DE1122995B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt

Info

Publication number
DE1122995B
DE1122995B DEST17231A DEST017231A DE1122995B DE 1122995 B DE1122995 B DE 1122995B DE ST17231 A DEST17231 A DE ST17231A DE ST017231 A DEST017231 A DE ST017231A DE 1122995 B DE1122995 B DE 1122995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dialing
switching
circuit arrangement
switching stages
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17231A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Volker Schmidt
Hans Schober
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST17231A priority Critical patent/DE1122995B/de
Publication of DE1122995B publication Critical patent/DE1122995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art derWählinformationen in einemVermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen, die entweder durch Nummernschalter oder durch Wähltastatur in Leitungen eingegeben werden, durch eine gemeinsame Einrichtung beim Einlaufen der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt, wobei die Anforderung zur Anschaltung der Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl durch Schleifenstromabsenkung erfolgt.
  • In der Femmeldetechnik können Wählinformationen vom Teilnehmer zum zugeordneten Amt auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Bei der üb- lichen Nummernschalterwahl werden die Wahlinformationen in Form von Schleifenstromunterbrechungen zum Amt gesendet, während bei der Tastwahl viele Signalverfahren mit Gleichstrom- oder Wechselstromzeichen zur Verwendung kommen können. Hier seien nur die Tastwahlsignalverfahren betrachtet, bei denen der Teilnehmer gleichzeitig mit der übermittlung der Information eine Absenkung des Schleifenstromes veranlaßt. Teilnehmerstationen mit Nummernschalter und Teilnehmerstationen mit Wähltasten können dabei an das gleiche Amt angeschlossen sein.
  • Die Einrichtungen im Amt müssen deshalb in der Lage sein, diese beiden Signalverfahren zu unterscheiden.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine solche Einrichtung zu schaffen, wobei eine zusätzliche Spezialinformation - z. B. vom Amt her - über das Eingabemittel des gerade wählenden Teilnehmers verrnieden werden soll. Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß der anfordernden Leitung zwei Schaltstufen mit unterschiedlichem Ansprechwert zugeordnet werden, die beide bei Eingabe der Wählinformation mit Nummernschalter ansprechen, von denen bei Eingabe der Wählinformation mit Tasten jedoch nur eine anspricht, und daß die Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl nur bei Durchschaltung einer der beiden Schaltstufen, die Wahlaufnahmeeinrichtung für Nummernschalterwahl jedoch bei Durchschaltung beider Schaltstufen an die anfordernde Leitung geschaltet wird.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels sei die Erfindung näher erläutert. Zugrunde gelegt wird ein Vermittlungsamt, das sowohl die Wählinformation von mit Nummernschalter versehenen Teilnehmerstationen als auch die Wählinformation von mit Wähltasten ausgerüsteten Teilnehmerstationen aufnehmen soll. Weiterhin wird ein Tastwahlsignalverfahren vorausgesetzt, bei dem während des Wählens eine Absenkung des Schleifenstromes erfolgt. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Absenkung z. B. bei jedem Tastendruck oder nur beim ersten Tastendruck für eine der längsten Rufnummer angeglichene Zeit erfolgt oder ob die Absenkung durch Betätigen einer besonderen Taste veranlaßt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Teilnehmerstation Tln, die Nummernschalter oder Wähltasten besitzt, über die Verbindungsadern a, b an einen im Vermittlungsamt vorhandenen übertrager V angeschlossen, über den die Teilnehmerstation Tln Speisestrom erhält. Der Spannungsabfall eines in diesem Schleifenstromkreis angeordneten Widerstandes R wirkt auf zwei parallel geschaltete Schaltstufen S 1 und S 2 ein, deren Ausgänge auf ein Sperrgatter SG geschaltet sind. Über ein Zeitglied Tl ist der Ausgang des Sperrgatters SG mit einer Anschalteeinrichtung AN verbunden, die die Aufgabe hat, eine Tastwahlempfangseinrichtung CE, z. B. Mehrfrequenzcodewahlempfänger, an eine Wicklung des übertragers ü und damit an die Leitung anzuschalten. Der Ausgang der Schaltstufe S 2 wirkt weiterhin über ein zweites Zeitglied T 2 auf eine Impulszähleinrichtung IZ ein. Die SchaltstufenS1 und S2 sind nun derart ausgelegt, daß eine Durchschaltung erst dann erfolgt, wenn vorgegebene Steuerspannungswerte überschritten werden, wobei die SchaltstufeS1 zur Durchschaltung eine höhere Steuerspannung als die SchaltstufeS2 benötigt.
  • Vorzugsweise besteht jede der Schaltstufen S 1, S 2 aus einer Brückenschaltung BA bzw. BB, deren Brückenstrom durch einen Transistor verstärkt wird, und einer nachgeschalteten monostabilen Kippanordnung K 1 bzw. K 2. Die Kippanordnung K 1 bzw. K2 setzt die besonders im Störungsfall auftretenden analogen Spannungsänderungen in eindeutig digitale Spannungssprünge um. Eine Zerstörung der nachfolgenden elektronischen Einrichtungen ist damit vermieden.
  • Im folgenden wird die Wirkungsweise der Anordnung beschrieben. Hebt der TeilnehmerTln ab, so werden beide Schaltstufen S 1, S 2 leitend. Beide Eingänge des SperrgattersSG sind daher markiert, so .daß kein Ausgangssignal erfolgen kann. Ist nun die Station des Teilnehmers Tln mit einem Nummernschalter versehen, so werden die gesendeten Stromunterbrechungen durch die ImpulszähleinrichtungIZ registriert. Das Zeitglied T2 verzögert diese Impulse, damit sich Prellungen des Nummemschalters nicht schädlich auswirken. Sollte die Teilnehmerstation mit Wähltasten ausgerüstet sein, so bewirkt die Absenkung des Schleifenstromes, daß die SchaltstufeS1 wegen ihres höheren Ansprechwertes nichtleitend wird. Wohl aber bleibt die Schaltstufe S2 leitend, so daß über das jetzt entsperrte SperrgatterSG die Anschaltung der TastwahlempfangseinrichtungCE an die Leitung erfolgen kann. Dabei verhindert das Zeitglied T 1, daß sich Prellungen der Tastenkontakte auf die AnschalteinrichtungAN auswirken können. Bei dem Wählen mit Tasten spricht die Impulszähleinrichtung IZ nicht an, da sie nur bei vollkommener Schleifenunterbrechung wirksam wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen, die entweder durch Nummernschalter oder durch Wähltasten in Leitungen eingegeben werden, durch eine gemeinsame Einrichtung beim Einlaufen der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Femsprechvermittlungsamt, wobei die Anforderung zur Anschaltung der Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl durch Schleifenstromabsenkung erfolgt, dadurch gekennzeichne4 daß der anfordernden Leitung zwei Schaltstufen mit unterschiedlichem Ansprechwert zugeordnet werden, die beide bei Eingabe der Wählinformation mit Nummernschalter ansprechen, von denen bei Eingabe der Wählinformation mit Tasten jedoch nur eine anspricht, und daß die Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl nur bei Durchschaltung einer der beiden Schaltstufen, die Wahlaufnahmeeinrichtung für Nummemschalterwahl jedoch bei Durchschaltung beider Schaltstufen an die anfordernde Leitung geschaltet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Schaltstufe mit dem höheren Ansprechwert bei Ansprechen beider Schaltstufen ein Sperrgatter gesperrt und die Anschaltung der Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl dadurch verhindert wird. 3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schaltstufen (S 1, S2) in dem Stromkreis über die Teilnehmerschleife parallel geschaltet sind und daß der Ausgang der Schaltstufe (S2) mit dem niedrigeren Ansprechwert mit einer Impulszähleinrichtung (IZ) verbunden ist und daß ferner die Ausgänge beider Schaltstufen (S 1, S 2) auf ein Sperrgatter (SG) geschaltet sind, dessen Ausgangssignal die Anschaltung einer Tastwahlempfangseinrichtung an die Leitung bewirkt. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ausgang des Sperrgatters und dem Eingang, der Impulszähleinrichtung jeweils ein Zeitglied (Tl bzw. T2) zugeordnet ist. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulszähleinrichtung nur die durch Schleifenstromunterbrechungen erfolgende Nummernschalterwahl aufnimmt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schaltstufe aus einer Brückenschaltung (BA bzw. BB), deren Brückenstrom durch einen Transistor verstärkt wird, und einer nachgeschalteten monostabilen Kippanordnung (K 1 bzw. K 2) besteht.
DEST17231A 1960-12-14 1960-12-14 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt Pending DE1122995B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST17231A DE1122995B (de) 1960-12-14 1960-12-14 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEST17231A DE1122995B (de) 1960-12-14 1960-12-14 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1122995B true DE1122995B (de) 1962-02-01

Family

ID=7457402

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST17231A Pending DE1122995B (de) 1960-12-14 1960-12-14 Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1122995B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2432946C2 (de) Schaltungsanordnung für die selektive Anrufsperre eines Fernsprechanschlusses
DE2323559A1 (de) Schaltungsanordnung zur aussendung von gleichstromimpulsreihen fuer fernsprechapparate
DE2506122B2 (de) Zusatzeinrichtung fuer einen fernsprechapparat
DE2547880C2 (de) Schaltungsanordnung zur Erkennung von Betriebszuständen einer Teilnehmerleitung und zur Rufanschaltung sowie Rufabschaltung in Fernsprechvermittlungsanlagen
AT234777B (de) Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt
DE1122995B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Waehlinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt
DE1487991A1 (de) Schaltungsanordnung zur Weitergabe von Wahlinformationen in Vermittlungsanlagen mit Direktwahl in Fernmelde-,insbesondere Fernsprechanlagen
DE2827672C2 (de) Thyristor-Schaltmatrix, insbesondere für Fernsprechvermittlungsanlagen
DE683630C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Gesellschaftsleitungen
DE912348C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen
DE1074669B (de) Transistoroszillatoranordnung zur Erzeugung einer teilnehmereigenen Frequenz zur Identifizierung des rufenden Teilnehmers in Fernsprechanlagen
DE1816819C3 (de) Zusatzschaltung für einen Fernsprechapparat zur Unterdrückung der Wählimpulse von einem nachgeschalteten Fernsprechapparat
DE2819307C2 (de) Schaltungsanordnung für Teilnehmeranschlüsse in Fernsprechnebenstellenanlagen mit tonfrequenter Tastwahl
DE892300C (de) Schaltungsanordnung zur Abgabe unterschiedlicher Schaltkennzeichen
DE1487899C3 (de) Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen während des Verbindungsauf baus Zeichenempfänger oder Register in den Verbindungsweg eingeschleift werden
DE2431164A1 (de) Halbleiter-wegschalter
AT235353B (de) Anordnung zur Übertragung von Signalen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE681878C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernschreibanlagen mit Waehlerbetrieb
DE2162898A1 (de) Schaltungsanordnung zum Identifizieren von Gleichstromsignalen in einer Fernsprechanlage mit Tastenwahl
DE677049C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Gesellschaftsleitungen
DE566460C (de) Anordnung zur Hochfrequenztelephonie
AT240421B (de) Unsymmetrisches System für Gleichstromwahl über zweiadrige Fernmelde-, insbesondere Fernsprechleitungen
DE1938972A1 (de) Wechsel- oder Gegensprechanlage mit mehreren untereinander gleichberechtigten,ueber zweiadrige Sprechleitungen an eine gemeinsame Zentrale angeschlossenen Sprechstellen
DE1125976B (de) Schaltungsanordnung fuer eine Fernsprechnebenstellenanlage zur Aufnahme von ueber eine Teilnehmerleitung uebertragenen Schaltkennzeichen
DE1152446B (de) Verfahren zur Klassifizierung von Verbindungen in Vermittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungssystemen