DE109591C - - Google Patents

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DE109591C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/001Cylindrical or annular brush bodies
    • A46B13/003Cylindrical or annular brush bodies made up of a series of annular brush rings; Annular brush rings therefor

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  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 9: Borstenwaaren.
Vorliegendes Verfahren dient zur Herstellung ■von Scheiben bürsten, welche in Fabrik betrieben zum Poliren von Metallwaaren und ähnlichen Zwecken verwendet werden.
Die durch dieses Verfahren hergestellten Scheibenbürsten zeichnen sich den bekannten gegenüber durch aufserordentliche Einfachheit und Leichtigkeit aus. Das vorliegende Verfahren ermöglicht eine sehr billige Herstellung von solchen Bürsten.
Allen den bisher bekannten Bürsten gegenüber, bei welchen die Borsten durch seitliche' Deckscheiben oder ähnliche Mittel, sei es durch Druck oder Verkittung, festgehalten werden, kommt hier die eigenartige Verbindung der Kernscheibe mit den aus Papier bestehenden Deckscheiben und den Borsten lediglich durch Verleimen zur Geltung.
Durch die blofse Benutzung der Papierdeckscheiben ohne Anwendung einer besonderen Nabe bezw. einer Klemmvorrichtung wird hier jede Verstärkung der Scheibe am mittleren (Naben-) Theil vermieden und entspricht die mittlere Stärke der Bürstenscheibe genau der Stärke am Borstenrande, d. h. am Umfang der Bürste. Es wird dieser Vortheil beim vorliegenden Verfahren durch die ganz eigenartige Verleimung der Papierdeckscheiben mit der Kernscheibe und dem Borstenkranze erreicht.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist das Verfahren durch ein fertiges Product dargestellt, und zwar zeigt: Fig. ι die Vorderansicht einer Scheibenbürste in theilweisem Schnitt und theilweiser schematischer Darstellung, Fig. 2 einen diametralen Schnitt durch die Bürste nach Linie x-x der Fig. 1, und Fig. 3 eine Anzahl solcher Bürsten auf einer Welle befestigt, ebenfalls in diametralem Schnitt.
Eine runde, durchlochte Scheibe α aus Pappe oder Papier wird auf einer Seite mit einem geeigneten Klebstoff bezw. Leim bestrichen, und zwar wird der Leim besonders am Rande der Scheibe dick aufgetragen, alsdann wird die ebenfalls durchlochte stärkere Kernscheibe b von kleinerem Durchmesser als die Deckscheiben aufgeleimt. Diese besteht zweckmäfsig aus einem Stoffe von geringem specifischen Gewicht und geringer Sprödigkeit, also z. B. Pappe, Papiermasse, Filz oder dergl. Sie kann auch aus mehreren Scheiben zusammengesetzt sein. Auf den freistehenden geleimten Rand α1 der Scheibe α werden dann die Borsten c kranzförmig (Fig. 1) aufgelegt und die in gleicher Weise wie die Scheibe α auf einer Seite mit Klebstoff überzogene gelochte Papier- bezw. Pappscheibe d angedrückt. Zuletzt wird das Ganze unter Erwärmung einem achsialen Druck ausgesetzt, wobei der Leim sich auflöst, den ringförmigen Raum c zwischen beiden Scheiben α d, sowie den Borsten c in der Weise ausfüllt, dafs die Borsten mit dem Kernstück b und den Scheiben α d ein festes Ganzes bilden.
Bei ihrer Verwendung zu Polirzwecken und dergl. werden die so hergestellten Scheibenbürsten in gröfserer oder geringerer Anzahl auf einer Welle/ (Fig. 3) derart befestigt, dafs

Claims (2)

sie sich mittelst einer zwischengelegten Filzoder dergl. Scheibe e an ein Widerlager f1 der Welle f stützen und mit einer zweiten Filzscheibe e1 von einer auf der Welle f verschraubbaren Mutter g einen achsialen Druck empfangen. Selbstverständlich kann die Befestigung auf der Welle f auch in anderer geeigneter Weise erfolgen. Bei der in Fig. 3 gezeigten Befestigungsart sind beide Filzscheiben e e1 mit den beiden Endscheibenbürsten c2 c3 verleimt gedacht. Nach diesem Verfahren hergestellte Scheibenbürsten können bis zum Rande der beiden Deckscheiben α bezw. d verbraucht und dann das Kernstück zur Herstellung neuer Scheiben wieder verwendet werden. Zur Herstellung der Bürste kann man natürlich dem Verwendungszweck entsprechend Borsten, Fibre, Metalldraht, Baumwolle und dergl. benutzen. Pαtent-Anspruche:
1. Verfahren zur Herstellung von Scheibenbürsten, dadurch gekennzeichnet, dafs die auf einer Kernscheibe (b) aus Holz oder dergl. seitlich aufgelegten Papierdeckscheiben fad), welche gröfseren Durchmesser
. als die Kernscheibe haben, mit dieser und einem um die Kernscheibe herumgelegten Borstenkranz fc/zugleich verleimt werden, zum Zweck, die Scheibenbürste gleichmäfsig stark und leicht zu machen.
2. Ein Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem auf eine der äufseren Papierdeckscheiben noch eine besondere Filzscheibe (e bezw. el) geleimt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009156B (de) * 1953-01-09 1957-05-29 Fritz Martin Maschinenbuersten Walzenbuerste fuer Textilmaschinen und aehnliche Maschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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