DE1134859B - Mischdrehschieber - Google Patents
MischdrehschieberInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Mischdrehschieber Die Erfindung betrifft Mischdrehschieber, bei welchen in an sich bekannter Weise mehrere Zuleitungen in einem festen Gehäuse münden, die sich jeweils entsprechend der Einstellung des Schiebers mit Durchtrittsöffnungen in einem verschiebbaren Teil des Schiebers decken. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung betrifft zylindrisch ausgebildete Mischdrehschieber. Mischdrehschieber nach der Erfindung finden insbesondere in Verbindung mit Atmungsgeräten für Analgesie-Anästhesie-Zwecke Verwendung.
- Die Relativdrehung zwischen dem Drehschiebergehäuse und dem drehbaren Schieberteil kann beispielsweise mittels eines am drehbaren Schieberteil angreifenden Betätigungshebels erfolgen, wobei die jeweilige Winkeleinstellung des Hebels im allgemeinen auf Grund einer Skala erfolgt, welche für jede Winkelstellung des Einstellhebels die jeweils erzielbare Zusammensetzung des Gasgemisches angibt.
- In der Praxis ist es schwierig, zu erreichen, daß sich die Zusammensetzung des Gemisches linear mit der Winkeleinstellung des Hebels ändert.
- Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Mischdrehschiebers, bei welchem sichergestellt ist, daß die erzielbare Zusammensetzung des zu bildenden Gemisches für jede Einstellung des Hebels genau der Hebeleinstellung bzw. dem ablesbaren Einstellwert entspricht.
- Ein Mischdrehschieber nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt mindestens einer der Durchtrittsöffnungen im drehbaren Schieberteil durch mehrere in Drehrichtung verteilte, unmittelbar aneinander anschließende Drosselelemente veränderbar ist, die quer zur Drehrichtung einzeln verschiebbar sind.
- Die Drosselelemente sind vorzugsweise- an einer Durchtrittsöffnung des drehbaren Abdeckschiebers vorgesehen, man kann jedoch selbstverständlich auch an beiden Durchtrittsöffnungen Drosselelemente anbringen.
- Nachstehend wird beispielsweise ein nach der Erfindung ausgeführtes Gasmischventil zur Mischung zweier Gase, beispielsweise zur Mischung von Lachgas und Sauerstoff, unter Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. Es stellt dar Fig. 1 eine schematisch perspektivische Ansicht eines Mischdrehschiebers nach der Erfindung, wobei das Schiebergehäuse, die Gaszuleitungen und der Gasaustritt in strichpunktierten Linien angedeutet sind, Fig. 2 eine Stirnansicht des erfindungsgemäßen Mischdrehschiebers, Fig. 3 einen Längsschnitt längs der Linie 3-3 in Fig. 2 und Fig. 4 einen Teillängsschnitt längs der Linie 4-4 in Fig. 2, wobei das Schiebergehäuse der Deutlichkeit halber weggelassen ist.
- Der erfindungsgemäße Mischdrehschieber weist ein Gehäuse 10 auf, an welchem diametral einander gegenüberliegend Einlaßstutzen 11 angeordnet sind, durch welche die betreffenden, miteinander zu mischenden Gase eintreten, während für den Austritt des zu bildenden Gasgemisches ein Gasaustrittsstutzen 12 vorgesehen ist. Damit die den Gaseinlaßstutzenll zugeführten, miteinander zu mischenden Gase gleiche Drücke von bestimmter Höhe haben, ist eine in der Zeichnung nicht dargestellte Druckausgleicheinrichtung vorgesehen. Innerhalb des Gehäuses 10 ist mittels Schrauben 14 ein am Umfang geschlitzter fester Schieberteil 13 angeordnet, welcher zwei Gasdurchtrittsöffnungen 15 aufweist, von welchen in der Zeichnung nur eine dargestellt ist. Diese Gasdurchtrittsöffnungen 15 stehen in unmittelbarer Verbindung mit den beiden Gaseinlaßstutzen 11.
- Innerhalb des festen Schieberteiles 13 ist gasdicht ein zylinderförmiger Schieberteil 16 angeordnet, welcher zwei Gasdurchtrittsöffnungen 17 und 17A aufweist, die jeweils einen größeren bzw. kleineren Durchtrittsquerschnitt zu den betreffenden Gasdurchtrittsöffnungen 15 freigeben.
- Die Gasdurchtrittsöffnung 17A besteht aus einer Anzahl von Bohrungen 18 und Schlitzen 19. An der Stirnseite des Mischdrehschiebers ist ein Betätigungshebel 20 angeordnet, mit dessen Hilfe der drehbare Schieberteil 16 innerhalb der Muffe 13 verdreht werden kann. Der Betätigungshebel weist einen Zeiger auf, der seinerseits mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Anzeigeskala zusammenwirkt. Die Gasdurchtrittsöffnung 17A hat mit Bezug auf die Gasdurchtrittsöffnung 17 geringes Übermaß, so daß sichergestellt ist, daß für jede mögliche Einstellung des Betätigungshebels 20 durch die Gasdurchtrittsöffnung 17A ein geringer Gasüberschuß austreten kann.
- Gemäß der Erfindung ist die Gasdurchtrittsöffnung 17A mit einer Einstellvorrichtung versehen, welche aus einer mittels einer Schraube 22 an der inneren Stimseite des drehbaren Schieberteils 16 befestigten Platte 21 besteht, welche eine Anzahl einzelner, fingerartiger Drosselelemente 23 aufweist, die vom Scheibenmittelpunkt radial nach außen ragen und sich an die Innenwandung des Schieberzylinders anlegen. Die Enden 24 dieser fingerförmigen Drosselelemente dienen als Abdeckschieber für jeweils einen gesonderten Teil der betreffenden Durchtrittsöffnung 17A. In die Stirnseite des drehbaren Schieberteils sind Einstellschrauben 25 eingeschraubt, welche jeweils den sich in radialer Richtung erstreckenden Teil der Drosselelemente 23 berühren. Wenn diese Einstellschrauben alle zurückgeschraubt sind, dann bewirkt die natürliche Federung der Platte 21 und der fingerförmigen Drosselelemente 23, daß die einzelnen Abdeckschieber 24 die zugehörigen Abschnitte der Durchtrittsöffnung freigeben.
- Beim Zusammenbau des Ventils befinden sich alle Einstellschrauben 25 in zurückgeschraubter Stellung, wobei der Betätigungshebel 20 bei geöffneter beiderseitiger Gaszufuhr auf den jeweils niedrigsten Skalenwert eingestellt ist. Die beiden miteinander zu mischenden Gase strömen dann durch die Einlässe 11, Gasdurchtrittsöffnungen 15 und Gasdurchtrittsöffnungen 17 bzw. 17A in das Innere des zylindrischen Drehschiebers, von welchem das so gebildete Gasgemisch durch den Auslaß 12 abströmen kann.
- Die Zusammensetzung des am Auslaß 12 gebildeten Gasgemisches wird nunmehr bei einem bestimmten Gasdruck und einer bestimmten Gasströmung gemessen, Normalerweise wird sich dabei ein geringer Uberschuß des durch die Gasdurchtrittsöffnung 17A austretenden Gases mit Bezug auf den jeweils angezeig- ten Wert ergeben. Nunmehr wird die betreffende Einstellschraube 25 so verschraubt, daß das betreffende Drosselelement 23 einen Teil der betreffenden Durchtrittsöffnung abdeckt, beispielsweise also einen Teil der ersten Gruppe von Bohrungen 18, welche in Durchdeckung mit der betreffenden Durchtrittsöffnung 15 steht. Diese Einstellung wird so lange berichtigt, bis die Gasströmung an der betreffenden Durchtrittsöffnung so weit vermindert ist, daß sie genau demjenigen Wert entspricht, der zur Bildung des bei der betreffenden Einstellung angezeigten Gemischwertes erforderlich ist. Dieser Einstellvorgang wird nunmehr für jede Stellung des Hebels 20 wiederholt, indem jeweils der Reihe nach die einzelnen Abdeckschieber 24 so eingestellt werden, daß im gesamten Regelbereich die jeweils eingestellten Mischungsverhältnisse mit den angezeigten Mischungsverhältnissen genau übereinstimmen. Wenn alle Einstellschrauben 25 eingestellt sind, können sie beispielsweise durch Überziehen mit einem erhärtenden Lack od. dgl. in der jeweils eingestellten Stellung verriegelt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mischdrehschieber, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt mindestens einer der Durchtrittsöffnungen (18, 17A, 19) im drehbaren Schieberteil (16) durch mehrere, in Drehrichtung verteilte, unmittelbar aneinander anschließende Drosselelemente (24) veränderbar ist, die quer zur Drehrichtung einzeln verschiebbar sind.
- 2. Mischdrehschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander gleitenden Schieberflächen zylindrisch sind.
- 3. Mischdrehschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselelemente die Form von Abdeckschiebern (24) haben.
- 4. Mischdrehschieber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Stellschraube (25) zur Verschiebung eines jeden Abdeckschiebers (24) vorgesehen ist.
- 5. Mischdrehschieber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Abdeckschieber jeweils federnd gegen die zugehörige Stellschraube legen.In Betracht gezogene DrucksChriften: Deutsche Patentschrift Nr. 189 056; britische Patentschrift Nr. 508 194.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1134859X | 1958-05-15 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1134859B true DE1134859B (de) | 1962-08-16 |
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ID=10876659
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB53229A Pending DE1134859B (de) | 1958-05-15 | 1959-05-13 | Mischdrehschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1134859B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE189056C (de) * | ||||
| GB508194A (en) * | 1939-01-20 | 1939-06-27 | William Ernest Washbrook | An improved water mixing device and spray |
-
1959
- 1959-05-13 DE DEB53229A patent/DE1134859B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE189056C (de) * | ||||
| GB508194A (en) * | 1939-01-20 | 1939-06-27 | William Ernest Washbrook | An improved water mixing device and spray |
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