DE112103C - - Google Patents

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DE112103C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/32Cam systems or assemblies for operating knitting instruments
    • D04B15/36Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines
    • D04B15/362Cam systems or assemblies for operating knitting instruments for flat-bed knitting machines with two needle beds in V-formation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 25 a.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schlofs für Lamb'sehe Strickmaschinen zur Herstellung von Schlauchwaare, welches mit nur einem Abschlagdreieck arbeitet und zum Zwecke hat, ein zufälliges Zusammenstricken einer beliebigen Stelle des Waarenschlauches und einen nochmaligen Abschlag des unthätigen Schlosses zu verhindern.
Bei den bisherigen Einrichtungen findet beim Aufserthätigkeitsetzen des Schlosses entweder ein Abheben des ganzen Schlosses statt oder es werden nur die Seitendreiecke b und d (Fig. 4) in die Schlofsplatte versenkt. Im ersten Falle werden die Nadeln frei. Die Nadeln bewegen sich aber durch -den Waarenabzug und die Elasticität des Fadens um so leichter nach oben, je mehr sie sich eingelaufen haben. Es kommt daher vor, dafs sich eine oder mehrere Nadeln der unthätigen Nadelreihe so hoch heben, wie beispielsweise die Nadel a (Fig. 2 und 3), dafs nun während der Maschenbildung der anderen Nadelreihe der Faden mit in den Haken der Nadel α gelangt und den Waarenschlauch an dieser Stelle zusammenstrickt; ein nachträgliches Aufschneiden der verbundenen Stelle hat ein Loch in der Waare zur Folge. Werden hingegen nur die Seitendreiecke zurückgezogen , um die Schlofswirkung zu unterbrechen, so drückt das Mitteldreieck bei jedem Vorübergang die Nadeln abermals in die Abschlagstellung. Die Maschen werden wiederholt angespannt und reifsen dadurch leicht. Diese Uebelstände werden bei vorliegender Schlofseinrichtung beseitigt. Hierzu erhält das Mittel- oder Abschlagdreieck c (Fig. 4) aufser seiner für das Fest- und Lockerstricken erforderlichen Verstellung eine geringe Längsverschiebung in Richtung der Nadeln, sobald die Seitendreiecke bei dem Aufserthätigkeitsetzen des Schlosses in die Schlofsplatte versenkt werden.
Das Abschlagdreieck wird also nicht versenkt, sondern kommt nur aus der Lage c1 (Fig. 3) in diejenige c. Diese Verschiebung ist gering und beträgt etwa 2 mm. Die Nadeln der unthätigen Nadelreihe gelangen somit nicht wieder in Abschlagstellung und spannen daher die Maschen nicht wieder an, kommen aber auch nicht so hoch zu stehen, dafs der Faden gefangen und zur Masche verarbeitet wird, denn der Nadelfufsa (Fig. 3) der hochgegangenen Nadel wird noch, ehe der Nadelhaken Faden erhalten kann, von dem vorübergehenden Abschlagdreieck c zurückgeschoben.
Die Einrichtung zur Verschiebung des Abschlagdreiecks c (Fig. 4) gleichzeitig mit der Versenkung der Seitendreiecke b und d ist folgende:
Jedes Seitendreieck kann sich in bekannter Weise in die Schlofsplatte versenken und hat hierzu einen Bolzen h (Fig. 5) mit Ausschnitt i, in welchem sich das Keilstück k oder / (Fig. 4) der Stange m verschieben kann. Hat die Stange m die Lage Fig. 4, so sind beide Bolzen an den Keilstücken k oder / aufgestiegen und die Seitendreiecke b und d sind in die Schlofsplatte versenkt.
Die Stange m hat unterhalb der Keilstücke
eine Vertiefung s (Fig. 4), durch welche das Abschlagdreieck eine geringe Verschiebung erhält. Hierzu ist eine Platte η (Fig. 6) durch Bolzen 0 mit dem Abschlagdreieck c verbunden. Die untere rechtwinklige Abbiegung ρ dieser Platte η greift über die Stange m (Fig. 6). Eine Feder r zwischen Bolzen 0 und Schlofskasten drückt die Platte η und damit die Abbiegung beständig gegen den unteren Rand der Stange m. Liegt daher die Vertiefung s (Fig. 4) über der Abbiegung p, so kann sich die Platte η heben, diese nimmt die Schraube t und diese wieder den Bolzen ο und das Abschlagdreieck mit. Ist das Schlofs in Thätigkeit, so ist, wie die Fig. 8 und 10 zeigen, das nachlaufende Seitendreieck auszurücken. Hierzu wird die Stange m abwechselnd nach rechts (Fig. 7) oder links (Fig. 9) verschoben, wobei die Vertiefung s (Fig. 4) so weit zur Seite bewegt worden ist, dafs das Abschlagdreieck c seine gewöhnliche für die Maschenbildung erforderliche Tieflage einnimmt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schlofs mit nur einem Abschlagdreieck und zwei versenkbaren Seitendreiecken für Lambsehe Strickmaschinen zur Herstellung von Schlauchwaare, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Aufserthätigkeitsetzen des Schlosses gleichzeitig mit dem Versenken der beiden Seitendreiecke (b und d) das Abschlagdreieck (c) in Richtung der Nadeln so weit von den Nadelfüfsen abbewegt wird, dafs bei der Bewegung des Schlosses über die Nadelreihe sowohl ein nochmaliges Abschlagen der Maschen als auch ein Fangen des Fadens verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4845748A (en) * 1986-10-30 1989-07-04 American Telephone And Telegraph Company Method of assembling a telephone keypad

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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