DE1101002B - Magnetogrammtraeger - Google Patents

Magnetogrammtraeger

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Publication number
DE1101002B
DE1101002B DEM35083A DEM0035083A DE1101002B DE 1101002 B DE1101002 B DE 1101002B DE M35083 A DEM35083 A DE M35083A DE M0035083 A DEM0035083 A DE M0035083A DE 1101002 B DE1101002 B DE 1101002B
Authority
DE
Germany
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carrier
polypropylene
magnetogram
magnetogram carrier
amorphous
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM35083A
Other languages
English (en)
Inventor
Ubaldo Riboni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL ZIEGLER DR DR
Montedison SpA
Original Assignee
KARL ZIEGLER DR DR
Montedison SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL ZIEGLER DR DR, Montedison SpA filed Critical KARL ZIEGLER DR DR
Publication of DE1101002B publication Critical patent/DE1101002B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/68Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent
    • G11B5/70Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer
    • G11B5/702Record carriers characterised by the selection of the material comprising one or more layers of magnetisable material homogeneously mixed with a bonding agent on a base layer characterised by the bonding agent
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/62Record carriers characterised by the selection of the material
    • G11B5/73Base layers, i.e. all non-magnetic layers lying under a lowermost magnetic recording layer, e.g. including any non-magnetic layer in between a first magnetic recording layer and either an underlying substrate or a soft magnetic underlayer
    • G11B5/739Magnetic recording media substrates
    • G11B5/73923Organic polymer substrates

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Magnetogrammträger Die Erfindung bezieht sich auf einen Magnetogrammträger, der eine auf einem nicht magnetisierbaren, aus synthetischen Polymeren bestehenden Träger aufgebrachte Schicht von in einem Bindemittel verteilten magnetisierbaren Teilchen enthält (Schichtmagnetogrammträger) oder aus in synthetischen Polymeren verteilten magnetisierbaren Teilchen besteht (Massemagnetog rammträger) .
  • Der Träger kann die Form von Bändern, Drähten, Platten, biegsamen Rohren oder Trommeln haben. Beide Arten von Magnetogrammträger finden Verwendung in nach dem Magnettonprinzip arbeitenden Aufnahme- und/oder Wiedergabegeräten.
  • Ein Magnetband besteht gewöhnlich aus einem biegsamen Träger, der mit einem feinverteilten magnetisierbaren Pulver überzogen ist, das mit Hilfe eines harzartigen Bindemittels auf dem Träger haftet. Früher wurden zur Herstellung Eisenoxydteilchen verwendet, die in Nitrocellulose dispergiert und auf das Trägermaterial, beispielsweise ein dünnes Papierband, aufgetragen wurden; später verbesserte man das Verfahren, indem man das magnetische Pulver mit Hilfe eines synthetischen Polymeren auf dem Band fixierte, das aus Celluloseacetat oder einem anderen nicht faserigen Material bestand, beispielsweise Polyvinylehlorid, Polyvinylidenchlorid oder Polyamiden.
  • Die grundlegenden Eigenschaften, die von einem guten Magnetogrammträger, der Töne verzerrungsfrei aufnehmen und wiedergeben soll, im allgemeinen gefordert werden, sind folgende: Das magnetisierbare Pulver soll eine hohe Koerzitivkraft haben, so daß ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis (hohe Dynamik), jedoch geringe Neigung zu Echowirkungen entsteht. Das Trägermaterial soll eine hohe mechanische Festigkeit, einen geringen Reibungskoeffizienten, hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit und gute Formbeständigkeit besitzen.
  • Man hat bereits Superpolyamide als Trägermaterial für Filmstreifen verwendet. Es ist auch bekannt, daß Polyäthylen, wenn es nach dem Niederdruckverfahren erhalten wird, eine gute Reißfestigkeit besitzt. Sowohl Polyäthylen als auch Superpolyamide sind schon als Magnetogrammträgermaterialien verwendet worden.
  • In einer Veröffentlichung ist ausgeführt, daß Polypropylen weicher und biegsamer als Niederdruckpolyäthylen ist und daher zur Folienherstellung verwendet werden kann. Ob solche Folien zur Herstellung von Magnetogrammträgern mit bestimmten Eigenschaften geeignet sind; ist nicht ausgeführt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die synthetischen Polymeren aus linearem kristallinem Polypropylen mit einer Grenzviskosität, gemessen in Tetrahydronaphthalin bei 135° C, von 0,9 bis 1,5 und beim Schichtmagnetogrammträger das Bindemittel aus amorphem linearem Polypropylen besteht.
  • Im Vergleich zu dem Stand der Technik, wie er vorstehend abgehandelt wurde, stellt der Erfindungsgegenstand insofern eine Verbesserung dar, als ein erfindungsgemäßer Magnetogrammträger eine besondere mechanische Festigkeit, einen verbesserten Reibungskoeffizienten und eine besonders gute Feuchtigkeitsbeständigkeit, verbunden mit einer verbesserten Dimensionsstabilität, aufweist. Es ist überraschend, daß man aus dem erfindungsgemäß verwendeten Polypropylen bei seiner Kombination mit feinverteilten magnetischen Pulvern eine einheitliche Phase erhält, die bei der Verarbeitung und Anwendung nicht getrennt werden. Eine Stabilisierung der magnetisierbaren Teilchen auf dem hochkristallinen Polypropylenfilm wird nur durch das verwendete besondere Bindemittel erreicht. Mit den für Magnetbändern bisher üblichen Bindemitteln erhält man völlig negative Ergebnisse.
  • Das erfindungsgemäße Aufnahmematerial zeigt physikalische und mechanische Eigenschaften, die im einzelnen und insbesondere zusammen den bisher für den gleichen Zweck verwendeten Materialien überlegen sind. Es ist bereits vorgeschlagen -worden, kristallines Polypropylen durch Strangpressen des Polymeren irn geschmolzenen Zustand oder in Lösung zu Filmen-zu verarbeiten. Obwohl diese Filme einen hohen Kristallinitätsgrad besitzen; können sie durch Strecken in einer Richtung oder in zwei orthogonalen Richtungen streckorientiert werden.
  • Bei der Verwendung als Trägermaterial zeigen diese Filme physikalische und mechanische Eigenschaften, wie Zugfestigkeit, Streckgrenze, Biegsamkeit und Homogenität, die den der meisten anderen bisher verwendeten Materialien überlegen sind - nur Superpolyamide sind-vergleichbar -,-und im Vergleich zu den genannten anderen Materialien haben sie auch den unbestreitbaren Vorzug der Wirtschaftlichkeit, der sich aus dem niedrigen Preis des Polymeren ergibt.
  • Die Filme werden mit Hilfe einer Vorrichtung, die aus einer langsamen und einer raschen Walze oder auch einer anderen gleichwertigen Vorrichtung besteht, vorzugsweise mit einem Streckverhältnis von 1 : 3 bis 1 : 12 und in einem. .warmen Medium oder auf einer Heizplatte bei einer Temperatur von 50 bis 120° C gestreckt. -Die höchsten Zugfestigkeiten wurden durch Strecken bei 90° C erzielt; sie betrugen bis zu 25 kg/mm2.
  • Es ist stets empfehlenswert, das Strecken in Gegenwart eines Plastifizierungsmittels für das Polymere durchzuführen, um eine zu starke Herabsetzung der Zugfestigkeit in Querrichtung zu verhindern, und ferner den Film nach dem Strecken einer Hitzebehandlung bei etwa 130° C unter- Bedingungen zu unter--werfen, unter denen ein- Schrumpfen nicht erfolgen kann, wodurch sie dimensionsstabil werden. -Die endgültige Dicke des Film beträgt vorzugsweise etwa 30 l..
  • Die magnetisierbaren Teilchen, die beispielsweise aus ferromagnetischen Stahl-, Nickel- oder Kobaltiegierungen oder aus Eisenoxyd bestehen können, müssen mit dem so hergestellten Träger verbunden werden. Die Größe der Teilchen beträgt für die meisten Zwecke etwa 1 g.. In bezug auf das Bindemittel, das zur gleichmäßigen Verteilung und stabilen Fixierung der Teilchen auf dem Film verwendet werden kann, wurde gefunden, daß sich amorphes Polypropylen mit niedrigem Molekulargewicht für diesen Zweck sehr gut eignet, das entweder direkt durch Polymerisieren von Propylen in Gegenwart von bestimmten selektiven Katalysatoren erhalten werden kann oder durch Ätherextraktion von rohem Polypropylen, das in Gegenwart von nicht selektiven Katalysatoren erhalten wurde.
  • Amorphes Polymeres und magnetisches Pulver werden vorzugsweise in einem Gewichtsverhältnis von 15. 85 bis 40: 60 angewendet.
  • Das amorphe Pölypropylen ist das einzige synthetische Harz, das in der .Klebeschicht vorliegt. Es kann in Mischung mit anderen synthetischen Harzen verwendet werden, doch ist das amorphe Po_lypropylen stets der die Adhäsion bestimmende Faktor.
  • Die Grenzviskosität des amorphen Polypropylens soll zwischen 0;2 und 0,4 liegen (gemessen in Tetrahydronaphthalin bei 135° C).
  • Das Auftragen des magnetisierbaren Gemisches kann in irgendeiner passenden Weise erfolgen, beispielsweise mittels einer aus Stäben, Walzen oder Messern bestehenden Auftragvorrichtung. Der überzug muß dick genug sein, um genügend magnetisches Pulver zu enthalten, und er -muß gleichmäßig und glatt sein. Manchmal eignen sich zur Erzielung besserer Aufnahme- - und Wiedergabeeigenschaften Glätteoperationen, beispielsweise Kalandern der überzogenen und getrockneten Bänder.
  • Auch Filme aus Polyäthylentherephthalat, Polyamiden, Polyäthylen, Polyvinylchlorid und Celluloseäcetät erlauben das Aufkleben von magnetischen Überzügen auf der Grundlage von amorphen Polypropylen und lassen sich deshalb für solche Zwecke verwenden, für die ihre Eigenschaften ausreichen.
  • Es wurde schließlich gefunden, daß sehr gute Trägermaterialien in Faden- oder Bandform durch direktes Strangpressen von geschmolzenem kristallinem Polypropylen, dem ein magnetisierbares Pulver einveraeibt wurde, hergestellt w£rden-können, wobei das so hergestellte Band bzw. der Faden vorzugsweise streckorientiert wird. Beispiel 1 Ein Film aus kristallinem Polypropylen mit einer Grenzviskosität von 1,2 (bestimmt in Tetrahydronaplithalin bei 135° C) wurde 60 Sekunden in eine bei 180 bis 200° C siedende Erdölfraktion, die bei 70° C gehalten wurde, eingetaucht. Hierauf wurde der Film mit einem Streckverhältnis von 1 : 6 in Wasser bei 80° C gestreckt, bei -130° C stabilisiert und zu Bändern zerschnitten. Die Bänder hatten eine Dicke von 30 R,; eine-Breite von 6 mm, eine Länge von 10 m und eine Zugfestigkeit von 15,8 kg/mm2.
  • Auf die so zubereiteten Bänder trug man mit Hilfe eines Auftragmessers eine magnetische Überzügsmischung aus- 100 Gewichtsteilen Chloroform, 5 Gewichtsteilen amorphem Polypropylen und 15 Gewichtsteilen Fee 03 auf. Die verschiedenen Komponenten des Überzugs waren vorher in einer Kugelmühle 12 Stunden lang homogenisiert worden. Das überzogene Band wurde getrocknet, auf eine Spule aufgespult. Die Erprobung in einem Bandgerät ergab hohe Verzerrungsfreiheit. Beim Betrieb in einem-weiten Temperaturbereich (Versuche wurden zwischen -10 und -I-60° C durchgeführt) bei verschiedenen Feuchtigkeiten oder selbst nach 15tägigem Eintauchen in Wasser wurde kein Ansteigen der Verzerrungen festgestellt; außerdem 'erfolgte`keine elastische-Veränderung.
  • Beispiel 2 Man vermischte ein kristallines Polypropylen mit einer Grenzviskosität von 0,9 mit 5 Gewichtsprozent Paraffin und homogenisierte das Gemisch 1/z Stunde in einem Mischer. Der durch Strangpressen der homogenen Masse erhaltene Film wurde in Wasser von 90° C mit einem Streckverhältnis von 1 : 5 in Längsrichtung gestreckt. Nach dem Stabilisieren bei 130° C wurde der Film zu Bändern zerschnitten, die eine Dicke von 3 #, eine Breite von 6 mm, eine Länge von 10 m und eine- Zugfestigkeit von 15,6 kg/mm2 besaßen.
  • Auf diese Bänder trug man mit Hilfe einer Auftragwalze eine magnetische Überzugsmischung aus 100 Gewichtsteilen Chloroform, 8 Gewichtsteilen amorphem Polypropylen mit einer Grenzviskosität von 0,29 und 30 Gewichtsteilen Fee 03 auf. Die Überzugsmischung war vorher in einer Kugelmühle 12 Stunden homogenisiert worden. Nach dem Trocknen wurden die Bänder aufgespult und wie im Beispiel 1 erprobt.
  • Beispiel Man vermischte kristallines Polypropylen mit einer Grenzviskosität von 1,5 (bestimmt in Tetrahydronäphthalin bei 135° C) mit y-Fe. 03 im Verhältnis von 90 Gewichtsteilen Polypropylen auf 10 Gewichtsteile y-Fe2 02. Die geschmolzene Masse wurde durch eine normale Strangpreßvorrichtung ausgepreßt, wobei man einen Film erhielt, der in Wasser bei 90° C gestreckt (Streckverhältnis 1 : 6), bei 130° C stabilisiert und in Bänder von 30 li Dicke, 6 mm Breite und 10 m Länge zerschnitten wurde.
  • Die so hergestellten Bänder wurden aufgespult und in einem Bandgerät erprobt. Auch in diesem Fall erzielte man eine hohe Widergabetreue.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetogrammträger, der eine auf einem nicht magnetisierbaren, aus synthetischen Polymeren bestehenden Träger aufgebrachte Schicht von in einem Bindemittel verteilten magnetisierbaren Teilchen enthält (Schichtmagnetogrammträger) oder aus in synthetischen Polymeren verteilten magnetisierbaren Teilchen besteht (Massemagnetogrammträger), dadurch gekennzeichnet, daß die synthetischen Polymere aus linearem kristallinem Polypropylen mit einer Grenzviskosität, gemessen in Tetrahydronaphthalin bei 135° C, von 0,9 bis 1,5 und beim Schichtmagnetogrammträger das Bindemittel aus amorphem linearem Polypropylen besteht.
  2. 2. Magnetogrammträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das amorphe lineare Polypropylen eine Grenzviskosität, gemessen in Tetrahydronaphthalin bei 135° C, von 0,2 bis 0,4 besitzt.
  3. 3. Magnetogrammträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis von amorphem Polypropylen zu magnetischem Pulver zwischen 15 : 85 und 40: 60 liegt.
  4. 4. Magnetogrammträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polypropylenfilme, die das Trägermaterial bilden, durch Strecken orientiert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 811508, 828 920, 848 424; britische Patentschrift Nr. 675 195; USA.-Patentschriften Nr. 2 216 736, 2 566 441; »Angewandte Chemie«, Oktober 1955, S. 545; »Kunststoff-Rundschau«, Nr. 8/1956, S. 321; »Materials & Methods«, März 1954, S.104 bis 106; »Modern Plastics«, September 1955, S. 85 ff.
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