merkmale bestehen darin, daß sich die Bohnerantriebswelle durch den Staubbeutel nach außen erstreckt und hier mit der Motorwelle kuppelbar ist. Die Bohnerantriebswelle ist in einem mit dem Bohnerkopf fest verbundenen, sich durch den Staubbeutel erstreckenden Rohr gelagert, an dem der Staubbeutelboden befestigt ist. Der Rand des offenen, dem Bohnerkopf zugekehrtenStaubbeutelendes steht mit einem elastischen Ring in Verbindung, der den Saugraum des Saugaggregates nach außen abdichtet, wobei der elastische Ring den Rand des Bohnerkopfgehäuses übergreift und von letzterem zwecks Entleerung des Staubbeutels abstreifbar ist. Diese zuletzt genannte Bauart hat den Vorteil, daß nur ein elastischer Ring zur dichten Verbindung mit zwei voneinander getrennten Gehäuseteilen erforderlich ist.
  • Hinsichtlich weiterer Merkmale der Erfindung wird auf die nachstehende Beschreibung und die Ansprüche verwiesen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Haushaltsgerätes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 das Gerät im Zusammenbau als staubsaugender Bohner, im wesentlichen in einem senkrechten Mittelschnitt gezeichnet, Fig.2 das Gerät als Staubsauger, wiederum teilweise in einem senkrechten Mittelschnitt und in einem gegenüber der Fig. 1 größeren Maßstab gezeichnet.
  • Hauptbestandteil des Gerätes ist ein zylindrisches Gehäuse 1, in welchem in gleichfalls bekannter Weise der Antriebselektromotor und das auf der Motorwelle sitzende Gebläse angeordnet sind. Von den zuletzt genannten Teilen ist in der Zeichnung nur ein Ende der Motorwelle 2 dargestellt. Dieses Motorwellenende ist zu einer Kupplungshälfte ausgebildet oder mit einer solchen verbunden. Im gezeichneten Beispiel ist die Kupplungshälfte 3 glockenförmig ausgebildet. Der den Motor und das Gebläserad enthaltende Raum 4 des Gehäuses 1 ist von dem Staubbeutelraum 5 des gleichen Gehäuses durch eine Zwischenwand 6 getrennt, die für den Durchtritt der Luft gelocht ist. Diese Trennwand 6 bildet einen die Kupplungshälfte 3 umgebenden Einführungstrichter 7 für einen nachstehend angegebenen Zweck. An Stelle des Trichters kann auch eine zylindrische Hülse mit aufgeweitetem Rand treten, wie aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlich. Der in Fig. 1 mit denn das Saugaggregat enthaltenden Gehäuse 1 verbundene Bohnerkopf ist im gezeichneten Beispiel zweiteilig ausgebildet und besteht aus dem Bürstengehäuse 8 und dem Anschlußkopf 9. In dem Bürstengehäuse 8, dessen unterer Rand in an sich bekannter Weise mit einem elastischen Ring 10 -versehen sein kann,-, ist eine Scheibenbürste 11 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. Der Bürstenkörper 11 trägt oben einen konischen Reibbelag 12. Mit gegabelten Lageraugen 13 des inneren Lagerkörpers ist durch eine waagerechte Achse 14 der Anschlußkopf 9 gelenkig verbunden. Die waagerechte Gelenkachse ist durch zwei fluchtende Niete oder Schraubenbolzen gebildet, um eine durchgehende Achse zu ersetzen. Das Bürstengehäuse 8 besitzt oben eine etwa halbzylindrische konvexeWandung8'.Dementsprechend besitzt. der Anschlußkopf 9 eine etwa halbzylindrische konkave Wandung 9'. Mit diesen Wandungen bzw. Berührungsflächen 8', 9' sind die beiden Gehäuseteile 8, 9 aufeinander abgestützt. Seitliche in Fig. 1 nur gestrichelt gezeichnete Wandungen 9" des Anschlußkopfes 9 sind durch die Achsenteile 14 gelenkig mit den Lageraugen 13 verbunden.
  • In dem Bürstengehäuse- 8 ist ein Saugkanal 15 ausgebildet, der bei 16 im Innenraum des Bürstengehäuses mündet. In übereinstimmung mit dem Saugkanal 15 ist im Anschlußkopf 9 ein Saugkanal 17 ausgebildet, der am oberen Ende durch eine an sich bekannte, beispielsweise, äus Gummi bestehende Ventilklappe 18 abgeschlossen -ist. Die beiden Saugkanäle 15, 17 stehen durch- -einerseits in der Wandung 8' und andererseits in der Wandung 9' vorhandene öffnungen 19, 20 miteinander in Verbindung. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Verbindung der Saugkanäle 15, 17 in. jeder Schwenkstellung des Anschlußkopfes 9 aufrechterhalten bleibt.
  • Der kreisrunde; wulstartig ausgebildete Oberrand des Anschlußkopfes 9 ist von einer elastischen Ringdichtung 21 umfaßt, die unter Spannung am Anschlußkopf gehalten ist. In den Ring 21 greift ein Blechring 22 ein, mit dem der Staubsack 23 fest verbunden ist. Die saugseitige Stirnseite des Gehäuses 1 ist mit einem profilierten Ring 24 fest verbunden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ragt der elastische Dichtungsring 21 in einen durch den Ring 24 gebildeten Sitz. Die Verbindung des Anschlußkopfes 9 mit dem das Saugaggregat enthaltenen Gehäuse 1 erfolgt in an sich bekannter Weise beispielsweise durch zwei Kniehebelverschlüsse, wie sie bei Staubsaugern bekannt sind. Die in der- Zeichnung nicht dargestellten Verschlußteile sind einerseits mit dem Anschlußkopf9, andererseits mit dem Gehäuse 1 verbunden.
  • Der Antrieb der Bürstenscheibe 11 erfolgt durch eine mehrteilige Antriebswelle. Der untere, das antreibende Reibrad 25 tragende Wellenteil 26 ist in einem Lagergehäuse 27 gelagert, welches um die Achsenteile 14 schwenkbar gelagert ist und welches durch mindestens eine im Bürstengehäuse 8 gespannte Zugschraubenfeder 28 stets derartig nach unten gezogen wird, daß das Reibrad 25 gegen den Reibbelag 12 gedrückt ist. Der untere Wellenteil 26 ist durch ein Stück biegsame Welle 29 kraftschlüssig mit einem weiteren Wellenteil 30- verbunden, welches in einem Rohr 31 gelagert ist. Das Rohr 31 ist fest mit einem hülsenartigen Stutzen 32 des Anschlußkopfes 9 verbunden. An ihrem oberen Ende kann der Antriebswellentei130 die Kupplungshälfte 33 unmittelbar tragen. Im gezeichneten Beispiel ist zwischen dem Wellenteil 30 und der Kupplungshälfte 33 noch ein kleines Stück biegsame Welle 34 eingeschaltet, wodurch die Kupplungshälfte 33 kraftschlüssig und elastisch mit der Antriebswelle 30 verbunden ist. Das Lagerrohr 31 trägt oben eine Hülse 35, deren oberes Ende konisch gestaltet ist. An der mit 36 bezeichneten Stelle ist die Hülse 35 mit dem Boden 23' des Staubsackes 23 fest verbunden. Für den Durchtritt der Antriebswelle, im gezeichneten Beispiel des biegsamen Wellenstückes 29, ist in der Wandung 8' des Bürstengehäuses eine Öffnung 39 vorgesehen.
  • Bei dem Betrieb als reiner Staubsauger ist das gleichbleibende Gehäuse 1 durch die obenerwähnten, nicht dargestellten Verschlüsse mit einem Saugdeckel 37 verbunden, in dessen Stutzen 37' der Saugschlauch oder bei einem Handstaubsauger ein Saugrohr eingesteckt wird. Ein dem obenerwähnten Dichtungsring 21 gleichartiger elastischerDichtungsring 21' hält sich durch seine Eigenspannung am Rand des Saugdeckels 37 fest. Mit dem Ring 21' ist in der oben beschriebenen Weise ein Staubsack 38 verbunden.
  • Saugdeckel 37 und Staubsack 38 bilden eine zusammenhängende Einheit, genau so, wie dies beim Bohnerkopf 8, 9 und dem Staubsack 23 der Fall ist. Während beim Bohnerkopf das Herausfallen des Staubes aus dem Staubsack 23 durch die Ventilklappe 18 verhindert ist, kann auch aus der Einheit 37, 38 kein Staub nach außen fallen, weil dem inneren Ende des Stutzens 37' gleichfalls eine vorzugsweise elastische Ventilklappe 18' zugeordnet ist. Die Klappen 18, 18' öffnen sich unter der Saugwirkung.
  • Die Umwandlung des Staubsaugers nach Fig. 2 in den staubsaugenden Bohner nach Fig. 1 erfolgt einfach dadurch, daß der Saugd@eckel 37 vom Gehäuse 1 zusammen mit dem Staubskk 38 abgenommen wird, worauf der Bohnerkopf 8, 9 mit seinem Staubsack 23 mit dem Gehäuse 1 verbunden wird. Bei dieser Verbindung ist durch den Einführungstrichter 7 und durch die elastische Anordnung der Kupplungshälfte 33 mit Sicherheit dafür gesorgt, daß die beiden Kupplungshälften 3, 33 ineinander eingreifen.
  • Das Gehäuse 1 ist in an sich bekannter Weise mit einem Handgriff oder einem Handhabungsstiel verbunden. Die gefilterte staubfreie Luft kann in bekannter Weise am motorseitigen Ende des Gehäuses 1 austreten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrohaushaltsgerät zum Staubsaugen und Bohnern, dessen mit einem Gebläserad verbundener Elektromotor auf seiner Welle eine Kupplung zur Verbindung mit dem Antrieb der Bohnerbürste od. dgl. eines saugseitig an den das Saugaggregat enthaltenden Gehäuseteil anschließbaren Bohnerkopfes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohnerkopf (8, 9) mit einem Staubbeutel (23), mit dem er staubdicht verbunden ist, eine bauliche Einheit bildet und die beiden aneinander anschließbaren Geräteteile (1 und 8, 9) so ausgebildet sind, daß der mit dem Bohnerkopf (8, 9) verbundene Staubbeutel (23) in dem mit dem Saugaggregat zusammengebauten Zustand innerhalb dessen Gehäuse (1) zu liegen kommt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bohnerantriebswelle (30) durch den Staubbeutel (23) nach außen erstreckt und hier mit der Motorwelle kuppelbar ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohnerantriebswelle (30) in einem mit dem Bohnerkopf (9) fest verbundenen, sich durch den Staubbeutel (23) erstreckenden Rohr (31) gelagert ist, an dem der Staubbeutelboden (23') befestigt ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des offenen, dem Bohnerkopf zugekehrten Staubbeutelendes mit einem elastischen Ring in Verbindung steht, der den Saugraum des Saugaggregatgehäuses nach außen abdichtet, und daß der mit dem Staubbeutel (23) verbundene Dichtungsring (21) den Rand des Bobnerkopfgehäuses übergreift und von letzterem zwecks Entleerung des Staubbeutels abstreifbar ist.
  5. 5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die bohnerseitige Kupplungshälfte (33) elastisch, insbesondere unter Einschaltung einer kurzen, biegsamen Welle (34) mit der Antriebswelle (30) verbunden ist, und daß konzentrisch zur motorseitigen Kupplungshälfte (3) mit dem Saugaggregatgehäuse eine Einführungshülse (7) oder -trichter fest verbunden ist.
  6. 6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohnerkopf aus zwei durch eine waagerechte Achse (14) gelenkig miteinander verbundenen Teilen (8, 9) besteht, deren etwa halbzylindrische Berührungsflächen (8', 9') mit Öffnungen (19, 20, 39) für den Durchtritt der Saugluft und der Bohnerantriebswelle versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 306 354; USA.-Patentschriften Nr. 1130 114, 1965 787.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1130114A (en) * 1914-11-27 1915-03-02 Santo Mfg Company Vacuum cleaning apparatus.
US1965787A (en) * 1932-05-13 1934-07-10 Wise Mcclung Corp Vacuum cleaner
CH306354A (de) * 1952-01-21 1955-04-15 Blik Electrische Appara Rudolf Staubsauger mit Zusatzgerät.

Patent Citations (3)

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