DE112447C - - Google Patents
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- DE112447C DE112447C DENDAT112447D DE112447DA DE112447C DE 112447 C DE112447 C DE 112447C DE NDAT112447 D DENDAT112447 D DE NDAT112447D DE 112447D A DE112447D A DE 112447DA DE 112447 C DE112447 C DE 112447C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/02—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles characterised by the form of the current used in the control circuit
- B60L15/04—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles characterised by the form of the current used in the control circuit using DC
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- Y02T10/64—Electric machine technologies in electromobility
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung kennzeichnet sich als besondere AusfUhrungsform der an sich bekannten
Schaltungsweise, nach der ein Elektromotor aus zwei verschieden grofsen Accumulatoren gespeist
wird, von denen der kleinere die Schenkelwickelung, der gröfsere die Ankerwickelung
mit Strom versieht, und besteht darin, dafs in den Stromkreis des letzteren der kleine
Accumulator derartig eingeschaltet ist, dafs er von dem Hauptstrom beständig geladen wird,
während er gleichzeitig dadurch entladen wird, dafs er seinen Strom in die Schenkelwickelung
sendet.
Die Einrichtung ist ferner derartig getroffen, dafs der Motor als Dynamo arbeitet, wenn der
Wagen bergab fährt oder infolge irgend einer anderen Ursache die normale Geschwindigkeit
überschreitet. Hierdurch wird erreicht, dafs der Motor einerseits als Bremse wirkt, andererseits
einen Strom erzeugt, welcher dazu benutzt wird, den grofsen Accumulator wieder zu
laden. Dem Strome des grofsen Accumulators stehen demnach zwei Wege zur Verfügung,
so dafs also, wenn der kleine Accumulator vollständig entladen ist, oder die Leitung
irgendwie unterbrochen ist, der Hauptstrom direct durch die Schenkelwickelung fliefst, der
Motor mithin als Hauptschlufsmotor arbeitet.
Aufserdem kann der kleine Accumulator vollständig aus dem Stromkreise des grofsen
ausgeschaltet werden und die Schenkelwickelung selbstständig speisen. Der Motor kann
demnach nach Bedarf auf dreierlei Art und Weise arbeiten, und zwar als Hauptstrom-, als
Nebenschlufsmoter und auch als getrennt erregter Motor.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine derartige Einrichtung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt in schematischer Anordnung die Schaltung der einzelnen Theile, während
Fig. 2 bis 4 den hierbei benutzten Umschalter veranschaulichen.
In Fig. 5 ist schematisch dargestellt, aufweiche Weise das abwechselnde Aus- und Einschalten
der beiden Accumulatoren erfolgt.
Eine abgeänderte Ausführungsform dieser Schaltung ist in den Fig. 6 bis 8, und zwar in
drei verschiedenen Schaltungsskizzen angedeutet, und die
Fig. 9 zeigt die Anordnung der einzelnen Contacte bezw. die Verbindung derselben mit
den Accumulatoren für die Schaltungen nach Fig. 6 bis 8.
In Fig. ι ist A der Motor, A1 die Schenkelwickelung,
C der. grofse Accumulator, welcher durch die Zuleitung B mit der Ankerwickelung
verbunden ist. Die Verbindung mit dem anderen Pole stellt der Zuleitungsdraht B1
her, welcher auch zum Anschlufs der Zweigleitung dient, in welche der kleine Accumulator
D mit der Schenkelwickelung eingeschaltet ist. Der grofse Accumulator wird
zweckmäfsig in zwei Theile getheilt, welche zum Zweck der besseren Regelungsfähigkeit
abwechselnd neben oder hinter einander geschaltet werden können, welche Anordnung an
und für sich bekannt und nicht Gegenstand vorliegender Erfindung ist.
Der Strom des grofsen Accumulators durchfliefst, wie aus der Zeichnung ersichtlich, den
kleinen Accumulator in einer der elektromotorischen Kraft des letzteren entgegen-
gesetzten Richtung. Der kleine Accumulator ' selbst speist direct die Schenkelwickelung. Derselbe
besteht aus zwei Zellen und hat demnach eine Spannung von ungefähr 4 Volt. Je gröfser
die zum Ingangsetzen des Motors erforderliche Stromstärke ist, um so höher steigt die Spannung
des kleinen Accumulators, da der ganze durch die Ankerwickelung fliefsende Strom
den kleinen Accumulator als Ladestrom durchläuft. Die Zellen des letzteren brauchen nicht
sehr grofs zu sein, müssen aber für grofse Ladestromstärke geeignet sein und bedeutende
Stromschwankungen aushalten können.
Durch die beschriebene Anordnung soll erreicht werden, dafs der kleine Accumulator beständig
mit hochgespanntem Strom geladen wird und infolgedessen selbstthätig überflüssigen
Strom aus der Ankerwickelung aufnimmt.
Das Zusammenwirken der beiden Accumulatoren gestaltet sich folgendermafsen:
Wenn beim Anfahren der Stromkreis geschlossen wird, so durchfliefst der ganze
Strom des grofsen Accumulators den kleinen Accumulator und verursacht dort eine plötzliche
Gasentwickelung, wodurch auf kurze Zeit diesem Strome ein gewisses Hindernifs entgegengesetzt wird. Auf diese Weise
soll vermieden werden, dafs der Gesammtstrom in seiner vollen Stärke auf einmal durch die
Ankerwickelung fliefst. Nach kurzer Zeit erreicht indessen derselbe seine volle Spannung
und die Geschwindigkeit des Wagens steigt schnell bis zu ihrem Normalwerth. Letzterer
ist natürlich abhängig von der elektromotorischen Kraft des grofsen Accumulators. Wenn anfangs
beide Theile des grofsen Accumulators C neben einander geschaltet sind, ist bei einer Batterie
von insgesammt 40 Zellen die verfügbare Spannung ungefähr 40 Volt. Soll die Geschwindigkeit
höher getrieben werden, so werden die beiden Theile hinter einander geschaltet, wodurch die Spannung auf ungefähr
80 Volt steigt.
Wenn, wie schon erwähnt, bei über den Normalwerth steigender Geschwindigkeit der
Motor als Dynamo arbeitet, entsteht ein entgegengesetzt gerichteter Strom, welcher den des kleinen
Accumulators verstärkt und theilweise durch die Schenkelwickelung, theilweise als Ladestrom
durch den grofsen Accumulator geht. Da indessen dieser Zustand immer nur' von kurzer
Dauer ist, so wird es nie eintreten können, dafs der kleine Accumulator vollständig entladen
wird. Auf die Schenkelwickelung hat der von dem Motor als Dynamo erzeugte Gegenstrom
keinen Einflufs, da die Stromrichtung in dieser dieselbe bleibt. Der kleine Accumulator wirkt
somit gleichsam als Buffer für den vom Motor ausgehenden Gegenstrom.
Zur Ausführung der verschiedenen Schaltungen wird ein Umschalter benutzt, dessen Bau aus
den Fig. 2 bis 5 zu ersehen ist. Derselbe hat die Aufgabe,
1. den Stromkreis vollständig zu unterbrechen und
2. den Strom in der Schenkelwickelung umzukehren, wenn rückwärts gefahren werden soll.
Aufserdem lassen sich mittels desselben auch die beiden Theile des grofsen Accumulators
abwechselnd neben und hinter einander schalten.
Der Umschalter besteht aus einem Gehäuse F aus isolirender Masse, an dessen Innenseite die
Contacte G angebracht sind. Die äufsere Form dieses Gehäuses ist ein Kreisausschnitt, in dessen
Mittelpunkt der eigentliche Schalthebel H in dem Gelenk h drehbar angebracht ist. Die
erwähnten Contacte G sind auf vier concentrischen Kreisen angebracht und bilden vier
radial vom Mittelpunkt ausgehende Gruppen. Der Hebel trägt die seitlichen Contactbügel
Zt1Ji1, von denen jeder beiderseits je zwei der
erwähnten Contacte mit einander verbindet. Der Schlitz J, aus welchem der Obertheil des
drehbaren Hebels H aus dem Gehäuse herausragt, ist mit seitlichen Einschnitten j versehen,
in welche eine federnde Klinke Zi2 einfällt und diesen dadurch in der gewünschten Stellung
festhält. Es sind sechs Stellungen für den Umschalter vorgesehen, und zwar vier für
den Vorwärtsgang, eine für den Rückwärtsgang und eine für den Stillstand. Die letztere
ist in. Fig. 4 durch eine strichpunktirte Linie angedeutet.
Fig. 5 zeigt, wie diese einzelnen Contacte mit einander in Verbindung stehen. Die zu
beiden Seiten des Schalthebels an den Innenwänden des Gehäuses angebrachten Contacte
sind hier der Deutlichkeit halber neben einander dargestellt. Die vollausgezogenen Linien
bedeuten eine leitende Verbindung mit den durch schwarze Kreise angedeuteten Contacten.
Letztere sind mit Bezugszeichen versehen, welche mit den Polbezeichnungen der einzelnen Accumulatoren
übereinstimmen, so dafs also hieraus direct zu ersehen ist, wie die einzelnen Polklemmen
mit einander verbunden sind. Die Pole des kleinen Accumulators tragen die Bezeichnungen
D -f- und D —, während die Pole
der beiden Theile des grofsen Accumulators mit C -f-, C1 — und C1 -f- und C — bezeichnet
sind. Die strichpunktirten Linien zeigen wieder die Nullstellnng des Hebels an. Die beiden
oberen Reihen der Contacte vermitteln die Schaltung des grofsen Accumulators bezw. seiner
beiden Theile, während die beiden unteren Reihen mit dem kleinen Accumulator bezw. der
Schenkelwickelung in Verbindung stehen. Die durch Zickzacklinien angedeuteten Widerstände
L L1 dienen in bekannter Weise dazu, die Erregung der Feldmagnete zu schwächen, um
eine gröfsere Geschwindigkeit zu erzielen.
Wenn der Hebel aus der Nullstellung nach rechts auf die erste Gruppe der zum Vorwärtsfahren
bestimmten Contacte geschoben wird," so sind auf der in der Zeichnung links befindlichen
Hälfte die durch C — und C1 — bezeichneten Contacte mit einander verbunden,
desgleichen die mit A1 und D — bezeichneten. Auf der rechten Hälfte sind mit einander verbunden
C -)- und C1-]-, sowie D+ und A1.
Letzterer Buchstabe bedeutet die Klemme der Schenkelwickelung. Auf diese Weise sind die
beiden Theile des grofsen Accumulators neben einander geschaltet, während die Feldmagnete
von dem kleinen Accumulator gespeist werden.
Wenn der Hebel auf die nächste Gruppe weitergeschoben wird, so ändert sich nur die
Schaltung des grofsen Accumulators; links und rechts stehen jetzt C1 -f· und C1 — mit einander
in Verbindung, so dafs also die beiden Theile des grofsen Accumulators hinter einander
geschaltet sind.
Durch weitere Verschiebung des Hebels wird an der Schaltung an sich nichts mehr geändert,
sondern es werden nur in die Schenkelwickelung nach und nach die Widerstände L und L1
eingeschaltet. Hierdurch wird, wie schon oben erwähnt, die Erregung der Magnete verringert,
so dafs der Motor schneller läuft. Dies ist insofern von Vortheil, als auf langen geraden
Strecken oder bei schwacher Besetzung der Wagen weniger Kraft erforderlich ist als beim
Anfahren, und die Geschwindigkeit deshalb ohne Vergrößerung der Kraft gesteigert werden
kann. Wird der Hebel ganz nach links gelegt, so ist die Schaltung des grofsen Accumulators
dieselbe wie in der ersten Stufe der Vorwärtsstellung, während die Stromrichtung
in der Schenkelwickelung umgekehrt ist, so dafs also nun der Umlauf des Motors nach der
anderen Richtung erfolgt.
Die fünf möglichen Schaltungen sind demnach folgende:
1. Die beiden Theile des grofsen Accumulators sind neben einander geschaltet und
ein Strom von ungefähr 40 Volt Spannung durchfliefst die Ankerwickelung; gleichzeitig
ist die Schenkelwickelung vollständig erregt.
2. Die beiden Theile des grofsen Accumulators sind hinter einander geschaltet, wodurch
ein Strom von 80 Volt Spannung den Anker durchfliefst und die Geschwindigkeit des Motors annähernd verdoppelt wird.
Die Erregung der "Feldmagnete bleibt dieselbe.
3. An der Schaltung nach 2. ist weiter nichts geändert, als dafs die Erregung der Feldmagnete
durch Einschaltung des Widerstandes L vermindert ist.
4. Die Schaltung des grofsen Accumulators ist dieselbe geblieben wie bei 2. und 3., während
in die Schenkelwickelung noch ein zweiter Widerstand L1 eingeschaltet ist.
5. Rückwärtsfahrt: Die Schaltung des grofsen Accumulators ist dieselbe geblieben, während der
Strom in der Schenkelwickelung umgekehrt ist.
In den Fig. 6 bis 8 ist eine etwas veränderte Ausführungsform der vorstehend beschriebenen
Schaltung schematisch dargestellt. C2 bezeichnet den grofsen, D1 den kleinen, zur Erregung
der Magnete dienenden Accumulator. Eine Theilung des grofsen Accumulators ist hierbei
nicht vorgenommen. Die Aenderung besteht darin, dafs der kleinere auch so eingeschaltet
sein kann, dafs er zur Unterstützung des Hauptstromes dient. In der Schaltung nach Fig. 6
durchfliefst der vom positiven Pol des grofsen Accumulators C2 ausgehende Strom den Anker
und gelangt durch M1 nach dem positiven Pole des kleinen Accumulators. Letzterer ist durch N
und N1 in die Wickelung der Magnete eingeschaltet,
während der Verbindungsdraht O seinen negativen Pol mit dem gleichnamigen
Pole des grofsen Accumulators verbindet. Der Strom des letzteren durchfliefst also den kleinen
Accumulator wieder entgegengesetzt gerichtet zur elektromotorischen Kraft desselben, so dafs
der durch die Ankerwickelung fliefsende Strom kleiner ist als der vom grofsen Accumulator
erzeugte. Der vom kleinen Accumulator ausgehende Strom durchfliefst ungeschwächt die
Schenkelwickelung A1.
In der Schaltung nach Fig. 7 sind beide Accumulatoren vollständig von einander unab^
hängig. Der grofse ist in die Wickelung des Ankers eingeschaltet, während der kleine unabhängig
davon die Magnete erregt. In diesem Zustande durchfliefst der Strom des grofsen Accumulators in seiner vollen Stärke den Anker,
so dafs hierbei eine gröfsere Geschwindigkeit möglich ist.
In der Anordnung nach Fig. 8 endlich sind beide Accumulatoren hinter einander geschaltet,
so dafs die Ankerwickelung die Summe der von beiden erzeugten Spannungen empfängt.
Die Schenkelwickelung liegt in einer Zweigleitung des kleinen Accumulators und wird also
von letzterem allein erregt.
Auch diese Schaltungen können ebenso wie die zuerst beschriebenen mit einem einzigen
Umschalter vorgenommen werden. Eine Ausführungsform eines derartigen Umschalters bezw.
die Anordnung der hierzu nöthigen Contacte zeigt Fig. 9. Es ist angenommen, dafs der
Umschalter selbst an einer Seite fünf Schleifbügel trägt, welche auf den Contactreihen
ab . . .j schleifen und je zwei von diesen mit einander verbinden, und zwar α mit b, c mit d
u. s. w. Die Zeichnung läfst schematisch erkennen, wie diese Contacte mit den Accumulatoren
und dem Motor in Verbindung stehen. Es sind im Ganzen sieben Stellungen für den Umschalter angedeutet. Die Stellungen
ι, 2 und 3 ermöglichen die Schaltungen nach
den Fig. 6, 7 und 8; die 4., 5. und 6. Stellung des Umschalters unterscheidet sich von der
letzteren nur durch die Einschaltung der Widerstände P P1 und P2. Die Stellung ο bedeutet
vollkommene Ausschaltung, während in Stellung 7 der Strom in der Schenkelwickelung
umgekehrt ist (Rückwärtsgang).
Die in den einzelnen Stellungen erzielten Schaltungen sind aus Fig. 9 ohne Weiteres
ersichtlich. Der gröfseren Deutlichkeit halber sind in der nachfolgenden Tabelle den einzelnen
Contacten ab c ... j die gleichwerthigen Verbindungs- bezw. Zuleitungsdrähte nach den
Fig. 6 bis 8 gegenübergestellt.
Stellung 1 (Fig. 6), kleiner Accumulator entgegengesetzt
zum grofsen. ab = N
Cd=N1
ef=Mx
gh= O
ij = M.
Stellung 2 (Fig. 7), beide Accumulatoren Von einander unabhängig.
ab = N
Cd=N1
ef=M1
g h unterbrochen ij = M.
Stellung 3 (Fig. 8), beide Accumulatoren hinter einander geschaltet.
ab = N
Cd=N1
ef=Mx
gh= O1
ij = M.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Schaltungsweise für den Betrieb von Accumulatorenwagen mittels zweier Accumulatoren, von denen der :gröfsere die-Ankerwickelung mit Strom versieht, während der kleinere zur Erregung der Feldmagnete dient und gleichzeitig mit der Wickelung derselben als Zweigleitung in den Stromkreis des grofsen Accumulators eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dafs der Strom des letzteren den kleinen Accumulator entgegengesetzt zur Richtung der elektromotorischen Kraft desselben durchfliefst und als Ladestrom für den kleinen Accumulator dient, wobei, wenn die Normalgeschwindigkeit überschritten ist, der vom Motor als Dynamo erzeugte Strom mit demjenigen des kleinen Accumulators gleichgerichtet ist, ihn verstärkt und somit zur Aufladung des grofsen Accumulators dient, während die Richtung des Stromes in der Schenkelwickelung unverändert bleibt.Eine Ausführungsform der im Anspruch 1. gekennzeichneten Schaltungsweise, bei welcher die Polklemmen der beiden Accumulatoren mit fünf Paaren von Contactschienen eines Umschalters derart verbunden sind, dafs der zur Erregung der Feldmagnete dienende kleine Accumulator abwechselnd entgegengesetzt gerichtet oder in Reihenschaltung mit dem grofsen Accumulator verbunden, oder endlich vollständig von diesem getrennt werden kann, wodurch der Motor entweder als Hauptstrommotor oder als Nebenschlussmotor oder als besonders erregter Motor arbeitet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112447C true DE112447C (de) |
Family
ID=382106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112447D Active DE112447C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112447C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744761C (de) * | 1940-02-17 | 1944-01-24 | Siemens Ag | Umschalter zur stromlosen Einleitung von Schaltvorgaengen, insbesondere von Fahr- und Bremsvorgaengen bei elektrischen Fahrzeugen |
-
0
- DE DENDAT112447D patent/DE112447C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744761C (de) * | 1940-02-17 | 1944-01-24 | Siemens Ag | Umschalter zur stromlosen Einleitung von Schaltvorgaengen, insbesondere von Fahr- und Bremsvorgaengen bei elektrischen Fahrzeugen |
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