DE1135552B - Kontaktanordnung fuer Niederspannungs-schalter mit zwei Kontaktstuecken fuer Ein- und Ausschaltstellung enthaltendem Schaltorgan - Google Patents

Kontaktanordnung fuer Niederspannungs-schalter mit zwei Kontaktstuecken fuer Ein- und Ausschaltstellung enthaltendem Schaltorgan

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DE1135552B
DE1135552B DESCH27352A DESC027352A DE1135552B DE 1135552 B DE1135552 B DE 1135552B DE SCH27352 A DESCH27352 A DE SCH27352A DE SC027352 A DESC027352 A DE SC027352A DE 1135552 B DE1135552 B DE 1135552B
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Germany
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contact
contact pieces
low
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switching element
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Werner Mosetter
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SCHIELE VERWALTUNGSGMBH
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/16Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting by rolling; by wrapping; Roller or ball contacts
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    • H01H9/30Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H9/34Stationary parts for restricting or subdividing the arc, e.g. barrier plate
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    • H01H9/38Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts

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Description

  • Kontaktanordnung für Niederspannungsschalter mit zwei Kontaktstücken für Ein-und Ausschaltstellung enthaltendem Schaltorgan Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktanordnung für Niederspannungsschalter, insbesondere Schütze, Fern- und Handschalter, bestehend aus mindestens einem auf einem Gegenisolierkörper abrollbaren Isolierkörper mit federbelasteten Kontaktstükken, mit der insbesondere eine einfache Lösung der Aufgabe einer Vermeidung von Kontaktschweißungen und hohem Kontakt-Abbrand erreicht werden soll.
  • Kontaktanordnungen mit Einrichtungen zur Vermeidung von Verschweißungen und stärkerem Abbrand in Hinsicht auf die dynamischen Abhebungen und Prellvorgänge beim Einschalten von Stromverbrauchern mit hohen Einschaltstromspitzen sind an sich nicht neu. Soweit diese Anordnungen jedoch so beschaffen sind, daß die Schaltstücke beim Einschalten senkrecht oder in verhältnismäßig steilem Winkel mit oder ohne Reibung aufeinanderschlagen bzw. durch elektrodynamische Wirkung der Stromführung auf Abhebung beeinflußt werden, sind hohe Kontaktdruckkräfte und hohe Abreißenergien und damit entsprechend stärker dimensionierte Kraftantriebe erforderlich. Ferner sind zur Beherrschung des Schaltfeuers beim Abschalten von Stromverbrauchern, insbesondere induktiven mit geringem Leistungsfaktor sowie zur Vermeidung von Schaltstückabbrand durch Lichtbogenwirkung, Einrichtungen für Schalter u. dgl. mit einfach unterbrechenden Kontakten bekannt, bei denen mittels Funkenkammern mit Isolierstegen, fest eingebauten entionisierenden Löschblechen oder -stiften wie auch mittels elektromagnetischer Blasung eine schnelle Lichtbogenlöschung erreicht werden soll.
  • Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, daß der Lichtbogen nur in verhältnismäßig langer Zeit bei einer oder mehreren Wiederzündungen gelöscht wird, wodurch eine schnellere Abnutzung der Schaltstücke stattfindet.
  • Durch Anordnung mehrerer Unterbrecherstellen je Schaltpol hat man den erwähnten Erscheinungen zu begegnen versucht, mußte aber hierbei wegen des nötigen Kontaktdruckes je Unterbrecherstelle die Verbesserung der Verschweiß- und Abbrandfestigkeit durch entsprechend erhöhten Aufwand für den Kraftantrieb erkaufen.
  • Weiterhin ist die Verwendung aufeinander abrollender Kontaktbahnen in Schalteinrichtungen bekannt, deren Berührungsdauer regulierbar ist, wobei die Bogenlänge wenigstens einer Kontaktbahn. in Abhängigkeit der Kontaktbahnbreite konstant ist. Durch axiale Verschiebung einer Kontaktbahn kann dabei die Dauer der metallischen Berührung der Kontaktbahnen verändert werden. Auch ist es bekannt, die Lichtbogenstrecke bei solchen Kontakten durch Einführung von Blechen oder Stäben zu unterteilen, die sich in Fix-Lage oberhalb der Kontaktstellen befinden.
  • Mit all diesen Vorschlägen kann aber nicht erreicht werden, daß im Zuge der Schaltstückbewegung diese Trennmittel in den Lichtbogen hineinbewegt werden.
  • Die damit erzielbare wesentlichverkürzteAusschaltzeit wird gemäß der Erfindung mit einer Kontaktanordnung der eingangs beschriebenen Art gewährleistet, die im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß in den Isolierkörpern zusätzliche, durch kleine Luftspalte voneinander getrennte Metallbolzen angeordnet sind, die sich entgegen der Ausschaltrichtung an die Kontaktstücke anschließen.
  • Die Anordnung von mehreren Bolzen od. dgl. in Peripherienähe der Isolierkörper in Richtung des Schalt- bzw. Rollweges derart, daß sie sich mit dem Schaltstück drehen, führt zu einem unmittelbaren Hineinbewegen dieserMetallkörper in denLichtbogen, der dadurch in mehrere kurze Bögen aufgeteilt und entionisiert wird. Der dadurch vorteilhafterweise wesentlich schneller eintretende Löscheffekt gegenüber bekannten Anordnungen hat die Folge, daß durch Aufteilung des Lichtbogens in solche kleiner Länge die Schaltarbeit verringert und die Schaltstückabnutzung auf ein Minimum reduziert wird.
  • Auf weitere Einzelheiten wird an Hand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen von Kontaktanordnungen gemäß der Erfindung, die in der Zeichnung dargestellt sind, eingegangen. Die im einzelnen aufgeführten Merkmale können auch in entsprechenderZusammenstellung nebeneinander vorhanden sein. In der Zeichnung stellt dar Fig. 1 eine schematisch gezeigte, an sich bekannte Kontaktanordnung mit radial aufeinander wirkenden Kontakten im eingeschalteten Zustand und Fig. 2 die gleiche Anordnung in ausgeschaltetem Zustand, Fig.3 ebenfalls schematisch eine Kontaktanordnung, bei der die Wirkungsrichtung der beiden Kontaktstücke nicht radial zu den Drehachsen der tragenden Isolierkörper liegt, und zwar im eingeschalteten Zustand, und Fig. 4 die Anordnung nach Fig. 3 im ausgeschalteten Zustand, Fig. 5 und 6 zeigen eine Ausführungsform, die den eigentlichen Gegenstand der Erfindung darstellt und die im Prinzip der nach Fig.1 und 2 entspricht, wobei jedoch erfindungsgemäß auf den Isolierstücken auf dem gleichen Kreisbogen angeordnete Löschbolzen vorgesehen sind: Im einzelnen sind auf Vierkant-Achsen 1 und 2, auf die ein nicht dargestellter Kraftantrieb wirkt, zwei aus isoliertem Material bestehende Scheiben 5 und 6: gelagert, die ihrerseits zwei gleichartige Kontaktstücke (Schaltstücksegmente) 3 und 4 tragen. Diese Kontaktstücke sind entweder in den Scheiben 5 und 6 oder auf diesen in radialer Richtung verschiebbar geführt und werden durch Federn 7 und 8 unter erhöhtem Druck nufeinandergepreßt, wenn sie sich gegenüberstehen.
  • Der Schaltvorgang dieser im Prinzip bekannten Kontaktanordnung spielt sich folgendermaßen ab: Durch Drehung der Achsen 1 und 2 in Richtung der eingezeichneten Pfeile werden die Isolierscheiben und mit ihnen die Kontaktstücke (Schaltstücksegmente) um ihre Achsen gedreht, so daß sie sich jeweils in entgegengesetzter Richtung voneinander oder gegeneinander bewegen. Bei der Ausschaltbewegung (Fig. 2) entfernen sich die Kontaktstücke voneinander unter langsamer Vergrößerung der Schaltstrecke; bei der Einschaltbewegung rollen die Kontakte aufeinander.
  • Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 und 4 mit sekantialer Stellung der Kontaktstückbahnen 9 und 10 ist die Arbeitsweise beim Schaltvorgang die gleiche; lediglich ist außer einer Aufeinanderrollung noch eine geringe Reibung vorhanden. In Fig. 5 und 6, die den eigentlichen Gegenstand der Erfindung darstellen, sind in Einschaltdrehrichtung jeweils unmittelbar anschließend an die Kontaktstücke (Schaltstücksegmente) 3 und 4 auf einem gleichen Kreisbogen mit kleinem Luftabstand Metallbolzen 11 und 12 oder Bleche angeordnet, die sich bei der Ausschaltbewegung, wie sie Fig. 6 zeigt, unmittelbar in den nach oben gereichten Lichtbogen hineinbewegen.
  • Die vorstehend beschriebene Kontaktanordnung ist auch in Fällen anwendbar, in denen elektromagnetische Blasung, besondere Löschkammern und andersartige Stromführung Anwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontaktanordnung für Niederspannungsschalter, insbesondere Schütze, Fern- und Handschalter, bestehend aus mindestens einem auf einem Gegenisolierkörper abrollbaren Isolierkörper mit federbelasteten Kontaktstücken, dadurch gekennzeichnet, daß in den Isolierkörpern (5, 6) zusätzliche, durch kleine Luftspalte voneinander getrennte Metallbolzen (11, 12) angeordnet sind, die sich entgegen der Ausschaltrichtung an die Kontaktstücke (3, 4) anschließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 507 814; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1749 093.
DESCH27352A 1960-01-30 1960-01-30 Kontaktanordnung fuer Niederspannungs-schalter mit zwei Kontaktstuecken fuer Ein- und Ausschaltstellung enthaltendem Schaltorgan Pending DE1135552B (de)

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CH505462A CH393484A (de) 1962-04-26 1962-04-26 Kontaktanordnung für Niederspannungsschalter, insbesondere für Schütze

Publications (1)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2860096A1 (fr) * 2003-09-22 2005-03-25 Huillier Eric L Contacteur electrique a faible energie de coupure
WO2009013091A1 (de) 2007-07-24 2009-01-29 Siemens Aktiengesellschaft Elektrische schutzeinrichtung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE507814C (de) * 1928-12-01 1931-02-27 Wilhelm Schweitzer Elektrischer Schalter mit zwei aufeinander abrollenden Kontakten
DE1749093U (de) * 1954-10-23 1957-07-25 Calor Emag Elektrizitaets Ag Anordnung zur regelung der beruehrungsdauer aufeinander abrollender kontaktbahnen.

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