DE110334C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F19/00—Wheel guards; Bumpers; Obstruction removers or the like
- B61F19/06—Nets, catchers, or the like for catching obstacles or removing them from the track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
, *F PAT ENT S C H RIF T
KLASSE 20fouElSENBAHNBETRIEB.
WILH. DICKEL in BERLIN.
für Eisenbahnfahrzeuge.
Zusatz zum Patente 101401 vom 15. Mai 1898.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 1. März 1899 ab. Längste Dauer: 14. Mai 1913.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung der durch Anspruch 2 des Haupt-Patentes
ι ο 1401 geschützten Feststellvorrichtung.
An Stelle des vom Wagenführer zu bedienenden Feststellriegels ist eine selbstthätige
Auslösung in zwei Ausführungsformen vorgesehen, die durch das Hindernifs, welches
gegen die Räumer drückt, in Thätigkeit gesetzt wird. ■
Die eine Ausführungsform ist in den Fig. 1
bis 8 dargestellt.
Fig. ι und 2 sind eine Seiten- bezw. Oberansicht
der Erfindung bei aus einander geschlagenem Bahnräumer.
Fig. 3 zeigt die Bahnräumer in verriegeltem Zustand und Fig. 4 in der Auslösestellung in
Vorderansicht.
In Fig. 5 und 6 sind Seiten- und Oberansicht der Plattformbrüstung bei zusammengeklapptem
und festgestelltem Räumer dargestellt.
Fig. 7 und 8 zeigen Seitenansichten der zusammengeklappten Räumer, und zwar ist in
Fig. 7 der Äugenblick dargestellt, in welchem'
das Riegelblatt g1 den stufenförmigen Feststellkloben
f1 verlafst, während in Fig. 8 die Riegelblätter g1 und g·2 sich gedreht
und die Feststellkloben verlassen haben., wodurch die: Räumer zum Auseinanderschlagen
frei werden. .. ■ : : . .
Das Lager k ist mit zwei Lappen an der Vorderwand der PlattformbrUstüng e befestigt
und nimmt in zwei cylindrischen Bohrungen, senkrecht zur Plattformbrüstung e, die Feststellwelle
g mit Bundscheibe Ji auf.
Um die Feststellwelle g legt sich die Schraubenfeder /, welche mit dem einen Drahtende
in das Lager k, und mit dem anderen in eines der Regelblätter der Feststellwelle g
greift und die Drehung der letzteren bewirkt (Fig. ι und 2).
Am äufseren Ende der Feststellwelle g setzen sich der Handgriff i und die Riegelblätter
gl und g·2 an, welche in der geschlossenen
Stellung (Fig. 3) waagrecht, und in der ausgelösten Stellung (Fig. 4) senkrecht stehen. . . ■ . .
An der Innenseite eines jeden Flügelräumers α ist ein stufenförmiger Feststellkloben
f bezw. f1 aufgenietet, und zwar steht
der eine Kloben mit der Winkelöffnung nach oben und der andere mit derselben nach
unten. Diese Feststellkloben f und f1 stehen
bei zusammengeklappten Räumern α mit den Riegelblättern g 2 und g l im Eingriff und verhindern
das Auseinanderschlagen der Räumer (Fig. 3, 5 und 6). _
Die Wirkungsweise der Flügelräumer bezw. der Feststellvorrichtung ist folgende:
Sind die Räumer α zusammengeklappt, so werden durch . die Schraubenfeder 7 die Riegel-
blätter g1 und g·2 nach oben bezw. nach
unten hinter die Feststellkloben f1 bezw. f
gedrückt, wodurch das Auseinanderschlagen der Räumer α verhindert wird.
Finden die Räumer α nunmehr einen Widerstand durch ein auf dem Gleise liegendes
Hindernifs, so werden dieselben zunächst noch etwas gegen die Plattformbrüstung e gedrückt
und damit die um die Führungsbügel c gewundenen Schraubenfedern d entsprechend
zusammengeprefst, bis die Riegelblätter gl und g·2 die waagrechten Schenkel
der Feststellkloben fl und f verlassen (Fig. 7).
In diesem Augenblicke bewirkt die gespannte Schraubenfeder I, welche in ihre Ruhelage
zurückschnellt, eine Drehung der Feststellwelle g mit den Riegelblättern g1 und g2,
welch letztere in die Lücken zwischen Feststellkloben und Räumer einspringen und die
Feststellkloben verlassen (Fig. 4 und 8). Die Räumer α sind nunmehr frei und werden
von den gespannten Schraubenfedern d nach rechts und links aus einander geschlagen, dadurch
das Hindernifs aus dem Gleise räumend (Fig. ι und 2).
Die zweite Ausführungsform (Fig. 9 bis 19) unterscheidet sich von der ersten hauptsächlich
dadurch, dafs sie nicht nur die gleichzeitige Auslösung beider Flügelräumer α ermöglicht,
sondern auch das Aufschlagen eines jeden Räumers für sich gestattet, je nachdem beide
bezw. der eine oder andere Räumer Widerstand finden.
Diese Möglichkeit ist dadurch gegeben, dafs jeder Räumer eine besondere Feststellvorrichtung
hat, die zwar von einander unabhängig, sonst aber vollständig gleich angeordnet
sind.
Fig. 9 und 10 stellen eine Vorder- bezw. Oberansicht der Plattformbrüstung mit aus
einander geschlagenen Räumern dar.
Fig. 11 und 12 sind Vorder- bezw. Oberansicht
der Plattenformbrüstung mit zusammengeklappten und festgestellten Räumern.
Fig. 13 und 14 zeigen Seitenansichten der
Plattformbrüstung, und zwar erstere mit zusammengeklapptem und festgestelltem, und
letztere mit aus einander geschlagenem Räumer.
Fig. 15 und 16 sind Seitenansichten der
Plattformbrüstung mit zusammengeklapptem Räumer, und zwar ist in Fig. 15 der Augenblick
dargestellt, in welchem das Riegelblatt g1 den stufenförmigen Feststellkloben f1 verläfst,
während in Fig. 16 die Riegelblätter g1 und
g-2 sich gedreht und die Feststellkloben verlassen
haben, wodurch die Räumer zum Auseinanderschlagen frei werden.
Fig. 17 ist eine Oberansicht der Plattformbrüstung. Der linke Räumer ist festgestellt;
der rechte Räumer mit dem Feststellkloben f1
ist durch einen Widerstand etwas nach innen gedrückt, so dafs das Riegelblatt gl sich unter
dem Drucke der Feder / aus dem Feststellkloben herausdrehen kann.
Fig. 18 und 19 zeigen die Anordnung der
Feder / in der gespannten Stellung (Riegelblatt im Eingriffe mit dem Feststellkloben) und in
Ruhestellung (Riegelblatt aus dem Feststellkloben herausgetreten).
Das Lager k ist mit seinem blattförmigen Theile an der Vorderseite der Plattformbrüstung
e senkrecht zu derselben befestigt. Der spindelartige Theil, welcher mit verschiedenen
Absätzen versehen ist, nimmt auf dem der Plattformbrüstung zugekehrten cylindrischen
Absatze die beiden Feststellwinkel g mit Handgriff und den Riegelblättern g λ und g 2
auf. An den cylindrischen Theil der Lagerspindel k schliefst sich ein vierkantiger Theil,
um den die beiden Federn I rechts herum gewickelt sind, die mit ihren freien Enden in
entsprechende Schlitze der Feststellwinkel g greifen und bei der Auslösung der Räumer
die Drehung der Feststellwinkel g um die Lagerspindel k bewirken. Vor den Federn /
ist zur Begrenzung die Mutter h auf die Lagerspindel k aufgeschraubt, während auf das
äufsere Ende der Spindel der Bufferkopf i aufgenietet ist (Fig. 12 und 14).
An der Innenseite eines jeden Räumers a sind wie bei der vorbeschriebenen ersten Ausführungsform
stufenförmige Feststellkloben / und f1 befestigt, welche bei zusammengeklappten
Räumern α mit den Riegelblättern g2
und gl im Eingriff stehen und so das Auseinanderschlagen
der Räumer verhindern (Fig. 11, 12 und 13).
Da jeder der beiden Flügelräumer α eine
besondere Feststellvorrichtung hat und beide Feststellvorrichtungen gleich sind, so genügt
es, die Wirkungsweise einer Vorrichtung — z. B. der rechtsseitigen — zu beschreiben.
In der aus Fig. 11, 12, 13 und 18 ersichtlichen
festgestellten Lage des zusammengeklappten Räumers α ist die um die Lagerspindel
k gewickelte Feder / gespannt und legt sich mit ihrem Ende in einen entsprechenden
Schlitz des Feststellwinkels g. Der letztere wird dadurch mit seinem Riegelblatt
g1 durch die Feder / nach oben hinter
das Blatt des Feststellklobens f1 gedrückt, wodurch
das Auseinanderschlagen des Flügelräumers α verhindert wird.
Findet der Räumer α einen Widerstand durch ein auf dem Gleise liegendes Hindernifs,
so wird er zunächst etwas gegen die Plattformbrüstung e gedrückt (Fig. 17) und
damit die um die Führungsbügel c gewundene Schraubenfeder d entsprechend zusammengeprefst.
Gleichzeitig gleitet (Fig. 15 und 17) der waagrechte Schenkel des Feststellklobens f1
Claims (3)
1. Eine Feststellvorrichtung für die aus selb.stthätig
sich öffnenden Flügeln bestehenden Bahnräumer für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet
durch unter Federwirkung stehende Drehriegel (g1 g"2), welche in
der Schlufsstellung der Flügelräumer (a a) unter an denselben befestigte Kloben (ff1)
greifen, deren Gestalt den Riegeln eine selbsttätige Rückwärtsdrehung in die senkrechte
Stellung, womit die Sperrung der Flügelräumer aufgehoben ist, nur gestattet,
nachdem die Flügel um ein bestimmtes Mafs nach dem Fahrzeuge zu gedreht worden
sind.
2. Eine Ausführungsform der Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher
die beiden Riegel (g1g*) für beide Räumer
fest an einem drehbaren Zapfen (g) sitzen, um welchen die die Rückwärlsdrehung
bewirkende Feder (I) gewickelt ist, so dafs die Sperrung beider Flügel
(a a) gleichzeitig aufgehoben wird.
3. Eine Ausführungsform der Feststellvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, bei
welcher jeder der beiden Riegel (gl g·2)
für sich um einen festen Zapfen (k) drehbar ist und beide unter dem Einflüsse
nur einer Spannfeder (I) stehen, so dafs die Sperrung jedes der beiden
Räumer unabhängig vom anderen auslösbar ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110334C true DE110334C (de) |
Family
ID=380157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110334D Active DE110334C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110334C (de) |
-
0
- DE DENDAT110334D patent/DE110334C/de active Active
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