DE1127474B - Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem Dielektrikum eines elektrischen Kondensators aufgebrachten duennen Metallbelegung - Google Patents

Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem Dielektrikum eines elektrischen Kondensators aufgebrachten duennen Metallbelegung

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DE1127474B
DE1127474B DES64873A DES0064873A DE1127474B DE 1127474 B DE1127474 B DE 1127474B DE S64873 A DES64873 A DE S64873A DE S0064873 A DES0064873 A DE S0064873A DE 1127474 B DE1127474 B DE 1127474B
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DE
Germany
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wheels
burning
burn
thin metal
metal coating
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Pending
Application number
DES64873A
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English (en)
Inventor
Kurt Kaufmann
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Publication of DE1127474B publication Critical patent/DE1127474B/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/06Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00 with provision for removing metal surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem Dielektrikum eines elektrischen Kondensators auf,gebrachten dünnen Metallbelegung Bei der Herstellung von elektrischen Kondensatoren'mit aufgedampften Belegungen ist es erwünscht, aus einer auf einer isolierenden Unterlage aufgebrachten dünnen Metallschicht schmale Streifen wieder herauszubrennen. Bei der Herstellung von Kondensatoren werden vorzugsweise große Breiten von Folien bedampft, die anschließend auf die gewünschte Breite zugeschnitten werden. Aus den zugeschnittenen Streifen werden dann in an sich bekannter Weise selbstheilende Kondensatoren gewickelt. Dabei ist es erforderlich, daß auf der einen Randseite des zugeschnittenen Streifens der Metallbelag durch Abbrennen entfernt ist. Zu diesem Zwecke werden von der in großer Breite metallbedampften Folie, bevor sie in Streifen zerschnitten wird, schmale Streifen der aufgedampften Metallschicht wieder weggebranrit und die Folie längs der Mitte dieser schmalen, freigebrannten Streifen geschnitten. Die so entstehenden Ränder der zugeschnittenen Streifen haben dann die gewünschten - metaUfreien- Streifen.
  • . Zum Ausbrennen derartiger nietallfreier Streifen geht man vielfach in -der Weise vor, daß ein Pol der Brennspannung an der Brennelektrode, z. B. einem Abbrennrad liegt, während der andere Pol mittels einer Kontaktwalze die -bedamp.fte' Seite -der Folie kontaktiert. Bei - sehr # dünfflen Metallbelegungen - v o-n 0,05 #tni oder darunter und bei Metallen wie Zink und vor allem wie Aluminium führt dieses- Verfahren jedoch häufig zu Schwierigkeiten; die den verschmutzen und es entstehen püüktför imge-Brennstellen auf der Isolierstoffolie.
  • Zur Beseitigung dieser Nachteile wird gemäß der Erfindung bei einem Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem Dielektrikum eines elektrischen Kondensators aufgebrachten, insbesondere aufgedampften, dünnen Metallbelegung mittels radförmiger Abbrennelektroden vorgeschlagen, zwei Abbrennräder zu verwenden, zwischen denen die Brennspannung liegt, und diese Räder mit geringem Abstand nebeneinander auf der Schicht entlangzuführen, hierbei die Schichtteile zwischen den Aufsetzstellen der Räder' wegzubrennen und außerdem den Abbrand fortlaufend zu entfernen. Insbesondere empfiehlt es sich, die Brennräder schräggestellt auf der auszubrennenden Unterlage entlang- g zuführen und gegebenenfalls die Achsmitten der Räder in Längsrichtung des auszubrennenden Streifens gegeneinander zu versetzen. Der beim Abbrennen entstehende staubige Abbrand wird vorzugsweise fortlaufend abgesaugt und/oder die Räder werden mittels eines zusätzlichen feinen Preßluftstrahls, der direkt auf die Brennfläche der Räder gerichtet ist. sauber gehalten. Insbesondere wird auf diese Weise die Betriebsdauer der Brennfäder erhöht, da sich "durcW'd6ü' Preßluftstrahl und das Absaugen wesentlich wenige r Abbrand an den Rändern der Räder festsetzt.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung zeigen die in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung und die folgende Beschreibung dieser Beispiele. Die Fig. 2 und 4 stellen Seitenansichten der in den Fig. 1 und 3 gezeigten Anordnungen dar.
  • In den Figuren stellen 1, 2 die Abbrennräder dar. Der gegenseitige' axiale Abstand ö dieser Abbrennräder kann entsprechend der gewünschten Breite des auszubrennenden Streifens verstellt werden. Vorteilhaft sind, wie die Fig. 2 und 4 zeigen, die Brennräder 1, 2 schräg gegeneinander geneigt. Zwischen die Räder ist die Brennspannung (+, -) gelegt, die dafür sorgt, daß die zwischen den Aufsetzpunkten l', 2' der Räder befindliche, Metallschicht weggebrannt wird. 3 stellt in den Figuren eine Laufrolle dar, auf der mittels der Umlenkrollen 4, 5 die Folie 6 geführt wird. Diese Folie ist vor der Durchführung des Ausbrennverfahrens gemäß der Erfindung in großer Breite mit einer dünnen Metallschicht versehen worden, z. B. durch Aufdampfen von Aluminium in einer sehr geringen Dicke von 0,02 bis 0,05 gm. Die Folie 6 wird so über die Rollen 3, 4" 5 geführt, daß sie auf der Rolle 3 mit nach außen gekehrter Metallschicht unter den Ausbrennrädern 1, 2 entlanggleitet. Die Ausbrennräder 1, 2, die mit einem kleinen Abstand b von nur etwa 0,2 bis 0,5 mm auf der Folie aufliegen, brennen also jeweils die zwischen ihnenAiegenden Metallschichtteile weg.und bilden so einen metallfreien Streifen innerhalb der in großer Breite aufgedampften Metallschicht auf -der Folie -6. In den Fig-uren ist die Bewegungsrichtung -der Folie unter den Ausbrennrüdern 1, 2 durch den Pfeil 7 angedeutet. In vielen Fällen (s. Fig. #, 4) hat es sich als vorteilhaft. erwiesen, die Räder 1, 2 -gegeneinander in Laufrichtung etwas zu versetzen, um dadurch den Ausbrenngtrom, der zwischen den Aufsetzstellen l', 2' fließt, im wesentlichen in Längsrichtung der Brennspur fließen zu lassen.
  • Der beiin Wegbrennen des aufgedampften Metallbelages entstehende staubige Abbrand setzt sich leicht an den Randern und zum Teil auch auf der Oberfläche der Abbrennräder fest. Aus diesem Grunde wird zunächst einmal vorgeschlagen, die Abbrennräder 1, 2 auf der Folie 6 in an sich bekannter Weise abrollen zu lassen, weil auf diese Weise der ganze Umfang der Abbrennräder zum Ausbrennen des metallfreien Streifens verwendet wird. Dieses Ab- rollen genügt jedoch noch nicht, um hohe Geschwindigkeiten und eine relativ niedrige Brennspannung über einen längeren Zeitraum aufrechtzuerhalten; vielmehr führt das Anlagern des Abbrandes auf den Rädern 1, 2 dazu, daß die Brennspannung zwischen den Rädern fortlaufend erhöht und die Geschwindigkeit, mit der die Folie 6 unter den Rädern 1, 2 vorbeigleitet, herabgesetzt werden muß. Aus diesem Grunde wird gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß mittels eines zusätzlichen, direkt auf die Brennflächen der Räder gerichteten feinen Preßluftstrahls der Abbrand weggeblasen und so die Betriebsdauer der Brennräder erhöht wird. Das Festsetzen des Abbrandes an den Rändern kann auch dadurch wesentlich verringert werden, daß der entstehende staubige Abbrand sofort abgesaugt wird.

Claims (2)

  1. P#ATi-E'NTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem insbesondere bandförmigen Dielektrikum eines elektrischen Kondensators aufgebrachten, insbeson--dere aufgedampften, dünnen Metallbelegung mittels radförnüger Abbrennelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Abbrennräder (1, 2), zwischen denen eine Brennspannungsquelle (+, -) liegt, mit geringem Abstand nebeneinander auf der Schicht entlanggeführt, die Schichtteile zwischen den Aufsetzstellen der Räder weggebrannt werden und der Abbrand fortlaufend entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder rollend auf der auszubrennenden Unterlage geführt werden, insbesondere ohne Schlupf auf der Unterlag ge rollen. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder gegeneinandergeneigt gehalten werden (Fig. 2 und 4). 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räder gegeneinander in Längsrichtuno, des von ihnen auszubrennenden Streifens versetzt geführt werden (Fig. 3). 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Vorrichtung mit einstellbarem Abstand der Räder. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Ab- brennen entstehende staubige Abbrand sofort abgesaugt wird. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines zusätzlichen, direkt auf die Brennflächen der Räder gerichteten feinen Preßluftstrahls der Abbrand weggeblasen wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 911521.
DES64873A 1959-09-16 1959-09-16 Verfahren zum fortlaufenden Abbrennen von schmalen Streifen aus einer auf einem Dielektrikum eines elektrischen Kondensators aufgebrachten duennen Metallbelegung Pending DE1127474B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2457148A1 (fr) * 1979-05-25 1980-12-19 Electricite De France Procede et dispositif d'elimination locale de revetement metallique

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911521C (de) * 1945-06-29 1954-05-17 A H Hunt Capacitors Ltd Vorrichtung zur Herstellung metallfreier Teile auf metallisierten dielektrischen Baendern fuer elektrische Kondensatoren

Patent Citations (1)

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