AT234777B - Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt

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AT234777B
AT234777B AT943761A AT943761A AT234777B AT 234777 B AT234777 B AT 234777B AT 943761 A AT943761 A AT 943761A AT 943761 A AT943761 A AT 943761A AT 234777 B AT234777 B AT 234777B
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dialing
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differentiating
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Description


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  Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlung-, vorzugsweise   Fernsprechvermittlungsamt   
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen, die entweder durch Nummernschalter oder durch Wähltastatur in Leitungen eingegeben werden, durch eine gemeinsame Einrichtung beim Einlaufen der Wählinformationen in einem Vermittlung-, vorzugsweise   Fernsprechvermittlungsamt,   wobei die Anforderung zur Anschaltung der Wahlaufnahmeeinrichtung für
Tastwahl durch Schleifenstromabsenkung erfolgt. 



   In der Fernmeldetechnik können Wählinformationen vom Teilnehmer zum zugeordneten Amt auf verschiedene Art und Weise erfolgen. Bei der üblichen Nummerschalterwahl werden die Wahlinformationen in Form von Schleifenstromunterbrechungen zum Amt   gesendet, während   bei der Tastwahl viele Signalsysteme mit Gleichstrom- oder Wechselstrom zeichen zur Verwendung kommen können. Hier seien nur die Tastwahlsignalsysteme betrachtet, bei denen der Teilnehmer gleichzeitig mit der Übermittlung der Information eine   Absenkungdes Schleifenstromes veranlasst. Teilnehmerstationen   mit Nummernschalter und Teilnehmerstationen mit Wähltasten können dabei an das gleiche Amt angeschlossen sein. 



   Die Einrichtungen im Amt müssen deshalb in der Lage sein, diese beiden Signalsysteme zu unterscheiden. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine solche Einrichtung zu schaffen, wobei eine zusätzliche   Spezialinformation " z. B. vom   Amt her-über das Eingabemittel des   gerade wählenden Teilneh-   mers vermieden werden soll. Die Erfindung erreicht dies dadurch, dass der anfordernden Leitung zwei parallel mit ihren Ausgängen auf ein Sperrgatter geschaltete Schaltstufen mit unterschiedlichem Ansprechwert zugeordnet sind, deren Eingänge an einem im Schleifenstromkreis der anfordernden Leitung angeordneten Widerstand liegen, der zur Erzeugung eines auf diese zwei Schaltstufen einwirkenden Spannungsabfalles dient, wobei der Ausgang des Sperrgatters mit einer Anschalteeinrichtung verbunden ist, die ihrerseits zur Anschaltung einer   Tastwahlempfal1gseinrichtung, z.

   B.   eines   Mehrfrequenzkodeempfängers, über   eine Wicklung eines Übertragers an die anfordernde Leitung dient, wogegen der Ausgang der zweiten Schaltstufe ausser an das Sperrgatter auch an eine Impulszähleinrichtung angeschlossen ist, so dass einerseits bei Eingabe der Wählinformation mittels Tasten nur eine Schaltstufe anspricht, anderseits bei Eingabe der Wählinformation mittels Nummernschalter beide Stufen ansprechen und demnach die Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl nur bei Durchschaltung einer der beiden Schaltstufen, die Wahlaufnahmeeinrichtung für Nummernschalterwahl jedoch bei Durchschaltung beider Schaltstufen an die anfordernde Leitung angeschaltet wird. 



   An Hand eines Ausführungsbeispieles sei die Erfindung näher erläutert. Zugrundegelegt wird ein Vermittlungsamt, das sowohl die   Wählil1formation   von mit Nummernschalter versehenen   Teilnehmerstatic-   nen, als auch die Wählinformation von mit Wähltasten ausgerüsteten Teilnehmerstationen aufnehmen soll. Weiterhin wird ein Tastwahlsignalverfahren vorausgesetzt, bei dem während des Wählens eine Absenkung des Schleifenstromes erfolgt. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Absenkung, z. B. bei jedem Tastendruck oder nur beim ersten Tastendruck, für eine der längsten Rufnummer angeglichene Zeit erfolgt, oder ob die Absenkung durch Betätigen einer besonderen Taste veranlasst wird. 



   In der Zeichnung ist eine Teilnehmerstation   Tln,   die Nummernschalter oder Wähltasten besitzt, 

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 über die Verbindungsadern a, b an einem im Vermittlungsamt vorhandenen Übertrager Ü angeschlossen, über den die Teilnehmerstation Tln Speisestrom erhält. Der Spannungsabfall eines in diesem Schleifen- stromkreis angeordneten Widerstandes R wirkt auf zwei parallelgeschaltete Schaltstufen Sl und S2 ein, deren Ausgänge auf ein Sperrgatter   SG   geschaltet sind. Über ein Zeitglied   Tl   ist der Ausgang des Sperrgatters SG mit einer Anschalteeinrichtung AN verbunden, die die Aufgabe hat, eine Tastwahlempfangs- einrichtung CE,   z. B. Mehrfrequenzcodewahlempfänger,   an eine Wicklung des Übertragers Ü und damit an die Leitung anzuschalten.

   Der Ausgang der Schaltstufe S2 wirkt weiterhin über ein zweites Zeitglied
T2   auf eine Impulszähleinrichtung   IZ ein. Die Schaltstufen Sl und S2 sind nun derart ausgelegt, dass eine
Durchschaltung erst dann erfolgt, wenn vorgegebene Steuerspannungswerte überschritten werden, wobei die Schaltstufe Sl zur Durchschaltung eine höhere Steuerspannung als die Schaltstufe S2 benötigt. 



   Vorzugsweise besteht jede der Schaltstufen   S l,   S2 aus einer Brückenschaltung BA bzw. BB, deren
Brückenstrom durch einen Transistor verstärkt wird, und einer nachgeschalteten monostabilen Kippanord- nung Kl bzw. K2. Die Kippanordnung Kl bzw. K2 setzt die besonders im Störungsfall auftretenden ana- logen Spannungsänderungen in eindeutig digitale Spannungssprünge um. Eine Zerstörung der nachfolgen- den elektronischen Einrichtung ist damit vermieden. 



   Im folgenden wird die Wirkungsweise der Anordnung beschrieben. Hebt der Teilnehmer Tln ab, so werden beide Schaltstufen S1, S2 leitend. Beide Eingänge des Sperrgatters SG sind daher markiert, so dass kein Ausgangssignal erfolgen kann. Ist nun die Station des Teilnehmers Tln mit einem Nummernschalter versehen, so werden die gesendeten Stromunterbrechungen durch die Impulszähleinrichtung IZ registriert.
Das Zeitglied T2 verzögert diese Impulse, damit sich Prellungen des Nummernschalters nicht schädlich auswirken. Sollte die   Teilnehmerstation   mit Wähltasten ausgerüstet sein, so bewirkt die Absenkung des
Schleifenstromes, dass die Schaltstufe S1 wegen ihres höheren Ansprechwertes nichtleitend wird.

   Wohl aber bleibt die Schaltstufe   S2 leitend.   so dass über das jetzt entsperrte Sperrgatter SG die Anschaltung der
Tastwahlempfangseinrichtung CE an die Leitung erfolgen kann. Dabei verhindert das Zeitglied   Tl,   dass sich Prellungen der Tastenkontakte auf die Anschalteinrichtung AN auswirken können. Bei dem Wählen mit Tasten spricht die Impulszähleinrichtung IZ nicht an, da sie nur bei vollkommener Schleifenunter- brechung wirksam wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen, die entweder durch Nummernschalter oder durch Wähltasten in Leitungen eingegeben werden, durch eine gemeinsame Einrichtung beim Einlaufen der   Wählinformationen   in einem   Vermittlungs-, vorzugsweise   Fernsprechvermittlungsamt, wobei die Anforderung zur Anschaltung der   Wahlaufuahmeeinrichtungfilr   Tastwahl durch Schleifenstromabsenkung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der anfordernden Leitung zwei parallel mit ihren Ausgängen auf ein Sperrgatter (SG) geschaltete Schaltstufen   (S l, S 2) mit   unterschiedlichem Ansprechwert zugeordnet sind, deren   Eingänge   an einem im Schleifenstromkreis der anfordernden Leitung angeordneten Widerstand (R) liegen,

   der zur Erzeugung eines auf diese zwei Schaltstufen   (S l und S2) einwirkenden   Spannungsabfalles dient, wobei der Ausgang des Sperrgatters (SG) mit einer Anschalteeinrichtung (AN) verbunden ist, die ihrerseits zur Anschaltung einer   Tastwahlempfangseinrichtung     (CE),     z.

   B.   eines Mehr-   frequenzkodeempfängers. über   eine Wicklung eines Übertragers (Ü) an die anfordernde Leitung dient, wogegen der Ausgang der zweiten Schaltstufe (S2) ausser an das Sperrgatter (SG) auch an   eine Impulszählein-   richtung (IZ) angeschlossen ist, so dass einerseits bei Eingabe der   Wählinformationmittels   Tasten nur eine Schaltstufe anspricht, anderseits bei Eingabe der Wählinformation mittels Nummernschalter beide Stufen ansprechen und demnach die Wahlaufhahmeeinrichtung für Tastwahl nur bei Durchschaltung einer der beiden Schaltstufen, die Wahlaufnahmeeinrichtung für Nummernschalterwahl   jedoch bei Durchschaltul1g bei-   der Schaltstufen an die anfordernde Leitung angeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verhinderung der Anschaltung der Wahlaufnahmeeinrichtung für Tastwahl das vorgesehene Sperrgatter seinerseits durch die Schaltstufe mit dem höheren Ansprechwert bei Ansprechen beider Schaltstufen sperrbar ist.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sperrgatter und der Anschalteeinrichtung ein erstes Zeitglied (Tl) und zwischen der zweiten Schaltstufe und der Impulszähleinrichtung ein zweites Zeitglied vorgesehen ist.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulszähleinrichtung nur zur Aufnahme der durch Schleifenstromunterbrechungen erfolgende Nummernschalterwahl dient. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schaltstufe aus einer Brückenschaltung (BA bzw. BB), und einer nachgeschalteten monostabilen Kippanordnung (K1 bzw. K2) besteht, wobei zur Verstärkung des Brückenstromes ein Verstärker vorgesehen ist.
AT943761A 1960-12-14 1961-12-13 Schaltungsanordnung zur Unterscheidung der Art der Wählinformationen in einem Vermittlungs-, vorzugsweise Fernsprechvermittlungsamt AT234777B (de)

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