DE1087397B - Turbinen-Trockenmuser - Google Patents

Turbinen-Trockenmuser

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DE1087397B
DE1087397B DET12847A DET0012847A DE1087397B DE 1087397 B DE1087397 B DE 1087397B DE T12847 A DET12847 A DE T12847A DE T0012847 A DET0012847 A DE T0012847A DE 1087397 B DE1087397 B DE 1087397B
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DE
Germany
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knives
cutter head
cone
traffic cone
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HEINRICH TRITSCHLER K G OFENFA
SCHAMOTTEWERK
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HEINRICH TRITSCHLER K G OFENFA
SCHAMOTTEWERK
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N17/00Apparatus specially adapted for preparing animal feeding-stuffs
    • A23N17/02Fodder mashers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

Zum Zerkleinern von Rüben, Kartoffeln, Gras, Klee u. dgl. zwecks Herstellung von Viehfutter, insbesondere Schweinefutter, werden in der Landwirtschaft vielfach sogenannte Trockenmuser benutzt. Diese Trockenmuser bestehen im wesentlichen aus einem auf einem Gestell angeordneten und sich nach unten etwas verjüngenden eimerartigen Behälter, über dessen Boden, mit einem gewissen Abstand von diesem, ein mit einer Anzahl Messer bestückter Messerkopf mit vertikaler Antriebswelle angeordnet ist, der durch einen Elektromotor oder durch Riemenantrieb mit hoher Tourenzahl in horizontaler Ebene in Umlauf versetzt werden kann. Durch diese Vorrichtungen werden die trocken eingefüllten Futterstoffe durch Zerschneiden und Zerschlagen in eine Art Mus umgewandelt, das dann durch eine kurz über dem Boden angeordnete Öffnung mit Auswurfstutzen aus der Vorrichtung austritt und als Viehfutter benutzt wird.
Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, daß in den verarbeiteten Ausgangsstoffen die Vitamine und ähnliche Wirkstoffe erhalten bleiben und nicht, wie durch Kochen, zerstört werden, und ferner, daß die benutzten Rohstoffe schnell zu Futtermitteln verarbeitet werden können.
Damit die genannten Futterstoffe im Schweinemagen gut verdaut und ihre Nährwerte einwandfrei aufgenommen und verwertet werden, ist es jedoch erforderlich, daß bei dem genannten Vermusen die verarbeiteten Futterstoffe gut zerkleinert und aufgeschlossen werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Futteransatz beispielsweise außer Rüben und Kartoffeln u. dgl. auch Grünfutter, wie Gras, Klee u. dgl., enthält.
Dieses Erfordernis wird jedoch von den bisher bekannten Vermusern der genannten Art nicht restlos erfüllt. Vielmehr hat sich gezeigt, daß, wenn bei den bekannten Vermusern langhalmige Futterstoffe, wie Gras oder Klee u. dgl., verarbeitet oder mitverarbeitet werden, diese Stoffe sich auf der oberen Fläche des Messerkopfes anstauen, durch dessen Umlauf zu einer Art Zopf verdreht werden und dem Sohneid- und Zerkleinerungsvorgang der Messer entgehen, was zu einer Störung des Betriebes und zu einem mit Mangeln behafteten Futter führt.
Es wurde gefunden, daß diese Schwierigkeit behoben werden kann, wenn auf dem mit Schlagmessern bestückten Messerkopf der Vorrichtung ein sich nach oben verjüngender Leitkegel angeordnet und dieser mit Messern besetzt wird, die dessen Mantelfläche folgend sich über die ganze Höhe des Leitkegels erstrecken. Durch diesen Leitkegel wird zunächst einmal verhindert, daß sich die zu verarbeitenden Futterstoffe auf dem Messerkopfe festsetzen können, und bewirkt, daß diese sofort der Schneidzone zugeführt Turbinen -Trockenmuser
Anmelder:
Heinrich Tritschler K. G.
Ofenfabrik und Schamottewerk,
Aschaffenburg
werden, in der sie durch die genannten Schlagmesser zerschnitten und zertrümmert werden.
Der Leitkegel hat aber auch noch den folgenden Vorteil: Im Betrieb der Vorrichtung haben die schräg an den Messerkopf angestellten Schlagmesser die Wirkung eines Ventilators mit nach unten gerichteter Saugwirkung. Die hierbei angesaugte Luftmenge ist infolge der hohen Tourenzahl des Messerkopfes jedoch größer als die, welche durch den Auswurfstutzen der Vorrichtung entweichen kann. Die Folge davon ist, daß im Füllbehälter eine Luftströmung erfolgt, die an dessen Innenwandung nach oben steigt und an der Wandung des Leitkörpers des Messerkopfes entlang wieder nach unten gelangt. Durch diese kreisende Luftströmung, die durch die Rotation des genannten Leitkörpers für die vorliegenden Zwecke noch eine günstige Beeinflussung erfährt, werden aber die etwa in der Schneidzone sich festgesetzten Futtermittel mit hochgerissen und aufgewirbelt und dann erneut der Schneidzone zugeführt, wobei sie durch die auf der Mantelfläche des Leitkegels befestigten Messer vorzerschnitten werden. Die Anordnung dieser zusätzlichen Messer ist von besonderem Wert, wenn es sich um die Verarbeitung von großstückigen Futtermitteln, wie Rüben, Kürbisse u. dgl., handelt.
In der deutschen Patentschrift Nr. 946 100 ist zwar bereits ein Trockenmuser beschrieben, bei welchem eine rohrförmige, oben durch einen Konus verschlossene Haube derart auf den Messersatz aufgesetzt werden kann, daß dessen nach oben gerichtetes Messer ganz ummantelt und von den horizontal angeordneten Messern der innere Bereich abgedeckt wird, und die zur Verwendung kommen soll, wenn es sich um die Verarbeitung von langfaserigem, zum Aufwickeln neigendem Gut handelt, das durch die genannte Haube
009 587/108
dem äußeren Bereich der mit großer Geschwindigkeit umlaufenden horizontalen Messer zugeführt werden soll.
Mit einer derartigen, im wesentlichen zylindrischen Haube läßt sich jedoch das erfindungsgemäße Ziel, nämlich das beschriebene Aufwirbeln der in der Schneidzone etwa festgesetzten zu zerkleinernden Futtermittel, nicht erreichen, weil hierfür die Erzeugung einer besonderen Luftströmung erforderlich ist, die jedoch nur dann zu erhalten ist, wenn der gesamte Leitkörper als auf dem Messerkopf sitzender Konus ausgebildet ist. Auch eignet sich die vorbekannte als Leitkörper dienende Haube nicht zur Anordnung zusätzlicher Hilfs- oder Vorschneidemesser.
Durch die deutsche Patentschrift Nr. 922200 ist ferner eine Hammermühle zum Zerkleinern von landwirtschaftlichen Produkten bekanntgeworden, bei welcher die im Fülltrichter umlaufende und auf ihrer Mantelfläche mit Schlägerleisten versehene Hamnierwelle an ihrem oberen freien Ende zu einem Konus ausgebildet ist, an welchem mehrere propellerartig geschränkte und in waagerechter Richtung umlaufende Messer als Vorzerkleinerungswerkzeuge angeordnet sind, die sich bis nahe an die Wand des Fülltrichters der Vorrichtung erstrecken. Diese Anordnung der zur Vorzerkleinerung benutzten Messer hat jedoch den Nachteil, daß einerseits das Füllen der Vorrichtung bei schnell umlaufenden Messern erschwert wird und daß andererseits bei der Verarbeitung von faserigem Gut letzteres von den umlaufenden Messern mitgenommen und zu einer Art Zopf verdrillt wird, ohne daß eine wesentliche Zerkleinerung des faserigen oder langhalmigen Gutes erfolgt. Werden jedoch erfindungsgemäß die zur Vorzerkleinerung benutzten Messer so an dem Leitkegel der Triebwelle angeordnet, daß sie sich über die ganze Höhe des Leitkegels erstrecken, und weiter so, daß deren Schneide mit der Mantelfläche des Leitkegels parallel verhäuft, so wird eine einwandfreie Zerkleinerung des zu verarbeitenden Gutes erzielt.
Die neue Zerkleinerungs- und Vermusungsvorrichtung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben. In dieser veranschaulicht
Fig. 1 eine Schnittansicht der Zerkleinerungs- und Vermusungsvorrichtung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den mit dem neuen Leitkegel ausgestatteten Messerkopf.
Der neue Trockenmuser besteht in an sich bekannter Weise im wesentlichen aus einem Gestell 1, auf welchem ein eimerartiges Gehäuse 2 mit einer auf dessen Boden befestigten Zerkleinerungs- oder Vermusungsvorrichtung angeordnet ist. Diese Zerkleinerungs- und Vermusungsvorrichtung besteht aus einem auf einer vertikalen Antriebswelle befestigten und in horizontaler Ebene umlaufenden Messerkopf 3, an welchem eine Anzahl schräg, angestellter Messer 4 befestigt ist. Gewöhnlich werden an dem Messerkopf drei derartige Messer angeordnet, damit in der Zeiteinheit eine genügend hohe Zahl von Schnitten bzw. Schlagen auf das zu verarbeitende Gut erfolgt. Der Antrieb des Messerkopfes 3 kann beispielsweise durch einen am Traggestell 1 angeordneten Elektromotor 5 erfolgen.
Der Erfindung entsprechend ist auf der oberen Planfläche des Messerkopfes ein Leitkegel 6 befestigt, durch den das in die Vorrichtung eingefüllte, zu verarbeitende Gut den Messern 4 zugeführt und ein Festsetzen des Gutes auf dem Messerkopf verhindert wird. Durch diesen Leitkegel 6 wird ferner im Betrieb der Vorrichtung in Kombination mit den schnellumlaufenden, schräg angestellten Messern im Füllbehälter 2 eine Luftströmung bewirkt, wie sie in Fig. 1 durch den Pfeil 7 angedeutet ist und durch die etwa festgesetztes Gut aufgelockert wird.
Der Erfindung entsprechend sind auf der Mantelfläche des genannten Leitkörpers 6 ferner noch einige vom Scheitel zur Sohle verlaufende Messer oder ähnliche Schneidelemente 8 angeordnet, durch welche das zu verarbeitende Gut vorzerkleinert wird. Das in eine Art Mus zerkleinerte Gut wird durch den Auslaßstutzen· 9 ausgetragen und kann dann verfüttert werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Turbinen-Trockenmuser mit rotierenden Schlagmessern und einem darüber angeordneten, mit Messern besetzten Leitkegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer auf dem Leitkegel der Mantelfläche folgend sich über die ganze Höhe des Leitkegels erstrecken.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 946 100, 922 200;
    USA.-Patentschriften Nr. 2 284155, 2 530455.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 009 587/108 8.60
DET12847A 1956-11-08 1956-11-08 Turbinen-Trockenmuser Pending DE1087397B (de)

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DE (1) DE1087397B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1130220B (de) 1958-11-21 1962-05-24 Landruf G M B H Rubertus & Fri Vorrichtung zum Zerkleinern, Musen und/oder Mischen von Futtermitteln, z. B. Knollenfruechten, Rueben und Gruenfutter od. dgl.

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2284155A (en) * 1939-04-27 1942-05-26 Henry J Goldblatt Food mixer
US2530455A (en) * 1948-04-23 1950-11-21 Oster John Mfg Co Mixing device
DE922200C (de) * 1952-04-17 1955-01-10 Josef Eisele Hammermuehle zum Zerkleinern von faserigen, zaehen und weichen landwirtschaftlichen Produkten
DE946100C (de) * 1954-12-15 1956-07-26 Eisenwerke Friedr Wilh Dueker Futteraufbereitungsmaschine mit einer rotierenden Mahlscheibe

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