DE110408C - - Google Patents

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DE110408C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
(Tarrant, Texas, WSt.'A.).
Kraftmaschine mit umlaufenden Kolben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1899 ab.
Die Erfindung betrifft einen Rotationsmotor, bei welchem besondere Einrichtungen getroffen sind, um die abschliefsenden Theile auf lange Dauer dampfdicht zu halten und die Abnutzung selbstthätig auszugleichen, ohne eine stärkere Reibung herbeizuführen, als bei Motoren mit hin- und hergehendem Kolben.
Um eine möglichst zuverlässige, andauernde Abdichtung der abschliefsenden Theile an ein-ander zu erzielen, ist die in excentrischem Gehäuse drehbare, mit radial verschiebbaren Flügelkolben versehene Trommel des Motors mit Endflantschen versehen, an welchen gegen einander stofsende, in das Gehäuse eingepafste ringförmige Futter mit ihrem einen Ende anliegen, zu dem Zwecke, die Enden der Flügelkolben gegen übermäfsige Abnutzung zu schützen.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt, Fig. 2 schaubildlich das Gehäuse mit Zubehör, Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Theil des ringförmigen Gehäusefutters, Fig. 4 schaubildlich die Trommel mit ihren besonders dargestellten Endflantschen, Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen der Flügelkolben und Fig. 6 einen Querschnitt hiervon.
Die Kraftwelle B liegt excentrisch zur Bohrung des Gehäuses A, in welchem sich die Trommel D mit dem Flügelkolben F dreht.
Der Durchmesser der Trommel D ist ein solcher, dafs sie nach oben dicht an dem ringförmigen Futter EE1 abschliefst, welches in das Gehäuse A eingepafst ist.
Dieses ringförmige Futter besteht aus zwei Theilen EE1 (Fig. 2), die in bekannter Weise derart gezahnt sind, dafs die Zähne e des einen Theiles in entsprechende Ausschnitte des anderen passen.
In den gezahnten Theil jedes Futterringes EE1 ist eine Ringnuth e eingeschnitten zur Aufnahme eines Bleistreifens e5 (Fig. 3), der in der anderen Nuth frei verschiebbar ist. Hinter den Bleistreifen ist eine Gummipackung ee eingelegt, die die Futterringe gegen die Flantschen D1 der Trommel D drückt (Fig. 1).
Diese Flantschen D1 sind so breit, dafs sie über das ringförmige Futter EE1 des Gehäuses A hinausragen, so dafs die Theile des Futters an der Innenfläche der Flantschen D1 der Trommel D abschliefsen. Die Endflächen der Futterringe und Innenflächen der Flantschen sind eingeschliffen, so dafs ein dampfdichter Abschlufs erzielt wird, der auch unter Wirkung der Packung e6 dauernd erhalten bleibt.
Auch das Abschlufsstück i?2, das in das ringförmige Futter EE1 eingesetzt ist (Fig. 1 und 2), besteht aus zwei Theilen e1, die mit ihren gezahnten Enden zusammenpassen, und in einem dieser Theile befindet sich eine Vertiefung zur Aufnahme einer Feder e2, welche die äufseren Enden der Theile e1 gegen die Flantschen D1 drückt. Das Abschlufsstück ist
in einen Block eingesetzt, der in eine Aussparung des Gehäuses A eingepafst und oben mit den Futterringen EE1 verbunden ist.
Die Flantschen D1 der Trommel, die durch Schrauben an der Trommel D befestigt werden, haben Ringform, erstrecken sich im oberen Theile des Gehäuses A über die Futterringe EE1 hinaus und bilden einen zuverlässigen Abschlufs. Den radialen Schlitzen der Trommel D gegenüber, die zur Aufnahme der Flügelkolben F dienen, sind die Flantschen mit Nuthen d1 versehen, in welche gehärtete Platten f'2 (Fig. ι und 5) der Flügelkolben eintreten. Die Flügelkolben sind daher nicht nur in den Trommelschlitzen geführt, sondern auch in den Flantschen der Trommel.
Die Flügelkolben F bestehen aus zwei Theilen, die ebenfalls mit gezahnten Enden, ähnlich wie die Futterringe EE1, zusammenpassen, und die gezahnten Theile enthalten Nuthen zur Aufnahme einer Führungsschiene, gegen deren eine Kante Federn drücken, die in Vertiefungen eines der Kolbentheile liegen und die Flügelkolben gegen die Flantschen D1 der Trommel drücken.
Durch einen Schlitz fa nahe dem der Welle zunächst liegenden Theile der Flügelkolben F führt eine Stange F1, deren Enden in Ringnuthen &2 (Fig. 1) der Gehäusedeckel B1 eintreten. Diese Ringnuthen liegen excentrisch zur Welle, derart, dafs sie die Flügelkolben F gegen das ringförmige Futter EE1 des Gehäuses unter Vermittelung von Federn fi drücken, die in radialen Ausnehmungen der Flügelkolben angeordnet sind (Fig. 5).

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Kraftmaschine mit in excentrischem Gehäuse umlaufender und radial verschiebbare Flügelkolben tragender Trommel, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Trommel (D) Endflantschen (D1) angeordnet sind, an welchen gegen einander stofsende, in das Gehäuse (A) eingepafste ringförmige Futter (EE1) mit ihrem einen Ende anliegen, zu dem Zwecke, die Enden der Flügelkolben (F) gegen übermäfsige Abnutzung zu schützen.
2. Kraftmaschine nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dafs die zweckmäfsig für sich hergestellten Flantschen (D1) der Trommel (D) durch Schrauben oder dergl. an der Trommel befestigt sind und sich in dem oberen Theile des Gehäuses (A) über die Futterringe (E El) hinaus erstrecken, während den Schlitzen (d) der Trommel (D) gegenüber, die zur Aufnahme der Flügelkolben (F) dienen, Nuthen (d1) in den Flantschen gebildet sind, in welche Platten (f1) der Flügelkolben (F) eintreten, so dafs letztere nicht nur in den Schlitzen (d) der Trommel, sondern auch in den Nuthen (d1) der Flantschen geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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