DE108322C - - Google Patents

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DE108322C
DE108322C DENDAT108322D DE108322DA DE108322C DE 108322 C DE108322 C DE 108322C DE NDAT108322 D DENDAT108322 D DE NDAT108322D DE 108322D A DE108322D A DE 108322DA DE 108322 C DE108322 C DE 108322C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/27Rotating drums for treating leather

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
Aufser für die Zwecke des Gerbens (Chromgerbens, vegetabilischen Gerbens, Weichmachens u. s. w.) ist das Gleichmäfsighalten der Flüssigkeiten namentlich wesentlich für das Färben von Leder. Bedingung für dieses Gleichmäfsighalten ist nun. aber, dafs die Flüssigkeiten derart aufgewirbelt werden, dafs Theile, die bestrebt sind, sich leicht niederzuschlagen, immer und immer wieder gleichmäfsig durch die Masse yertheilt werden. Durch die bisher bekannt gewesenen Rührwerke war dies nicht zu ermöglichen.
Haben die Rührwerke wie bei der Einrichtung nach Patent 108154 zwischen mit der Welle umlaufenden, radialen Flügeln ebenfalls radiale, mit der Welle umlaufende und dabei um sich selbst in schnelle Drehung versetzte Hülfsflügel, deren verschiedene Punkte mehr oder minder steile Cycloidenbahnen beschreiben, so wird die Flüssigkeit in einigen Theilen stärker, in anderen Theilen weniger stark in kreisende Bewegung versetzt, ohne dafs innerhalb der Flüssigkeitsmasse Ströme entstehen, die einander kreuzen bezw. durchdringen, alles wird vielmehr, wie sich später gezeigt hat, vorwiegend gegen die Wandungen des Behälters getrieben, der die Flüssigkeit enthält, ein Aufwirbeln und Durchmischen nach allen Richtungen hin ist ausgeschlossen, weil dabei einander durchdringende Ströme in der Flüssigkeit nicht erzeugt werden.
Das vorliegende, diesem Zweck dienende Rührwerk ist dadurch gekennzeichnet, dafs nahe dem Boden des die Flüssigkeit enthaltenden Behälters mit einer senkrechten Antriebswelle umlaufende und dabei sich um liegende Achsen drehenüe Flügelnaben angeordnet werden, von welchen einige Flügel tragen, die andere Richtung mit Bezug auf die Achse haben als die Flügel der anderen Naben. Durch die Wirkung eines solchen Rührwerkes entstehen Ströme in der Flüssigkeit sowohl nach unten gegen den Boden des Behälters und nach oben, als auch gegen die Wandungen des Behälters, und zwar derart, dafs die von den einen Flügelnaben erzeugten Ströme die von den anderen Flügelnaben erzeugten Ströme durchdringen, ;was eine durchaus gleichmäfsige Vermischung aller Bestandtheile der Flüssigkeit ergiebt.
Fig. ι zeigt ein solches Rühfwerk in Seitenansicht und senkrechtem Schnitt durch den Flüssigkeitsbehälter und Fig. 2 eine Oberansicht desselben.
Nahe am Boden des Behälters α werden von der senkrechten Hauptwelle b in dem dargestellten Beispiel vier auf liegenden Wellen sitzende Flügelnaben c in Umdrehung um sich selbst versetzt. Dies geschieht vermittelst eines am Boden des Behälters liegenden Zahnkranzes d, auf welchem auf den Wellen der Flügelnaben sitzende Kegelräder e rollen. Diese Wellen sind in einem von der Hauptwelle b getragenen Rahmen passend gelagert.
Von den vier Flügelnaben tragen die in einer Linie liegenden Flügelnaben, die als ein Paar bezeichnet werden mögen, Flügel gleicher Richtung. Die Flügel des einen Flügelnabenpaares aber haben Flügel, deren Richtung eine andere ist als diejenige der Flügel des anderen Flügelnabenpaares.
Die Wirkung eines solchen Rührwerkes bei der Umdrehung der Hauptwelle b in Richtung des Pfeiles 1 ist, dafs das eine Flügelnabenpaar
Ströme in der Richtung der Pfeile 2 erzeugt und das andere Flügelnabenpaar Ströme in der Richtung der Pfeile 3, derart, dafs die Ströme nicht nur nach unten und oben und gegen die Behälterwand gerichtet werden, sondern dafs auch die Ströme beider Flügelnabenpaare einander durchdringen und so eine durchaus gleichmäfsige Vermischung aller Bestandtheile der Flüssigkeit ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ausführungsform der durch Patent 108154 geschützten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Zweck des Gleichmäfsighaltens zusammengesetzter Flüssigkeiten nahe dem Boden des die Flüssigkeit enthaltenden Behälters (a) mit einer senkrechten Antriebswelle (b) umlaufende und dabei sich um liegende Achsen drehende Flügelnaben (cc...) angeordnet sind, von welchen einige Naben (c) Flügel tragen, die andere Richtung mit Be'zug auf die Achse haben als die Flügel anderer Naben fc), zu dem Zweck, Ströme sowohl nach unten und oben und gegen die Wandungen des Behälters, als auch derart zu erzeugen , dafs die von den einen FlUgelnaben erzeugten Ströme die von anderen Flügelnaben erzeugten Ströme durchdringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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