DE1090366B - Rundraenderstrickmaschine - Google Patents

Rundraenderstrickmaschine

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Publication number
DE1090366B
DE1090366B DEF20473A DEF0020473A DE1090366B DE 1090366 B DE1090366 B DE 1090366B DE F20473 A DEF20473 A DE F20473A DE F0020473 A DEF0020473 A DE F0020473A DE 1090366 B DE1090366 B DE 1090366B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needles
dial
foot
dial needles
knitting machine
Prior art date
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Pending
Application number
DEF20473A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Morgenstern
Otto Ulmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fouquet Werk Frauz and Planck
Original Assignee
Fouquet Werk Frauz and Planck
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Filing date
Publication date
Application filed by Fouquet Werk Frauz and Planck filed Critical Fouquet Werk Frauz and Planck
Priority to DEF20473A priority Critical patent/DE1090366B/de
Publication of DE1090366B publication Critical patent/DE1090366B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/06Circular knitting machines with independently-movable needles with needle cylinder and dial for ribbed goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Rundränderstrickmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Rundränderstrickmaschinen mit Hochfuß- und Tieffuß-Rippnadeln, die mustermäßig im Wechsel arbeiten sollen, wobei zur Auswahl der Tieffuß-Rippnadeln in dem Rippschloß ein sowohl die Hochfuß- als auch die Tieffuß-Rippnadeln betätigender Voraustreibnocken und dahinter folgend eine nur die Hochfußnadeln in einen Rundlaufkanal zurückführende Schloßweiche vorgesehen ist.
  • Bei diesen Strickmaschinen besteht der Nachteil, daß die Tieffuß-Rippnadeln im Bereich der Schloßweiche in radialer Richtung keine Führung haben arid daher in den Nadelschlitzen der Rippscheibe sehr leicht verschiebbar sind. Nun wird aber beim gleichzeitigen Austreiben benachbarter Hochfuß- und Tieffuß-Rippnadeln die auf diesen Nadeln hängende Maschenware durch Reibhaftung von den Nadeln radial nach außen mitgenommen, namentlich wenn eine »feste« Ware mit engen Maschen gearbeitet wird. Wenn nun die Hochfußnadeln gleich darauf von der Schloßweiche wieder zurückgezogen werden, dann wird die auf ihnen hängende Ware in gleicher Weise wieder mitgenommen und radial nach innen gegen die Abschlagkante des Nadelzylinders verschoben. Dabei besteht jetzt die Gefahr, daß die zurückgehende Ware die im Bereich der Schloßweiche angeführten Tieffuß-Rippnadeln mit sich nimmt. Die Tieffuß-Rippnadeln werden dann ganz oder teilweise zurückgezogen, so doß sie entweder gar nicht arbeiten und das Muster zerstören oder mit ihren Füßen gegen einen Schloßteil anlaufen und zerschlagen werden.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß im Bereich des Voraustreibnockens eine Einstreifvorrichtung vorgesehen ist, welche die auf den Rippnadeln hängenden Maschen hindert, den Rippnadeln bei ihrer Austreibbewegung zu folgen.
  • Es ist zwar bekannt, bei Flachstrickmaschinen eine mit dem Schloßschlitten verbundene Einstreifschiene vorzusehen, welche die auf den Nadeln hängenden Maschen hindert, der Austreibbewegung der Nadeln zu folgen. Allein bei Flachstrickmaschinen liegen insofern ganz andersgeartete Verhältnisse vor, als bei Flachstrickmaschinen infolge der nach einer Geraden verlaufenden und daher mindestens in ihrer Längsmitte leicht durchbiegbaren Warenkante die Gefahr besteht, daß die in einem Arbeitsgang abgeschlagenen Maschen von den im nächsten Arbeitsgang ausgetriebenen Nadeln noch einmal erfaßt und Fangmaschen gebildet werden. Diese Gefahr besteht bei Rundränderstrickmaschinen nicht, weil hier die Ware durch den Abzug ständig nach unten gezogen wird und zudem die Warenkante einen geschlossenen Ring bildet, der nur eine geringe Radialbewegung der auf den Nadeln hängenden Maschen gestattet, so daß ein wiederholtes Erfassen bereits abgeschlagener Maschen gar nicht möglich ist. Die Anordnung einer Einstreifvorrichtung im Bereich des Austreibnockens ist daher bei Rundstrickmaschinen weder erforderlich noch üblich.
  • Dagegen hat die Anordnung einer Einstreifvorrichtung im Bereich des Voraustreibnockens einer mit Hochfuß- und Tieffuß-Rippnadeln versehenen Rundränderstrickmaschine der eingangs beschriebenen Art eine neue und ganz besondere Bedeutung, weil dadurch eine ungewollte Radialbewegung der angeführten Tieffuß-Rippnadeln und deren Zerstörung verhindert wird. Aus diesem Grund ist es auch möglich, die Rundränderstrickmaschine mit einer höheren Drehzahl als bisher zu betreiben, weil eine Gefährdung der Rippnadeln nicht mehr zu befürchten ist.
  • Als Einstreifvorrichtung soll vorzugsweise ein bogenförmig gekrümmter Bügel verwendet werden, der um einen Drehzapfen v erschwenkbar ist und unter der Wirkung einer Feder steht, die ihn dicht unterhalb der Ebene der Rippnadeln gegen den Umfang der Rippscheibe drückt. Die Anordnung von gegen die Wirkung einer Feder vierschwenkbaren Einstreifvorrichtungen an Rundränderstrickmaschinen ist an sich bekannt, dient jedoch anderen Zwecken, nämlich dem Niederhalten eines einzulegenden Gummifadens.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, welche eine Draufsicht auf die Austreibstelle eines Rippschloßabschnittes zeigt.
  • Mit 1 ist der Zylinderschloßmantel und mit 2 die Rippscheibe einer Rundränderstrickmaschine bezeichnet. Die mit voll ausgefüllten Füßen 3 versehenen Nadeln sind die Hochfuß-Rippnadeln 4. Die schraffiert gezeichneten Füße 5 gehören zu den Tieffuß-Rippnadeln 6. Durch den Voraustreibnocken 7 des Rippschlosses werden beide 1NTadelarten, 4 und 6 radial ein Stück nach außen getrieben. Durch eine in der Drehrichtung (Pfeil 8) der ?Maschine unmittelbar dahinter folgende Hochfuß-Schloßweiche 9 werden die Hochfußnadeln 4 wieder radial nach innen zurückbewegt und einem Rundlaufkanal 10 zugeführt. Die Tieffußnadeln 6 dagegen laufen unter dem ausgefrästen Teil der Hochfuß-Schloßweiche 9 hindurch und gelangen in' eIneri Aüstreibkana111, durch welchen sie in die Vollaustriebstellung gebracht oder in der Fangstellung festgehalten weiden.
  • Erfindungsgemäß ist nun im Bereich des Voraustriebnockens 7 ein bogenförmig gekrümmter Einstreifbügel 12 vorgesehen, welcher die auf den Rippnadeln 4, 6 hängende Ware am Umfang der Rippscheibe 2 festhält und dadurch verhindert, daß sie sich mit den im Austrieb befindlichen Rippnadeln radial nach außen bewegt. Der Einstreifbügel 12 ist um einen Drehzapfen 13 verschwenkbar gelagert, der auf einer Grundplatte 14 befestigt ist. Die Grundplatte 14 ist ihrerseits mittels einer Schraube 15 auf dem Zylinderschloßmantel 1 vozugsweise verstellbar befestigt und trägt ein Widerlager 16 für das eine Ende einer Feder 17, deren anderes Ende an dem Einstreifbügel 12 angreift und diesen gegen den Umfang der Rippscheibe 2 drückt. Wenn es vorkommen sollte, d'aß eine Zylindernadel 18 sich im Bereich des Voraustreibnockens 7 noch in Hochaustriebstellung befindet und gegen den Einstreifbügel 12 stößt, so kann dieser gegen die Wirkung der Feder 17 nachgiebig ausweichen, so daß ein größerer Schaden verhindert wird. Die Rückholfeder 17 muß natürlich so stark sein, daß sie nur beim Auftreten eines starken Widerstandes nachgibt, aber jederzeit in der Lage ist, die zwischen den Rippnädeln und der Ware auftretende Reibung zu überwinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Rundiänderstrickmaschine mit Hochfuß- und Tieffuß-Rippnadeln, die mustermäßig im Wechsel arbeiten sollen, wobei zur Auswahl der Tieffuß-Rippnadeln in dem Rippschloß ein sowohl die Hochfuß- als auch die Tieffußnadeln betätigender Voraustreibnocken und dahinter folgend eine nur die Hochfußnadeln in einen Rundlaufkanal zurückführende Schloßweiche vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Voraustreibnockens (7) eine Einstreifvorrichtung (12 bis 17) vorgesehen ist; welche die auf den Rippnadeln (4; 6) hängenden Maschen hindert, den Rippnadeln bei ihrer radial nach außen gerichteten Austreibbewegung zu folgen.
  2. 2. Rundränderstriclanaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstreifvorrichtüng einen bogenförmig gekrümmten Einstreifbügel (12) aufweist, der um einen Drehzapfen (13) verschwenkbar ist und unter der Wirkung einer Feder (17) steht, die ihn dicht unterhalb der Ebene der Rippnadeln (4, 6) gegen den Umfang der Rippscheibe (2) drückt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 865 177; österreichische Patentschrift Nr. 181681 ; französische Patentschriften Nr. 1090 296, 977166.
DEF20473A 1956-06-08 1956-06-08 Rundraenderstrickmaschine Pending DE1090366B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1090296A (fr) * 1953-10-31 1955-03-29 Fibra A G Appareil de tricotage à la main
AT181681B (de) * 1953-06-20 1955-04-12 Busch Werke Ag Flachstrickapparat
DE865177C (de) * 1951-07-13 1955-05-02 Mayer & Cie Maschinenfabrik Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Strickware auf Rundstrick- und Interlockmaschinen

Patent Citations (3)

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FR1090296A (fr) * 1953-10-31 1955-03-29 Fibra A G Appareil de tricotage à la main

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