DE112951C - - Google Patents

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DE112951C
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water
sieves
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outer edge
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 50 c.
mittelst eines Wasserstroms.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1899 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen an Mahlmühlen für nasses Mahlen von Erz, zum Zwecke, die genügend zerkleinerten Erzkörnchen sobald wie möglich zu entfernen, um ihr Zermahlen zu Schlamm zu verhüten, wodurch bei der folgenden Aufbereitung grofse Verluste entstehen, sowie die zum Mahlen erforderliche Wassermenge zu vermindern, um allzu grofse Abmessungen der Mehlsichter zu vermeiden. Dies soll dadurch erreicht werden, dafs die zermalmten Erzkörnchen, nachdem das -Wasser erst durch das zwischen den Kugeln vermischte Erz hindurchgegangen ist, einem aufwärtssteigenden Wasserstrome durch Rohre oder Aussparungen, die in passender Weise in den Seitenwänden der Mühle angebracht sind, mitfolgen. Die Korngröfse der Erzkörnchen wird durch die Menge Zulaufwasser und an den Auslauföffnungen der Steigrohre angebrachte Mundstücke oder Hähne, durch welche man die Geschwindigkeit des Wassers' verändern kann, geregelt.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Beispiele veranschaulicht, und zwar zeigen die Figuren zwei verschiedene Ausführungsformen an einer in obenerwähnter Weise angeordneten Erzmühle.
Erz und Wasser werden durch die Oeffnungen α hineingeführt. Die eine oder beide Seitenwände der Mühle sind am äufseren Rande mit ringförmig angeordneten Spalten b versehen, die zweckmäfsig mittelst Netze oder Siebe abgedeckt sind und vor welchen sich eine Wand d befindet, die mit einer Anzahl ebenfalls ringförmig angeordneter Auslaufrohre e versehen ist. Die Rinne f dient zum Wegführen von Wasser und genügend zerkleinertem Erze. Die Rohre e können zweckmäfsig mit Hähnen (nicht dargestellt auf der Zeichnung) oder sonst geeigneten Abschlufsvorrichtungen versehen sein, so dafs das Wasser im Räume zwischen dem Siebe c und der Wand d angestaut werden kann. Hierdurch wird der grofse Vortheil erreicht, dafs die Siebe c an beiden Seiten mit Wasser gespült werden, so dafs die Sieblöcher rein gehalten werden.
Fig. 2 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform. Es sind hier keine Siebe angeordnet, sondern die Seitenöffnungen g stehen in unmittelbarer Verbindung mit Steigrohren /z, durch welche die genügend zerkleinerten Erzkörnchen vom Wasserstrome weggeführt werden, sobald die fraglichen Rohre eine solche Stellung einnehmen, dafs Oberdruck vorhanden ist. Die Korngröfse wird auch hier durch Veränderung der Wassergeschwindigkeit geregelt, z. B. dadurch, dafs die Auslauföffnungen der Steigrohre mit Hähnen oder dergl. versehen sind.

Claims (1)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung an Kugelfallmühlen zum Austragen des genügend zerkleinerten Mahlguts durch Oeffnungeh am äufseren Rande
einer oder beider Seitenwände der Trommel mittelst eines Wasserstromes, dadurch gekennzeichnet, dafs die, wenn nöthig, mit Sieben versehenen Auslauföffnungen für das Wasser und für das zerkleinerte Gut ringförmig am äufseren Rande der einen oder beider Seitenwände angebracht sind und mit zweckmäfsig mittelst Hähnen oder dergl. regelbaren Steig- oder Ablaufrohren in Verbindung stehen, so dafs das genügend zerkleinerte Gut zufolge des Oberdrucks in den während der Drehung der Mühle unten befindlichen Abläufen weggeführt wird.
Bei Kugelmühlen nach Anspruch ι die Anordnung einer in einem Abstande vor den Sieben (c) befindlichen, mit zweckmäfsig regelbaren Ablaufrohren (e) versehenen Wand (dj, zum Zwecke, einen an der Drehung der Mühle theilnehmenden äufseren Wasserraum zu erhalten, in welchem das Wasser angestaut werden kann, so dafs die Siebe (c) an beiden Seiten mit Wasser gespült werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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