DE1136865B - Vorrichtung zum Streuen von koernigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstduenger, ueber eine Oberflaeche - Google Patents

Vorrichtung zum Streuen von koernigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstduenger, ueber eine Oberflaeche

Info

Publication number
DE1136865B
DE1136865B DEL29071A DEL0029071A DE1136865B DE 1136865 B DE1136865 B DE 1136865B DE L29071 A DEL29071 A DE L29071A DE L0029071 A DEL0029071 A DE L0029071A DE 1136865 B DE1136865 B DE 1136865B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ejector
axis
over
spring
scattering
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL29071A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelis Van Der Lely
Ary Van Der Lely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Van der Lely NV
Original Assignee
C Van der Lely NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Van der Lely NV filed Critical C Van der Lely NV
Publication of DE1136865B publication Critical patent/DE1136865B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/002Fertiliser distributors with oscillating distributing spouts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Streuen von körnigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstdünger, über eine Oberfläche, welche mit mindestens einem sich um eine senkrechte oder etwa senkrechte Achse hin- und herbewegenden Auswerfer versehen ist.
Bei einer bekannten Streuvorrichtung dieser Art ist der Auswerfer als geschlossener flacher Zylinder ausgeführt, in welchen das zu streuende Gut von oben hereinfällt und aus welchem es durch ein am Umfang die Scheibe angeordnetes, etwas radial liegendes Rohrstück unter der Wirkung der Fliehkraft herausgeschleudert wird. Dieser bekannte Auswerfer mit rohrförmigem Auswerferteil hat den Nachteil, daß sich der Auswerfer mit dem Rohrstück, beispielsweise beim Festsetzen des auszuwerfenden Gutes innerhalb des Auswerfers, nur sehr schwer reinigen läßt und wegen des geschlossenen Bohrstückes Verstopfungen möglich sind. Bei einer anderen bekannten Streueinrichtung, die ähnlich wie die zuvor erläuterte aufgebaut ist, ist der Auswerfer nach Art einer nach oben offenen Schale ausgebildet, die am Boden in ein schräg nach unten und radial nach außen weisendes Schleuderrohr ausläuft. Zwar ist hier, wenn das Rohr aus mehreren Teilstücken besteht, die Reinigung leichter durchzuführen, doch weist auch diese Einrichtung eine Anfälligkeit für Verstopfungen auf. Schließlich ist eine andere Streuvorrichtung bekannt, bei welcher die eigentliche Streuöffnung des Auswerfers breiter als die vor dieser Öffnung befindlichen Teile des Auswerfers sind.
Bei den bekannten Vorrichtungen ist die Geschwindigkeit des Auswerf ers in der Mitte seiner Bewegungsstrecke am größten. Infolge dieser Bewegung des Auswerfers gelangt das zu streuende Material oft in ungleichmäßiger Verteilung auf die Oberfläche, da in der Mitte mehr Material ausgestreut wird als in den Randzonen.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung vorerwähnter Art zu schaffen, durch die das Material gleichmäßig über eine Oberfläche ausgestreut werden kann. Gemäß der Erfindung ist der Auswerfer an einen ihn zumindest gegen einen der Totpunkte hin beschleunigenden Antrieb angeschlossen.
Eine günstige Geschwindigkeitsverteilung des Auswerfers im Verlauf seiner Bewegung wird erreicht, wenn gemäß der Erfindung der Auswerfer nur über den ersten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes an einen Motor oder ein Laufrad angeschlossen ist, der bzw. das gleichzeitig einen Energieakkumulator, z. B. eine Feder, auflädt, die sich über den letzten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes frei entspannen kann, Vorrichtung zum Streuen
von körnigem oder pulvrigem Material,
insbesondere Kunstdünger,
über eine Oberfläche
Anmelder:
C. van der LeIy N. V.,
Maasland (Niederlande)
Vertreter: Dipl-Ing. A. Boshart
und Dipl.-Ing. W. Jackisch, Patentanwälte,
Stuttgart N, Birkenwaldstr. 213 D
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 9. November 1956 (Nr. 212 077)
Cornells van der LeIy und Ary van der LeIy,
Maasland (Niederlande),
sind als Erfinder genannt worden
und an die der Auswerfer zumindest über den letzten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes angeschlossen ist.
Eine einfache Ausführung der Vorrichtung kann hierbei erfindungsgemäß dadurch gewonnen werden, daß das Speicherelement als eine Zugfeder ausgebildet ist, die an dem Auswerfer und an dem Rahmen befestigt ist, wobei die Befestigungsstellen der Feder und die Gelenkachse, um die der Auswerfer drehbar ist, in der Mittellage des Auswerfers, in Draufsicht gesehen, in einer Linie liegen und die Befestigungsstellen sich beiderseits der Drehachse befinden, während die Feder in der Mittellage ausgereckt ist. Bei dieser Ausführungsform wird zudem eine billige Herstellung der Vorrichtung ermöglicht.
Es ist vorteilhaft, gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, am Ende der Bewegungsbahn des Auswerfers einen sie begrenzenden und die Bewegungsgeschwindigkeit des Auswerfers plötzlich auf Null vermindernden Stoßdämpferteil, beispielsweise Federn, anzuordnen. Dadurch ist es möglich, gegebenenfalls am Auswerfer haftendes Material vom Auswerfer wieder zu lösen, so daß auch bei Verwendung eines klebrigen Materials die Arbeitsbreite der Vorrichtung groß ist. Wenn der Stoßdämpferteil durch eine Feder
209 657/16
gebildet wird, erzielt man noch den Vorteil, daß die Geschwindigkeit des Auswerfers am Ende des Laufes federnd auf Null herabgemindert wird, wodurch er noch eine Schwingung vollführt, die die Streuung des Materials fördern kann.
Wenn der Auswerfer als eine nach oben offene Rinne gestaltet wird, läßt sich die Neigung zu Verstopfungen verringern, und der Auswerfer läßt sich leichter reinigen. Auch diese rinnenförmige Ausbildung des Auswerfers trägt somit dazu bei, das Streugut gleichmäßiger auszubringen.
Ferner kann eine vorteilhafte Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch geschaffen werden, daß ein zweiter, sich hin- und herbewegender Auswerfer vorgesehen ist, wobei die Bewegungen des ersten und des zweiten Auswerfers im wesentlichen einander entgegengesetzt sind. Dies ergibt den Vorteil, daß die von einem sich hin- und herbewegenden Glied auf die Vorrichtung ausgeübten Kräfte durch die in denselben Augenblicken entgegengesetzt gerichteten Kräfte eines anderen Auswerfers ausgeglichen werden können. Die Anordnung von 2wei Auswerfern ist bei solchen Streuvorrichtungen, deren Auswerfer als kontinuierlich umlaufende, mit Mitnehmerrippen versehene Scheiben gestaltet sind, an sich bekannt. Andererseits ist es auch bei Rüttelförderern bekannt, bewegte Förderglieder symmetrisch anzuordnen und gegenläufig zu bewegen.
Eine einfache Bauart ergibt sich hierbei, wenn die beiden Auswerfer miteinander gekuppelt und von ein und demselben Motor oder Laufrad angetrieben sind, wodurch die Anzahl der Einzelteile der Vorrichtung auf ein Mindestmaß herabgemindert werden kann. Damit man mittels zweier Auswerfer eine möglichst große Arbeitsbreite erzielen kann, können die beiden Auswerfer, in der Fahrtrichtung der Vorrichtung gesehen, nebeneinanderliegen. Auch diese Einzelheiten sind bei Streuvorrichtungen mit Schleuderscheiben bekannt.
Die gleichmäßige Verteilung des Materials kann dadurch gefördert werden, daß gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung das Querschnittsprofil des Auswerfers an seinem offenen Ende breiter ist als vor seinem Ende. Daß dieses Gestaltungsmerkmal an sich bekannt ist, ist schon erwähnt worden.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Rückansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie H-II der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht, teilweise geschnitten, längs der Linie III-III der Fig. 1.
Nach den Figuren hat die Vorrichtung ein Rahmenrohr 1, auf dem Lager 2 und 3 angebracht sind, in denen Achsen 4 und 5 frei drehbar sind. Diese Achsen sind mit Ringen 6 versehen, was für die Achse 4 in Fig. 2 dargestellt ist. Mit diesen Ringen ruhen sie auf den Lagern 2 und 3 auf. Die Achse 4 ist mit einem Auswerfer 7 versehen, der zwei Rinnen 8 und 8« besitzt, wobei die Länge der Rinne 8 größer ist als die Länge der Rinne 8 a. Die Rinne 8 ist am Ende mit einer Streuöffnung 9 versehen, die erheblich breiter ist als der Teil 10 der Rinne 8, In der Seitenwand der Rinne 8 sind, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, Streuöffnungen 11 und 12 vorgesehen, die in verschiedenen Abständen von dem Ende des Auswerfers liegen. Die Höhen dieser Streuöffnungen 11 und 12 oberhalb des Bodens des Auswerfers sind verschieden und werden kleiner, je näher die Öffnungen zum Ende des Auswerfers liegen. Die Rinne 8ά ist am Ende mit einer Streuöffnung 13 versehen, welche dieselbe Form wie die Streuöffnung 9 der Rinne 8 hat.
Ebenso wie die Achse 4 mit dem Auswerfer 7 versehen ist, ist auch die Achse 5 mit einem Auswerfer 14 versehen, der Rinnen 15 und 15a besitzt, die eine ähnliche Gestalt wie die Rinnen 8 und 8a aufweisen.
ίο Auf der unteren Seite weist der Auswerfer 7 einen Steg 16 auf, an dem das eine Ende einer Zugfeder 17 angebracht ist, deren anderes Ende an einem Steg 18 des Rahmenrohres 1 befestigt ist und, von dem Steg 16 her gesehen, auf der anderen Seite der Achse 4 liegt. Auf der unteren Seite des Auswerfers 7 ist ferner ein Anschlag 19 vorgesehen, der zwischen zwei Stoßfedern 20 und 21 liegt, die mittels der Arme 22 und 23 mit dem Rahmenrohr 1 und dem Lager 2 verbunden sind. Entsprechend dem Auswerfer? mit Zugfeder 17 und Anschlag 19 weist der Auswerfer 14 die Zugfeder 24 und den Anschlag 25 auf, wobei der Anschlag 25 zwischen zwei Stoßfedern 26 und 27 liegt, die auf ähnliche Weise wie die Federn 20 und 21 mit dem Rahmenrohr 1 verbunden sind. Zum Antreiben der Auswerfer ist die Achse 4 mit einem Arm 28 und die Achse 5 mit einem Arm 29 versehen. Die Arme 28 und 29 sind durch Kupplungsstangen 30 und 31 miteinander gekuppelt, die am Punkt 32 zusammentreffen. Die Kupplungsstangen 30 und 31 sind am Punkt 32 mit einem Arm 33 gekuppelt, der fest mit einer Achse 34 verbunden ist, die im Lager 35 gelagert ist. Das Lager 35 ist an einem Zugarm 36 befestigt, der mit dem Rahmenrohr 1 verbunden ist. Am unteren Ende ist die Achse 34 mit einem Arm 37 versehen, dessen Ende in einem Schlitz 39 einer Exzenterstange 40 frei beweglich ist. Die Exzenterstange 40 ist mit einem Bolzen 41 mit einem Exzenterring 42 gekuppelt, der eine Exzenterscheibe 43 umfaßt. Die Exzenterscheibe 43 ist fest mit einer Achse 44 verbunden, die in Lagern 45 und 46 gelagert ist, die mittels Arme 47 und 48 mit dem Rahmenrohr 1 verbunden sind. An den Enden der Achse 44 sind Laufräder 49 und 50 frei drehbar angeordnet. Eines dieser Laufräder kann mittels bekannter Sperrklinkensysteme mit der Achse 44 gekuppelt werden, wodurch das betreffende Laufrad bei der Fortbewegung der Vorrichtung die Achse 44 antreibt. Der Auswerfer 7 ist nahe der Drehachse 4 mit einer Füllöffnung 51 und der Auswerfer 14 mit einer Füllöffnung 52 versehen. Oberhalb der Füllöffnungen 51 und 52 ist ein Behälter 53 angeordnet, der mit zwei Trichtern 54 und 55 versehen ist, die oberhalb der Füllöffnungen 51 und 52 ausmünden. Diese Trichter sind, wie bei dem Trichter 54 in Fig. 2 erkennbar ist, mit Öffnungen55a versehen, oberhalb deren Streifen 56 angebracht sind, die auf bekannte Weise das Material von dem Behälter her durch die Löcher 55 abführen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Beim Fortbewegen der Vorrichtung in Richtung I,
wozu am Vorderende des Zugarmes 36 eine Zugkraft auf die Vorrichtung ausgeübt wird, werden sich die Auswerfer 7,14, wenn eines der Laufräder 49 oder 50 mit der Achse 44 gekuppelt ist, um die Achsen 4 und 5 hin- und herbewegen. Die Auswerfer 7 und 14 werden dabei von der Achse 44 her mittels der Exzenterscheibe 43 und der Kupplungsglieder 30 bis 42 angetrieben. Der Auswerfer 7 bewegt sich während eines Hin- und Rücklaufes auf folgende Weise: Es wird von
der Lage des Auswerfers nach Fig. 3 ausgegangen. Bei dieser Lage des Auswerfers befindet sich die Exzenterstange 40, betrachtet in Fig. 2, in der weitesten linken Lage, wobei das Ende des Armes 37 sich derart im Schlitz 39 des Armes 40 befindet, daß dieses Ende in einem gewissen Abstand von den Endpunkten 57 und
58 des Schlitzes 39 liegt. Während der Fortbewegung der Vorrichtung dreht sich die Exzenterscheibe 43 mit der Achse 44 in Richtung des Pfeiles IV. Infolgedessen bewegt sich der Punkt 57 (s, Fig. 2) nach rechts und berührt dabei das Ende des Armes 37. Dadurch dreht sich der Arm 37 mit der Achse 34 im Lager 35 in der Richtung V (Fig. 3), wodurch der Auswerfer 7 sich um die Achse 4 in der Richtung VI dreht. Bei dieser Bewegung des Auswerfers 7 in Richtung VI spannt sich die Feder 17, bis der Auswerfer 7 eine Lage einnimmt, die sich mit der Linie 59 deckt. Wenn der Auswerfer 7 weiter in Richtung VI etwas über die Lage
59 hinwegbewegt wird, bewegt die Feder 17 den Auswerfer weiter zu dem Ende des Hinlaufes, wobei der Auswerfer 7 die Stoßfeder 21 berührt. Die Feder 17 kann den Auswerfer über den letzten Teil dieses Hinlaufes antreiben, da der Auswerfer mit der Exzenterscheibe 43 durch den Schlitz 39 frei beweglich verbunden ist, während der Bewegung des Auswerfers über den letzten Teil des Hinlaufes, wobei er von der Feder 17 angetrieben wird, bewegt sich das Ende des Armes 37 in dem Schlitz 39 von dem Punkt 57 zu dem Punkt 58. Infolge des Antriebs durch die Feder 17 erreicht der Auswerfer über den letzten Teil des Hinlaufes seine größte Geschwindigkeit, die am Ende des Laufes, wenn der Anschlag 19 die Stoßfeder 21 berührt, plötzlich auf Null herabgesetzt wird. Durch diese plötzliche Geschwindigkeitsänderung des Auswerfers wird gegebenenfalls klebriges, im Auswerfer 7 befindliches Material doch auf günstige Weise durch die Streuöffnungen 9,11, 12 und 13 ausgeworfen. Da iie Streuöffnungen 9, 11, 12 und 13 in verschiedenen Abständen von der Drehachse 4 liegen, gelangt das ausgeworfene Material auch in verschiedenen Abständen von der Achse 4 auf den Boden, so daß eine gleichmäßige Verteilung des Materials auf dem Boden erzielt wird. Am Ende des Hinlaufes, wenn der Auswerfer 7 die Stoßfeder 21 berührt, vollführt der Auswerfer, infolge der nachgiebigen Wirkung der Feder 21, am Ende noch eine schwingende Bewegung, wodurch die Verteilung des Materials besonders gefördert wird. Wenn der Auswerfer das Ende des Laufes erreicht, hat die Exzenterscheibe 43 nach Fig. 2 die äußerste rechte Lage noch nicht erreicht, so daß die Exzenterstange 40 sich noch etwas weiter nach rechts bewegt. Infolgedessen bewegt sich der Punkt 58 des Schlitzes 39 von dem Ende des Armes 37 ab. Nachdem die Exzenterstange 40 die äußerste rechte Lage erreicht hat, bewegt sie sich nach links, wobei der Punkt 58 das Ende des Armes 37 berührt und anschließend sich der Arm 37 mit der Achse 34 in einer der Richtung V entgegengesetzten Richtung dreht. Infolgedessen dreht sich der Auswerfer 7 um die Achse 4 in einer Richtung, die der Richtung VI entgegengesetzt ist, wobei die Feder 17 sich wieder spannt, bis der Auswerfer 7 sich in der Lage befindet, die sich mit der Linie 59 deckt, worauf die Feder 17 den Auswerfer über den letzten Teil des Rücklaufes auf dieselbe Weise antreibt wie über den letzten Teil des Hinlaufes. Wie dies für den Auswerfer 7 vorstehend beschrieben ist, dreht sich der Auswerfer 14 um die Achse 5.
Obgleich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Antrieb des Auswerfers über den letzten Teil des Laufes durch eine Feder erfolgt, wobei eine günstige Verteilung der Geschwindigkeit des Auswerfers über den Lauf erzielt wird, kann die erfindungsgemäß erforderliche Geschwindigkeit auch durch andere Mittel erzielt werden, z. B. durch einen Nockenantrieb. Da die Auswerfer 7 und 14 mittels der Kupplungsglieder 30 und 31 miteinander verbunden sind, bewegen sie sich stets im Gleichlauf in einander entgegengesetzten Richtungen. Die infolge der Bewegungen der Auswerfer 7 und 14 auf die Vorrichtung ausgeübten Kräfte sind dadurch stets einander entgegengesetzt gerichtet und gleichen sich gegenseitig aus, so daß die Vorrichtung infolge der Hin- und Herbewegungen der Auswerfer nicht zu schwingen anfängt.
Da die Zuführungsöffnungen 51 und 52 für die Auswerfer nahe den Achsen 4 und 5 liegen, kann das Material leicht von dem Behälter 53 her diesen Auswerfern zugeführt werden. Die Zufuhr des Materials erfolgt dadurch, daß die Arme 56, die mit der Achse. z. B. 4, verbunden sind, sich oberhalb der Öffnungen 55 a hin- und herbewegen. Diese Einzelheiten, die sich auf die Materialzufuhr zu den Auswerfern beziehen, sind nicht Gegenstand der Erfindung.
Die Rinnen 8 und 8 a, die in Flucht miteinander liegen, können gewünschtenfalls einen gegebenenfalls einstellbaren Winkel miteinander einschließen, wodurch die Verteilung des Materials über die Oberfläche geändert werden kann. Die Verteilung des Materials läßt sich auch durch Weglassen der Streuöffnungen 11 und 12 oder durch Anordnung dieser Öffnungen an anderen Stellen beeinflussen. Es wird jedoch stets vorteilhaft sein, die Streuöffnungen möglichst nahe der Achse auf der größten Höhe oberhalb des Bodens des Auswerfers anzuordnen, so daß die Zufuhr des Materials zu diesen Streuöffnungen möglichst günstig verläuft.
Da sich diese Vorrichtung vorzüglich zum Streuen von Kunstdünger über das Gelände eignet, ist es vorteilhaft, den Auswerfer rinnenförmig auszubilden, so daß der Auswerfer beim Gebrauch von leicht am Auswerfer haftenden Stoffen sich bequem reinigen läßt.
Obgleich ein Auswerfer gemäß dem Ausführungsbeispiel stets mit zwei Rinnen versehen ist, kann auch ein Auswerfer mit einer einzigen Rinne verwendet werden. Um eine möglichst große Arbeitsbreite der Vorrichtung zu sichern, ist es vorteilhaft, die Auswerfer möglichst in einer Richtung quer zur Fahrtrichtung der Vorrichtung bewegen zu lassen.

Claims (15)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Streuen von körnigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstdünger, über eine Oberfläche, welche mit mindestens einem sich um eine senkrechte oder etwa senkrechte Achse hin- und herbewegenden Auswerfer versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (7 bzw. 14) an einen ihn zumindestens gegen einen der Totpunkte hin beschleunigenden Antrieb (17 bzw. 24) angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (7 bzw. 14) nur über den ersten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes an einen Motor oder ein Laufrad (49 oder 50) angeschlossen ist, der bzw. das gleichzeitig einen Energieakkumulator, z. B. eine Feder (17
bzw. 24), auflädt, die sich über den letzten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes frei entspannen kann und an die der Auswerfer zumindestens über den letzten Teil des Hinlaufes und des Rücklaufes angeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Speicherelement als eine Zugfeder (17 bzw. 24) ausgebildet ist, die an dem Auswerfer (7 bzw. 14) und an dem Rahmen (1) befestigt ist, wobei die Befestigungsstellen der Feder (17 bzw. 24) und die Gelenkachse (4 bzw. 5), um die der Auswerfer drehbar ist, in der Mittellage des Auswerfers (7 bzw. 14), in Draufsicht gesehen, in einer Linie liegen und die Befestigungsstellen sich beiderseits der Drehachse befinden, während die Feder in der Mittellage ausgereckt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Bewegungsbahn des Auswerfers (7 bzw. 14) ein sie begrenzender und die Bewegungsgeschwindigkeit des Auswerfers plötzlich auf Null vermindernder Stoßdämpferteil, beispielsweise Federn (20, 21 bzw. 26, 27), angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer (7 bzw. 14) als nach oben offene Rinne ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter, sich hin- und herbewegender Auswerfer (14) vorgesehen ist, wobei die Bewegungen des ersten (7) und des zweiten Auswerfers (14) im wesentlichen einander entgegengesetzt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Auswerfer (7,14) miteinander gekuppelt und von ein und demselben Motor oder Laufrad (49 bzw. 50) angetrieben sind.
8. Vorrichtung nach Ansprüche oder 7, da- 40 durch gekennzeichnet, daß die beiden Auswerfer (7,14), in der Fahrtrichtung (I) der Vorrichtung gesehen, nebeneinanderliegen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Querschnittsprofil des Auswerfers (7) an seinem offenen Ende breiter ist als vor seinem Ende.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Auswerfer (7) eine zweite Streuöffnung (12) vorgesehen ist, die in einem gewissen Abstand vom Ende des Auswerfers liegt und in einer Seitenwand des Auswerfers angebracht ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in der Seitenwand des Auswerfers (7) verschieden hoch über dem Boden des Auswerfers mehrere Streuöffnungen (11 und 12) vorgesehen sind, derart, daß die näher dem Ende des Auswerfers liegenden Öffnungen (12) näher dem Boden des Auswerfers liegen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auswerfer (7, 14) zwei Rinnen (8 und 8 a bzw. 15 und 15 α) aufweist, die sich um dieselbe Achse (4, 5) drehen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rinnen (8 und 8 a bzw. 15 und 15 a) einen gegebenenfalls einstellbaren Winkel miteinander bilden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rinnen (8 und 8 a bzw. 15 und 15a)'in Flucht miteinander liegen.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der einen Rinne (8) in einem größeren Abstand von der Drehachse (4) liegt als das Ende der anderen Rinne (8 a).
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1558 282, 2587 678, 797112, 1629247;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1734 423.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 657/16 9>.
DEL29071A 1956-11-09 1957-11-08 Vorrichtung zum Streuen von koernigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstduenger, ueber eine Oberflaeche Pending DE1136865B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL1136865X 1956-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1136865B true DE1136865B (de) 1962-09-20

Family

ID=19870058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL29071A Pending DE1136865B (de) 1956-11-09 1957-11-08 Vorrichtung zum Streuen von koernigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstduenger, ueber eine Oberflaeche

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1136865B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1632796B1 (de) * 1965-05-21 1969-09-18 Amazonen Werke Dreyer H Maschine zum Transport und Ausbringen von pulvrigem und koernigem Material,insbesondere Duengemitteln
US4175705A (en) * 1976-05-08 1979-11-27 Amazonen-Werke H. Dreyer Machine for the spreading of material in granular and powder form
FR2545316A1 (fr) * 1983-05-04 1984-11-09 Allart Patrick Semoir agricole
DE3535702A1 (de) * 1985-10-05 1987-04-09 Amazonen Werke Dreyer H Pendelduengerstreuer
EP0438823A1 (de) * 1990-01-10 1991-07-31 Greenland Geldrop B.V. Vorrichtung und Verfahren um körniges Gut oder Pulver zu streuen

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1558282A (en) * 1924-09-15 1925-10-20 Frang Gustav Seed sowing and distributing machine
US1629247A (en) * 1924-09-13 1927-05-17 Universal Broadcaster Mfg Co Seed or fertilizer distributing machine
US1797112A (en) * 1928-06-28 1931-03-17 Frank E Welsh Seed broadcaster
US2587678A (en) * 1948-07-24 1952-03-04 Sears Roebuck & Co Lime spreader
DE1734423U (de) * 1955-02-14 1956-11-22 Jacob Nicolaas Folkerts Kunstduengerstreuapparat.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1629247A (en) * 1924-09-13 1927-05-17 Universal Broadcaster Mfg Co Seed or fertilizer distributing machine
US1558282A (en) * 1924-09-15 1925-10-20 Frang Gustav Seed sowing and distributing machine
US1797112A (en) * 1928-06-28 1931-03-17 Frank E Welsh Seed broadcaster
US2587678A (en) * 1948-07-24 1952-03-04 Sears Roebuck & Co Lime spreader
DE1734423U (de) * 1955-02-14 1956-11-22 Jacob Nicolaas Folkerts Kunstduengerstreuapparat.

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1632796B1 (de) * 1965-05-21 1969-09-18 Amazonen Werke Dreyer H Maschine zum Transport und Ausbringen von pulvrigem und koernigem Material,insbesondere Duengemitteln
US4175705A (en) * 1976-05-08 1979-11-27 Amazonen-Werke H. Dreyer Machine for the spreading of material in granular and powder form
FR2545316A1 (fr) * 1983-05-04 1984-11-09 Allart Patrick Semoir agricole
DE3535702A1 (de) * 1985-10-05 1987-04-09 Amazonen Werke Dreyer H Pendelduengerstreuer
EP0438823A1 (de) * 1990-01-10 1991-07-31 Greenland Geldrop B.V. Vorrichtung und Verfahren um körniges Gut oder Pulver zu streuen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1912315B1 (de) Beregnungsvorrichtung
CH646580A5 (de) Vorrichtung zum ausschneiden und transportieren eines gaerfutterblockes.
DE1296861B (de) Bodenbearbeitungsmaschine
DE3310062C2 (de)
DE1136865B (de) Vorrichtung zum Streuen von koernigem oder pulvrigem Material, insbesondere Kunstduenger, ueber eine Oberflaeche
DE102014002658B3 (de) Injektionsvorrichtung
DE1457836A1 (de) Streugeraet fuer koerniges oder pulverfoermiges Gut
DE2309879C2 (de) Pflanzmaschine
DE2452224A1 (de) Vorrichtung zum streuen von streugut, versehen mit einer hin und her schwingbaren streutuelle mit buegel
DE2650772C3 (de) Rasenperforationsmaschine
DE4232948C2 (de) Gegenstrom-Fadensichter und Verfahren zur Reinigung von Granulat mittels dieses Fadensichters
DE2621624A1 (de) Entmister
DE2658230C3 (de) Anhaltevorrichtung für Hängeförderer
DE2049124A1 (de) Maschine zum Zerkleinern von sperrigem Gut
DE2443609C3 (de)
DE1582066A1 (de) Kunstduengerstreuer
DE3512642C2 (de) Fahrzeug zum Ausbringen von pulverförmigem Material, insbesondere von Kalk im Gelände
AT258629B (de) Vorrichtung zum Streuen von Kunstdünger od. dgl.
DE2915972B2 (de) Gestängeaufhängevorrichtung, insbesondere für Pflanzenschutzgeräte größerer Arbeitsbreite
DE2232998C2 (de) Maschine zum Streuen körnigen oder pulverförmigen Materials
DE1409811A1 (de) Vorrichtung zum Streuen koernigen oder pulverigen Materials
AT110890B (de) Teigwirkmaschine.
DE1147076B (de) Vorrichtung zum Ausstreuen von Material, z. B. Kunstduenger
DE811169C (de) Duengerstreumaschine mit ueber dem Kastenboden hin und her schwingenden Streufingern
DE342039C (de) Schaufelmaschine