AT243525B - Einrichtung zur Erfassung von Differenzdrücken - Google Patents

Einrichtung zur Erfassung von Differenzdrücken

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AT243525B
AT243525B AT80664A AT80664A AT243525B AT 243525 B AT243525 B AT 243525B AT 80664 A AT80664 A AT 80664A AT 80664 A AT80664 A AT 80664A AT 243525 B AT243525 B AT 243525B
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AT
Austria
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pressure
solenoid valve
photoelectric scanning
tube
photodiodes
Prior art date
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AT80664A
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English (en)
Inventor
Kurt Dipl Ing Wiederwohl
H C Hans Dipl Ing Dr Dr List
Original Assignee
H C Hans Dipl Ing Dr Dr List
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erfassung von Differenzdrücken 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 verschiedenen Höhenlagen für viele Zwecke als vorteilhaft, da hiedurch der rasche Übergang von einem zum andern Messbereich möglich wird. Da jeder dieser Einheiten ein anderer Differenzdruck zugeordnet ist, erfolgt der Übergang von einem zum andern Messbereich dann durch blosse Umschaltung. Bei höhenverstellbarer Ausbildung sämtlicher Einheiten erhält man eine an wechselnde Messbedingungen äusserst anpassungsfähige, rasch umschaltbare Anlage. 



   Um die Messanordnung vor   Überdrucken, welche   während der Messung auftreten können, zu schützen, wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass in den Druckleitungen des U-Rohr-Manometers je ein Magnet- 
 EMI2.1 
 angeordnet ist,   wobei eine dem maximal zulässigen Differenzdruck zugeordnete photoelektrische Abtastvor-   richtung über   Impulsformerstufen. ein Oder-Gatter   und eineSchaltstufe die in   denDruckzuIeitungen ange-     ordnetenMagnetventile   im Schliesssinn und über eine zwischengeschaltete Umkehrstufe das in der Druckausgleichsleitung   liegende Magnetventil im Öffnungssinn steuert.

   Dadurch werden   schädliche Druckzustände vom U-Rohr-Manometer ferngehalten und ein Niveauausgleich der beiden Menisken herbeigeführt. 
 EMI2.2 
 der volle Messbereitschaft. 



   Schliesslich erweist es sich als zweckmässig, wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Lichtquellen sämtlicher photoelektrischer Abtastvorrichtungen hintereinander und mit einer Kontrollampe in Serie geschaltet und die Magnetventile in stromlosem Zustand geschlossen sind. Dadurch wird sichergestellt, dass die Funktionslosigkeit der Einrichtung bei Ausfall der Stromversorgung deutlich angezeigt und   gleichzeitig verhindert wird, dass dieDruckdifferenz   im U-Rohr unkontrollierbar das zulässige Höchstmass übersteigt und Sperrflüssigkeit aus dem   U-Rohr   ausläuft. 



   Im folgenden werden weitere Einzelheiten der Erfindung an Hand eines aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Mit 1 ist das U-Rohr eines Differenzdruck-Manometers und mit 2   die darin befindliche Sperr-   flüssigkeit bezeichnet. Im unteren Bereich des U-Rohres 1 ist eine in beliebiger Höhenlage feststellbare Brücke 3 angeordnet, die eine photoelektrische Abtastvorrichtung   trägt,   Diese besteht aus auf der Brücke 3 symmetrisch angeordneten Photodioden 4, 4', die durch je eine Blende 5, 5' von einer 
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 erfassenden Differenzdrücken entspricht, bei denen eine Signalgabe für Regel-, Steuer-oder Messzwecke stattfinden soll.

   In dem aus der Zeichnung ersichtlichen Anfangszustand der Einrichtung, in dem das U-Rohr 1 von den beiden Messdrücken noch nicht beaufschlagt ist und die Menisken der Sperrflüssigkeit 2 in gleicher Höhe liegen, unterbricht die Sperrflüssigkeit 2 den von der Lichtquelle 6 ausgehenden Lichtstrahl im Bereich zwischen den Blenden 5 bzw.   5'und   den zugehörigen Photodioden 4 bzw. 4'. Letztere sind daher vor Inbetriebnahme der Einrichtung dunkelgesteuert. 



   Wird hingegen während der Messung der voreingestellte Differenzdruck erreicht bzw. überschritten, so dass sich in den beiden Schenkeln des U-Rohres 1 eine Spiegeldifferenz der Sperrflüssigkeit 2 einstellt, wird eine der beiden Photodioden 4 bzw.   4' von   der Lichtquelle 6 hellgesteuert und steuert 
 EMI2.4 
 Messzweck erforderliche Signal liefert. Hiebei verhindert die Gegenschaltung der beiden Und-Gatter 8 und   8'eine   gleichzeitige Ansteuerung der beiden Schaltstufen 9 und 9', wie sie bei gleichzeitiger Hellsteuerung beider Photodioden 4 und 4'unter Umständen auftreten kann, wenn kleinste Differenzdrücke erfasst werden sollen. Dies ist   z.

   B.   dann der Fall, wenn die Flüssigkeitsspiegel in den   Schenkeln   des U-Rohres, etwa zufolge plötzlicher Erschütterungen keine ebenen horizontalen Flächen bilden, so dass vorübergehend   der Strahlendurchgang   von der Lichtquelle 6 über die Blenden 5,   5" zu bei (len   Photodioden 4, 4* zugleich freigegeben wird. Dies kann auch bei nicht genau winkelrechter Aufstellung des Gerätes der Fall sein. 



     Selbstverständlich kann an Stelle der   erwähnten Hellsteuerung der Photodioden 4 und 4'auch eine Impulsgabe durch Dunkelsteuerung der Photodioden 4 und 4'vorgesehen werden. 



   Im oberen Bereich des U-Rohres 1 ist auf einer weiteren, in der Höhe jedoch nicht verstellbaren Brücke 10 eine zweite photoelektrische Abtastvorrichtung angeordnet, welche aus den symmetrisch angeordneten Photodioden 11 und   11 ",   den zugehörigen Blenden 12 und 12'und einer   gemeinsamen   

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 zentralen Lichtquelle 13 besteht. Die Brücke 10 ist in einer Höhe angeordnet, die dem maximal   zulÅassigenDifferenzdruck   zugeordnet   ist. Solange dieser Höchstwert   nicht erreicht wird, sind beide Photodioden   Unndll* durch   die Lichtquelle 13 hellgesteuert.

   Erst bei Erreichen der maximalen Druckdifferenz tritt die in einem der beiden Schenkel des U-Rohres 1 aufsteigende Sperrflüssigkeit 2 in den Strahlengang einer der beiden Photodioden 11 bzw. und steuert diese dunkel. Den Photodioden 11, 11' ist je eine Impulsformerstufe 14, 14' nachgeschaltet, die über ein Oder-Gatter 15 
 EMI3.1 
 eine Umkehrstufe 23 mit einem   weiterenMagnetventil   18 in Verbindung, welches in einer die beiden Schenkel des U-Rohres 1 verbindenden Druckausgleichsleitung 22 angeordnet ist. Am Ausgang der Umkehrstufe 23 ist ausserdem eine Lampe 24   angeschlossen.

   Schliesslich   ist noch eine weitere Kontrollampe 25 vorgesehen, die mit den Lampen 6 und 13 der photoelektrischen Abtastvorrichtungen in Serie geschaltet ist, so dass bei Ausfall der Stromversorgung oder einer der beiden Lampen 6 und 13 die Funktionslosigkeit der Einrichtung optisch angezeigt wird. 



   Durch die bereits erwähnte Dunkelsteuerung einer der beiden Photodioden 11 bzw. 11' bei Erreichen des maximalen zulässigen Differenzdruckes werden nun über die Impulsformerstufen 14 bzw. 14', das Oder-Gatter 15 und die Schaltstufe 16 die Magnetventile 17 und 19 angesteuert und im   S, chliesssinn   betätigt. Dadurch wird verhindert, dass die Sperrflüssigkeit 2 bei weiterem Anstieg eines der beiden   Messdrücke   aus dem U-Rohr 1 austritt. Zugleich wird über die Umkehrstufe 23 das Magnetventil 18 im Öffnungssinn betätigt, so dass zwischen den beiden Schenkeln des U-Rohres 1 ein Druckausgleich und damit ein Höhenausgleich der beiden Menisken der Sperrflüssigkeit 2 stattfindet. 



    DanunbeidePhotodioden Hand U* wieder   hellgesteuert sind, werden die Magnetventile 17 und 19 geöffnet und das Magnetventil 18 wieder geschlossen. Infolgedessen wird die Sperrflüssigkeit 2 über die Druckleitungen 20 und 21 von den beiden Messdrücken beaufschlagt und die Messbereitschaft der Einrichtung wiederhergestellt. Dieser Zustand wird zugleich durch das Erlöschen der Lampe 24 optisch angezeigt. 



   Bei Spannungsausfall schliessen sich die Magnetventile 17, 18, 19 und schützen so die Einrichtung vor Verlust von Messflüssigkeit. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zurErfassung vonDifferenzdrücken durch   einU-Rohr-Manometer   mit photoelektrischer Abtastung des Spiegels der   Messflüssigkeit   mittels Lichtquelle, Blende und Photoelement, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schenkeln   des U-Rohr-Manometers zumindest je eine photoelek-   trische Abtastvorrichtung (4,5, 6 bzw. 4',   5',   6') vorgesehen ist, die bei Erreichen des zu erfassenden vorbestimmten, vorzugsweise sehr kleinenDifferenzdruckes anspricht und über eine Impulsformerstufe (7 bzw. 7') und ein positives bzw, negatives Und-Gatter (8   bzw. 8')   eine Schaltstufe (9   bzw. 9')   ansteuert, die an ihrem Ausgang Signale für Regel-, Steuer- oder Messzwecke liefert. 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. tastvorrichtung höhenverstellbar ausgebildet, z. B. auf einer in beliebiger Höhenlage feststellbaren Brükke (3) angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erfassung unterschiedlicher Differenzdrücke mehrere in verschiedenen Höhenlagen angeordnete photoelektrische Abtastvorrichtungen vorgesehen sind.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Druckleitungen (20, 21) des U-Rohr-Manometers (l) je ein Magnetventil (17 bzw. 19) und ein weiteres Magnetventil (18) in einer Druckausgleichsleitung (22) zwischen den beiden Druckleitungen (20, 21) angeordnet ist, wobei eine dem maximal zulässigen Differenzdruck zugeordnete photoelektrische Abtastvorrichtung über Impulsformerstufen (14 bzw. 14'), ein Oder-Gatter (15) und eine Schaltstufe (16) die in denDruckzuleitungen (20, 21) angeordneten Magnetventile (17 und 19) im Schliesssinn und über eine zwischengeschaltete Umkehrstufe (23) das in der Druckausgleichsleitung (22) liegende Magnetventil (18) im Öffnungssinn steuert. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen (6, 13) sämtlicher photoelektrischer Abtastvorrichtungen untereinander und mit einer Kontrolllampe (25) in Serie geschaltet und die Magnetventile (17, 18, 19) in stromlosem Zustand geschlossen sind.
AT80664A 1964-01-31 1964-01-31 Einrichtung zur Erfassung von Differenzdrücken AT243525B (de)

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