DE1069698B - Verfahren zur Modulationsgradmessung - Google Patents

Verfahren zur Modulationsgradmessung

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DE1069698B
DE1069698B DENDAT1069698D DE1069698DA DE1069698B DE 1069698 B DE1069698 B DE 1069698B DE NDAT1069698 D DENDAT1069698 D DE NDAT1069698D DE 1069698D A DE1069698D A DE 1069698DA DE 1069698 B DE1069698 B DE 1069698B
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Germany
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voltage
modulation
frequency voltage
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carrier frequency
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Application number
DENDAT1069698D
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Inventor
Berlin-Lichterfelde Dipl.-Ing. Hans Müller
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LICENTIA Patent - Verwaltungs-G.m.b.H., Hamburg
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/06Measuring depth of modulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • Verfahren zur Modulationsgradmessung Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Modulationsgradmessung mit direkter Anzeige des Modulationsgrades.
  • Der Modulationsgrad einer modulierten Schwingung ist bekanntlich definiert als das Verhältnis der Amplitude der Spannung mit der Modulationsfrequenz zur Amplitude der Spannung mit der Tragerfrequenz. Die Tragerfrequenz kann im speziellen Fall den Wert Null annehmen. Es handelt sich dann um einen Gleichstrom-Mittelwert mit einem überlagerten Wechselstrom. Derartige Modulationsgrade treten in der Praxis häufig als Maß für verschiedene technische Größen auf. Ein Beispiel hierfür ist die Wolkigkeit von Papier Beim Durchstrahlen einer ablaufenden Papierbahn mit Gleichlicht und Abtasten mit einer Fotozelle entsteht hinter der Fotozelle eine Gleichspannung, die der mittleren Transparenz des Papiers entspricht, und eine Wechselspannung, die den unregelmaßigen Schwankungen der Transparenz entspricht. Das Verhältnis betder, der Modulationsgrad, ist die »Wolkigkeit«.
  • Bei modulierten Schwingungen in der Hochfrequenztechnik erhält man durch Demodulation ebenfalls eine Gleichspannung und eine Wechselspannung, deren Quotient der »Modulationsgrad« ist. Ähnliche Beispiele lassen sich noch auf vielerlei Gebieten finden. Als Maß fur den Modulationsgrad oder Aussteuerungsgrad tritt immer das Verhältnis einer Wechselspannung zu einer Gleichspannung oder eines Wechselstromes zu einem Gleichstrom auf. Die Messung dieses Relativbegriffes läuft daher immer auf die Messung zweier Größen, des Gleichanteils und des Wechselanteils, hinaus - wenn nicht zufällig eine der beiden Größen konstant ist.
  • Bei den bisher bekannten Verfahren werden beide Großen entweder gleichzeitig, z. B. mit Quotientenmeßwerk oder oszillographisch, oder zeitlich nacheinander gemessen. Diese Messungen sind entweder unbequem oder zeitraubend. Quotientenmeßwerke können ohne Ausschlag schon überlastet sein. Die Auswertung oszillographischer Aufnahmen ist ungenau.
  • Bei zertlich nacheinander durchgeführten Messungen kann sich die erste Größe bei der Messung der zweiten schon wieder verandert haben.
  • Die Nachteile und Fehler der bekannten Verfahren werden bei dem Verfahren zur Modulationsgradmessung mit direkter Anzeige nach der Erfindung vermieden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die mit der Modulationsfrequenzspannung modulierte Trägerfrequenzspannung an eine Spannungsteilerschaltung gelegt ist, deren einer Teilwiderstand so gesteuert wird, daß die Trägerfrequenzspannung an ihm konstant bleibt und sich die Modulationsfrequenzspannung an ihm umgekehrt proportional der Eingangsträgerfrequenzspannung andert, so daß sie ein unmittelbares Maß fur den Modulationsgrad ist.
  • Zweckmäßig erfolgt dabei die Änderung der Modulationsfrequenzspannung durch Änderung des Innenwiderstandes des gesteuerten Teilwiderstandes. Ist die Trägerfrequenz Null, so kann man als gesteuerten Teilwiderstand eine Verstärkerrohre, einen Trans@-stor od. dgl. verwenden, deren Stromfluß und Innen widerstand umgekehrt proportional durch die Eingangsgleichspannung gesteuert werden. Durch Ein führung einer Hilfsspannung, z. B. durch Anoden spannungsanderung einer Vorrohre laßt sich der Zusammenhang zwischen Modulationsfrequenzspannung am gesteuerten Teilwiderstand und Eingangsgleichspannung in die geforderte Abhangigkeit bringen.
  • In den Zeichnungen sind einige Ausfuhrungsbe@ spiele des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Fig. 1 zeigt das Prinzip. An die Klemmen 1 und 2 der aus dem festen Widerstand 3 und dem gesteuerten Widerstand 4 bestehenden Spannungsteilerschaltung wird die mit der Modulationsspannung modulierte Trägerfrequenzspannung gelegt Nimmt man an, daß die Trägerfrequenz Null ist, so liegt an diesen Klemmen eine Gleichspannung mit einer uberlagerten Wechselspannung. Durch ein an die Klemmen 5 und 6 anzuschließendes Meßinstrument wird nun nur die Wechselspannung am gesteuerten Teilwiderstand 4 gemessen. Entsprechend der Erfindung wird nun der Teilwiderstand 4 so ausgebildet und gesteuert, daß die Gleichspannung an ihm konstant bleibt und sich die Wechselspannung an ihm umgekehrt proportional der an den Klemmen 1 und 2 liegenden Gleichspannung ändert. Dann ist die an den Klemmen 5 und 6 gemessene Wechselspannung proportional dem Modu-U# lationsgrad m = . die an den Widerstand 4 zu U@ stellende Bedingung läßt sich durch eine Verstärkerröhre erfüllen. Eine entsprechende Schaltung ist in Fig. 2 dargestellt. Den Eingangsklemmen 1 und 2 wird wiederum eine Gleichspannung und eine ihr überlagerte Wechselspannung zugeführt. Das Verhältnis beider Spannungen oll bestimmt werden.
  • Wie in Fig. 1 wird wiederum an den Klemmen 5 und 6 ein Wechselspannungsanteil abgegriffen, der diesen@ Verhaltnis proportional ist. Diese Proportionalitat wird durch die Verstärkerröhre 7 erreicht, die an die Stellt des Teilwiderstandes 4 der Fig. 1 getreten ist. Be@ der dargestellten Schaltung bewirkt ein Ansteigen der Eingangsgleichspannung eine Veränderung des Gitterpotentials nach höheren positiven Werten. Dies hat zur Folge, daß der Anodenstrom durch die Verstarkerrohre größer wird. Der größere Anodenstrom verursacht einen großeren Spannungsabfall an dem Widerstand 3 und damit ein Gleichbleiben der Gleichspannung zwischen den Klemmen 5 und 6. Durch den höheren Strom durch die Röhre 7 wird aber zugleich ihr Wechselstrominnenwiderstand kleiner. Im gleichen Maße vermindert sich damit auch die Ausgangswechselspannung zwischen den Klemmen 5 und 6. Die Forderungen konstanter Ausgangsgleichspannung und mit steigender Eingangsgleichspannung fallender Ausgangswechselspannung sind damit erfullt. Das Meßgerät für die Ausgangswechselspannung kann man dann unmittelbar in Einheiten des Modulationsgrades eichen. Ist die Meßquelle, die die an den Klemmen 1 und 2 liegenden Spannungen hervorbringt, so beschaffen, daß die Gleichspannung zu negativen Werten hin zunimmt, so kann durch eine phasenumkehrende Vorstufe die notwendige Polaritat am Eingang der Schaltung nach der Erfindung hergestellt werden.
  • Die Abhängigkeit zwischen Eingangsgleichspannung und Ausgangswechselspannung ist in Fig. 3 durch die Hyperbel 8 angedeutet. Durch eine entsprechende Vorspannung, z. B. eine Vorröhre, läßt sich ein an der Stelle 9 liegender Koordinatenursprung an die Stelle 10 verschieben, so daß sich eine günstige Ausnutzung des Verhältnisses beider Spannungen ergibt.
  • Ein Beispiel für eine vollständige Schaltung dieser Art ist in Fig. 4 dargestellt. Mit dieser Schaltung läßt sich beispielsweise die Wolkigkeit von Papier messen. Als Meßquelle dient dabei die Fotozelle 11.
  • Ein auf die Fotozelle treffender Lichtstrahl, der durch das zu untersuchende Papier hindurchgegangen ist, ruft eine Gleichspannung in der Fotozelle hervor. die der mittleren Transparenz des Papiers entspricht, und eine Wechselspannung entsprechend den Schwankungen der Transparenz. Das Verhältnis von Wechselspannungsamplitude zu Gleichspannungsamplitude, also der Modulationsgrad, ist ein Maß für die Wolkigkeit. Diese kann dann unmittelbar an dem Meßinstrument 12 abgelesen werden. Bei dieser Schaltung dient die Vorröhre 13 zur Einstellung des gewünschten Koordinatennullpunktes, zur Verstar kung und gegebenenfalls zur Phasenumkehr In der Röhre 14 wird die Ausgangswechselspannung nochmals verstärkt und dann nach Gleichrichtung dem Meßinstrument 12 zugeführt, das in entsprechenden Einheiten geeicht sein kann.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Verfahren zur Modulationsgradmessung mit direkter Anzeige, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Modulationsfrequenzspannung modulierte Trägerfrequenzspannung an eine Spannungsteilerschaltung gelegt ist, deren einer Teilwiderstand so gesteuert wird, daß die Trägerfrequenzspannung an ihm konstant bleibt und sich die Modulationsfrequenzspannung an ihm umgekehrt proportional der Eingangsträgerfrequenzspannung ändert, so daß sie ein unmittelbares Maß für den Modulationsgrad ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Modulationsfrequenzspannung durch Änderung des Innenwiderstandes des gestenerten Teilwiderstandes erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 bei Trägerfrequenz Null, dadurch gekennzeichnet, daß als gesteuerter Teilwiderstand eine Verstärkerröhre, ein Transistor od. dgl. dient, deren Stromfluß und Innenwiderstand umgekehrt proportional durch die Eingangsgleichspannung gesteuert werden.
  4. 4. Verfahren nach den Anspruchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einführung einer Hilfsspannung, z. B. durch Anodenspannungsänderung einer Vorröhre, der Zusammenhang zwischen Modulationsfrequenzspannung am gesteuerten Teilwiderstand und Eingangsgleichspannung in die geforderte Abhängigkeit gebracht wird.
DENDAT1069698D Verfahren zur Modulationsgradmessung Pending DE1069698B (de)

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