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Übersetzung der Beschreibung:
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem, umfassend einen
schlauchförmigen Körperbereich und einen Schrittbereich, der zwischen zwei
Beinöffnungen an einem Ende des Körperbereichs angeordnet ist,
der an seinem anderen Ende einen Taillenbandbereich aufweist,
wobei der Körperbereich und der Schrittbereich durch
Rundstricken als einstückiges Teil hergestellt sind und wobei in
einem oder in mehreren Bereichen der Unterhose ein loseres
Gestrick vorgesehen ist.
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Es sind Unterhosen mit integriertem Befestigungssystem
bekannt, die mit einer Raschelmaschine gestrickt sind und eine
zuverlässige Aufnahme und Befestigung von beispielsweise
Windeln im Schrittbereich der Unterhose ermöglichen. Diese
Raschel-gestricken Unterhosen können mit Maschinen
gebrauchsfertig hergestellt werden, wobei keine andere Nachbearbeitung
als das Befestigungssystem erforderlich ist.
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Mit Rundstrickmaschinen hergestellte Unterhosen sind
ebenfalls bekannt. Die mit Rundstrickmaschinen hergestellten
bekannten Unterhosen dienen aber nur zum üblichen Gebrauch, das
heißt Unterhosen, die nicht für ein Befestigungssystem geeignet
sind. Zur Verwendung von ganz- oder teilweise rundgestrickten
Unterhosen für ein Befestigungssystem wurde die Verwendung von
kombinierten Unterhosen vorgeschlagen.
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So ist aus dem U.S. Patent Nr. 3 312 981 eine Unterhose
mit integriertem Befestigungssystem bekannt, die aus einem
schlauchförmigen Körperbereich hergestellt wird, was seitliche
Nähte entbehrlich macht. Dieser Körperbereich wird zusammen mit
einem flachen gestrickten Teil gestrickt, das einen
Schrittbereich bildet und das nach der Befestigung an dem Körperbereich
die Beinöffnungen bildet. Diese bekannte Unterhose umfaßt
ferner ein undehnbares Band, das sich von dem Taillenbandbereich
nach unten zum Schrittbereich erstreckt, um die richtige
Anordnung einer Windel im Schrittbereich zu gewährleisten.
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Die in der U.S. Veröffentlichung beschriebene Unterhose
mit integriertem Befestigungssystem ist nachteilhaft, weil sie
die Herstellung von drei getrennten Teilen erfordert, die
nachher aneinander befestigt werden, um die fertige Unterhose zu
bilden. Dies ist zeitraubend, und es erfordert auch eine große
Genauigkeit bei der Herstellung und der Verbindung der
verschiedenen Teile. Darüber hinaus ist die Unterhose wegen der
Verwendung des undehnbaren Bandes und wegen der beiden
Quernähte zwischen dem Körperbereich und dem Schrittbereich
unbequem. Ferner ist die offenbarte Unterhose nur als Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem für Windeln anwendbar.
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Aus der EP-A-0 407 100 ist ebenfalls eine Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem bekannt. Diese Unterhose wird
aus einem schlauchförmigen Körper hergestellt. Die offenbarte
Unterhose umfaßt in der Hälfte des Flächenbereichs loses
Gestrick, um die erforderliche Formanpassung an die Vorder- und
Rückseite eines korpulenten Benutzers zu bewirken. Die
Unterhose könnte ein Polster oder eine Windel enthalten, die infolge
der Elastizität der Unterhose an den Benutzer angedrückt würde.
Die Befestigung ist aber nicht wirkungsvoll. Obgleich nur eine
kleine Naht im Schrittbereich benutzt wird, wurde diese Naht
gegen das Polster drücken, mit der Tendenz, dieses zu
verlagern, wenn sich der Benutzer bewegt. Demzufolge würde die
Unterhose keine zuverlässige Befestigung ergeben, selbst wenn
die erforderliche Formanpassung an korpulente Benutzer möglich
ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehenden
Nachteile zu beseitigen durch Schaffung einer Unterhose der in
der Einleitung erwähnten Art, die mit einer Rundstrickmaschine
als getrennte Einheiten mit einer minimalen Nachbearbeitung
hergestellt werden kann und die zugleich eine zuverlässige
Befestigung eines Gegenstandes bewirkt.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dies mit einer
Unterhose der einleitend genannten Art erreicht, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß der oder die ein loseres Gestrick
aufweisenden Bereiche zur Bildung von Aufnahme- oder
Befestigungstaschen benutzt werden, deren Begrenzungsrandbereiche ein
elastisches und festes Gestrick haben, um am Körper des Benutzers
eng anzuliegen.
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Mit einer solchen Unterhose wird auf überraschend einfache
Weise die Herstellung einer Unterhose mit sehr hohem
Tragekomfort ermöglicht, weil lediglich eine einzige sehr kurze Naht
erforderlich ist, die sich quer über den Schrittbereich
zwischen den beiden Beinöffnungen erstreckt, wie dies auch in der
EP-A-0 407 100 offenbart ist. Daher ist es möglich, die
Unterhosen mit Rundstrickmaschinen zu erzeugen. Nach einem
beliebigen Durchtrennen zwischen den Beinöffnungen ist zur Bildung der
fertigen Unterhosen lediglich diese Naht im Schrittbereich und
gegebenenfalls die Befestigung einer elastischen Einfassung an
den Beinöffnungen erforderlich. Das Durchtrennen und das
Vernähen werden in einem Vorgang durchgeführt.
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Da die Unterhose mit integriertem Befestigungssystem in
einem Stück hergestellt wird, ist die Anpassung verschiedener
Teile nicht erforderlich, und es gibt auch keine Nachteile
infolge des Fehlens oder unrichtigen Vernähens der beiden
Teile.
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Das losere Gestrick zur Bildung der Aufnahme- und
Befestigungstaschen kann wahlweise im Schrittbereich angeordnet sein,
um eine Unterhose mit einer Windelbefestigung zu schaffen, oder
nahe den Hüftgelenken eines Benutzers angeordnet sein, wenn die
Unterhose benutzt wird, um eine Befestigung für einen
Hüftgelenkschutz zu schaffen.
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Mit der Erfindung kann daher eine Unterhose geschaffen
werden, mit der verschiedene Erzeugnisse festgehalten werden
können, durch Verwendung des loseren Gestricks mit dem
abgegrenzten festen Gestrick in verschiedenen Bereichen.
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Als herkömmliche Unterhose mit integriertem
Befestigungssystem für eine Windel erstreckt sich die Aufnahme- und
Befestigungstasche über den Schrittbereich sowohl an der
Vorder- als auch an der Rückseite des Benutzers und bildet eine
bananenförmige Tasche. Wegen des festen Gestricks im Randbereich
der Tasche wird eine enge Berührung erreicht, und eine
Flüssigkeit wird demzufolge daran gehindert, an den Rändern der Windel
auszutreten. Es ist auch möglich, die Unterhose als Unterhose
mit integriertem Befestigungssystem für eine Windel
herzustellen, die von männlichen Personen mit Blasenschwäche getragen
wird. Dies wird erreicht, indem die Aufnahme- und
Befestigungstasche an der Vorderseite der Unterhose mit integriertem
Befestigungssystem im oberen Teil des Schrittbereichs angeordnet
wird und sich an der Vorderseite der Unterhose nach oben
erstreckt.
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Wenn die Unterhose als Windel mit integrierter
Windelbefestigung benutzt wird, dann kann sie vorzugsweise eine lose
netzartige Struktur in einem kleinen Flächenbereich an der
Vorderseite des Benutzers und möglicherweise auch an der
Rückseite des Benutzers umfassen. Durch dieses transparente
Gestrick ist es möglich, eine Feuchtigkeitsanzeige auf einer
Windel zu überprüfen. Im Gebrauch ist es daher möglich, von
außen zu prüfen, ob eine Windel gewechselt werden muß oder
nicht. Dies ist für das Personal in Kinderheimen,
Krankenhäusern, Altersheimen und in privaten Heimen eine Erleichterung,
weil ohne Beseitigung der Unterhose mit integrierter
Windelbefestigung
visuell festgestellt werden kann, ob die Windel
gewechselt werden muß.
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Die erfindungsgemäße Unterhose mit integriertem
Befestigungssystem hat einen großen Tragekomfort für den Benutzer. Das
kommt einerseits davon, daß die Unterhose ohne seitliche Naht
hergestellt wird und andererseits davon, daß die Unterhose mit
der ausgezeichneten Paßform hergestellt wird, wie sie für
herkömmliche rundgestrickte Unterhosen bekannt ist.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die Erfindung wird jetzt anhand der beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
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Fig. 1 einen Ausschnitt zur Erläuterung des Rundstrickens,
wie es zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem benutzt wird,
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Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts
einer Unterhose gemäß der Erfindung,
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Fig. 3 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
ersten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem,
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Fig. 4 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
zweiten Darstellungsform einer erfindungsgemäßen Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem,
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Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem und
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Fig. 6 eine schematische Darstellung zur Erläuterung einer
vierten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Unterhose mit
integriertem Befestigungssystem.
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Zunächst wird darauf hingewiesen, daß die zum Stricken
einer erfindungsgemäßen Unterhose mit integriertem
Befestigungssystem benutzte Strickmaschine eine bekannte
Rundstrickmaschine ist, beispielsweise von der Bauart Santoni SM4, die
von der italienischen Firma Santoni vertrieben wird.
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Die Rundstrickmaschine ist mit einer Gruppe von
Zungennadeln und Platinen versehen, um im Taillenbandbereich der
Unterhose einen doppelt gerippten Rand zu erzeugen, wie es
nachfolgend erläutert wird. Diese Maschine ist mit
Schrittschaltmotoren versehen, so daß es möglich ist, die Stichlänge
zu steuern. Da die Maschine allgemein bekannt ist, wird der
Gebrauch und die Einstellung nicht näher erläutert. Beim
Stricken ist es möglich, die Nadeln zu steuern, ob diese
angehoben werden oder nicht, um in verschiedenen Bereichen der
Unterhose unterschiedliche Strickmuster zu erhalten. In
verschiedenen Bereichen in Umfangsrichtung und/oder in
verschiedenen Bereichen in vertikaler Richtung können unterschiedliche
Strickmuster erhalten werden.
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Diese Maschine benutzt bis zu sechs Finger in jedem
System, das macht eine Beschickung mit verschieden Garnen
möglich, und gleichzeitig kann bestimmt werden, welcher Finger zum
Stricken in den verschiedenen Bereichen der Unterhose benutzt
werden soll. Beispielsweise ist es auf diese Weise möglich,
Baumwolle gleichzeitig mit einem umwickelten Garn oder mit zwei
verschiedenen Arten von umwickeltem Garn zu stricken. Es ist
möglich, diese Strickart durch Verwendung verschiedener
Garnarten auf mannigfache Weise zu kombinieren. Beim Stricken kann
um die Beinöffnung herum eine elastische Zone ähnlich
derjenigen an der Taillenöffnung ausgebildet werden. In der Praxis
wird es aber bevorzugt, ein elastisches Taillenband an die
Beinöffnung anzuketteln, während gleichzeitig der
Schrittbereich der Unterhose zwischen den beiden Beinöffnungen vernäht
wird. Während der Herstellung der Unterhose erfolgt kein
Zertrennen, und demzufolge kommt es nur zu einem sehr geringen
Materialverlust.
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Fig. 1 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Ausbildung von Maschen 1 während der Erzeugung von
Fadenschleifen 2 beim Rundstricken. Demzufolge werden in
Umfangsrichtung verlaufende Maschenstäbchen 3 gebildet.
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Fig. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung den in Fig. 4 mit
4 bezeichneten Bereich. Fig. 2 zeigt daher einen Fensterbereich
5. Der Fensterbereich 5 ist an einer Vorderseite 6 der
Unterhose 7 angeordnet. In dem Fenster 5 haben die Maschen 8 eine
lose netzartige Struktur, so daß eine durchscheinende Fläche,
ein sogenanntes Fenster erscheint. Durch dieses Fenster ist
eine Feuchtigkeitsanzeige sichtbar, die auf einer Windel 20
(siehe Fig. 4) angeordnet ist, die während der Benutzung der
Unterhose 7 befestigt werden soll. Demzufolge ist von außen
sichtbar, ob die Windel gewechselt werden muß. Das Fenster 5
kann beispielsweise gestrickt sein, wobei jede vierte oder jede
zweite Nadel benutzt wird, so daß lediglich Nadeln mit dünnen
Garnen benutzt werden. Auf diese Weise wird die offene
netzartige Struktur erhalten. Es sollte erwähnt werden, daß ein dem
Fenster 5 an der Vorderseite 6 der Unterhose entsprechendes
Fenster auch in die Rückseite gestrickt werden kann für eine
entsprechende visuelle Überprüfung einer Feuchtigkeitsanzeige
an der Rückseite der Windel.
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Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform einer Unterhose 9.
Diese Ausführungsform wird als Grundmodell einer Damenunterhose
hergestellt, ohne ein Prüffenster 5 einzusetzen. Die Unterhose
9 ist eine Unterhose mit integrierter Windelbefestigung. Sie
umfaßt einen schlauchförmigen Körperbereich 10 und einen
Schrittbereich 11, der zwischen zwei Beinöffnungen 12, 13 an
einem Ende 14 des schlauchförmigen Körperbereichs 10 angeordnet
ist. Am anderen Ende 15 des schlauchförmigen Körperbereichs ist
ein Taillenbandbereich 16 vorgesehen. Der Taillenbandbereich 16
wird als aufrollfreier gerippter Rand 17 hergestellt, der aus
Baumwolle gestrickt ist. Der gerippte Rand 17 wird ferner
hergestellt, indem in jedem zweiten oder viertem System ein
starkes elastisches oder umwickeltes Garn benutzt wird,
beispielsweise Nylon-Lycra, um die erforderliche Elastizität des
Taillenbandbereichs 16 zu erhalten. Durch Verwendung von Garnen
unterschiedlicher Farbe in den verschiedenen Systemen des
doppelt gerippten Randes 17 ist es möglich, ein Logo, eine
Größenanzeige, Waschanweisungen oder ähnliche Informationen
einzustricken. Alternativ ist es auch möglich, ein Muster zu
stricken.
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Der schlauchförmige Körperbereich 10 der Unterhose 9 wird
verhältnismäßig fest und dicht gestrickt, damit er am Benutzer
eng anliegt. Der Körperbereich 10 wird gestrickt, wobei in den
verschiedenen Systemen Baumwolle und Nylon und Polyester sowie
ein umwickeltes Garn, beispielsweise Nylon-Lycra als Fäden
benutzt werden. Durch Verwendung unterschiedlicher Fäden kann
in dem Gestrick eine unterschiedliche Festigkeit und
Elastizität geschaffen werden. Es ist daher möglich, die Unterhose mit
einer vergrößerten Elastizität im oberen Teil 18 des
Körperbereichs 10 herzustellen. Im unteren Teil 19 des Körperbereichs
10 wird ein Gestrick verwendet, das im wesentlichen dem im
oberen Teil 18 verwendeten Gestrick entspricht. Im unteren Teil
19 des Körperbereichs wird jedoch ein elastischeres umwickeltes
Garn benutzt, oder es können einige Systeme mit elastischem
gewickelten Garn benutzt werden, so daß das Gestrick einen
besseren Druck auf die Windel 20 ausüben kann, die festgelegt
werden soll. Im Schrittbereich 11 zwischen den beiden
Beinöffnungen 12 und 13 wird ein loseres Gestrick benutzt, um eine
Aufnahme- und Befestigungstasche 21 für den mittleren Teil der
Windel 20 zu schaffen.
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Die Aufnahme- und Befestigungstasche 21 wird von dem
übrigen Gestrick im unteren Teil 19 des Schrittbereichs 11
begrenzt. Wie vorstehend erwähnt, ist das Gestrick hier als
elastisches und festes Gestrick ausgeführt, um einen festen Sitz
am Körper des Benutzers zu schaffen. Auf diese Weise wird eine
zuverlässige Befestigung für eine im Schrittbereich 11 zwischen
den Beinöffnungen 12 und 13 angeordnete Windel erhalten.
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Die gezeigte Unterhose ist von der Vorderseite her
gesehen, und die Beinöffnungen 12, 13 werden an der Vorderseite
durch die Linie 22 und an der Rückseite durch die Linie 23
begrenzt. Das zeigt, das die Unterhose an der Rückseite mit
einer größeren Breite hergestellt ist als an der Vorderseite,
um einen besseren Sitz zu ergeben.
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Durch Verwendung der in der Rundstrickmaschine
angeordneten Schrittschaltmotoren ist es möglich, die Maschenlänge zu
steuern, um in den verschiedenen Bereichen der Unterhose ein
loseres oder festeres Gestrick zu erhalten. Dadurch ist es
möglich, in den Bereichen nahe der Tasche 21 den dichten und
engen Sitz am Körper des Benutzers zu erzielen, während
gleichzeitig eine lose gestrickte Tasche 21 geschaffen wird, die eine
Verlagerung der Windel verhindert.
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Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform einer Unterhose 7
gemäß der Erfindung mit integriertem Befestigungssystem. Die
Unterhose 7 entspricht im wesentlichen der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform und demzufolge werden einander entsprechende
und identische Teile nicht erläutert. Die Unterhose nach Fig. 4
unterscheidet sich dadurch, daß sie mit einem Fenster 5
versehen ist, wie dies vorstehend anhand von Fig. 2 erläutert wurde.
In Fig. 4 ist nur ein Fenster 5 an der Vorderseite der
Unterhose zu sehen, ein ähnliches Fenster kann aber auch an der
Rückseite der Unterhose vorgesehen sein.
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Die in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen von
Unterhosen 7, 9 haben Beinöffnungen, die nicht mit einem
eigentlichen Randband versehen sind. Diese Unterhosen werden
daher als getrennte Einheiten auf einer Rundstrickmaschine
hergestellt, wobei die Unterhose nach dem Verlassen der
Maschine entlang einer Linie 24 vernäht und gleichzeitig entlang den
Beinöffnungen 12, 13 mit einem Gummiband versehen wird. Bei den
gezeigten Ausführungsformen sind die Gummibänder an den
Beinöffnungen der Einfachheit halber weggelassen.
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Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform einer Unterhose
25 gemäß der Erfindung mit integriertem Befestigungssystem. Die
Unterhose 25 entspricht im wesentlichen der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform Die Unterhose 25 ist als Grundmodell einer
Herrenunterhose mit Beinen 26 ausgebildet. Die Unterhose 25
kann aber auch als Damenunterhose benutzt werden. Die mit der
in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform identischen Teile sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht weiter
erläutert. Die Unterhose 25 wird an jedem Bein 26 als Abschluß mit
einem Randband versehen. Das Beinabschlußband ist als doppelt
geripptes Gestrick ausgebildet, das im wesentlichen den
Gestrick des vorstehend erläuterten gerippten Randes 17
entspricht. Das Beinabschlußband 27 darf aber nicht zu dicht
gestrickt sein. Die Unterhose 25 ist mit einer Aufnahme- und
Befestigungstasche 21 mit einem loseren Gestrick versehen. Die
Tasche 21 kann sich wahlweise zur Aufnahme einer herkömmlichen
Windel entlang der Vorder- und Rückseite erstrecken. Alternativ
kann bei einer Herrenunterhose eine Befestigungstasche 21 nur
an der Vorderseite vorgesehen sein, wenn die Unterhose von
männlichen Personen getragen wird, die an Blasenschwäche
leiden. In diesem Fall hat die Tasche üblicherweise eine (nicht
gezeigte) dreieckige Form, die an eine solche Windel angepaßt
ist.
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Die Unterhose ist im Schrittbereich entlang den Linien 28
versäumt. Dieses Versäumen, das gleichzeitig mit einen
Zerschneiden zum Trennen der Beine 26 durchgeführt wird, ist die
einzige Nachbearbeitung, die bei der gezeigten Unterhose
durchgeführt wird. Demzufolge wird kein Zerschneiden durchgeführt,
und demzufolge gibt es keinen Materialverlust. Die in Fig. 5
gezeigte Ausführungsform kann abgewandelt und mit einem Fenster
5 ähnlich dem in Fig. 4 gezeigten versehen werden.
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Fig. zeigt eine vierte Ausführungsform einer Unterhose 29
gemäß der Erfindung mit integriertem Befestigungssystem. Die
Unterhose 29 entspricht im wesentlichen der in Fig. 5 gezeigten
Ausführungsform, sie unterscheidet sich aber hinsichtlich der
Anordnung der Aufnahme- und Befestigungstasche. Bei der
Unterhose 29 sind zwei Befestigungstaschen 30 in demjenigen Bereich
der Unterhose vorgesehen, der im Gebrauch den Hüftgelenken des
Benutzers benachbart ist. Die Unterhose 29 ist daher eine
Unterhose mit integriertem Befestigungssystem für
Hüftgelenkschützer, die hauptsächlich von älteren Personen zum Schutz
gegen Brüche der Hüftknochen benutzt wird. Die
Befestigungstaschen 30 werden in dem ansonsten elastischen und festen
Grundgestrick des Körperbereichs 10 als lose Bereiche
gestrickt.
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Beim Stricken der Taschen 30 kann eine Randmarkierung
eingestrickt werden, um zu gewährleisten, daß die
Hüftschutzschalen in den Taschen ordnungsgemäß positioniert sind, bevor
sie in der Tasche befestigt werden. Die Befestigung dieser
Schalen in den Taschen kann beispielsweise mit einem
Flächenhaftverschlußband erfolgen. In diesem Fall wird die Innenseite
der Taschen 30 in der Weise ausgebildet, daß sie zum Verhaken
mit einem Flächenhaftverschluß besonders geeignet ist.
Alternativ können die Hüftschutzschalen in den Taschen 30 vernäht
sein. Es ist auch möglich, die Taschen 30 zur losen Aufnahme
der Hüftschutzschalen zu benutzen, die lediglich durch das lose
Gestrick der Taschen festgehalten werden und die durch das
elastische und feste Gestrick der Begrenzungsränder in den
Taschen festgelegt sind, die einen engen Sitz am Körper des
Benutzers schaffen. In den Bereich zwischen den Taschen 30
können elastische Fäden eingestrickt sein, die sich in
Umfangsrichtung erstrecken, um eine größere Elastizität und damit eine
verbesserte Befestigung der Hüftschutzschalen zu erzielen.
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Es ist möglich, die in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform
sowohl zur Befestigung einer Windel als auch zur Befestigung
von Hüftschutzschalen abzuwandeln. Die Unterhose 29 kann ferner
abgewandelt werden, in dem ein dem in Fig.4 gezeigten Fenster 5
entsprechendes Fenster eingesetzt wird.
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Eine Unterhose gemäß der Erfindung kann vorzugsweise mit
einem großen Anteil an Baumwollgarn gestrickt werden, indem
Baumwollgarne auf den verschiedenen Systemen benutzt werden.
Gleichzeitig kann eine Elastizität erzielt werden, indem
elastische Garne oder umwickelte Garne in den übrigen Systemen der
Rundstrickmaschine benutzt werden. Es ist daher möglich, eine
Unterhose herzustellen, bei der sowohl der Körperbereich 10 als
auch der Schrittbereich 11 zwischen 10 und 90%, vorzugsweise
zwischen 80 und 90% Baumwollgarne enthält. Dadurch, daß die
Unterhose mit Beinen gestrickt wird, ist es möglich,
Taillenbandbereiche 16, 27 mit einem festen Gestrick zu erzeugen, in
denen elastische Fäden benutzt werden, so daß entlang den
Beinöffnungen und im Taillenbereich 15 der Unterhose zur Anpassung
an den Körper des Benutzers Randbänder oder Rippen erzeugt
werden, die sich nicht aufrollen. In diesem Fall ist ein
Vernähen nur zwischen den Beinöffnungen erforderlich, um die
Unterhose mit integriertem Befestigungssystem gebrauchsfertig
zu machen.