DE1104246B - An den Geraetetraeger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine - Google Patents

An den Geraetetraeger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine

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Publication number
DE1104246B
DE1104246B DEG29247A DEG0029247A DE1104246B DE 1104246 B DE1104246 B DE 1104246B DE G29247 A DEG29247 A DE G29247A DE G0029247 A DEG0029247 A DE G0029247A DE 1104246 B DE1104246 B DE 1104246B
Authority
DE
Germany
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seed
attached
seed box
vertical support
support
Prior art date
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Pending
Application number
DEG29247A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dompert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Glas GmbH
Original Assignee
Hans Glas GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Hans Glas GmbH filed Critical Hans Glas GmbH
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Publication of DE1104246B publication Critical patent/DE1104246B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/208Chassis; Coupling means to a tractor or the like; Lifting means; Side markers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine an den Geräteträger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine, deren Saatkasten an einer seiner Stirnseiten mit dem einen Ende des die Saatrohre aufnehmenden Unterteils der Maschine schwenkbar verbunden ist und die von der Seite her in den Geräteträger eines Schleppers einfahrbar ist.
Solche Drillmaschinen sind bereits bekannt. Bei ihnen ist der Saatkasten an einer Seite des Unterteils durch ein Scharnier mit waagerecht liegender Achse derart befestigt, daß er hochklappbar ist. Bei einer ähnlichen bekannten Maschine bildet der Saatkasten mit seinem Unterteil einen horizontal liegenden U-Rahmen.
Das Hochklappen des Saatkastens erfordert für eine einzelne Person viel Kraft, insbesondere dann, wenn der Saatkasten bereits gefüllt ist. Außerdem kann das Saatgut auslaufen, wenn der Deckel des Saatkastens nicht geschlossen ist. Bei dem U-förmig ausgebildeten Gerät ist das Ankuppeln der Drillmaschine an den Geräteträger erschwert.
Durch die Erfindung soll die Handhabung einer solchen Drillmaschine erleichtert und deren Konstruktion verbilligt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gelenkstelle aus einer am Unterteil befestigten vertikalen Stütze gebildet ist, an der der Saatkasten horizontal ausschwenkbar gelagert ist. Hierdurch ist es möglich, den Saatkasten etwa um 90° seitlich zu verschwenken, wodurch die Kupplung des Unterteils mit dem Geräteträger sehr vereinfacht ist. Nach der Kupplung des Unterteils mit dem Geräteträger wird der Saatkasten wieder über das Unterteil geschwenkt und in dieser Lage gesichert. Das seitliche Verschwenken des Saatkastens erfordert nur eine geringe Kraft. Bei der Lösung ist es erforderlich, die Trichter der Saatrohre und die Stutzen am Saatkasten so auszubilden, daß die Stutzen aus den Trichtern ausgefahren werden können. Zum Beispiel kann man die Trichter in Drehrichtung des Saatkastens leicht kippbar ausbilden.
Es ist zweckmäßig, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Schwenklager derartig ausgebildet werden, daß beim seitlichen Ausschwenken der Saatkasten angehoben wird.
Dies kann z. B. durch eine Kurve am unteren Rand des am Saatkasten befestigten Schwenklagerteiles geschehen, die mit einer Kurve an der Vertikalstütze derart zusammenarbeitet, daß der Saatkasten beim Ausschwenken angehoben wird.
Das Anheben des Saatkastens kann auch dadurch erreicht werden, daß der am Saatkasten befestigte Schwenklagerteil und der an der vertikalen Stütze befestigte Lagerteil an ihren Berührungsflächen mit Kurvenstücken verbunden sind.
Die Vertikalstütze ist mit dem Unterteil der Drill-
An den Geräteträger eines Schleppers
anbaubare Drillmaschine
Anmelder:
Hans Glas G.m.b.H.
»Isaria«- Maschinen - Fabrik,
Dingolfmg (Ndb.)
Karl Dompert, DingolHng (Ndb.),
ist als Erfinder genannt worden
maschine fest verbunden und zweckmäßig auch noch abgestrebt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Drillmaschine und
Fig. 2 eine Draufsicht der Drillmaschine.
Auf dem Untergestell 1 ist eine Vertikalstütze 2 befestigt, an der der Saatkasten 3 mit einer seiner beiden Stirnseiten horizontal verschwenkbar angelenkt ist. Die Anlenkung des Saatkastens erfolgt über die Lager 4. Zweckmäßig werden zwei Lager 4 verwendet, von denen mindestens eines, zweckmäßig jedoch beide an ihren Berührungsflächen 5 mit dem zugeordneten Stützring 6 kurvenförmig ausgebildet sind. Die Stützringe 6 weisen eine Gegenkurve auf.
Wenn der Saatkasten 3 ausgeschwenkt wird, dann wird er infolge der kurvenförmigen Ausbildung der Teile 4 und 6 derart angehoben, daß die Saatstutzen am Saatkasten aus den Trichtern der Saatrohre ausgehoben werden. Man kann auch am Lagerring und am Stützring besondere Kurvenstücke befestigen.
Ist der Saatkasten, wie in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt, etwa um 90° horizontal verschwenkt worden, so kann die Maschine von der Seite her unter den Geräteträger 7 des Schleppers gefahren werden. Ist dies geschehen, so wird das Unterteil 1 durch die Betätigung des Hebels 8 angehoben. Nunmehr kann die Drillmaschine mit dem Geräteträger 7 gekuppelt werden. Das Unterteil 1 besteht aus einem geschlossenen Rahmen, an dessen Oberkante eine Trichterschiene 9 mit den eingehängten Saatrohren 10, welche zu den im unteren Rahmenteil befestigten Drillscharen führen, angebracht ist. Zur Erhöhung der Stabilität ist die Vertikalstütze 2 durch Streben 11 versteift. An den Lagern 4 einerseits und der Vertikalstütze 2 anderer-
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seits sind ferner Bohrungen 12 vorgesehen, die in aus- und eingeschwenkter Lage des Saatkastens 3 zur Deckung kommen, so daß der Saatkasten in diesen Stellungen durch einen in die Bohrungen eingesteckten Stift verriegelt werden kann.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. An den Geräteträger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine, deren Saatkasten an einer seiner Stirnseiten mit dem einen Ende des die Saatrohre aufnehmenden Unterteils der Maschine, welches von der Seite her in den Geräteträger einfahrbar ist, schwenkbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstelle aus einer am Unterteil (1) befestigten vertikalen Stütze (2) gebildet ist, an der der Saatkasten (3) horizontal ausschwenkbar gelagert ist.
2. Anbaudrillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikale Stütze (2) durch Streben (11) gegen das Unterteil (1) abgestrebt ist.
3. Anbaudrillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Anlenkung des Saatkastens (3) an der vertikalen Stütze (2) über am Saatkasten befestigte Lagerringe (4) erfolgt, die von an der vertikalen Stütze befestigten Stützringen, z. B. in Form von Ausbauchungen oder Materialverstärkungen, gehalten sind.
4. Anbaudrillmaschine nach einem der An · Sprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerringe (4) und die Stützringe (6) an ihren gegenseitigen Berührungsflächen gegenläufige und korrespondierende Kurven aufweisen, derart, daß die Lagerringe (4) beim Drehen angehoben werden.
5. Anbaudrillmaschine nach einem der Ansprüche 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagerringen (4) und den Stützringen (6) gegenläufige Kurvenstücke (5) befestigt sind.
6. Anbaudrillmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung des Saatkastens (3) in seiner Gebrauchslage und gegebenenfalls auch in seiner ausgeschwenkten Lage durch korrespondierende Bohrungen (12), die einerseits durch die Lager (4) und andererseits durch die vertikale Stütze (2) geführt sind und durch die ein zweckmäßig an der Stütze angeketteter Stift gesteckt wird, erfolgt.
7. Anbaudrillmaschine nach Anspruch 1 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Saatkastens (3) in seiner Gebrauchslage durch ein am Unterteil (1) angebrachtes Widerlager abgestützt ist, welches zur Verriegelung oder Einrastung des Saatkastens mit einer Raste versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 787 792.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 539/24 3.61
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1198104B (de) 1961-03-13 1965-08-05 Hans Glas G M B H Isaria Masch An den Geraetetraeger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine
DE1203517B (de) * 1961-04-22 1965-10-21 Hans Glas G M B H An den Geraetetraeger eines Schleppers anbaubare Drillmaschine
DE1207689B (de) * 1963-03-14 1965-12-23 Eicher Traktor Landmasch An einen Geraetetraeger anbaubare Kartoffellegemaschine
US4137852A (en) * 1976-09-03 1979-02-06 Deere & Company Forwardly foldable toolbar

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1787792U (de) * 1959-02-18 1959-04-30 Karl Ritscher G M B H Fuer geraetetraeger und tragschlepper bestimmte zweiteilige anbau-drillmaschine.

Patent Citations (1)

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