DE1095697B - Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen

Info

Publication number
DE1095697B
DE1095697B DEB41629A DEB0041629A DE1095697B DE 1095697 B DE1095697 B DE 1095697B DE B41629 A DEB41629 A DE B41629A DE B0041629 A DEB0041629 A DE B0041629A DE 1095697 B DE1095697 B DE 1095697B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
impeller
wing
impellers
wings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB41629A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med Friedrich Burmester
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH BURMESTER DR MED
Original Assignee
FRIEDRICH BURMESTER DR MED
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH BURMESTER DR MED filed Critical FRIEDRICH BURMESTER DR MED
Priority to DEB41629A priority Critical patent/DE1095697B/de
Publication of DE1095697B publication Critical patent/DE1095697B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • B63B1/34Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
    • B63B1/38Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B1/00Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
    • B63B1/32Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls
    • B63B1/34Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction
    • B63B1/38Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes
    • B63B2001/387Other means for varying the inherent hydrodynamic characteristics of hulls by reducing surface friction using air bubbles or air layers gas filled volumes using means for producing a film of air or air bubbles over at least a significant portion of the hull surface
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T70/00Maritime or waterways transport
    • Y02T70/10Measures concerning design or construction of watercraft hulls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen durch Untermischung des Fahrwassers mit Luft durch einen Rotationskörper, aus dessen Hohlräumen die axial zugeführte Luft durch Öffnungen ausströmt.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, den Wasserwiderstand, der dem Bugentgegengesetzt wird, zu verringern.
  • Es ist bekannt, dem Wasser Luft beizumischen, um den Widerstand des Wassers gegenüber dem fahrenden Schiff herabzusetzen. Bisher beschränkte man sich in der Regel darauf, den Reibungswiderstand zu verringern, der eine Folge der Zähigkeit des Wassers ist. Da das mit Luft untermischte Wasser komprimabel und von geringerer Dichte ist, soll versucht werden, mit Hilfe von fein im Wasser vor dem Schiff verteilter Luft den Formwiderstand des Schiffes, insbesondere den Staudruck = Oll - v2 (worin 4o die Dichte des Wassers bedeutet), herabzusetzen.
  • Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht darin, daß dieser Rotationskörper in Fahrtrichtung vor dem Schiffskörper angeordnet ist und die Form eines Flügelrades mit profilierten Flügeln oder Speichen hat, dessen Flügel oder Speichen in dem durch die Umströmung des Flügels oder der Speiche entstehenden Unterdruckgebiet Luftaustrittsöffnungen aufweisen, denen in an sich bekannter Weise über Luftzuführungskanäle oder einen Hohlraum im Flügel bzw. in den Speichenprofilen Luft zugeführt wird.
  • Durch die beschriebene Anlage wird es möglich sein - insbesondere mit Unterstützung durch Gebläse -, große Luftmengen dem Fahrwasser beizumengen, weil die Luft in ein Unterdruckgebiet eingebracht wird, das unabhängig von Lage, Geschwindigkeit, Wasserdruck und Tiefe des Schiffes erfindungsgemäß unentwegt erzeugt wird.
  • Vor dem Bug soll ein mit Luft untermischter Raum entstehen, welcher annähernd der Schiffsbreite entspricht.
  • Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß die Öffnungen der Flügel an Stellen größter Umfangsgeschwindigkeit liegen.
  • Ein Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die Flügel in zwei Blätter gespalten sind und deren Abstand voneinander sowie auch das Profil der Spaltöffnung und des Flügelquerschnittes veränderlich sind.
  • Das einströmende Wasser tritt in den Flügel von der Vorderkante in den Hohlraum ein, der nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe ausgebaut ist. Hier reißt der Wasserstrahl Luft mit und tritt dann, mit Luft untermischt, an der Hinterkante des Flügels aus. Diese Art der Flügelräder kann auch an den anderen sogbildenden Stellen der Flügel weitere Ansaugöffnungen für Luft haben. Die Einströmöffnung kann drallerzeugende oder den Wasserstrahl aufsplitternde Profile besitzen, um möglichst viel Luft mitzureißen. Die Spaltöffnungen können verschieden breit eingestellt werden, um damit Einfluß auf die Menge des einströmenden Wassers zu gewinnen.
  • Um eine Abstimmung auf den Strömungswiderstand und die jeweilige Fahrgeschwindigkeit zu erreichen, ist es wesentlich, daß die Flügel frei einstellbar auf Achsen befestigt sind, deren Mittellinien senkrecht zur Mittellinie der Schraubenwelle verlaufen. Auch hier wird die Luft über eine Hohlwelle zugeführt. Die Flügelräder können auch, als Ganzes auf einer Art Kugelgelenk laufend, sich automatisch und frei auf Strömungswiderstände einstellend, montiert werden. Die Verbindung des Luftzuführungskanals der Welle mit den Kanälen der Flügel kann durch fliehkraftöffnende Ventile erfolgen, deren Federn so abgestimmt sind, daß die Ansaugfunktion gegenüber dem Wasserdruck gewährleistet ist, sobald die genügende Umdrehungszahl erreicht ist.
  • Die Flügelräder, die in Ruhe waren, würden ihre Saugfunktion nicht in Betrieb setzen, wenn nicht durch die Fliehkraft das Wasser, das in die Hohlräume der Anlage (oder Vorrichtung) im Ruhezustand eingedrungen ist, herausgeschleudert wird. Zu diesem Zweck sind Bohrungen, die sich an den Enden der Flügel befinden, vorhanden, aus denen das Wasser an der Stelle des größten Radius herausgeschleudert wird.
  • Mehrere der beschriebenen Flügelräder können symmetrisch zum Bug angebracht werden und verschieden große Durchmesser haben.
  • Die oben beschriebenen Flügelräder können in verschiedenen Anordnungen und Kombinationen am Bug oder vor dem Schiffsbug angebracht werden. Es soll eine möglichst große Fläche durch diese Vorrichtung vor dem Schiff bestrichen werden, um eine breite Zone der Luftuntermischung zu erzielen.
  • Es ist daran gedacht, die Flügelräder auch als Antriebspropeller zu benutzen oder sie auf der gleichen Welle eines vor dem Bug- arbeitenden Antriebspropellers laufen zu lassen.
  • Ferner besteht die Möglichkeit, daß zwei gegenläufig arbeitende Flügelräder gleichzeitig als Doppelantriebspropeller funktionieren. Die Fläche dieser Flügelräder muß größer gehalten werden als bei den üblichen Propellern, weil durch die Luftuntermischung der Sog vor der Schraube geringer wird und dieser Ausfall durch erhöhte Schubleistung ausgeglichen werden soll.
  • Um die Möglichkeit der Reinigung, Reparatur und Außerbetriebsetzung dieser Vorrichtungen zu haben, ist es weiterhin wesentlich, daß die vorbeschriebenen Flügelräder vorn auf einer Schiene befestigt sind, die aus dem Wasser herausziehbar oder herausschwenkbar mittels Seilzug oder Hebegestänge ausgebildet ist.
  • Das Flügelrad läuft in der Regel vor der Schiene, um auch den Strömungswiderstand der Schiene herabzusetzen. Der Antrieb kann durch Ketten, Wellen oder Motore innerhalb der Schienen erfolgen. Die Luft wird über einen Hohlraum der Schiene zugeführt.
  • Alle Anlagen der beschriebenen Art können auch in das Schiffsinnere eindrehbar am Schiff montiert werden.
  • Weitere Möglichkeiten bestehen darin, daß die Flügelräder vor Schleppkähnen ähnlich einem Außenbordmotor an einem Boot oder dem Heck des Schleppers angebracht arbeiten.
  • Alle Anlagen können vorzugsweise mit Gebläsen kombiniert werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in Beschreibung und verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert und anschaulich dargestellt. Es zeigt Fig. 1 ein Flügelrad in Vorder- und Seitenansicht in Schemadarstellung, in A bis E das Prinzip und Variationen der Formgebung der Wasserstrahlpumpe im Hohlflügel, Fig.2 ein Flügelrad in Vorderansicht mit Hohlflügeln, Luftaustrittsöffnungen an sogbildenden Stellen und Löchern zum Herausschleudern des Wassers sowie mit einem Profilquerschnitt, Fig. 3 einen Schnitt I-I in Fig. 2, Fig.4 frei einstellbare Flügel mit Luftaustrittsöffnungen im Flügelmantel, in A einen Schnitt 1-1, in E eine Draufsicht auf das Flügelprofil, Fig. 5 ein Flügelrad mit frei einstellbaren Flügeln mit einem Schnitt D bei II-II, einem Schnitt B bei III-III und einem Schnitt C bei IV-IV, Fig.6 ein Flügelspeichenrad in perspektiver Ansicht, Fig. 7 einen Schnitt VI-VI bei Fig. 6 mit einem Profilquerschnitt V-V einer Speiche, Fig. 8 die Anbringung eines Flügelrades bei Hochseeschiffen, Fig.9 den Schiffsbug eines Hochseeschiffes mit Flügelrad und Schnittbild A bei 1-I, Fig. 10 eine Bugansicht mit Flügelrädern, die an einem Gestänge montiert und über Wasser gezogen werden können, Fig. 11 eine Seitenansicht nach Fig. 10 mit Schnittbild A, nach welchem die Flügel, gelenkartig gelagert, sich der Strömung frei anpassen können, Fig. 12 ein Schiff in Ansicht mit einem mittels Kran aus- und einschwenkbaren Bug-Flügelrad, Fig. 13 eine Flügelradanordnung an einem Beiboot, wobei die Luftzuführung durch einen Preßluftschlauch erfolgt, Fig. 14 eine Flügelradanordnung am Heck eines Schleppers.
  • In der Darstellung Fig.1 ist ein Flügelrad in Vorder- und Seitenansicht mit Schema gezeigt, deren Flügel bei 1, wie in den Variationen A bis E gezeigt, gespalten ist. In diesen Spalt tritt das Wasser ein und reißt im Bereich 2 die Luft mit. Das mit Luft untermischte Wasser strömt in Pfeilrichtung 3 aus. Um das Prinzip dieser Art von Flügelrädern zu zeigen, sind die Flügel hier fest mit der hohlen Antriebswelle 4 verbunden. In dieser Darstellung ist ferner zu erkennen, daß eine Verbindung des Luftraumes 2 mit dem Luftraum der Hohlwelle 4 gegeben ist.
  • In den gezeigten Variationen von Flügelquerschnitten A bis E ist z. B. bei der Abbildung A die%4ntrittsöffnung mit schraubenähnlichen Zügen verseie4, um dem Wasserstrahl einen Drall zu geben, damit im Luftraum 2 möglichst viel Luft mitgerissen wird.
  • Bei Abbildung B ist eine ähnlich geformte Längsleiste im Eintrittsschlitz des Flügels angebracht.
  • Bei Abbildung C ist diese Leiste in den Luftraum 2 zurückgenommen, um den Widerstand zu verringern. Bei Abbildung D ist eine Hohlleiste eingebaut, die zunächst den Wasserstrahl aufsplittert und dann selbst hinter sich einen Sog erzeugt, um auch an dieser Stelle Luft anzusaugen.
  • Bei Abbildung E sind mehrere Wasserstrahlpumpensysteme ineinander verschachtelt und so angeordnet, daß der Widerstand möglichst gering bleibt. An Ende dieser Systeme gibt eine bereits vorbeschriebene Leiste dem Wasserstrahl einen letzten; aufsplitternden Drall.
  • Es sind natürlich noch andere Biegungen, Vorwölbungen und symmetrische Auswölbungen möglich, um einen Drall des Wasserstrahles zu erzeugen, z. B. strahlenaufsplitternde Vorsprünge und sägenartig aufgebogene Eintrittsleisten.
  • Insgesamt muß beachtet werden, daß die Austrittsöffnungen für das Luft-Wasser-Gemisch in den Flügeln größer als die Eintrittsöffnungen gehalten werden müssen, damit es im Hohlraum des Flügels zu keiner Stauung kommt und damit die Saugfunktion vergrößert wird.
  • In Fig. 2 und 3 zeigen die Flügel, deren Hohlraum mit dem Luftmantel 4 der Welle kommuniziert, verschiedenartige Perforationen bei 5. Diese Perforationen liegen an den Stellen der tragflügelähnlich geformten Flügel, an denen bei den Umdrehungen des Flügelrades im Wasser ein Unterdruck entsteht, wodurch an dieser Stelle Luft angesaugt wird. Aus den Löchern oder Schlitzen 5a wird durch die Fliehkraft bei den Umdrehungen des Flügelrades das Wasser herausgeschleudert, welches im Ruhestand in die Hohlräume 2 der Flügel, den Luftmantel 4 der Welle sowie in die zuführenden Luftkanäle eingedrungen ist. Auch diese öffnungen sollen so geformt sein, daß bei der Umdrehung des Flügelrades hier Luft angesaugt wird.
  • Das Flügelrad nach Darstellung in Fig. 4 und 5 besitzt frei einstellbare Flügel, welche sich selbsttätig auf den geringsten Wasserwiderstand einstellen und einen gleichmäßig durchtretenden Wasserstrahl ermöglichen. Im Flügel sind, wie auch in Fig.2. Perforationen 5 angeordnet. Ein Schnitt I-I bei Fig. 4 ist in der Abbildung A gezeigt, während in Abbildung E die zweckmäßige Form eines Flügelprofils dargestellt wird. Die Abbildungen B, C und D entsprechen einem jeweiligen Schnitt II, III und IV bei Fig.5. Wie in Fig. 11 dargestellt, kann auch dieses Flügelrad mit einer Art Kugelgelenk ausgebildet sein, womit eine automatische Anpassung an die Strömung bei Schiffsbewegungen erreicht werden soll. Der Antrieb kann beispielsweise über ein Kreuzgelenk erfolgen.
  • In Fig. 6 und 7 ist ein achtflügeliges Flügelrad mit frei einstellbaren Flügeln dargestellt, welche außen durch einen Radkranz gehalten werden. Dieses Flügelrad funktioniert wie bei Fig. 2 und 3 beschrieben; es sind jedoch bei diesem Ausführungsbeispiel die Querschnitte der Hohlflügel stromlinienförmig und wirken dabei auf jeder Seite luftuntermischend. Die luftzuführenden Rohre sind wie Radspeichen angeordnet und fest mit der Nabe, d. h. der Welle und dem Radkranz, verbunden. Die Flügelmäntel sind um die Speichen gelegt und stellen sich an ihnen automatisch auf die gegebene Strömung ein. In Abbildung F, einem Schnitt V-V bei Fig. 7 und dieser selbst ist Vorbeschriebenes anschaulich dargestellt. Dieses leichte Flügelrad ist insbesondere für kleinere Schiffe gedacht.
  • In einem nicht dargestellten Anwendungsbeispiel tritt der Luftuntermischungseffekt erst bei einer bestimmten Umdrehungszahl des Flügelrades auf, zuerst im Bereich des größten Radius, weshalb die Luftkanäle des Flügels mit federbelasteten Ventilkugeln versehen sein können. Eine solche Ventilkugel gibt z. B. die Öffnung zwischen dem Luftraum einer Welle und einem Kanal frei, nachdem an dieser Stelle bereits durch die Zentrifugalkraft das Wasser aus dem Kanal aasgeschleudert ist und die Zentrifugalkraft der Ventilkugel die Federkraft überwindet, wodurch die Luft in den Kanal ausströmen kann.
  • Bei der Darstellung nach Fig.8 und 9 ist ein Flügelrad gemäß Fig. 2 am Unterwasserbugteil eines Hochseeschiffes angeordnet.
  • Auch bei der Darstellung in Fig. 10 und 11 sind Flügelräder gemäß Darstellung und Beschreibung nach Fig.2 und 3 in Anwendung gebracht. Die Flügelräder sind in diesem Anwendungsbeispiel an einem aufhievbaren Gestänge, durch das die Luft zugeführt wird, dargestellt. Diese Vorrichtung kann in Pfeilrichtung hochgehoben oder gesenkt werden, wodurch die Flügelräder nach Bedarf in Aktion oder außer Aktion gebracht werden können. Auch in diesem Anwendungsbeispiel können die Flügelräder mit einer Art Kugelgelenk, wie in Fig. 11 gezeigt, ausgestattet sein, um eine automatische Anpassung an die Strömung bei Schiffsbewegungen zu sichern.
  • In Fig. 12 ist ein Schiff gezeigt, welches am Bug ein an einem Gestänge angeordnetes, mittels Kran ausschwenkbares Flügelrad aufweist. Diesem Flügelrad wird, wie vorbeschrieben, durch das Gestänge Luft zugeführt, wobei der Antrieb in diesem Falle sich im Schiffsinnern befindet.
  • In der Darstellung Fig. 12 ist, wie vorbeschrieben, das Schiff mit einem ausschwenkbaren Flügelrad gemäß der Darstellung nach Fig. 2 ausgestattet.
  • Ein anderes Anwendungsbeispiel ist in Fig. 13 und 14 gezeigt, wonach ein Flügelrad gemäß Darstellung in Fig. 1 und 2 vor Schleppkähne, auf Schleppfahrzeugen oder auf einem Beiboot, ähnlich einem Außenbordmotor, angebracht werden kann. Dabei ist es möglich, über eine Schlepptrosse die günstige Entfernung des Schleppkahnes zum Flügelrad zu regulieren. Das Flügelrad kann über einen Preßluftschlauch mit einem Gebläse auf dem Schlepper in Verbindung gebracht werden. Diese Vorrichtung läßt sich auch über mehrere Schleppkähne erweitern oder mit anderen Anlagen zum Erzeugen einer mit Luft untermischten Zone des Wassers vor dem Bug der Schleppkähne kombinieren.
  • Zusammenfassend ist zu sagen, daß der Staudruck durch den Einbau derartiger Anlagen vermindert wird.
  • Die Wirtschaftlichkeit dieser erfindungsgemäßen Anlagen darf erwartet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE: 1. Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen durch Untermischung des Fahrwassers mit Luft durch Rotationskörper, aus deren Hohlräumen die axial zugeführte Luft durch Öffnungen ausströmt, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Rotationskörper in Fahrtrichtung vor dem Schiffskörper angeordnet ist und die Form eines Flügelrades mit profilierten Flügeln oder Speichen hat, dessen Flügel oder Speichen in dem durch die Umströmung des Flügels oder der Speiche entstehenden Unterdruckgebiet Luftaustrittsöffnungen aufweisen, denen in an sich bekannter Weise über Luftzuführungskanäle oder einen Hohlraum im Flügel bzw. in den Speichenprofilen Luft zugeführt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Flügelrades an den Stellen der größten Umlaufgeschwindigkeit die Luftaustrittsöffnungen aufweisen oder daß die Flügel in zwei Blätter gespalten sind und deren Abstand voneinander sowie auch das Profil der Spaltöffnung und des Flügelquerschnittes veränderlich sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel des Flügelrades frei drehbar, dem örtlichen Wasserdrucke folgend, oder die Speichen frei einstellbar auf zwischen der Nabe und dem Radkranz angeordneten Achsen, welche die Luftzuführungskanäle enthalten, und deren Mittellinien senkrecht zur Mittellinie der Flügelradwelle verlaufen, befestigt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Luftzuführungskanälen der Flügel durch Fliehkraft öffnende Ventile vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung mit vor dem Schiffsbug angeordneten Flügelrädern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Flügelräder auf einer Schiene befestigt sind, die aus dem Wasser herausziehbar oder herausschwenkbar ist, oder daß die Flügelräder auf einem vorausfahrenden Schlepper oder Boot angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügelräder als Vortriebspropeller ausgebildet oder von der gleichen Welle angetrieben werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 846 361, 808 805, 918 793; französische Patentschriften Nr. 502 962 (Zusatz zu Nr. 23 859), 493 771 (Zusatz zu Nr. 26 777 und 22 239), 440 593; britische Patentschriften Nr. 175 885, 338 870.
DEB41629A 1956-09-04 1956-09-04 Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen Pending DE1095697B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB41629A DE1095697B (de) 1956-09-04 1956-09-04 Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB41629A DE1095697B (de) 1956-09-04 1956-09-04 Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095697B true DE1095697B (de) 1960-12-22

Family

ID=6966458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB41629A Pending DE1095697B (de) 1956-09-04 1956-09-04 Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095697B (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3415216A (en) * 1965-12-23 1968-12-10 Andrew J. Strobel Hull for a navigating vessel
FR2489241A1 (fr) * 1980-08-29 1982-03-05 Manche Atel Chantiers Dispositif de propulsion et de direction d'un navire
DE3924204A1 (de) * 1989-07-21 1991-01-24 August Dipl Ing Dausend Verfahren zur reduzierung der verdraengungsarbeit eines fahrenden schiffes
US5036781A (en) * 1987-04-24 1991-08-06 Jaervi Antti K H Method and the means for removing ice from a ship's channel
DE102004024343A1 (de) * 2004-05-17 2005-12-22 New-Logistics Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Wasserreibung an einem Schiffskörper eines Schiffes
RU2402452C2 (ru) * 2008-05-04 2010-10-27 Александр Эдуардович Болотов Водное транспортное средство

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB175885A (de) * 1900-01-01
FR440593A (fr) * 1911-05-06 1912-07-13 Alhonse Papin Procédé pour assurer la sustentation et la propulsion de corps plongés dans un fluide
FR493771A (fr) * 1916-12-30 1919-08-21 Pierre Jean Baptiste Boiffin Système de propulsion dans les fluides par des jets de gaz, à haute température, animés d'un mouvement rotatoire autour d'un axe commun horizontal
FR502962A (fr) * 1916-07-21 1920-05-31 Antoine Padoue Filippi Perfectionnements aux dispositifs pour diminuer la résistance opposée par l'eau à l'avancement des navires
GB338870A (en) * 1929-08-24 1930-11-24 William Harper Jr Improvements in means for increasing the speed of boats
DE808805C (de) * 1949-10-07 1951-07-19 Wilhelm Voss Vorrichtung zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen
DE846361C (de) * 1949-09-13 1952-08-11 Arnold Hauser Antriebseinrichtung mit einem mindestens zweifluegeligen Propeller, insbesondere fuer Schiffe
DE918793C (de) * 1951-08-21 1954-10-04 Rudolf Hohlfeld Wasserwiderstands-Verminderungseinrichtung an Wasserfahrzeugen

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB175885A (de) * 1900-01-01
FR440593A (fr) * 1911-05-06 1912-07-13 Alhonse Papin Procédé pour assurer la sustentation et la propulsion de corps plongés dans un fluide
FR502962A (fr) * 1916-07-21 1920-05-31 Antoine Padoue Filippi Perfectionnements aux dispositifs pour diminuer la résistance opposée par l'eau à l'avancement des navires
FR493771A (fr) * 1916-12-30 1919-08-21 Pierre Jean Baptiste Boiffin Système de propulsion dans les fluides par des jets de gaz, à haute température, animés d'un mouvement rotatoire autour d'un axe commun horizontal
GB338870A (en) * 1929-08-24 1930-11-24 William Harper Jr Improvements in means for increasing the speed of boats
DE846361C (de) * 1949-09-13 1952-08-11 Arnold Hauser Antriebseinrichtung mit einem mindestens zweifluegeligen Propeller, insbesondere fuer Schiffe
DE808805C (de) * 1949-10-07 1951-07-19 Wilhelm Voss Vorrichtung zur Verminderung des Reibungswiderstandes von Schiffen
DE918793C (de) * 1951-08-21 1954-10-04 Rudolf Hohlfeld Wasserwiderstands-Verminderungseinrichtung an Wasserfahrzeugen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3415216A (en) * 1965-12-23 1968-12-10 Andrew J. Strobel Hull for a navigating vessel
FR2489241A1 (fr) * 1980-08-29 1982-03-05 Manche Atel Chantiers Dispositif de propulsion et de direction d'un navire
US5036781A (en) * 1987-04-24 1991-08-06 Jaervi Antti K H Method and the means for removing ice from a ship's channel
DE3924204A1 (de) * 1989-07-21 1991-01-24 August Dipl Ing Dausend Verfahren zur reduzierung der verdraengungsarbeit eines fahrenden schiffes
DE102004024343A1 (de) * 2004-05-17 2005-12-22 New-Logistics Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Verminderung der Wasserreibung an einem Schiffskörper eines Schiffes
RU2402452C2 (ru) * 2008-05-04 2010-10-27 Александр Эдуардович Болотов Водное транспортное средство

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3207852A1 (de) Doppelschraubenantrieb fuer boote
DE3332868A1 (de) Bootsschraubenantriebseinheit
DE902229C (de) Schiffsantrieb
DE2934871A1 (de) Schiffsschraube
DE1095697B (de) Vorrichtung zur Herabsetzung des Wasserwiderstandes bei Schiffen
DE69726122T2 (de) Wasserstrahlantriebsvorrichtung für wasserfahrzeuge
EP1718524A1 (de) Zusatzantriebsanlage durch umlenkung des fluidstroms
DE3041140A1 (de) Ein mit einem mit fluegelspitzen-sperrplatten versehenen schiffspropeller kombinierter leitkanal
DE1506372A1 (de) Zusatzschuberzeuger an Wasserfahrzeugen
DE921434C (de) Einrichtung zum Antrieb und zur Steuerung von Wasserfahrzeugen durch Ausstossen von Presswasser
EP0077931A2 (de) Schiffsantriebspropeller
DE29619385U1 (de) Schiffsantrieb mit einem Ruderpropeller
AT139524B (de) Schiffsantrieb für Schraubenschiffe.
DE873958C (de) Schiffsantrieb
DE1709580U (de) Steuervorrichtung fuer wasserfahrzeuge.
DE2606593C3 (de) Strahlruder für Wasserfahrzeuge
DE2251468B3 (de) Verfahren und Einrichtung zur Verbesserung des Wirkungsgrades von Antrieben für Wasserfahrzeuge
DE1808637A1 (de) Propellersystem
DE912427C (de) Schiffspropeller mit Wasserdurchtrittsschlitzen in den Fluegeln
DE387791C (de) Durch Unterdruckerzeugung wirkender Schiffstreiber
DE858214C (de) Propellerantrieb fuer Wasserfahrzeuge
DE3236200A1 (de) Schiffsantriebspropeller
DE819209C (de) Propeller zum Antrieb von Schiffen mit einem die Propellerfluegel durchdringenden inneren Ring
DE2438305A1 (de) Querschubanlage fuer ein schiff
DE1431341C (de) Direkt durch Muskelkraft ange tnebenes Kolbenpumpenaggregat, insbe sondere fur den Antrieb von Sportbooten