DE1075729B - Verriegelung fur die Kupplung eines Hilfsgerateantriebes bei einem elektrisch angetriebenen Gerat - Google Patents

Verriegelung fur die Kupplung eines Hilfsgerateantriebes bei einem elektrisch angetriebenen Gerat

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DE1075729B
DE1075729B DENDAT1075729D DE1075729DA DE1075729B DE 1075729 B DE1075729 B DE 1075729B DE NDAT1075729 D DENDAT1075729 D DE NDAT1075729D DE 1075729D A DE1075729D A DE 1075729DA DE 1075729 B DE1075729 B DE 1075729B
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DE
Germany
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coupling
drive
lock
auxiliary device
leaf spring
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Pending
Application number
DENDAT1075729D
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English (en)
Inventor
Conord Paris Andre
Original Assignee
Fa Cemam Conord Paris
Publication date
Publication of DE1075729B publication Critical patent/DE1075729B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/14Structural association with mechanical loads, e.g. with hand-held machine tools or fans

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Verriegelung für die Kupplung eines Hilfsgeräteantriebes bei einem elektrisch angetriebenen Gerät-Die Erfindung hat eine Verriegelung für die Kupplung eines Hilfsgeräteantriebes bei einem elektrisch angetriebenen Gerät zum Gegenstand, wobei die Kupplungshälften an dem Elektromotor des Gerätes und an einem Anschlußstutzen des Hilfsgerätes angeordnet sind.
  • Es sind Elektrogeräte mit einem Antriebsmotor, mit welchem ein Hilfsgerät gekuppelt werden kann, bekannt. Dies .gilt insbesondere für bestimmte Staubsauger, mit welchen z. B. eine Bohnervorrichtung, eine Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung u. dgl. verbunden werden kann. Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich, daß das Kuppeln oder Entkuppeln bei Stillstand des Motors erfolgt. Durch eine Unachtsamkeit kann jedoch die Bedienungsperson einen falschen Handgriff ausführen, der unangenehme oder sogar gefährliche Folgen haben kann. Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vermieden und verhindert, daß das Kuppeln oder Entkuppeln des durch den Antriebsmotor angetriebenen Hilfsgerätes bewirkt werden kann, wenn das Hauptgerät unter Strom steht.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein Riegel vorgesehen ist, der die Relativbewegung der beiden Kupplungshälften in eingekuppelter Stellung verhindert, wenn der Stecker für die Stromzuleitung in die Steckdose des Gerätes eingeführt ist. Auf diese Weise wird also zwischen der Kupplungshälfte des Hilfsgerätes und dem den Motor des Hauptgerätes speisenden Steckkontakt oder Unterbrecher eine Verriegelung hergestellt, die es unmöglich macht, die Kupplung in Eingriff zu bringen, wenn der Steckkontakt selbst eingeführt oder der Unterbrecher geschlossen ist; bzw. die Kupplung herauszuziehen, ohne vorher den Steckkontakt herausgezogen oder den Unterbrecher geöffnet zu haben.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens besteht der Riegel aus einer rechtwinklig gebogenen Blattfeder; die so neben der Steckdose angebracht ist, daß der freie Schenkel der Blattfeder beim Einführen des Steckers von diesem radial in eine Ausnehmung des in die eingekuppelte Lage gebrachten Antriebsstutzens hineingedrückt wird. Diese Blattfeder ist hierbei vorteilhaft so ausgebildet, daß sie das Einführen des Steckers verhindert, solange der Antriebsstutzen nicht vollständig in die Kupplungsstellung gebracht ist.
  • Weiterhin wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die Ausnehmung des Antriebsstutzens als Ringnute auszubilden und den freien Schenkel der Blatt-feder U-förmig derart zurückzubiegen, daß am Ende des Schenkels eine Rundung entsteht, die das Einfüh-ren des Antriebsstutzens erleichtert.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Verriegelung gemäß der Erfindung veranschaulicht und zwar zeigt Fig. 1 die Vorrichtung, teilweise im Schnitt, teilweise in Ansicht in der Stellung, in welcher der Steckkontakt herausgezogen ist und infolgedessen das Hilfsgerät gekuppelt oder entkuppelt werden kann, Fig. 2 die Vorrichtung nach Fig. 1 in der Stellung, in welcher das Meßgerät gekuppelt und der Steckkontakt eingeführt ist.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß es sich um einen Staubsauger handelt, der mittels einer Kupplung ein Hilfsgerät, wie z. B. eine Bohnervorrichtung oder eine Misch- und Zerkleinerungsvorrichtung antreibt. Die Welle l des Motors des Staubsaugers ist in einem Kugellager 2 gelagert. Das Ende der Welle trägt eine Kupplungshälfte, die im vorliegenden Fall durch eine Sechskantmutter 3 gebildet ist.
  • Die Kupplungshälfte des Hilfsgerätes besteht aus einer Muffe 4, die innen einen vieleckigen Querschnitt aufweist, welcher genau dem Querschnitt der Mutter 3 entspricht. Die Muffe 4 ist in einer zylindrischen Hühc 9 befestigt, die von außen erfaßbar ist und in eine Ausnehrnung 11 eingreift. Die Teile sind so bemessen, daß bei vollständigem Einführen der Hülse g in die Ausnehmung 11 die Muffe 4 mit der Sechskantmutter 3 in Eingriff kommt.
  • In der Nähe der Ausnehrriung sind die Stifte 6 des Steckkontaktes für den Motor des Staubsaugers befestigt. Mit den Stiften 6 kommt in bekannter Weise ein Steckkontakt 5 in Eingriff, der die den Stiften entsprechenden Teile aufweist und dem der Strom in an sich bekannter Weise durch ein Kabel 12 zugeführt wird. Die Teile sind so bemessen, daß bei Eingriff des Steckkontaktes 5 mit den Stiften 6 sich dessen unterer Teil in unmittelbarer Nähe der Außenwand der Aüsnehmung 11- befindet. Gemäß dem Prinzip der Erfindung sind die Hülse 9 und der Steckkontakt 5 miteinander derart verriegelt, daß sie nicht unabhängig voneinander betätigt werden können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht diese Verriegelung aus. der Kombination einer einen Riegel bildenden Feder 8 mit einer in der Hülse 9 ausgebildeten Nut 10.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende; Wenn der Steckkontakt 5 mit den Stiften 6 nicht in Eingriff steht (Fig. 1), d. h. wenn die Kupplungshälfte 3 sich in Ruhe befindet, kann man die Hülse 9 ohne weiteres ganz hineinstoßen und die Muffe 4 auf diese Weise mit der Kupplungshälfte 3 in Eingriff bringen. Solange aber die Hülse 9 nicht ganz eingeführt ist, ist es unmöglich, den Steckkontakt 5 auf die Stifte 6 aufzustecken, weil der Teil 13 der Feder 8 diese Bewegung verhindert.
  • Sobald die Hülse 9 in die Stellung gemäß Fig. 2 gebracht ist, ist es möglich, den Steckkontakt 5 auf die Stifte 6 aufzustecken, weil die Feder 8 ausweichen kann, indem sie in die Nut 10 eingreift. Wenn aber die Teile diese Stellung einnehmen, ist es nicht mehr möglich, die Hülse 9 herauszuziehen, weil die mit der Nut 10 in Eingriff stehende Feder 8 dies verhindert. Um die Hülse 9 herausziehen zu können, muß vorher der Steckkontakt 5 von den Stiften 6 abgezogen werden.
  • Wenn die Hülse 9 aus der Ausnehmung 11 herausgezogen und der Steckkontakt 5 auf die Stifte 6 aufgesteckt ist, ist es ebenso unmöglich, die Hülse 9 in die Ausnehmung einzuführen, weil das Ende 14 der Hülse 9 gegen das in die Ausnehmung vorstehende Ende der Feder 8 stößt und das Einführen verhindert.
  • Durch diese Vorrichtung kann somit das Kuppeln oder Entkuppeln des Hilfsgerätes nur erfolgen, wenn der Steckkontakt 5 mit den Stiften 6 nicht in Eingriff steht, d. h. wenn dem Motor des Hauptgerätes kein Strom zugeführt wird. Außerdem kann dem Motor des Hauptgerätes nur dann Strom zugeführt werden, wenn das Hilfsgerät vollständig gekuppelt oder vollständig entkuppelt ist. Man kann den Steckkontakt 5 nicht aufstecken, wenn die Hülse 9 nur teilweise in die Ausnehmung 11 eingeführt ist (Stellung gemäß Fig.1).
  • Der das Verriegeln der Hülse 9 bewirkende Riegel 8 könnte auch statt durch das Aufstecken des Steckkontaktes 5 durch das Betätigen eines Unterbrechers bewegt werden, der auf dem Elektrogerät angeordnet ist und die Stromzufuhr zu dessen Motor bestimmt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verriegelung für die Kupplung eines Hilfsgeräteantriebes bei einem elektrisch angetriebenen Gerät, wobei die Kupplungshälften an dem Elektromotor des Gerätes und an einem Antriebsstutzen des Hilfsgerätes angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Riegel (8) vorgesehen ist, der die Relativbewegung der beiden Kupplungshälften (3, 4) in eingekuppelter Stellung verhindert, wenn der Stecker (5) für die Stromzuleitung in die Steckdose (6) des Gerätes eingeführt ist.
  2. 2. Verriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (8) aus einer rechtwinklig gebogenen Blattfeder besteht, die so neben der Steckdose (6) angebracht ist, daß der freie Schenkel (13) der Blattfeder beim Einführen des Steckers (5) von diesem radial in eine Ausnebmung (10) des in die eingekuppelte Lage gebrachten Antriebsstutzens (9) hineingedrückt wird.
  3. 3. Verriegelung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (8) so ausgebildet ist, daß sie das Einführen des Steckers (5) verhindert, so lange der Antriebsstutzen (9) nicht vollständig in Kupplungsstellung gebracht ist.
  4. 4. Verriegelung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (10) des Antriebsstutzens (9) eine Ringnut ist.
  5. 5. Verriegelung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel (13) der Blattfeder U-förmig zurückgebogen ist, so daß am Ende des Schenkels eine Rundung entsteht, die das Einführen des Antriebsstutzens (9) erleichtert.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0008386A1 (de) * 1978-08-23 1980-03-05 Westinghouse Electric Corporation Positioniervorrichtung für Prüfsonde

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0008386A1 (de) * 1978-08-23 1980-03-05 Westinghouse Electric Corporation Positioniervorrichtung für Prüfsonde

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