DE110385C - - Google Patents

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DE110385C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/20Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles indicating unauthorised use, e.g. acting on signalling devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1899 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche leicht an jedem Rade befestigt werden kann und im Wesentlichen aus zwei sich im Ruhezustande deckenden Platten besteht, die, aus einander geklappt, eine die Verkehrswelt aufmerksam machende Inschrift nebst erläuternder Aufschrift sichtbar werden lassen, so dafs das Fahren mit freigegebener Inschrift den Raddieb verräth. Letzterer vermag die die Platten in aus einander gespreizter Lage haltende Schliefsvorrichtung nicht zu lösen und die Platten1 in ihren gedeckten Ruhezustand nicht zurückzuführen.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundrifs der Vorrichtung im Ruhezustande, an einem Radtheil befestigt,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung im Ruhezustande,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung im Sicherungszustande, an einem Rade angeordnet.
Wie schon erwähnt, besteht das Wesentliche der Erfindung in der Anordnung zweier mittels Scharniers c oder dergl. verbundener Platten α b, deren Aufsenseiten zwecks Herbeiführung gröfserer Festigkeit und schönen Aussehens ornamentirt oder mit Zierrippen . ausgestattet sein, können. Zur Befestigung der Vorrichtung am Rade ist an die Platte α ein Bügel d angeschlossen, an welchem scharnierartig angelenkt ein zweiter Bügel / angreift, an dem mit Gewinde versehene Stifte g befestigt sind, hinter welchen der .Bügel f in ein Schlofs h endigt. Die Stifte g des Bügels/ greifen durch Schlitze oder Durchbohrungen des Bügels d, worauf durch Aufschrauben von zweckmäfsigerweise nur durch Steckschlüssel zu bewegenden Muttern i ein gegenseitiges Anziehen der Bügel d und f und damit ein Festklemmen der ganzen Vorrichtung an der Gabelscheide k oder einem . sonstigen Rahmentheil des Fahrrades erfolgen kann. Ah der Aufsenseite der beweglichen Platte b sind nun Haken Z angeordnet, mittels welcher ein Eingreifen in die Schlofsöffnungen m erfolgt, sobald sie aus einander geklappt wird. Das selbsttätige Auseinanderklappen verhindert eine Federstiftanordnung n, welche mit einem Lappen 0 der festen Platte α in Eingriff steht. Das Schlofs h kann natürlich beliebiger Anordnung sein und wird mittels eines Schlüssels von dem oben befindlichen Schlüsselloch ρ aus geöffnet. Ein Ablösen der Vorrichtung vom Rade ist in der gesicherten Stellung nicht möglich, da die Scheibe b in dieser (strichpunktirten, Fig. 2) Lage die. Muttern i deckt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Will der Eigenthümer sein Rad benutzen, so klappt er die Platten α und b zusammen (Fig. 2 und 3) und sichert sie durch den Federstift η oder eine sonst geeignete Vorrichtung am selbsttätigen Auseinandergehen. Mufs er nun das Rad unbewacht stehen lassen, so zieht er den Stift η zurück, legt die Platte b um und bringt die Sperrhaken / derselben mit dem Schlofs h in Eingriff, so dafs nunmehr die mit Aufschrift versehene Innenseite der Platten a und b dem Publikum sichtbar wird und ein J Zurückschlagen der Platte b nur mit dem zum
Schlofs h gehörenden Schlüssel möglich ist. Die Aufschrift der Platten α b kann naturgemäfs verschiedenster Art sein, wie »Haltet den Raddieb beim Benutzen meines Rades, Eigenthümer XX, Strafse Nr. . . .« und dergl. Vergifst der Eigenthümer die Platte b herumzuschlagen , so kann er sich als Inhaber des Schlüssels stets ausweisen, während Fahrraddiebe, falls sie die Platte an dem Rade sehen, einen Diebstahl scheuen werden, aus Furcht, sich leicht verrathen zu sehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Verhindern von Fahrraddiebstahl, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei scharnierartig an einander gelenkte, mittels einer geeigneten Klemmvorrichtung (df) an einem beliebigen Rahmentheil befestigte Platten (a b), von denen die eine fest, die andere beweglich, jedoch mittels eines Schlosses (h) feststellbar eingerichtet ist, derart an ihrer einen Seite mit einer Inschrift versehen sind, dafs dieselbe entweder offen gezeigt oder bedeckt ist.
    Eine Ausführungsform der unter Anspruch ι geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Anschliefsvorrichtung an dem Rade aus zwei Bügeln (df) besteht, von denen der eine (fj, in ein Schlofs endigend, mit Bolzen (g) oder dergl. ausgestattet ist, mit welchem er in Schlitze, Durchbohrungen oder dergl. des Bügels (d) eingreift, worauf mittels Muttern (i) ein Zusammenziehen beider Bügel erfolgen kann, zum Zwecke, die Vorrichtung derart am Rade zu befestigen, dafs die Anschliefs: muttern (i) bei geöffneter Plattenstellung unzugä'ngig sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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