DE107635C - - Google Patents

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DE107635C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Wasserleitungs-Hahn, welcher sich namentlich dadurch kennzeichnet, dafs er einen doppelten Verschlufs besitzt, und zwar besteht der Verschlufs einerseits aus einem Ventilkegel, andererseits aus der kolbenschieberartig ausgebildeten Ventilstange.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand im Längsschnitt.
Der Anschlufsstützen / ist mit einem Gehäuse b verbunden, welches eine Kammer h besitzt. In dem Gehäuse ist die als Kolbenschieber ausgebildete Ventilstange α dicht geführt axial verschiebbar. Auf der Stange a sitzt in der Kammer h der Ventilkegel g. Die Ventilstange α ist mit einer Ringnuth d versehen. Von der Kammer h zweigt in das Gehäuse b ein Kanal/ ab, welcher bei einer ganz bestimmten Stellung des Ventiles durch die Ringnuth d mit dem Ausfiufskanal e in Verbindung gebracht wird. Das nach aufsen ragende Ende der Ventilstange α ist ebenfalls mit einem als Griff oder Druckknopf ausgebildeten Ventilkegel c versehen, der sich bei Oeffhung des Hahnes gegen das Gehäuse legt und dadurch die Leitung nach aufsen abschliefst.
Bei diesem Hahn wird mithin das Wasser nicht allein durch den Ventilkegel g, sondern auch durch die als Kolbenschieber ausgebildete Ventilstange α abgeschlossen, falls der Ventilkegel und die Ventilstange die gezeichnete Stellung einnehmen. Soll der Hahn Wasser geben, dann drückt man auf den als Griff ausgebildeten Ventilkegel c, so dafs der Ventilkegel g den Kanal f freigiebt und die Ringnuth d den ,Kanal/ mit dem Auslaufkanal e in Verbindung bringt. Läfst man hingegen den Griff c los, dann schliefst der Wasserdruck selbstthätig das Ventil g.
Dieser Wasserhahn besitzt aufserdem den grofsen Vortheil, dafs er als selbstthätiges Luftventil wirkt, so dafs bei Entleerung der Wasserleitung die Luft frei in die Leitung eintreten und beim Füllen der Leitung aus ■ derselben wieder austreten kann, was namentlich bei Rohrentwässerungen, wie sie bei grofser Kälte vorgenommen werden, von grofser Bedeutung ist. Bei Wiederanlassen der Leitung schliefst sich. der Hahn, nachdem die Luft ausgeströmt ist, unter dem Wasserdruck wieder selbstthätig.
Der Hahn kann auch als Spülhahn, z. B. für Abortspülungen verwendet werden. Ferner kann der als Handgriff ausgebildete Ventilkegel c mit einer Schnappfeder versehen werden, die ihn in derjenigen Stellung, in welcher der Hahn geöffnet ist, so lange festhält, bis man die Schnappfeder wieder löst.
Als ganz besonderer Vortheil ist nach Ansicht des Erfinders bei diesem Hahn noch hervorzuheben, dafs derselbe keine Dichtungen, Stopfbüchsen u. s. w. besitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Wasserleitungs-Hahn mit axial verschiebbarem Abschlufsorgan mit an einer Ventilstange sitzendem, den Abflufskanal abschliefsenden Ventilkegel, gekennzeichnet dadurch, dafs die Ventilstange gleichzeitig als Kolbenschieber ausgebildet ist, zu dem Zweck, in geschlossenem Zustande des Hahnes den Abflufskanal nicht allein durch den Ventilkegel, sondern auch durch die Ventilstange schließen zu können, also einen doppelten Verschlufs herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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