DE1127253B - Elektroakustisches Horn, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Elektroakustisches Horn, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Description
- Elektroakustisches Horn, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein elektroakustisches Horn, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das eine Membran, welche periodische Schwingungen ausführt, und eine mit dieser Membran am Mittelteil derselben festverbundene Schwingscheibe aufweist.
- Die als Schallerzeuger dienenden Schwingscheiben, die einen wesentlichen Einfuß auf Stärke, Klangcharakter und Richtung des Schalles ausüben, weisen bei den bekannten Hörnern dieser Art im wesentlichen eine gleichmäßige Stärke auf und sind am Rande verjüngt.
- Es sind auch schon als Schallstrahler wirkende Hörner dieser Art bekanntgeworden, bei denen mit der Membran eine Schwingscheibe verbunden ist, die in radialer Richtung wellenförmige Vertiefungen und Erhöhungen, gleichzeitig aber auch eine gewisse Biegefähigkeit aufweist.
- Die Wirkungen einer solchen mit der Membran verbundenen zusätzlichen Schwingscheibe können noch verbessert werden, wenn gemäß der Erfindung die Schwingscheibe durch eine ebene, starre Scheibe gebildet ist, die auf der der Membran abgekehrten Seite Nuten von einer im Verhältnis zur Dicke der Scheibe geringen Tiefe aufweist. Die Biegesteifigkeit der Scheibe bleibt in diesem Falle erhalten.
- In ihrer Mitte weist die Schwingscheibe vorzugsweise eine ebene Vertiefung auf, die einen Bolzen mit einer Mutter zur starren Verbindung der Schwingscheibe und der Membran mit dem Anker des Elektromagneten aufnimmt. Die Nuten sind vorzugsweise konzentrisch zueinander angeordnet und weisen einen dreieckigen Querschnitt mit einem Scheitelwinkel von vorzugsweise 60' auf.
- Auf diese Weise wird eine Konzentration der ausgestrahlten akustischen Energie mit besserer Hörbarkeit des Schalles bei hohem Geräuschpegel und mit für das Ohr unangenehmerem Klangcharakter erhalten.
- Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles unter Bezugnahme auf die Zeichnung hervor.
- Es zeigen Fig. 1 einen Querschnitt der in schematischer Weise dargestellten elektroakustischen Einrichtung; Fig. 2 eine Ansicht der Vorderseite der Schwingscheibe und Fig. 3 einen Querschnitt der in der Fig. 2 dargestellten Schwingscheibe.
- Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 1, in welchem ein Elektromagnet 2 befestigt ist, der periodisch vom Strom durchflossen wird.
- Ein kleiner Anker 3 aus - ferromagnetischem Stoff steht den Polen des Elektromagneten gegenüber und ist mit der Membran 5 und der Schwingscheibe 6 durch einen Bolzen mit Mutter 4 verbunden.
- Die ganze Einrichtung kann frei schwingen, da sie von der Membran 5 getragen wird, die zwischen dem Anker 2 und der Schwingscheibe 6 angeordnet und an ihrem Umfang am Rand 7 des Gehäuses 1 mittels eines Halteringes 8 und Schrauben 9 gespannt und befestigt ist.
- Die Schwingscheibe 6 nach der Erfindung weist eine ebene Fläche an der der Membran 5 gegenüberstehenden Seite und eine teilweise geformte Oberfläche an der entgegengesetzten Seite auf.
- Auf dieser letzteren Seite ist die Schwingscheibe 6 mit Nuten 10 versehen, die vorzugsweise untereinander konzentrisch sind und einen dreieckigen Querschnitt aufweisen. Der Mittelteil dieser Schwingscheibe 6 ist eben und weist eine Vertiefung 11 auf.
- Sowohl der Scheitelwinkel 12 der zwischen den Rillen liegenden Stege als auch die Tiefe der Nuten 10 können außerhalb eines durch ihr Verhältnis zu der Stärke der Schwingscheibe 6 bestimmten Bereiches einer Veränderung je nach der gewünschten Wirkung unterliegen.
- Wenn man z. B. die, stärkste Konzentration des Schalles längs der Achse des Hornes mit sehr großer Richtungswirkung zu erzielen wünscht, ist es vorteilhaft, die Nuten 10 mit einem Scheitelwinkel von ungefähr 60° auszuführen.
- Wenn man andererseits _ die- Eigenfrequenz der Schwingungen zu verändern wünscht, genügt es, das Verhältnis zwischen der Dicke 13 der Schwingscheibe 6 und der Tiefe 14 der Nuten zu ändern. Man kann somit erreichen, daß die Eigenfrequenz der Scheibe 6 in einem harmonischen Verhältnis zu der Schwingungsfrequenz der Membran steht; was für die Schalleistung und den Klang wesentlich ist.
- Mit der Schwingscheibe nach der Erfindung wird das beste Ergebnis erzielt, wenn dieses Verhältnis 1 : 2 beträgt.
- Die Schwingscheibe 6 sowie die Nuten 10 oder nur diese letzteren können auch eine beliebig andere Form, beispielsweise eine von der Kreisform abweichende Form aufweisen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektroakustisches Horn, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das eine periodischen Schwingungen unterliegende Membran und eine mit dieser an ihrem Mittelteil verbundene, vor der Membran angeordnete Schwingscheibe aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingscheibe .durch eine ebene, starre Scheibe (6) gebildet ist, die auf- der der Membran (5) abgekehrten Seite Nuten (10) von einer im Verhältnis zur Dicke der Scheibe geringen Tiefe aufweist.
- 2. Elektroakustisches Horn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (11) der Schwingscheibe eine ebene Vertiefung aufweist, die einen Bolzen mit Mutter (4) zur starren Verbindung der Schwingscheibe (6) der Membran (5) und eines Ankers (3) aufnimmt.
- 3. Elektroakustisches Horn nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (10) untereinander konzentrisch sind.
- 4. Elektroakustisches Horn nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (10) einen dreieckigen Querschnitt mit einem Scheitelwinkel (12) von vorzugsweise 60° aufweisen.
- 5. Elektroakustisches Horn nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis zwischen Stärke (13) der Schwingscheibe und Tiefe (11) der Nuten (10) ungefähr 2: 1 beträgt.
- 6. Elektroakustisches Horn nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (10) als untereinander konzentrische, parallele oder versetzte Kreisbogen ausgebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 355 917.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT1181358 | 1958-07-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1127253B true DE1127253B (de) | 1962-04-05 |
Family
ID=11436644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF28927A Pending DE1127253B (de) | 1958-07-16 | 1959-07-15 | Elektroakustisches Horn, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (6)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH356047A (de) |
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| GB (1) | GB858380A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1766054B1 (de) * | 1967-04-04 | 1971-07-01 | Novi Pb Sa | Mit wechselstrom betriebenes warngeraet fuer die ver schiedensten verwendungszwecke, insbesondere fuer kraft raeder |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2881807B1 (de) * | 2013-12-09 | 2019-11-27 | Montres Breguet SA | Schallabstrahlungsmembran für eine Armbanduhr mit Spieluhr |
Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
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1959
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- 1959-07-16 GB GB24476/59A patent/GB858380A/en not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB355917A (en) * | 1929-08-31 | 1931-09-03 | Bosch Robert | Improvements in or relating to electromagnetic horns |
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| DE1766054B1 (de) * | 1967-04-04 | 1971-07-01 | Novi Pb Sa | Mit wechselstrom betriebenes warngeraet fuer die ver schiedensten verwendungszwecke, insbesondere fuer kraft raeder |
Also Published As
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| FR1226231A (fr) | 1960-07-08 |
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