DE1125375B - In einem Stueck hergestellter Schluepfer - Google Patents
In einem Stueck hergestellter SchluepferInfo
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Description
j>u γν u Zj α κι, srυ ü±j ιά.
DEUTSCHES
PATEN
kl. ja «^tnr //'
INTERNAT.KL. A 41 b
P12873Vna/3a
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 15. MÄRZ 1962
Die Erfindung betrifft einen in einem Stück hergestellten und an den Längsseiten vernähten
Schlüpfer.
Bei einem bekannten derartigen aus einem Stück formgerecht gewirkten Schlüpfer ohne Beinlinge
sind lotrecht verlaufende Rippen angeordnet, die den Schlüpfer in der Umfangsrichtung dehnbar machen.
Dieser bekannte Schlüpfer besteht jedoch nicht aus thermoplastischem Garn, das durch Überdrehen
oder durch Kräuselung stark nachgiebig bzw. dehnfähig ist. Hierdurch ist es erforderlich, daß dieser
bekannte Schlüpfer in zahlreichen Größen auf Lager gehalten werden muß.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, und zwar dadurch, daß der Vorder- und Rückteil und der
dazwischenliegende Schritteil des Schlüpfers durch Zu- und Abnehmen der Maschenzahlen formgerecht
aus hochelastischem oder Kräuselgarn gewirkt ist.
Durch die Verwendung von hochelastischem oder Kräuselgarn erhält man einen nach allen Richtungen
sehr dehnfähigen Schlüpfer. Außerdem ergibt die Verwendung von hochelastischem oder Kräuselgarn
für den erfindungsgemäßen Schlüpfer den Vorteil, daß die Zahl der auf Lager zu haltenden Schlüpfergrößen
wesentlich eingeschränkt werden kann.
Zwar ist bereits ein aus einem Stück bestehender Schlüpfer bekannt, der zum besseren Anliegen an
dem Körper der Trägerin elastisch ausgebildet ist. Die Elastizität dieses bekannten Schlüpfers besteht
jedoch in der Anordnung von Gummifäden in Teilen des Schlüpfers. Eine Verringerung der auf Lager zu
haltenden Schlüpfergrößen kann jedoch mit diesen bekannten Schlüpferausführungen nicht stattfinden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Schlüpfer einen verstärkten Bereich
im Schritteil auf, der durch Einwirken eines oder mehrerer zusätzlicher hochelastischer oder Kräuselgarnfäden
gebildet ist. Damit ist außer der Haltbarkeit des Schlüpfers auch eine ausreichende Dehnbarkeit
an dem genannten Teil gewährt.
Schließlich ist auch der erfindungsgemäße Schlüpfer zu beiden Seiten des verstärkten Bereiches im Schrittteil
längs der Wirkkanten der Beinöffnungen mit einem unverstärkten Bereich versehen. Bei einem bekannten
derartigen Schlüpfer ist die Verstärkung bis an die Wirkkante der Beinöffnungen herangeführt.
Dadurch kann sich der Schlüpfer längs des Schrittteils weniger dehnen als längs des übrigen Teils
seines Umfanges, wodurch der Sitz des Schlüpfers ungünstig beeinflußt ist. Indem aber gemäß der Erfindung
bei Verwendung von hochelastischem oder Kräuselgarn und Anbringen einer Verstärkung im
In einem Stück hergestellter Schlüpfer
Anmelder:
Pilot Research Corporation, Valdese, N. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Wuesthoff, Dipl.-Ing. G. Puls
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. E. Frhr. v. Pechmann,
Patentanwälte, München 9, Schweigerstr. 2
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 5. November 1953 (Nr. 2 706 389)
Louis William Garrou und Onesime Henry Pons,
Valdese, N. C. (V. St. A.), sind als Erfinder genannt worden
Schritteil längs der Wirkkante der Beinöffnungen ein unverstärkter Bereich belassen ist, ist die durch die
hohe Dehnbarkeit der hochelastischen oder Kräuselgarne bedingte hohe Dehnbarkeit der Beinöffhungen
nicht beeinträchtigt. Der erfindungsgemäße Schlüpfer hat dadurch auch im Bereich der Beinöffnungen
einen hervorragend guten Sitz.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen dargestellt. In
diesen zeigt
Fig. 1 die Draufsicht eines formgerecht gewirkten Warenstückes für den Schlüpfer nach der Erfindung
und die Fadenführer an einer Flachwirkmaschine, Fig. 2 eine Ansicht des fertigen Schlüpfers und
Fig. 3 das Flächenstück 3 in größerem Maßstab nach Fig. 1.
Die Fig. 2 zeigt einen gemäß der Erfindung unter Verwendung von hochelastischem oder Kräuselgarn
formgerecht gewirkten Schlüpfer, wobei unter hochelastischem oder Kräuselgarn jeder thermoplastische
Faden bzw. thermoplastisches Garn zu verstehen ist, das so behandelt worden ist, daß es stark nachgiebig
bzw. dehnfähig ist. Als thermoplastisches Garn können Garne aus Zelluloseazetat, Polyamidgame,
z. B. Nylon, Polyestergarne, z. B. »Dacron«, Acrylnitrilgarne, z. B. »Orion«, sowie auch andere synthetische
thermoplastische Garne, verwendet werden, denen die gewünschte Eigenschaft gegeben ist. Es
209 519/3
können aber auch ein oder mehrere solcher hochelastischer
oder Kräuselgarne zusammengedreht verwendet werden, um dem fertigen Garn ein fülliges
und flaumiges Aussehen, wie es in Fig. 3 schematisch dargestellt ist, zu geben. Die Maschinen einer aus
einem solchen Garn gewirkten Ware weisen eine unregelmäßige Form auf, und das Gewirk ist in beiden
Richtungen elastisch.
Verwendet man ein solches hochelastisches oder
Verwendet man ein solches hochelastisches oder
stück 12 die Markierungen 27. Nunmehr bildet man den Rückenteil 28 des Warenstückes 12 durch
gerades Wirken über eine Mehrzahl von Maschenreihen aus. Dann vermindert man die Breite des
Warenstückes 12 in der bei 30 angedeuteten Weise, um den oberen rückwärtigen Taillenteil auszubilden,
und anschließend bildet man eine oder mehrere Reihen von Haltemaschen 31 ähnlich den Haltemaschen
22 der vorderen Taillenbandkante aus. Nach
Kräuselgarn in einer Flachwirkmaschine zum form- it>
den Haltemaschenreihen 31 werden mehrere zusätzgerechten Wirken von Strümpfen üblicher Größe, so liehe Reihen 20 gewirkt, um einen zum Durchtrennen
läßt sich auf diesen Maschinen ein Schlüpfer her- geeigneten Streifen zu bilden, woraufhin man mit der
stellen, der normalerweise eine erheblich größere Herstellung eines weiteren Warenstückes 12 ent-Breite
des Nadelfontur einer solchen Maschine er- sprechend dem soeben geschilderten Verfahren befordern
würde. Bei Verwendung von hochelastischem 15 ginnen kann,
oder Kräuselgarn läßt sich der fertige SchlüperP aber genügend dehnen, um bei Personen unterschiedlicher
Körpergröße einen einwandfreien Sitz zu gewährleisten. Darüber hinaus gewährleistet das hochelastische
oder Kräuselgarn einen hervorragend guten 20 bildet.
Sitz des Schlüpfers P.
Die Gestalt eines gemäß der Erfindung hergestellten Schlüpfers P kann variieren.
In Fig. 1 ist gezeigt, wie eine Wirkmaschine für
Aus der Fig. 1 ist zu ersehen, daß das durch die Fadenführer 1Or zugeführte Verstärkungsgarn über
die gesamte Länge der Wirkkanten des Warenstückes ein verhältnismäßig schmales Verstärkungsband 21
Dieses Verstärkungsband 21 ist im Bereich der Beinöffnungen erwünscht, da es die Beinöffnungen
verstärkt und den Schlüpfer P besser an den Körper der Trägerin in der Gebrauchsstellung
anliegen läßt. Gegebenenfalls kann auch das Ver-
formgerecht gewirkte Ware Warenstücke 12 in un- 25 Stärkungsgarn bei den Wirkkanten des Vorder- und
unterbrochener Folge herstellt. Die Warenstücke 12 des Sitzteils des Schlüpfers P weggelassen sein. Es
werden später in der Nähe des Taillenbandbereiches kann in manchen Fällen sogar erwünscht sein, das
voneinander getrennt und entlang der Wirkkanten zu Verstärkungsband 21 an den Beinöffnungen forteinem
Schlüpfer P zusammengenäht. Der untere Teil zulassen und die Öffnungen dann gegebenenfalls am
der Fig. 1 zeigt, daß man beim Beginn des Wirkens 30 fertigen Schlüpfer P mit elastischem Band bzw. Ziereiner
zusammenhängenden Reihe von Warenstücken band zu umnähen oder mit Spitze od. dgl. zu be-12
zunächst mehrere Anfangsmaschenreihen 20 herstellt. Dabei führt der Fadenführer 10 b das hochelastische
oder Kräuselgarn für den größeren Teil der Breite des Warenstückes 12 und zusätzliche Fadenführer
1Or ein zusätzliches hochelastisches oder Kräuselgarn bzw. Verstärkungsgarn für eine verhältnismäßig
kleine Zahl von Nadeln in der Nähe der Wirkkante des Warenstückes 12 zu, um an jeder
setzen.
Der Schritteil 25 des Schlüpfers P ist mit einer Verstärkungsfläche 34 versehen, die, von dem Punkt
35 ausgehend, von einem zusätzlichen Verstärkungsgarn, das mittels des Fadenführers 10 c den Nadeln
zugeführt ist, gebildet ist. Das Garn wird danach einer fortlaufend größer werdenden Zahl von Nadeln
zugeleitet, um die verstärkte Fläche 34 zu verbreitern, wie es bei 36 angedeutet ist. Der Schrittteil
25 ist dann über die ganze Länge seines Mittelstückes verstärkt, woraufhin, wie bei 37 angedeutet,
Maschen zugenommen sind, um die Verstärkung 34 der Verbreiterung 27 des Schritteiis 25 anzupassen.
Wirkkante einer verstärkten Randstreifen 21 zu erzeugen.
Im Anschluß an eine verhältnismäßig kleine Zahl von Anfangsmaschenreihen 20 erzeugt man eine oder
mehrere Reihen von Haltemaschen 22, die die Taillenbandkante des Schlüpfers P abgrenzen. Dann 45 Dann ist die Breite der Verstärkung des Schritteiis
Wird der Vorderteil 23 des herzustellenden Schlüp- 25, wie es bei 38 angedeutet ist, wieder vermindert
fers P gewirkt. Da es gewöhnlich erwünscht ist, daß der Schlüpfer P an der Taille etwas enger ist, gibt
man den Anfangsmaschenreihen 20 hier eine etwas geringere Breite. Dann nimmt man bei den mit Hilfe 50
der Fadenführer 10 δ und 1Or gewirkten Maschen
reihen allmählich zu, wodurch z. B. in der Nähe der Wirkkante der Taille des Vorderteils 23 Zunahmemarkierungen
24 entstehen. Anschließend wird ohne
und bei 39 beendet worden.
Wie die Fig. 1 zeigt, endet die verstärkte Fläche 34 in einem Abstand von der verstärkten Warenkante
21, so daß längs der Wirkkanten der Beinöffnungen je ein unverstärkter Bereich 39 verbleibt. Da diese
unverstärkten Bereiche 39 eine größere Elastizität besitzen als die verstärkten Bereiche 34 und 21, ist
in der Gebrauchsstellung ein an dem Körper der
Zu- und Abnehmen das Mittelstück des Vorderteils 55 Trägerin anliegender Sitz des fertigen Schlüpfers P
23 des herzustellenden Schlüpfers P gewirkt, und gewährt.
dann wird wieder abgenommen, um die Ausbildung Die Fig. 3 zeigt die Lage des zur Verstärkung
des Schritteiis 25 zu beginnen. Die Wirkkanten des dienenden hochelastischen oder Kräuselgarns r inner-Schritteils
25 begrenzen bei dem fertigen Schlüpfer P halb des Gewirkes des das Warenstück 12 bildenden
die Kanten der Beinöffnungen. Die Verstärkung 21 60 hochelastischen oder Kräuselgarns b.
an den Wirkkanten wird deshalb in diesem Gebiet fortgesetzt.
Nachdem das Abnehmen beendet ist, wird durch gerades Wirken über die gewünschte Zahl von Reihen
hinweg das Mittelstück des Schritteiis 25 gebildet. 65 Rückenteils 28 durch Nähte od. dgl. Dann kann ein
Dann vergrößert man die Breite der Ware, um den Taillenband 40 beliebiger geeigneter Art angebracht
Nachdem die fortlaufend gewirkten Warenstücke 12 in der beschriebenen Weise hergestellt sind, trennt
man sie längs des Streifens 20 voneinander und verbindet
die Warenkanten des Vorderteils 23 und des
oberen rückwärtigen Teil des Schritteiis 25 zu bilden.
Durch dieses Zunehmen entstehen in dem Warenwerden, um den in Fig. 2 dargestellten fertigen
Schlüpfer P zu erhalten. Die Markierungen 41 an der
Stelle, an der der Schritt schmaler zu werden beginnt, und die Markierungen 42 an der Stelle, an der der
Schritt aufhört, breiter zu werden, dienen dazu, beim Vernähen den Punkt anzudeuten, an dem das Vernähen
der Wirkkanten des den Körper umschließenden Teils beginnen soll.
Claims (3)
1. In einem Stück hergestellter und an den Längsseiten vernähter Schlüpfer, dadurch gekenn-
zeichnet, daß der Vorder- und Rückteil (23, 28) und der dazwischenliegende Schritteil (25) des
Schlüpfers durch Zu- und Abnehmen der Maschenzahlen formgerecht aus hochelastischem
oder Kräuselgarn gewirkt sind.
2. Schlüpfer mit verstärktem Bereich im Schrittteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der verstärkte Bereich (34) durch Einwirken eines oder mehrerer zusätzlicher hochelastischer
oder Kräuselgarnfaden (r) gebildet ist.
3. Schlüpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des verstärkten
Bereichs im Schritteil (34) längs der Wirkkanten (21) der Beinöffnungen ein unverstärkter
Bereich (39) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung U 1424 VII/3 a (bekanntgemacht
am 9. 7. 1953);
deutsche Patentanmeldungen Nr. 285 884, 518103; belgische Patentschrift Nr. 509 333;
französische Patentschriften Nr. 98 869, 977 918; britische Patentschriften Nr. 482 895, 387 996;
USA.-Patentschriften Nr. 2 330 199, 411 113,
027 987;
027 987;
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Fischer, Technologie der Flachstrickerei, 1951,
Teil A, S. 98;
Textil-Praxis, Januar 1951, S. 77;
Sonderdruck aus »Mellian Textilberichte«
Nr. 8/1929, S. 1;
Nr. 8/1929, S. 1;
Kunststoffe, Februar 1953, S. 70 und 71.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 209 519/3 3.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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