DE108917C - - Google Patents
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- DE108917C DE108917C DENDAT108917D DE108917DA DE108917C DE 108917 C DE108917 C DE 108917C DE NDAT108917 D DENDAT108917 D DE NDAT108917D DE 108917D A DE108917D A DE 108917DA DE 108917 C DE108917 C DE 108917C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B35/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
- D04B35/22—Devices for preparatory treatment of threads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Wirkstuhl, welcher so eingerichtet
ist, dafs auf ihm das Bedrucken der Waare während der Herstellung derselben ermöglicht
wird. Dies geschieht dadurch, dafs die Waare bei ihrem Abzüge über eine Druckvorrichtung
geführt wird. Zu diesem Zweck wird der Wirkstuhl unterhalb des Austrittspunktes der
fertigen Waare mit einer oder mehreren Druckwalzen bezw. zweckentsprechenden Vorrichtungen
versehen, welche derartig angeordnet sind, dafs sie, gegen die Aufsenseite der vom
Stuhl abgezogenen Waare wirkend, dieselbe beständig oder mit Unterbrechungen ein- oder
mehrfarbig bedrucken.
Der Erfindungsgegenstand wird auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, und zwar
zeigt Fig. ι beispielsweise einen Rundstuhl im Verticalschnitt, Fig. 2 eine Oberansicht des
Nadelcylinders, Fig. 3, 4, 6, 7, 8, 10 bis 13
zeigen verschiedenartige Druckvorrichtungen in axialen Verticalschnitten durch eine Wand des
Nadelcylinders. Fig. 2X ist ein theilweiser
Grundrifs des Nadelcylinders mit einer besonderen Druckvorrichtung, während Fig. 5 und 9
theilweise Seitenansichten der Fig. 4 und 8 darstellen. Fig. 9 veranschaulicht einige Druck-.
muster.
α bezeichnet den Nadelcylinder, b sein Halslager,
c das auf den Cylinder b gekeilte Antriebsrad, d die von den Nadeln abgezogene
Waare, welche bedruckt werden soll, e die auf einem Ansatz der Innenseite des Cylinders
angeordneten Farbtröge, f die in diesen Trögen angeordnete Farbmasse und g gl die Druckwalzen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind an diametralen Theilen des an der Innenseite des Nadelcylinders
angeordneten Absatzes bekannte segmentförmige, in mehrere Zellen getheilte Farbtröge
ee befestigt, in deren einander zugewendeten Längsseiten die üblichen Farbwalzen g g
gelagert sind, die von der nach Mafsgabe der Herstellung abgezogenen Waare in Drehung
versetzt werden und dabei die von den Trögen aufgenommene Farbmasse an die Aufsenseile
der Waare abgeben und daselbst ein streifenförmiges Muster erzeugen. Sollen wellenförmige
Linien auf dem Stoff erzeugt werden, so wird die in Fig. 2X dargestellte gebräuchliche
Vorrichtung angewendet, bei welcher eine Stirnseite der Nabe der Farbwalze g schief abgeschnitten
ist und durch eine Feder gegen eine zu dieser Nabenfläche in gleicher Weise geschnittene
Leitfläche axial gedrückt wird. Bei der durch die Bewegung der Waare herbeigeführten
Drehung wird die Walze g bekanntlich axial verschoben und hierdurch ein wellenförmiges
Linienmuster erzeugt. Bei der in Fig. 3 gezeigten Anordnung ist die Druckwalze in bekannter Weise durch ein endloses Druckband
g3 ersetzt, welches gleichfalls durch das abgezogene Gewirke bewegt wird.
Die bisher beschriebenen drei Anordnungen erzeugen Streifen oder linienförmige Muster;
sollen ornamentale unterbrochene Muster erzeugt werden, so wird die gebräuchliche, in
Fig. 4 gezeigte Construction gewählt, bei welcher die Druckwalze gemustert oder auch
theilweise ganz ausgenommen ist, wenn ein mit unbedruckten Stellen abwechselnder Druck
erzeugt werden soll. Die Drehung der Druck-
walze mufs in diesem Falle von einer auf die Welle der letzteren gekeilten Reibungsscheibe
vollzogen werden, welche aber von der abgezogenen Waare stetig angetrieben wird. Eine
weitere, gleichfalls unterbrochenen Druck liefernde Vorrichtung ist in Fig. 6 gezeigt; bei
letzterer ist der Umfang der Druckwalze gl mit symmetrischen Ausnehmungen versehen und
wird, wie im vorhergehenden Falle, durch ein Reibungsrad /; in Drehung versetzt. Bei
der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung kommt in bekannter Weise ein
mit Druckblöcken g' versehenes endloses Band g2 in Anwendung, welches durch die
zwischen der Waare und den Blöcken g1 auftretende
Reibung angetrieben wird. Bei Verwendung der in Fig. 8 gezeigten Vorrichtung befestigt man die Druckwalze an dem Ende
der vertical geführten Spindel z, deren unteres, mit einem Laufrädchen versehenes Ende auf
einer auf einem Absatz des Halslagers b angeordneten Lauffläche z1 aufruht. Hierdurch
zieht die durch eine Feder nach abwärts gedrückte Spindel die Druckwalze an allen niedrigen
Stellen der Lauffläche vom Zeuge ab, drückt aber an allen erhöhten Stellen gegen
das Zeug, welches die nöthige Gegenpressung durch einen Block Z1 erhält; das Anfärben der
Walze gl erfolgt, wie üblich, dadurch, dafs beim Niedergehen derselben ein auf die Walzenwelle
gekeiltes Zahnrä'dchen k von einer festen Zahnstange i in Drehung versetzt wird und
hierbei die Walze auf einem Farbpolster sich drehen läfst. Bei der in Fig. 10 gezeigten
Vorrichtung ist die Farbwalze g im Wesentlichen, wie bekannt, am Ende eines Winkelhebels
m gelagert, dessen zweites, mit Laufrolle versehenes Ende durch eine Feder gegen
die an der Unterseite des Cylinderhalslagers
angeordnete Lauffläche b1 gedrückt wird. Der Form dieser Lauffläche entsprechend wird die
Druckwalze g mit dem Gewirk d in Berührung treten und drucken oder von der Waare
abgezogen werden. Ringel- oder spiralförmige Muster werden durch Verwendung der in
Fig. 11 gezeigten Vorrichtung erzeugt, bei welcher der Farbtrog e und die horizontale oder
etwas geneigte Farbwalze g wie üblich fest angeordnet sind und der letzteren durch die
mit dem Cylinder umlaufende Waare eine Drehung um ihre Achse ertheilt. Bei Anwendung
der Ausführung nach Fig. 12 wird der drehbar gelagerte, mit Zahnkranz versehene
Farbtrog e und die horizontale oder ein wenig geneigte Druckwalze g von dem Planetenradpaar
η1 κ2 in bekannter Weise bethätigt.
Das Rad n2 wird von dem auf dem Nadelcylinder
sitzenden Zahnkranz cl angetrieben. Die Scheibe η wird alsdann der Uebersetzung
n1 n2 entsprechend dem Cylinder voreilen.
In allen diesen Fällen können, wie bei anderen Vorrichtungen, volle oder ausgesparte
Druckwalzen verwendet werden, wie solche in Fig. 4 und 5 gezeigt sind. An Stelle flüssigen
Farbstoffes ist natürlich auch die Verwendung fester Farbe in Blöcken g1 möglich, wobei,
wie aus Fig. 1 3 ersichtlich, diese Blöcke durch Federn 0 gegen das Zeug gedrückt und in
passenden Hülsen geführt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein-Wirkstuhl, welcher das Bedrucken der Waare während der Herstellung dadurch ermöglicht, dafs die Waare bei ihrem Abzug über eine Druckvorrichtung geführt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE108917C true DE108917C (de) |
Family
ID=378862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT108917D Active DE108917C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE108917C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2429458A (en) * | 1945-11-26 | 1947-10-21 | Scott & Williams Inc | Machine for marking circular knit fabric for boarding |
| DE1274784B (de) * | 1963-02-19 | 1968-08-08 | Daniel Frishman | Rundstrickmaschine |
-
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- DE DENDAT108917D patent/DE108917C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2429458A (en) * | 1945-11-26 | 1947-10-21 | Scott & Williams Inc | Machine for marking circular knit fabric for boarding |
| DE1274784B (de) * | 1963-02-19 | 1968-08-08 | Daniel Frishman | Rundstrickmaschine |
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