DE110667C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B43/00—Spool-pin assemblies incorporated in sewing machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 52: Nähmaschinen.
(Grfsch. Durham, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1899 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um das Verwirren und Zerreifsen
des zu verarbeitenden Garnes bei Nähmaschinen zu verhindern. Die Garnwindungen haben, wenn das Garn von den Spulen abgewickelt
wird, das Bestreben, sich zu lockern und sich in Form von erweiterten Ringen um die Spule herumzulegen. Dabei kommt es
leicht vor, dafs diese losen Garnringe nach unten über den Rand der Garnrolle hinwegfallen
und sich fest um den Stift, welcher die Spule trägt, herumziehen, was dann meistens
einen Fadenbruch zur Folge hat.
Um diesem, sich bei der Arbeit sehr unangenehm bemerkbar machenden Uebelstande
zu begegnen, hat man eine Scheibe in Anwendung gebracht, welche sich mit der Garnspule
dreht und so grofs ist, dafs die sich lockernden und herunterfallenden Garnwindungen
von dieser Scheibe aufgenommen werden und daher, wenn auch nicht die theilweise Verwirrung, so doch wenigstens das Zerreifsen
des Fadens verhindert wird. Die Verwendung dieser Scheibe ist aber wieder mit dem Uebelstande
verbunden, dafs dieselbe ganz beträchtlich gröfser gemacht werden mufs als der
Durchmesser der Garnspule, und dafs sie daher einen verhältnifsmäfsig plumpen und unschönen
Theil der Maschine bildet.
Der Zweck der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Vorrichtung ist
nun einerseits, jene grofse Scheibe entbehrlich zu machen, andererseits aber mit derselben
Sicherheit das Abwickeln und Zerreifsen des Fadens zu verhindern. Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung ist eine allgemeine Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 ein mittlerer, verticaler
Schnitt durch dieselbe. Die Fig. 3 und 4 zeigen zwei Einzelheiten der Einrichtung im
Grundrifs.
A ist eine Metallscheibe, beispielsweise aus Aluminium oder Bronze, welche zur Aufnahme
der Garnspule dient und zu diesem Zwecke eine centrale Bohrung besitzt, in welcher eine
Hülse D befestigt ist; letztere wird über den festen runden Stift C gesteckt, um welchen
sich die Garnspule drehen soll. Behufs Festhaltens der Garnspule ist sie gewöhnlich der
Länge nach derartig aufgeschnitten, dafs sich zwei Federn E bilden (Fig. 2 und 4), welche
sich gegen die Innenfläche der Bohrung der Garnspule anlegen. Die obere Fläche der
Scheibe A, welche mit der Hülse D fest verbunden ist, kann ganz eben oder auch in
irgend einer Weise mit Aufrauhungen versehen sein. Sie trägt eine aus Filz, Gummi oder
einem anderen weichen Stoffe bestehende Scheibe G, sowie ferner zwei scharfe Stifte F1
welche die Scheibe G durchdringen und in solchem Mafse in die Garnspule hineinstechen,
dafs letztere die Scheiben G und A mit Sicherheit mit herumnehmen kann.
Die bis jetzt beschriebenen Theile werden von einer Scheibe J aufgenommen, welche
tellerartig so vertieft ist, dafs die Scheibe A vollständig darin geborgen ist. Sie ist nur so
grofs, dafs sie eben den Durchmesser der Scheibe G etwas überschreitet. Diese Scheibe J
hat ebenfalls eine centrale Bohrung, welche zur Befestigung einer Hülse K dient; letztere ist
zweckmäfsig konisch geformt, wie die Fig. 2 erkennen läfst, und kann man ihren oberen
Theil ebenfalls schlitzen, so dafs sie sich genügend fest um den Dorn C-herumlegt, um
bei der Abwickelung des Fadens eine Drehung der Scheibe J zu verhindern. Die Platte J
sitzt also nicht völlig unbeweglich auf dem Dorne C, sondern soll sich nur, während das
Garn beim Nähen abgewickelt wird, nicht mitdrehen.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die beiden Theile A und J mit ihren zugehörigen Hülsen D und K
in der Ansicht von oben. An der Umfangskante der Scheibe / wird ein Schild L befestigt,
welches die Scheibe halb umspannt und ungefähr ebenso hoch oder noch höher, als
die Garnspule ist. Beim Abwickeln läfst man den Faden am besten über die obere Kante
des Schildes hinweglaufen.
Aus dem Vorstehenden und der Zeichnung geht hervor, dafs das Garn, selbst wenn es
sich in Form von Ringen von der Garnspule loslöst, nicht über die Aufsenkante der Scheiben
A und J hinausfallen kann, weil das Schild L die Entwickelung so grofser Ringe
überhaupt nicht zuläfst. Die etwa herunterfallenden Ringe legen sich auf die mit umlaufende
weiche Scheibe G, werden also mit herumgenommen und können sich nicht eng
um einen Zapfen herumschlingen und zerrissen werden.
Ein besonderer Vorzug der ganzen Anordnung ist, dafs sie nur einen sehr kleinen Raum
beansprucht, welcher nicht viel gröfser ist als der für die Spule selbst erforderliche.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Verhinderung des Verwirrens und Zerreifsens des sich von der
freistehenden Garnrolle von Nähmaschinen abwickelnden Garnes, gekennzeichnet durch
eine sich um den feststehenden Spulenzapfen (C) mittelst einer zur Aufnahme der
Garnrolle dienenden Hülse (D) drehende Scheibe (A), welche etwa den Durchmesser
der Garnrolle hat und in einem entsprechend ihrer Dicke vertieften feststehenden
,Teller (J) ruht, der seinerseits, um das zu weite Ausbreiten von der Garnrolle
abgefallener Garnwindungen zu verhindern, am Umfange ein halbcylindrisches, ungefähr
bis zur Oberkante der Garnrolle hinaufreichendes Schild (L) trägt.
2. Eine Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Fuge zwischen dem Umfange
der Scheibe (A) und dem des Tellers (J) durch eine Scheibe (G) aus weichem Stoffe
(Filz, Gummi u. s. w.) überdeckt wird, welche durch Stifte (F) von der Scheibe (A)
mit herumgenommen, wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110667C true DE110667C (de) |
Family
ID=380466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110667D Active DE110667C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110667C (de) |
-
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