DE1152829B - Koordinatograph mit Vorrichtung zum Kartieren von geraden Linien - Google Patents

Koordinatograph mit Vorrichtung zum Kartieren von geraden Linien

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DE1152829B
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DE
Germany
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coordinatograph
mapping
disc
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head
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DER26055A
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English (en)
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Theo Zensus
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Rheinbraun AG
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Rheinische Braunkohlenwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/022Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism automatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Dot-Matrix Printers And Others (AREA)

Description

  • Koordinatograph mit Vorrichtung zum Kartieren von geraden Linien Es sind Koordinatographen mit Vorrichtungen zum Kartieren von geraden Linien bekannt, deren Anfangs- und Endpunkte koordinatenmäßig gegeben sind. Es sind hierbei drei Verfahrensschritte vorgesehen, und zwar die Realisierung des Anfangs- und des Endpunktes sowie die automatische Zeichnung der Verbindungsgeraden. Dabei ist ein Kreuzschlittensystem für den Anfangs- und den Endpunkt der Geraden sowie ein Verbindungsglied der Kartierköpfe der beiden Systeme vorgesehen, welches die zu kartierende Gerade realisiert und ihre zeichnerische oder optisch-photographische Darstellung ermöglicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannten Koordinatographen baulich zu vereinfachen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß dem Kartierkopf des Koordinatographen ein mit einer Markierungseinrichtung versehener Körper zugeordnet ist, der wahlweise am Kartierkopf oder auf der Zeichenunterlage arretierbar und über ein ausziehbares Verbindungsglied auf kürzestem Wege unter Markierung seiner Spur auf der Zeichenfläche in die Arretierstellung am Kartierkopf zurückholbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß der zweite Koordinatograph fortfällt.
  • Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß der die Markierungseinrichtung tragende Körper als eine über ein Seil mit dem Kartierkopf verbundene flache Scheibe ausgebildet ist. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, das Seil an der Oberseite des Wagens von einer Aufwickeltrommel zu einer Bohrung des Kartierkopfes und durch diese hindurch auf dessen Unterseite zu führen und dort mit der Scheibe zu verbinden.
  • Es ist bekannt, Koordinatographen mit Vorrichtungen zum Kartieren von geraden Linien zwischen koordinatenmäßig gegebenen Anfangs- und Endpunkten mit Druckvorrichtungen auszurüsten, wenn z. B. Höhenangaben od. dgl. neben den zu kartierenden Punkten zahlenmäßig aufgetragen werden sollen. Eine derartige Anordnung ist auch bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Koordinatob aphen möglich, wenn in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung in dem Kartierkopf und der Scheibe Durchbrüche für die Druckstempel der Druckvorrichtung vorgesehen werden.
  • Um sicherzustellen, daß die Durchbrechungen der Scheibe auch jeweils die für den Durchgriff der Stempel der Druckvorrichtung erforderliche Lage einnehmen, kann die Scheibe an ihrer Oberseite mit radial verlaufenden Magneten versehen sein, die mit Gegenpolen an der Unterseite des Kartierkopfes derart zusammenwirken, daß die Durchbrüche der Scheibe in der Arretierstellung der Scheibe am Kartierkopf mit den Durchbrüchen des Kartierkopfes fluchten.
  • Die Scheibe kann vorzugsweise aus einem magnetisierbaren Werkstoff bestehen und der Kartiertisch mit einer Folie aus einem magnetisierbaren Werkstoff belegt sein. Zweckmäßig wird die Folie während der Bewegung des Kartierkopfes magnetisiert, während beim Nachziehen des Körpers die Magnetisierung entfällt oder zumindest stark abgeschwächt ist. Dadurch wird während der Magnetisierung eine feste Haftung der Scheibe an der Folie erzielt, während durch die Abschwächung der Magnetisierung die Scheibe bei ihrem Nachziehen mittels des aufzuspulenden Drahtes sich auf dem kürzesten Wege- von dem Ausgangspunkt zu dem neu zu kartierenden Punkt bewegt und dabei mittels der von ihr getragenen Markierungseinrichtung eine gerade Linie zwischen beiden Punkten zieht.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Koordinatograph kann auch in Verbindung mit einer an sich bekannten Vorrichtung zur fortlaufenden automatischen Eingabe der z. B. auf Lochstreifen gespeicherten Punktkoordinaten verwendet werden. In diesem Falle erfolgt zweckmäßig das Aufrollen des Seiles und damit das Nachziehen der Scheibe selbsttätig, sobald der Kartierkopf seine Lage über dem Endpunkt der jeweils zu kartierenden geraden Linie eingenommen hat. Dabei kann die Aufwickelbewegung der Trommel selbsttätig stillgesetzt werden, sobald die Scheibe beim Nachziehen den Endpunkt der jeweils zu kartierenden geraden Linie erreicht hat.
  • Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, an der Trommel einen Umdrehungszähler als Steuerorgan für das Stillsetzen der Trommel anzuordnen. Bei der Bewegung des Kartierkopfes vom Ausgangspunkt zum nächsten zu kartierenden Punkt zählt der Umdrehungszähler die von der Trommel ausgeführten Umdrehungen. Diese Zahl wird in geeigneter Weise gespeichert und später beim Nachziehen der Scheibe in Richtung auf den Kartierkopf der Antrieb der Trommel selbsttätig abgeschaltet, sobald beim Aufspulvorgang diejenige Zahl der Umdrehungen erreicht ist, die vorher beim Abspulen festgestellt worden war.
  • Zweckmäßig kann das Ein- und Ausschalten der Magnetisierung der Folie selbsttätig in Abhängigkeit von der Steuerung des Kartierkopfes erfolgen.
  • Schließlich kann die Markierungseinrichtung des Körpers durch Magnete wahlweise in eine wirksame oder unwirksame Stellung gebracht werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Koordinatographen mit einem Rahmen und einem Wagen sowie einer Scheibe mit Markierungseinrichtung in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 einen Teil des Wagens mit der daran angeordneten Scheibe in perspektivischer Darstellung und Fig.3 einen Schnitt durch die Scheibe nach Linie 3-3 der Fig. 2.
  • Einem Kartierkopf 16 des Koordinatographen mit einer Vorrichtung zum Kartieren von geraden Linien, deren Anfangs- und Endpunkte koordinatenmäßig gegeben sind, ist ein mit einer Markierungseinrichtung 29 versehener, als flache Scheibe 20 ausgebildeter Körper zugeordnet, der wahlweise am Kartierkopf 16 oder auf der Zeichenunterlage arretiert und über ein ausziehbares Verbindungsglied 18 auf kürzestem Wege unter Markierung seiner Spur auf der Zeichenfläche in die Arretierstellung am Kartierkopf 16 zurückholbar ist.
  • Der Kartierkopf 16 ist einem Wagen 13 zugeordnet, der senkrecht zur Bewegungsrichtung eines Rahmens 11 auf diesem verfahrbar angeordnet ist. Der Rahmen 11 ist auf einer Führung 10 verfahrbar und mittels eines Motors 12 antreibbar. Ein dem Wagen 13 zugeordneter Antriebsmotor 14 rollt auf Führungen 15 des Rahmens 11 ab.
  • Der Kartierkopf 16 trägt eine Trommel 17. Ein von dieser Trommel ablaufendes Seil 18 ist durch eine Bohrung 19 des Kartierkopfes geführt und an seinem einen Ende unterhalb des Kartierkopfes mit der flachen Scheibe 20 verbunden. Außerdem weist der Kartierkopf 16 Durchbrüche 21 auf, durch die Druckstempel 22 einer Druckeinrichtung hindurchgreifen. Diese Druckeinrichtung wird über Relais gesteuert, die oberseitig der Druckstempel in einem Gehäuse 23 untergebracht sind.
  • Die flache Scheibe 20 wird mittels des Seiles 18 über den auf einem Kartiertisch 24 befindlichen Plan 25 gezogen, wobei zwischen Tisch und Plan eine Folie 26 den Tisch überspannend angeordnet ist. Diese Folie ist aus einem magnetisierbaren Werkstoff hergestellt und über eine Verbindung 27 an eine entsprechende Leitung angeschlossen. Die flache Scheibe 20 selbst besteht ebenfalls aus einem magnetisierbaren Werkstoff und ist mit radial angeordneten Durchbrächen 28 versehen, die sich über die gesamte Höhe der flachen Scheibe 20 erstrecken. Die Größe der Durchbrüche 28 ist derart bemessen, daß die Druckstempel 22 der Druckeinrichtung durch sie hindurchgeführt werden können. Außerdem trägt die flache Scheibe 20 an ihrer Oberseite radial verlaufende Magnete 28', die mit entsprechenden Magneten an der Unterseite des Kartierkopfes 16 des Wagens 13 zusammenarbeiten. Diese am Kartierkopf angebrachten Magnete, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, befinden sich etwa in Höhe der Druckstempel 22 und dienen dazu, die flache Scheibe 20 in ihrer unterhalb des Kartierkopfes 16 befindlichen und in der Zeichnung gestrichelt dargestellten Lage so zu verdrehen, daß die Durchbrüche 28 unterhalb der Druckstempel 22 zu liegen kommen und diesen den Durchtritt durch die flache Scheibe 20 erlauben.
  • Innerhalb der flachen Scheibe 20 ist eine Markierungseinrichtung 29 angeordnet, die im wesentlichen aus einem Stift 30 und zwei Magneten 31 bzw. 32 besteht. Mit Hilfe der Magnete 31 und 32 kann der Stift 30 nach oben oder unten in eine unwirksame oder wirksame Lage gezogen werden.
  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Koordinatographen ist folgende: Es sei angenommen, daß in der Darstellung gemäß Fig. 1 bereits die Endpunkte 33, 34 und 35 auf dem Blatt festgelegt und durch die zu kartierenden geraden Linien 33 a und 34 a miteinander verbunden worden sind. Es gilt nun, den nächsten Endpunkt 36 festzulegen und ihn durch eine gerade Linie 35 a mit dem Endpunkt 35 zu verbinden.
  • Zu Beginn des Kartierungsvorganges betreffend den Endpunkt 36 und der die Endpunkte 35 und 36 miteinander verbindenden geraden Linie 35a befanden sich sowohl die flache Scheibe 20 als auch der Kartierkopf 16 im Endpunkt 35. Das heißt, daß die Spitze des Stiftes 31 der Markierungseinrichtung 29 in der flachen Scheibe 20 und die Bohrung 19 des Kartierkopfes 16 sich beide über dem Endpunkt 35 befanden, wobei der Kartierkopf 16 oberhalb der flachen Scheibe 20 angeordnet war, wie dies z. B. aus Fig. 2 zu ersehen ist. Als erstes wird aus dieser Ausgangslage beider Teile der Wagen 13 mit dem Kartierkopf 16 durch entsprechende Bewegung des Rahmens 11 und des Wagens 13 über den neu zu kartierenden Endpunkt 36 verfahren und in solche Lage gebracht, daß die Bohrung 19, durch die das Seil 18 hindurchgeführt ist, sich genau über dem Endpunkt 36 befindet. Wie im einzelnen die Bewegungen des Rahmens 11 und des Wagens 13 durchgeführt werden, ist ohne Bedeutung. Es ist daher möglich, zunächst den Rahmen 11 z. B. entlang der Ordinate und nach Beendigung dieses Bewegungsvorganges den Wagen 13 parallel zur Abszisse zu verfahren, so daß beide Bewegungen hintereinandergeschaltet werden und die Bewegung des Kartierkopfes 16 nicht über die Verbindungslinie zwischen den Endpunkten 35 und 36 erfolgt. Wesentlich ist lediglich, daß der Kartierkopf 16 über den neu zu kartierenden Endpunkt 36 gebracht wird und daß die flache Scheibe 20 auf dem Endpunkt 35 verbleibt. Um zu verhindern, daß während der Bewegung des Wagens 13 z. B. durch die in der Bohrung 19 auftretende Reibung zwischen dem Kartierkopf 16 und dem Seil 18 die flache Scheibe ungewollt verschoben wird, ist während der Bewegung des Wagens 13 die Folie 26 erregt, so daß die flache Scheibe 20, die ebenfalls aus magnetisierbarem Material besteht, durch die Folie 26 unverrückbar über dem Endpunkt 35 festgehalten wird. Nach Beendigung der Bewegung des Wagens 13, d. h. nachdem die Bohrung 19 über dem zu kartierenden Endpunkt 36 angelangt ist, wird der Magnetisierungsstrom über die Verbindung 27 ausgeschaltet. Nunmehr kann die flache Scheibe 20 durch Rotieren der Trommel 17 über das Seil 18 in Richtung auf den Kartierkopf 16 bewegt werden. Wenn dabei die Markierungseinrichtung 29 ihre wirksame untere Stellung bezogen hat, zeichnet die flache Scheibe 20 während ihrer Bewegung vom Endpunkt 35 zum Endpunkt 36 die gerade Verbindungslinie 35 a zwischen beiden Endpunkten auf den Plan 25. Die flache Scheibe 20 bewegt sich durch die Drehung der Trommel 17 so lange, bis sie ihre in Fig.2 gestrichelt dargestellte Lage unterhalb des Kartierkopfes 16 einnimmt. Sobald die flache Scheibe 20 dort angelangt ist, wird der Antrieb der Trommel 17 abgeschaltet, und die Magnetisierfolie 26 sowie der Antrieb für den Rahmen 11 und den Wagen 13 werden eingeschaltet, wobei der Rahmen und der Wagen, die beispielsweise von einer vorgeschalteten Rechenanlage gesteuert werden, den nächsten zu kartierenden Endpunkt anfahren. Ist dieser Endpunkt erreicht, wird die flache Scheibe 20 wiederum in der beschriebenen Weise nachgezogen.
  • Es ist zu bemerken, daß die etwaige Anbringung zusätzlicher Daten, Höhenzahlen usw. über die Druckstempel 22 erfolgt, nachdem die flache Scheibe 20 ihre in Fig. 2 gestrichelt dargestellte Stellung eingenommen hat. Dabei wird die flache Scheibe durch die Magnete 28' im Zusammenwirken mit den an dem Kartierkopf 16 angeordneten Magneten zunächst so verdreht, daß die Durchbrüche 28 in eine Lage gebracht werden, die es den Druckstempeln 22 erlaubt, durch die Durchbrüche 28 bis auf den Plan abgesenkt zu werden. Nach Beendigung des Stempelvorganges kann der Wagen 13 zum nächsten zu kartierenden Endpunkt bewegt werden. Selbstverständlich kann der Stempelvorgang auch selbsttätig steuerbar sein, z. B. in Abhängigkeit von der Lage der Scheibe 20 oder der Ausrichtung der Durchbrüche 28 zu den Druckstempeln 22.
  • Es ist auch möglich, das Aufstempeln der Daten, Höhenzahlen u. dgl. nach Beendigung der Bewegung des Kartierkopfes 16 und vor der Ankunft der flachen Scheibe 20 in ihrer in Fig. 2 gestrichelt dargestellten Lage unterhalb des Kartierkopfes vorzunehmen. Hierbei muß allerdings Vorsorge getroffen werden, daß die Stempelung vor der Ankunft der Scheibe 20 über dem neu zu kartierenden Endpunkt nur dann erfolgt, wenn das Seil 18 nicht hinderlich ist. In den Fällen, in denen das Seil 18 in den Bewegungsbereich der Druckstempel 22 gelangt, könnte die Stempelung weiterhin in der bisherigen Art nach Ankunft der flachen Scheibe 20 über dem neu zu kartierenden Punkt durch die Durchbrüche 28 der Scheibe 20 hindurch erfolgen. Es wäre auch denkbar, die Druckeinrichtung, die bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel am Wagen 13 angebracht ist, in die flache Scheibe 20 zu verlegen. Dadurch wäre die Kollisionsgefahr zwischen Scheibe und Stempeleinrichtung, die auch dann eine Rolle spielt, wenn der Abstand zwischen zwei Kartierungsendpunkten kleiner als der Halbmesser der Scheibe ist, von vornherein behoben. Außerdem ergibt sich dabei die Möglichkeit, die Daten etwa parallel zu den gezeichneten Linien aufzudrucken. Schließlich besteht ganz allgemein die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß die gesamte Anlage sich selbsttätig steuert, so daß nach dem Eingeben der Werte z. B. in eine vorgeschaltete Rechenmaschine weitere von außen erfolgende Bedienungsmaßnahmen nicht mehr notwendig sind.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Koordinatograph mit Vorrichtung zum Kartieren von geraden Linien, deren Anfangs- und Endpunkte koordinatenmäßig gegeben sind, da-durch gekennzeichnet, daß dem Kartierkopf (16) des Koordinatographen ein mit einer Markierungseinrichtung (29) versehener Körper (20) zugeordnet ist, der wahlweise am Kartierkopf (16) oder auf der Zeichenunterlage arretierbar und über ein ausziehbares Verbindungsglied (18) auf kürzestem Wege unter Markierung seiner Spur auf der Zeichenfläche in die Arretierstellung am Kartierkopf (16) zurückholbar ist.
  2. 2. Koordinatograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Markierungseinrichtung (29) tragende Körper (20) als eine über ein Seil (18) mit dem Kartierkopf (16) verbundene flache Scheibe (20) ausgebildet ist.
  3. 3. Koordinatograph nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (18) an der Oberseite des Wagens (13) von einer Aufwickeltrommel (17) zu einer Bohrung (19) des Kartierkopfes (16) und durch diese hindurch auf dessen Unterseite geführt und dort mit der Scheibe (20) verbunden ist.
  4. 4. Koordinatograph nach Anspruch 1 in Verbindung mit einer in den Kartierkopf eingebauten Druckvorrichtung für Markierungen, Zahlen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kartierkopf (16) und der Scheibe (20) Durchbrüche (21, 28) für die Druckstempel (22) der Druckvorrichtung vorgesehen sind.
  5. 5. Koordinatograph nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (20) an ihrer Oberseite mit radial verlaufenden Magneten (28') versehen ist, die mit Gegenpolen an der Unterseite des Kartierkopfes (16) derart zusammenwirken, daß die Durchbrüche (28) der Scheibe (20) in der Arretierstellung der Scheibe am Kartierkopf mit den Durchbrüchen (21) des Kartierkopfes (16) fluchten.
  6. 6. Koordinatograph nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (20) aus einem magnetisierbaren Werkstoff besteht und der Kartiertisch (24) mit einer Folie (26) aus einem magnetisierbaren Werkstoff belegt ist.
  7. 7. Koordinatograph nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (26) während der Bewegung des Kartierkopfes (16) magnetisiert wird, während beim Nachziehen des Körpers (20) die Magnetisierung entfällt oder zumindest stark abgeschwächt ist. B.
  8. Koordinatograph nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche in Verbindung mit einer automatischen Eingabe der Punktkoordinaten, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufrollen des Seiles (18) und damit das Nachziehen der Scheibe (20) selbsttätig erfolgt, sobald der Kartierkopf (16) seine Lage über dem Endpunkt (34, 35, 36) der jeweils zu kartierenden geraden Linie (33a, 34a, 35a) eingenommen hat.
  9. 9. Koordinatograph nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickelbewegung der Trommel (17) selbsttätig stillgesetzt wird, sobald die Scheibe (20) beim Nachziehen den Endpunkt (34, 35, 36) der jeweils zu kartierenden geraden Linie (33 a, 34 a, 35 a) erreicht hat.
  10. 10. Koordinatograph nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch einen an der Trommel (17) angeordneten Umdrehungszähler als Steuerorgan für das Stillsetzen der Trommel (17).
  11. 11. Koordinatograph nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausschalten der Magnetisierung der Folie (26) selbsttätig in Abhängigkeit von der Steuerung des Kartierkopfes (16) geschieht.
  12. 12. Koordinatograph nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungseinrichtung (29) des Körpers (20) durch Magnete (31, 32) wahlweise in eine wirksame oder unwirksame Stellung gebracht werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Vermessungstechnische Rundschau, 20 (1958), S. 235/236 und 241/242.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4226191A (en) * 1979-02-26 1980-10-07 University Of Miami Remotely controlled roller platform for use in a visual aid system
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