DE110682C - - Google Patents

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DE110682C
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prefsplatte
potatoes
sieve
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same
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DENDAT110682D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J19/00Household machines for straining foodstuffs; Household implements for mashing or straining foodstuffs
    • A47J19/005Hand devices for straining foodstuffs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung, um Kartoffeln und dergl. zu pressen oder zu quetschen, d. h. das Fleisch derselben zu Mehl oder Brei zu verwandeln, ohne die Kartoffeln vorher schälen zu müssen. Die bisher zu dieser Verkleinerung der Kartoffeln bekannten Pressen, Quetschen, Reibmaschinen erfordern sämmtlich das vorherige Schälen der Kartoffeln; diese zeitraubende Arbeit ist durch die vorliegende Erfindung erübrigt.
Das Verfahren besteht darin, dafs die Kartoffeln oder dergl. in zwei Hälften zerschnitten und die Hälften durch Prefsdruck gegen eine Siebwand, mit der Schnittfläche gegen diese anliegend, geprefst werden. Hierbei wird das Fleisch der Kartoffelhälften durch das Sieb hindürchgeprefst und durch letzteres zu Mehl oder Brei zerkleinert, während die Schalen von dem Sieb zurückgehalten und also selbstthätig von dem Fleisch getrennt werden.
Eine zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 und 2 in zwei Seitenansichten bei verschiedener Stellung der beweglichen Theile dargestellt. Fig. 3 und 4 zeigen Einzeltheile der Vorrichtung.
Ein geeignet gestaltetes Gestell a, welches zweckmäfsig in bekannter Weise mittelst einer Druckschraube c an einer Tischplatte oder dergl. anschraubbar ist, trägt einen horizontalen feststehenden Siebboden b und über diesem eine auf- und abbewegbare, sich mittelst seitlicher Ansätze g an dem Gestell führende Prefsplatte f, welche durch eine Stange i mit dem Kurbelzapfen k einer oben in dem Gestell drehbar gelagerten, mit Handhebel e versehenen gekröpften Welle d verbunden ist und somit durch Drehung des Handhebels e in der einen oder anderen Richtung auf- oder abbewegt wird. Auf der Welle d ist ferner ein winkelförmiger Arm / befestigt, auf dessen freies horizontal abgebogenes Ende m (Fig. 1) eine Abstreichplatte s (Fig. 1, 2 und 3) mit ihrem hülsenförmig aufgerollten Ende r lose aufgesteckt ist, welche durch eine auf dem Armende m in der Hülse r untergebrachte Feder η nach unten gedrückt wird, wobei ein an der Abstreichplatte s angelötheter Arm 0 derselben als Anschlag an dem Arm / dient. Der Siebboden b ist durch eine Anzahl unter demselben angeordneter aufrechter Querleisten h gestützt und versteift.
Die in Hälften geschnittenen Kartoffeln oder dergl. werden mit der Schnittfläche auf den Siebboden b gelegt und hierauf der Hebel e nach unten bewegt, wodurch auch die Prefsplatte f nach unten geht und die Kartoffelhälften zerquetscht. Das Fleisch der Kartoffeln wird durch den Siebboden b hindürchgeprefst und durch denselben zerkleinert und kann in einem untergestellten Gefä'fs aufgefangen werden, während die Schalen zunächst auf dem Siebboden b liegen bleiben, da sie durch letzteren nicht hindurchdringen können. Fig. 1 zeigt die Stellung des Handhebels e, bei welcher die Prefsplatte/ auf dem Siebboden b aufruht und also die Pressung vollendet ist. Der Abstreicher 5 befindet sich bei dieser Stellung in der Höhe.
Wird nun der Handhebel e wieder zurück nach oben bewegt, so wird die Prefsplatte f.
wieder emporgehoben, und gleichzeitig bewegt sich der Abstreicher s nach unten (siehe die ausgezogene,Stellung in Fig. 2). Die Abstreichplatte s legt sich auf den Siebboden b auf, fährt bei weiterer Abwärtsbewegung des Handhebels e auf dem Siebboden entlang (siehe die punktirte Stellung in Fig. 2), wobei sie durch1 die Feder η stets gegen den Siebboden angehalten wird, und schiebt dadurch die auf letzterem liegenden Schalen von demselben ab in eine seitlich an dem Siebboden angebrachte Abfallrinne t, aus welcher die Schalen ebenfalls in einem besonderen untergestellten Gefäfs aufgefangen werden können. Durch eine geringe Abwärtsbewegung des Handhebels e wird der Abstreicher s dann wieder zurückbewegt und man kann neue Kartoffelhälften einlegen, um wie vorhin weiter zu verfahren.
Der ,.Siebboden b mit den Versteifungsrippen h und der Abfallrinne t wird vortheilhaft als ein besonderes abnehmbares Einsatzstück hergestellt, um dasselbe behufs Reinigung von dem Apparat leicht abnehmen zu können. Dieses Einsatzstück wird, wie Fig. 2 zeigt, in das rahmenförmige Gestell α eingesetzt und durch eine Druckschraube u in demselben befestigt. Fig. 4 zeigt das Einsatzstück in Oberansicht. . Die Prefsplatte f wird an der Unterseite ebenfalls vortheilhaft mit einer abnehmbaren Blechverkleidung versehen, welche für sich abgenommen und gereinigt werden kann.
Aufser für Kartoffeln ist das beschriebene Verfahren nebst Vorrichtung auch zum Pressen bezw. Quetschen anderer Früchte, z. B. Aepfel, anwendbar. Je nachdem die Siebplatte feiner oder gröber gewählt wird, findet eine feinere oder gröbere Zerkleinerung des Fleisches statt. Läfst man bei der gezeichneten Vorrichtung die Siebplatte b ganz weg, so kann die Vorrichtung zum Schneiden der Kartoffeln oder dergU.in Schnitzel verwendet werden, indem dann ,die Rippenleisten h eine derartige Zerkleinerung der Kartoffeln bewirken.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Pressen oder Quetschen von Kartoffeln oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs die Kartoffeln, ohne sie zu schälen, in zwei Hälften zerschnitten und die Hälften durch Prefsdruck ,gegen eine Siebwand, mit der Schnittfläche gegen diese anliegend, geprefst werden, so dafs das Fleisch derselben durch die Siebwand unter Zerkleinerung desselben hindurchgeprefst wird, während die Schalen vor der Siebwand zurückbleiben.
2. Zur Ausführung des unter Anspruch 1 gekennzeichneten Verfahrens eine Vorrichtung, gekennzeichnet durch einen gleichzeitig mit der Prefsplatte (f) bewegten Abstreicher (s), welcher bei der Emporbewegung der Prefsplatte auf dem Siebboden (b) entlang gleitet und dadurch die. Schalen von demselben abschiebt. .
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung der Prefsplatte (f) und des Abstreichers (s) durch eine mittelst Handhebels (e) zu drehende gekröpfte Welle (d) erfolgt, mit deren Kurbelzapfen (k) die Prefsplatte (f) durch eine Stange (i) verbunden ist, während ein an der Welle befestigter Arm (I) die drehbar an ihm be^ festigte, durch Federkraft niedergedrückte Abstreichplatte .(s) trägt. . ■
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE110682C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2417475A (en) * 1945-03-20 1947-03-18 Bessie T Fielder Food cutter and peeler
DE19918197A1 (de) * 1999-04-22 2000-10-26 Norbert Noever Verfahren zum Herstellen von Batida-Getränken und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2417475A (en) * 1945-03-20 1947-03-18 Bessie T Fielder Food cutter and peeler
DE19918197A1 (de) * 1999-04-22 2000-10-26 Norbert Noever Verfahren zum Herstellen von Batida-Getränken und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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