DE1082425B - Einrichtung fuer die Durchflussmessung stroemender Medien mit verschiedenen Messbereichen - Google Patents

Einrichtung fuer die Durchflussmessung stroemender Medien mit verschiedenen Messbereichen

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DE1082425B
DE1082425B DEB40931A DEB0040931A DE1082425B DE 1082425 B DE1082425 B DE 1082425B DE B40931 A DEB40931 A DE B40931A DE B0040931 A DEB0040931 A DE B0040931A DE 1082425 B DE1082425 B DE 1082425B
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DE
Germany
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measuring
pressure transducer
flow
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flow measurement
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Pending
Application number
DEB40931A
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English (en)
Inventor
Rudolf Weisbrod
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Bopp and Reuther GmbH
Original Assignee
Bopp and Reuther GmbH
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Publication date
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Publication of DE1082425B publication Critical patent/DE1082425B/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F7/00Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters
    • G01F7/005Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters by measuring pressure or differential pressure, created by the use of flow constriction

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Einrichtung für die Durchflußmessung strömender Medien mit verschiedenen Meßbereichen Der Meßbereich von Einrichtungen zur Erfassung des Durchflusses strömender Medien nach dem Differenzdruckprinzip ist beschränkt, weil kleine Spiegeischwankungen der Sperrflüssigkeit nicht mehr die genügende Verstellkraft aufzubringen vermögen.
  • Es ist zwar mit besonderen Anordnungen gelungen, den üblichen Anzeigebereich von 1 8 bei den normalen Wirkdrücken wesentlich zu erweitern. Für Leitungen mit stark schwankendem Durchfluß genügt jedoch auch dieser erweiterte Bericht nicht. Um jedoch auch die darunterliegenden Meßwerte erfassen zu können, ist es bekannt, eine Nebenleitung mit eigenem Messer parallel zur Hauptleitung zu verlegen. Mittels eines Dreiwegeablsperrorgans oder zwei getrennter Schieber wird hier jeweils entweder der Haupt- oder der Nebenstrang für die Messung eingeschaltet. Nachteilig ist bei dieser Anordnung, daß ein größerer Raum für die Unterbringung der Anlage erforderlich ist, der in vielen Fällen nicht zur Verfügung steht. Außerdem besteht bei dieser bekannten Einrichtung die Möglichkeit einer Unterbrechung des Durchflusses, wenn eine Störung an den Antrieben der Absperrorgane eintritt.
  • Dem angegebenen Stand der Technik gegenüber kennzeichnet sich die Einrichtung nach der Erfindung dadurch, daß zwei oder mehrere Meßdruckgeber in der Leitung hintereinander angeordnet sind. Während der vorzugsweise - in Durchflußrichtung gesehen - vorderste Meß druckgeber (Hauptmeßdruckgeber) ständig in Betrieb bleibt, kann der oder die nachfolgenden aus der Leitung herausgezogen bzw. wieder eingebracht werden. Dabei dient der Hauptmeßdruckgeber zur Erfassung größerer Durchflußmengen, der oder die anderen stehen dann außerhalb der Leitung, so daß der volle, unverengte Rohrquerschnitt für den Durchfluß zur Verfügung steht. Tritt jedoch eine Verminderung der Durchflußgeschwindigkeit ein, dann werden der oder die hinter dem Hauptmeßdruckgeber befind lichen weiteren Geräte entweder von Hand oder gtr gebenenfalls selbsttätig in die Leitung gebracht. Infolge ihrer Ausbildung sind sie imstande, den geringeren Durchfluß zu erfassen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Anlage mit zwei Meßdruckgebern, wobei der zweite aus der Leitung gezogen ist, und Fig. 2 die gleiche Anlage mit zugeschaltetem zweitem Meßdruckgeber.
  • In einer Rohrleitung 1 ist ein an sich bekannter Wirkdruclr,oeber nach dem Venturiprinzip, z. B. ein Meßringschieber 2, eingebaut. Hinter dem ihm zugehörigen Diffusor 3 befindet sich in der Leitung 1 ein weiterer Wirkdruckgeber 4. In bevorzugter Weise ist der Hauptbestandteil des Meßdruckgebers 4 eine Meßblende 5, die in einem schieberartigen Träger 6 angel ordnet ist. Derartige Schiebermeßblenden sind an sich bekannt, so daß ihr Aufbau nicht näher erläutert zu werden braucht.
  • Beim Durchfluß großer Mengen ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich, der Träger 6 mit der Blende 5 des Wirkdruckgebers 4 hochgezogen. Seine Abnahmestellen 7 und 8 für den Wirkdruck liegen ziemlich nahe beieinander und geben bei der üblichen Strömungsgeschwindigkeit im Rohr 1 einen ganz geringen, durch den Reibungswiderstand und die Spaltverluste bedingten Wirkdruck, der keinen Ausschlag am Anzeigegerät 9 hervorruft. Durch Anbau eines Leitrohres (nicht gezeichnet) an den Träger 6 kann der Spaltverlust jedoch ausgeschaltet werden. Erst bei Geschwindigkeiten über 2 m/sec ist mit einer Anzeige zu rechnen. Der Vergleich der Registrierstreifen der beiden Anzeigt geräte 9 und 10 läßt aber eindeutig erkennen, ob ein großer oder kleiner Durchfluß in Betracht kommt.
  • In der Fig. 2 ist der Wirkdruckgeber 4 eingeschaltet.
  • Der Blendenträger 6 ist durch die Spindel 11 fest auf seine Sitzflächen 12 im Gehäuse gepreßt, so daß kein Spalt entstehen kann. Die Spindel 11 kann durch Handrad 13 oder bei selbsttätiger Schaltung durch einen Elektro,motorl4 betätigt werden. Bei größeren Schiebern lassen sich zur Verringerung der Bauhöhe zwei Spindeln anbringen, die durch ein gemeinsames Rädervorgelege in bekannter Weise gleichmäßig gedreht werden.
  • Vorteilhaft wird das Anzeigegerät 10 für den Meßdruckgeber 2 mit einer Begrenzungseinrichtung versehen. Dadurch wird erreicht, daß unterhalb der unteren Meßgrenze keine Anzeige bzw. Registrierung oder eine konstante Anzeige erfolgt. Ebenso ist es zweckmäßig, das Anzeigegerät 9 für den nachgeschalteten Wirkdruckgeber 4 mit einer Begrenzungseinrichtung für den Meßbereich nach oben zu versehen. Wenn in diese Begrenzungseinrichtungen ein elektrischer Kontakt eingebaut ist, der, wenn der Meßwert die Meßbereichgrenze erreicht, ein Signal .e;tönen läßt, dann kann der Bedienungsmann bei Ertönen des Signals im Meßdrüc-.kgeber 4 den Träger; schließen bzw öffnen. Wahlweise kann auch anstatt eines Signals oder mit ihm eine selbsttätige Ein- und Ausrückùng des einschwenk-leafen Motors 14 auf elektrischem Wege herbeigeführt werden.
  • Wenn an Stelle nur eines Meßdruckgebers 4 zwei derartige Geräte verwendet werden, dann ist es möglich, verschieden große Meßblenden zu verwenden.
  • Dadurch kann der Meßbereich fast bis zur dritter Potenz des normalen Bereiches ausgedehnt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung für die Durchfluß messung strömender, flüssiger oder gasförmiger Medien mit verschiedenen MeBbereichen unter Verwendung von Drosselgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Meßdruckgeber (2, 4) in der Rohrleitung (1) hintereinander angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise der - in Durchfluß richtung gesehen - vorderste Meßdruckgeber (Hauptmeßdruckgeber 2) ständig in Betrieb bleibt, während der (4) oder die nachfolgenden aus der Rohrleitung (1) herausgezogen bzw. wieder eingebracht werden können.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von zwei ein-und ausschaltbaren Meß druckgebern (4) verschieden große Einsätze, beispielsweise Blenden (5), genommen werden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät (10) des Hauptmeßdruckgebers (2) mit einer Begrenzung seines unteren Meßbereiches versehen ist
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die dem Hauptmeßdruckgeber (2) folgenden- Wirkdruckerzeuger (4) an ihrem Meßgerät (9) eine Vorrichtung zur Begrenzung ihres Meßbereiches nach oben besitzen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsvorrichtung ein Signal auslöst.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6 und/oder 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Begrenzungsvorrichtung eine selbsttätige Ein- und Ausrückung des Antriebsmittels- (14) der entsprechenden Meßdruckgeber' (4) erfolgt.
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