DE112398C - - Google Patents

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DE112398C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/10Rotary retorts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine. Verbesserung an rotirenden Wellblechretorten, im Besonderen zum Verkohlen und Destilliren von Holz, Torf und dergl., gekennzeichnet durch den schraubenförmigen Verlauf der Wellenrippen um den Mantel der Retorte, zum Zwecke, das Material während der ■ Verarbeitung gleichzeitig nach der einen oder anderen Seite des Apparates zu fördern.
Glattwandige rotirende Retorten mit Förderschnecken sind bereits bekannt (vergl. die Patentschrift 56399), doch bilden diese von dem Retortenmantel unabhängige Organe, die auf die Innenwandung aufgesetzt sind oder, mit ihr aus einem Stück bestehen. Im Gegensatze hierzu bilden im vorliegenden Falle die Förderrippen gleichzeitig den Retortenmantel, tragen zu dessen Versteifung bei und werden von den Feuergasen direct bestrichen, so dafs sie also als von innen geheizte Rühr- bezw. Förderflügel wirken. Aber auch in baulicher Beziehung besitzt die neue Retorte der beispielsweise in der Patentschrift 56399 beschriebenen gegenüber Vorzüge, da durch den Wegfall besonderer Förderorgane und durch die durch die Rippen verursachte Versteifung dünneres Material verwendet -werden kann und. infolge dessen der Apparat leichter wird. Wesentlich ist aufserdem noch die gröfsere Leichtigkeit der Ausführung von Reparaturen, falls die Förderorgane beschädigt werden. Während bei dem in der erwähnten Patentschrift beschriebenen Apparat dies nur von innen möglich ist durch Ersatz der schadhaften Theile, geschieht dies im vorliegenden Falle einfach auf die Weise, dafs ein neues entsprechendes Stück Wellblech von aufsen auf den beschädigten Theil aufgesetzt wird.
Auf beiliegender Zeichnung stellen die Fig. 1 und 4 Theile einer nach vorliegender Erfindung gebauten Retorte dar. Die Wellenrippenspiralen verlaufen, je nachdem das Material längere oder kürzere Zeit der Heizeinrichtung ausgesetzt werden soll, steiler (Fig. 1) oder geneigter (Fig. 4). Die Fig. 2 und 3 sind senkrecht zur Achse der Retorte geführte Schnitte zur Veranschaulichung der Möglichkeit einer beliebigen Profilirung der Rippen, b sind die nach aufsen, α die nach innen vortretenden Rippen. Der Antrieb der Retorte geschieht in bekannter Weise, z. B. wie dargestellt durch _ ein Zahnrad f, welches mit Hülfe der Welle d gedreht wird und in einen entsprechenden Zahnkranz e der Retorte eingreift.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rotirende Retorte mit Wellblechmantel, im Besonderen zum Verkohlen und Destilliren von Holz, Torf u. dergl., gekennzeichnet durch den schraubenförmigen Verlauf der Rippen um den Retortenumfang, zum Zwecke, gleichzeitig ein Fördern des Materials nach der einen oder anderen Richtung hin zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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