DE1098169B - Vorrichtung zum Mischen des Dampfes fluechtiger Narkosemittel mit Gasen - Google Patents

Vorrichtung zum Mischen des Dampfes fluechtiger Narkosemittel mit Gasen

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DE1098169B
DE1098169B DEC15990A DEC0015990A DE1098169B DE 1098169 B DE1098169 B DE 1098169B DE C15990 A DEC15990 A DE C15990A DE C0015990 A DEC0015990 A DE C0015990A DE 1098169 B DE1098169 B DE 1098169B
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William Edmondson
Wilfred Jones
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Cyprane Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
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    • B01F23/10Mixing gases with gases
    • B01F23/12Mixing gases with gases with vaporisation of a liquid
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Description

Patientenmaske strömen kann. Wenn das untere Ven- 30 für Vorrichtungen zum Verdampfen flüchtiger Nar-
til dagegen den Zutritt zu der Verdampfungskammer kosemittel von großer Bedeutung ist, Einbuße erleidet,
absperrt, schließt das obere Ventil auch die ihm zu- Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer
geordnete öffnung, so daß das Gas auf direktem Wege schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbei-
zur Maske abströmt. Durch entsprechendes Verdrehen spiel näher erläutert; diese Zeichnung gibt einen
des Betätigungsknopfes läßt sich jede Zwischenstel- 35 Schnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung
lung der Ventile einstellen. wieder.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung Die erfindungsgemäße Vorrichtung umfaßt ein Ge-
zum Mischen des Dampfes flüchtiger Narkosemittel häuse 1 als Behälter für ein verdampfbares Narkose-
mit Gasen zu schaffen, welche neben einer genauen mittel, und dieses Gehäuse besitzt in seinem unteren
Steuerung der Mischung eine rasche und einfache 40 Teil einen waagerecht vorspringenden Einlaßstutzen 2
Inbetriebnahme der Vorrichtung gestattet. zum Einführen des Narkosemittels. Dieser Einlaß-
Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Einstellorgan für die Ventile als Kolbenschieber ausgebildet ist, der in einem Schieber-
zum
stutzen
gehäuse in der Weise
angeordnet
und
ist vorzugsweise so ausgebildet, daß man dann, wenn sich das Gehäuse 1 in senkrechter Stellung befindet, nur eine bestimmte Menge des Narkose
geführt ist, 45 mittels in das Gehäuse bzw. den Behälter einführen
daß der Kolbenschieber entgegen der Wirkung einer kann. Gemäß der Zeichnung weist der Einlaßstutzen 2 Vorspannfeder anfänglich praktisch ohne Drehung in einen trichterförmigen oberen Abschnitt 3 auf, der in Axialrichtung so weit verschiebbar ist, daß die Ven- eine Gewindebohrung 4 übergeht, deren seitliche Öfftile die Eintrittsöffnung und die Austrittsöffnung der nung 5 mit einer Bohrung 6 in der Wand des Gehäu-Dampfkammer freigeben und zur Steuerung der Zu- 50 ses 1 fluchtet. Ein herausnehmbarer Stopfen 7 ist mit sammensetzung des Gas-Dampfgemisches der Kolben- seinem mit Gewinde versehenen Schaft 8 in den Kaschieber lediglich durch eine Schraubbewegung über nal 4 so eingeschraubt, daß eine metallische Berühden anfänglichen Bewegungsabschnitt hinaus axial rung zwischen dem eigentlichen Stopfen und der Sitzverschiebbar ist. Durch die erfmdungsgemäße Anord- fläche 9 stattfindet. Man kann das Narkosemittel in
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3 4
den Fülltrichter2 z.B. bis zu der Standhöhe 10 ein- 34 jeweils mit den Einlaß- und Auslaßkanälen des
gießen, wobei diese Standhöbe an der Mündung des Kolbenschiebergehäuses zur Deckung gebracht wer-
Kanals 4 sichtbar ist, so daß man die Standhöhe der den können.
Flüssigkeit in dem Gehäuse 1 ohne weiteres erkennen Der Kolbenschieber besitzt einen für das verkann. Es ist unmöglich, eine zu große Menge des flüs- 5 dampfte Narkosemittel bestimmten Längskanal 35, sigen Narkosemittels in das Gehäuse 1 einzubringen, der von einem Punkt in der Nähe des Dampfausdenn das Narkosemittel kann höchstens die durch die lasses 32 zu dem Auslaß 28 führt; dieser Kanal 35 Linie 10a angedeutete Standhöhe erreichen, da jeder steht dann mit dem Auslaß 32 in Verbindung, wenn Überschuß über die Lippe des Einfülltrichters 3 ab- die Ringnut 34 dem Auslaß 32 gegenübersteht, wie es laufen würde. i° in der Zeichnung dargestellt ist.
Ferner besitzt das Gehäuse in seiner Wandung ein Am äußeren Ende des Kolbenschiebers ist eine
Schauglas 11, so daß man die Standhöhe der Flüssig- Betätigungshülse 36 befestigt, die mit einem in ge-
keit jederzeit nachprüfen kann, und ferner ist in den eigneter Weise gerändelten Knopf 37 versehen ist,
Boden des Gehäuses eine Entleerungseinrichtung 12 der es ermöglicht, den Kolbenschieber um seine Achse
eingebaut, die z. B. als Hahn oder Ventil ausgebildet 15 zu drehen und ihn axial zu verschieben. Damit dem
sein kann. Kolbenschieber 23 eine anfängliche Längsbewegung
Das Gehäuse 1 enthält mehrere zylindrische Dochte und eine weitere axiale Bewegung erteilt wird, wenn 13 unterschiedlichen Durchmessers, die durch die Ge- man den Knopf 37 dreht, ist das Hülsenteil 36 mit häusewand bzw. gelochte oder anderweitig ausgebil- einer ringförmigen Steuerkurve 38 versehen, in die dete Stützmittel 14 in konzentrischer Lage zueinander 20 ein an dem Ventilgehäuse 22 befestigter Stift 39 eingehalten werden; die Stützmittel und die Dochte sind greift. Die als Nut ausgebildete Steuerkurve umfaßt so angeordnet, daß die Flüssigkeit durch Kapillar- einen sich in der Längsrichtung geradlinig erstreckenwirkung in mehrere Verdampfungskammern hinein den Abschnitt 38 α sowie einen schraubenHnienförmiaufsteigen kann. Ferner ist die Anordnung derart, gen-Abschnitt. Ferner trägt das Hülsenteil 36 eine daß der aus dem flüssigen Narkosemittel gebildete 25 mit Teilstrichen versehene Skalenscheibe 40_, die mit Dampf in den oberen Teil des Gehäuses hinein auf- einem an dem Ventilgehäuse 'befestigten unbewegsteigt und sich nach innen in einer zentralen Kammer liehen Zeiger 41 od. dgl. zusammenarbeitet.
15 sammelt, aus welcher der Dampf durch einen Aus- Zweckmäßigerweise dient der Kolbenschieber auch laßkanal 16 entweichen kann, der zum Oberteil des zum Regeln des Drucks innerhalb des Gehäuses 1, Gehäuses führt. Die zu diesem Auslaßkanal führende 3° so daß er als Druckausgleichsmittel wirkt. Die Ring-Einlaßöffnung 17 wird durch verstellbare Ventilmit- nut-33. steht über ein Loch und einen axialen Kanal tel 18 gesteuert, die durch ein innerhalb des Gehäuses 42 in dem Kolbenschieber mit einem Raum in der angeordnetes, auf Temperaturänderungen ansprechen- Betätigungshülse 36 in Verbindung; dieser Raum des Element 19 gesteuert werden. Dieses Element 19 steht - seinerseits über eine kleine öffnung 43 in dem ist z. B. als Bimetallstreifen ausgebildet; der Bimetall- 35 Hülsenteil mit der Umgebungsluft-in'Verbindung, streifen ist mit seinem unteren Ende an einem nach Wenn das Kolbenschieberteil seine innere Stellung unten ragenden Arm 20 befestigt, in dessen oberem einnimmt,, bei der die Zufuhr des Dampfes abgesperrt Ende die Einlaßöffnung 17 ausgebildet ist; der Arm ist, wobei das Gas ungehindert strömen kann, befindet 20 wird durch ein Bauteil 21 unterstützt, das einen sich-die Ringnut 33 in'Deckung mit dem Gaseinlaß-Teil der Stützmittel 14 für die Dochte trägt, und in 4° kanal 31 zu dem Gehäuse 1, das somit in Verbindung dem der bereits erwähnte Auslaßkanal 16 ausgebil- ., mit der Atmosphäre steht, wodurch der Druck in dem det ist. Gehäuse ausgeglichen wird. Es sei bemerkt,- daß beim
Auf dem Gehäuse 1 ist ein Ventilgehäuse 22 be- Auftreten einer Temperatursteigerung, bei der sich festigt, das einen Zylinder für einen waagerecht an- der-Druck in dem-Gehäuse infolge einer Steigerung geordneten Kolbenschieber 23 bildet, welcher genau in 45 des Dampfdrucks erhöhen würde, durch die erwähndie Zylinderbohrung eingepaßt ist. An einem Ende , ten Mittel eine selbsttätige Entspannung gegenüber der Zylinderbohrung befindet sich innerhalb des Ven- ' der Umgebungsluft bewirkt wird.
tilgehäuses eine Verbindungskammer 24, in die das Nachstehend ist die Arbeitsweise der Vorrichtung innere Schaftende 25 des Kolbenschiebers normaler- beschrieben. Zunächst befindet sich das mit der Hand weise hineinragt, wobei die als Ventilteller wirkende 5° zu betätigende Ventil in derjenigen Stellung, die man Verdickung 26 des Schaftes 25 den Gasstrom steuert, als die Absperrstellung bezeichnen kann, bei der der der seitlich durch eine Haupteinlaßöffnung 27 ein- Ventilteller 26 von dem offenen Ende 29 der Bohrung tritt, um dann in die Kammer 24 zu gelangen, aus des Schieberventils am weitesten entfernt ist und bei der er durch einen Kanal 28 größeren Durchmessers der der Einlaßkanal 31 und der Auslaßkanal 32 im in Form eines Gas/Dampf-Stromes austreten kann; 55 Gehäuse 22 des Schieberventils durch Kolbenaban den Kanal bzw. den Auslaß 28 kann man eine schnitte des Kolbenschiebers verschlossen, d. h. gegenbeliebige geeignete Leitung anschließen. Der Gasein- über dem Einlaß 27 bzw. dem Auslaß 28 abgesperrt laß mündet in das erweiterte offene Ende 29 der Boh- sind. Bei dieser- Stellung des Kolbenschiebers steht rung des Schieberventils, so daß das Gas um den das Gehäuse 1 nur über die Ringnut 33 und den Kanal Schaft 25 des Kolbenschiebers herum zu der Kammer 60 42 mit der Umgebungsluft in Verbindung. Ferner 24 strömt; eine sich an dem Ventilteller 26 abstüt- nimmt der Betätigungsknopf 37 seine innerste Stelzende Feder 30 ist bestrebt, das Ventil normalerweise lung ein, bei der sich der feststehende Führungsstift geöffnet zu halten. In der Wand des Schieberventil- 39 am vorderen Ende des geradlinigen Abschnitts gehäuses ist ein Gaseinlaßkanal 31 vorgesehen, der zu 38 α der Führungsnut oder Steuerkurve 38 befindet, dem Gehäuse 1 führt, und parallel dazu ist ein Dampf- 65 Wenn der Kolbenschieber diese Stellung einnimmt, auslaßkanal 32 ausgebildet, der mit dem Auslaßkanal wird sämtliches Gas, das über den Einlaß 27 in die
16 des Gehäuses fluchtet. Der Kolbenschieber 23 weist Vorrichtung eingeleitet wird, über die Kammer 24 Ringnuten 33 und 34 auf, und der Schaft 25 begrenzt zu dem Hauptauslaß 28 für Gas und Dampf umgepraktisch einen Kanal zwischen dem Kolbenschieber leitet. Um den Verdampfer in Tätigkeit zu setzen, und dem Ventilteller 26, wobei die Ringnuten 33 und 70 zieht man den Betätigungsknopf 37 axial-aach außen,
bis der Stift 39 den Anfang des schraubenliriienförmigen Teils der Steuerkurve 38 erreicht. Sobald dies der Fall ist, sind der Einlaßkanal 31 und der Auslaßkanal 32 des Gehäuses 1 vollständig freigegeben, so daß das in die Vorrichtung eintretende Gas entweder S zu dem Hauptauslaß 28 umgeleitet oder über den Einlaßkanal 31 in das Verdampfergehäuse geleitet werden kann. Auf diese Weise wird die Menge des auf geradem Wege zu dem Hauptauslaß 28 geleiteten Gases durch den Ventilteller 26 geregelt, während die anteilige Menge des das Gehäuse 1 über die Kanäle» 16 und 32 verlassenden Gases bzw. Dampfes durch die auf Temperaturänderungen ansprechenden Ventilmittel 18 geregelt wird. Nunmehr kann man den Betätigungsknopf 37 drehen, und wenn sich der feststehende Stift 39 in der schraubenlinienförmigen Steuerkurve 38 befindet, wird eine entsprechende axiale Bewegung des Ventiltellers 26 in Richtung auf das offene Ende der Zylinderbohrung hervorgerufen, wobei die Menge des zu dem Hauptauslaß 28 umgeleiteten Gases allmählich verringert und die Menge des in den das verdampfende flüchtige Narkosemittel enthaltenden Behälter 1 eingeleiteten Gases vergrößert wird, mit dem Ergebnis, daß aus dem Hauptauslaß 28 ein stärkeres Gemisch austritt. a5
Bezüglich der dem Betätigungsknopf 37 zugeordneten Skala sei bemerkt, daß man den mit »Zu« bezeichneten Teilstrich auf der Skalenscheibe 40 so anordnen kann, daß er anzeigt, daß sich der Ventilteller 26 in seiner am weitesten geöffneten Stellung befindet, bei der kein Gas zu der Verdampfungskammer 1 strömen kann. Wenn der Knopf herausgezogen wird, erreicht er zunächst denjenigen Punkt, an dem die auf die Drehbewegung des Knopfes abgestimmte Eichung wirksam wird; die Skalenscheibe kann somit eine geeignete Teilung aufweisen, die erkennen läßt, wie groß der prozentuale Anteil des verdampften Narkosemittels an dem das Gerät verlassenden Gemisch ist. Vorzugsweise ist der Ventilschieber 23 bezüglich des Beginns der geeichten Drehbewegung axial verstellbar, so daß der Hersteller oder eine mit der Wartung des Gerätes betraute Person den Ventilteller so einstellen kann, daß ein bestimmter anfänglicher prozentualer Gehalt des Gemisches an dem Narkosemittel gegeben ist. Zweckmäßigerweise ist das Ende 44 des Ventilschiebers mit Gewinde versehen, so daß es sich in ein Innengewinde des Hülsenteils 36 einschrauben läßt; ferner ist am Ende des Kolbenschiebers ein Schlitz 45 vorgesehen, in den man das Ende eines Schraubenziehers einsetzen kann. Somit läßt sich der Kolbenschieber mit Hilfe eines Schraubenziehers od. dgl. gegenüber dem Betätigungsknopf und dem Hülsenteil axial verstellen, um die gewünschte Einstellung des Ventiltellers 26 zu erreichen; um diese Einstellung festzuhalten, wird zuletzt eine Madenschraube 46 festgezogen. Um den Kolbenschieber nach dem Einstellen unzugänglich zu machen, wird ein mit einem Flansch versehener Stopfen 47, der auch den Betätigungsknopf auf dem Hülsenteil festhält, in das Ende des Hülsenteils eingeschraubt. Das offene Ende des Betätigungsknopfes wird mittels eines Kappenteils 48 od. dgl. verschlossen. Auf diese Weise bestimmt die Stellung des Ventiltellers gegenüber dem Betätigungsknopf die für einen niedrigen Prozentsatz geltende Anfangseinstellung, während die Steigung der schraubenlinienförmigen Nut 38, die einheitlich oder variabel sein kann, wie es die gewünschte Eichung erfordert, den Bereich oberhalb des erwähnten Anfangspunktes bestimmt. Diese Verstellbarkeit ermöglicht es, das Verdampfungsgerät verschiedenen Arten von flüchtigen bzw. verdampfbaren Narkosemitteln anzupassen.
Das Gehäuse 1 kann nebst in das Gehäuse eingebauten Teilen den jeweiligen Anforderungen angepaßt werden Gegebenenfalls kann man an Stelle mehrerer Dochte 13 auch einen einzigen zylindrischen oder anders ausgebildeten Docht vorsehen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    !.Vorrichtung zum Mischen des Dampfes flüchtiger Narkosemittel mit Gasen, mit einem Vorratsbehälter und einer Verdampfungskammer für das Narkosemittel, bei der das Gas von einer Gaseintrittsöffnung über Ventile wahlweise direkt über einen Umgehungskanal und/oder durch die Verdampfungskammer einer zu der Patientenmaske führenden Austrittsöffnung zugeführt werden kann und die durch ein gemeinsames handbetätigtes Einstellorgan einstellbaren Ventile die Ein- und Austrittsöffnung der Verdampfungskammer schließen, wenn der Umgehungskanal ganz geöffnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellorgan für die Ventile als Kolbenschieber (23) ausgebildet ist, der in einem Schiebergehäuse (22) in der Weise angeordnet und geführt ist, daß der Kolbenschieber entgegen der Wirkung einer Vorspannfeder (30) anfänglich praktisch ohne Drehung in Axialrichtung so weit verschiebbar ist, daß die Ventile die Eintrittsöffnung (31) und die Austrittsöffnung (32) der Dampfkammer (15) freigeben und zur Steuerung der Zusammensetzung des Gas - Dampfgemisches der Kolbenschieber lediglich durch eine Schraubbewegung über den anfänglichen Bewegungsabschnitt hinaus axial verschiebbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber (23) eine schaftartige axiale Verlängerung (25) aufweist, welche vom Schieberende durch eine Kammer (29) ragt, in welche die Gaszuführungsleitung (27) mündet und die einen Ventilkörper (26) trägt, der den direkten Durchtritt des Gases von der Kammer (29) in die zu der Patientenmaske führenden Austrittsöffnung (28) steuert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenschieber (23) mit Gleitsitz in die Bohrung eines Schiebegehäuses (22) eingepaßt ist und der Ventilkörper (26) an der schaftähnlichen Verlängerung (25) mit dem offenen Ende der zylindrischen Bohrung zusammenwirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die relative axiale Stellung des Kolbenschiebers (23) zu den Handbetätigungsmitteln (37) veränderbar einstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Kolbenschiebers (23) über eine Gewindehülse (36) mit den Handbetätigungsmitteln (37) verbunden ist, derart, daß eine relative Drehbewegung zwischen Gewindehülse und Kolbenschieber eine relative axiale Verstellung zwischen Kolbenschieber und Handbetätigungsmitteln herbeiführt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Kolbenschiebers (23) in dem Schiebergehäuse (22) durch Zusammenwirken eines radial angeordneten Stiftes (39) und einer Führungsnute (38) erfolgt,
    welche von einem anfänglich etwa achsparallelen Abschnitt (38 a) in einen schraubenförmigen Abschnitt geringer Steigung übergeht.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch' gekennzeichnet, daß der Stift (39) in dem Schiebergehäuse (22) befestigt ist und die Führungsnut (38) in der zylindrischen Außenfläche der den
    Schieber (23) mit den Handbetätigungsmitteln '■ (37)· verbindenden Gewindehülse (36) vorgesehen ist. ■ '
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschriften Nr. 608 536, 758 657; TJSA.-Patetitschrift Nr. 2 206 688.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 109 507/24 1.61
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