DE1069397B - Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut mittels mehrerer umlaufender Förderbänder - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut mittels mehrerer umlaufender FörderbänderInfo
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Description
Es sind Vorrichtungen zum Mischen von Schüttgut mittels mehrerer umlaufender Förderbänder mit je
einem Wiegebalken bekannt, wobei jedes Förderband von einem Gleichstrommotor angetrieben wird und die
Schüttgutmenge und Höhe auf den Förderbändern automatisch durch je einen Schieber am Auslauf aus
je einer Schurre in Wechselwirkung zur Bewegung des Wiegebalkens konstant gehalten wird. Die Einstellung
der Elektromotoren geschieht bei bekannten Vorrichtungen dieser Art z. B. durch die elektronische
Steuerung der genannten Motoren, wobei Potentiometer vorgesehen sind, von denen ein Hauptpotentiometer
für die Gesamtheit der Motoren der Förderbänder und für jedes Förderband getrennt zur
Einstellung der Förderleistung jedes Förderbandes ein nachgeschaltetes Potentiometer angeordnet ist.
Man kann z. B. dadurch die Gesamtheit der Förderleistung der Förderbänder durch das Hauptpotentiometer
und die prozentuellen Anteile der Förderbänder an der Gesamtleistung durch die nachgeordneten
Potentiometer einstellen.
Derartige Vorrichtungen sind auch schon vorgeschlagen worden mit Widerstandsregelung der einzelnen
Motoren oder mit Beeinflussung eines einzigen, zwischen Förderbandmotor und Förderband vorgesehenen
stufenlosen Getriebes. Diese genannten Regelungsvorrichtungen sind aber nur bei grober Regelung
möglich, während die modernen Regelungsmethoden nicht nur eine besonders niedrige Toleranz in den verlangten
Grenzen, sondern auch eine besonders rasch ansprechende Einstellmöglichkeit verlangen.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut mittels mehrerer umlaufender
Förderbänder mit je einem Wiegebalken, wobei jedes Förderband von einem Elektromotor angetrieben wird
und die Schüttguthöhe auf den Förderbändern automatisch durch je einen Schieber am Auslauf aus je
einer Schurre in Wechselwirkung zur Bewegung jedes Wiegebandes konstant gehalten wird, wobei das
wesentliche Kennzeichen der Erfindung darin besteht, daß zwischen jedem Wiegeband und seinem Antriebsmotor
ein zweifaches stufenloses (stufenlos einstellbares und verstellbares) Getriebe vorgesehen ist, von
denen jedes bezüglich jedes seiner beiden Teile durch je einen Steuermotor veränderbar und einstellbar ist,
während die Steuermotoren für den einen Teil eines jeden der doppelten stufenlos verstellbaren Getriebe
von einer allen gemeinsamen Steuerstelle gemeinsam regelbar und die Steuermotoren der zweiten Teile
jedes der Getriebe getrennt voneinander verstellbar und einstellbar sind.
Da die modernen stufenlos verstellbaren und einstellbaren Getriebe sehr präzise arbeiten und die
Steuermotoren leicht bedienbar sind sowie für rauhe
Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut
mittels mehrerer umlaufender
Förderbänder
Anmelder:
Dipl.-Ing. Ferdinand Liebhart, Wien
Dipl.-Ing. Ferdinand Liebhart, Wien
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Beetz, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 10
München 22, Steinsdorfstr. 10
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 21. März 1958
Österreich vom 21. März 1958
Dipl.-Ing. Ferdinand Liebhart, Wien,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Betriebe eine besondere Wartung nicht verlangen, ergibt sich, besonders durch den Entfall von empfindlichen
elektronischen Röhren aller Art der Vorteil präziser Regelung auch ohne komplizierte Schaltungen.
Bei einer beispielsweisen Ausführungsform ist der Antriebsmotor jedes Förderbandes über ein stufenlos
verstellbares und einstellbares Getriebe auf eine Zwischenwelle geschaltet, von der aus ein zweites,
ebensolches Getriebe auf die Welle des Förderbandes arbeitet. Jedes der beiden Getriebe wird von einem
Elektromotor als Servomotor verstellt bzw. ist auf diese Weise einstellbar.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung ersichtlich, die eine beispielsweise
Ausführungsform der Erfindung in einem schematischen Schaltbild veranschaulicht.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen ist, sind mit 1 und 2 zwei Elektromotoren bezeichnet, die zum Antrieb
z. B. von zwei Wiegeförderbändern 3 und 4 dienen. Es sind in der Zeichnung nur zwei derartige
Wiegeförderbänder dargestellt, doch können auf dieselbe Art auch mehrere gleiche parallel geschaltet sein.
Jeder der Elektromotoren 1 und 2 ist über Schütze 5 an eine Stromquelle 6 angeschlossen. Jeder Elektromotor
1 bzw. 2 arbeitet über ein an sich bekanntes stufenloses Getriebe 7, Ta auf eine Zwischenwelle 8,
von der ein zweites stufenloses Getriebe 9, 9 α zur Antriebswelle
3 a bzw. 4 α des Wiegeförderbandes 3 bzw. 4 führt.
909 649/115
Bei 10 ist je ein Verstellgetriebe vorgesehen, an das je ein Steuermotor (Servomotor) 11 bzw. 12, 13 angeschlossen
ist, von denen jeder über sein zugehöriges Steuergetriebe 10 die stufeniose Verstellung nach
Maßgabe seiner erhaltenen Steuerimpulse vornimmt.
Die Steuermotoren 11 sind für die einzelnen Wiegeförderbänder gemeinsam an eine Steuerleitung 15 und
über einen Regel- und zugleich Umpolungsschalter 16 an die Stromquelle 6 angeschlossen. Jeder der beiden
Steuermotoren 12 bzw. 13 ist über je eine zugehörige Leitung 17 bzw. 18, einen Regel- und zugleich Umpolungsschalter
19 bzw. 20 an die gleiche Stromquelle 6 angeschlossen.
Die Antriebswellen 3 α bzw. 4 a sind mit Ferndrehzahlgebern 22 bzw. 23 verbunden, die elektrisch die
Einzelleistungen der einzelnen Wiegeförderbänder 3 bzw. 4 über Leitungen 26, 27 auf die Anzeigegeräte
24 bzw. 25 übertragen. Eine der Wellen (Zwischenwellen) 8 ist außerdem mit einem für die genannten
Förderbänder 3, 4 gemeinsam bestimmten Ferndrehzahlgeber
29 verbunden, der seine Daten über die Leitung 30 auf das Anzeigegerät 31 überträgt.
Auf Grund der verlangten Leistungen, also der Gesamtleistung der Förderbänder, werden mittels des
Regelschalters 16 Steuermotoren 11 eingestellt. Die Einstellung der einzelnen Förderbänder unter Aufteilung
der Gesamtleistung auf das zur Mischung kommende Gut auf die einzelnen Förderbänder 3
bzw. 4 erfolgt durch die Steuerschalter 19 bzw. 20 und damit durch Beeinflussung der Steuermotoren 12
bzw. 13, die jeweils das zweite stufenlos regelbare Getriebe jeder Wiegeförderbandeinheit einstellen. Die
Abhängigkeit der einzelnen für jedes Förderband gegebenen Einzelleistung ist gegeben durch die Momentanstellung
des einen Teiles des doppelten stufenlosen Getriebes jeder Förderbandeinheit, so daß zu
dieser Gesamteinstellung jedes Förderbandes die Einzeleinstellung jedes derselben hinzugeregelt wird.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Mischen von Schüttgut
mittels mehrerer umlaufender Förderbänder mit je einem Wiegebalken, wobei jedes Förderband
von einem Elektromotor angetrieben wird und die Schüttguthöhe auf den Förderbändern automatisch
durch je einen Schieber am Auslauf aus je einer Schurre in Wechselwirkung zur Bewegung jedes
Wiegebalkens konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Wiegeband
(1, 2) und seinem Antriebsmotor (3, 4) ein zweifaches stufenloses Getriebe (7, Ta bzw. 9, 9a) geschaltet
ist, von denen jedes bezüglich jedes seiner beiden Teile durch je einen Steuermotor (11 bzw.
12, 13) veränderbar und einstellbar ist, wobei die Steuermotoren (11) für den einen Teil eines jeden
der doppelten stufenlos verstellbaren Getriebe (7, 7 a bzw. 9, 9 a) von einer allen gemeinsamen
Steuerstelle (16) gemeinsam regelbar und die Steuermotoren (12, 13) des zweiten Teiles eines
jeden stufenlos regelbaren Getriebes getrennt voneinander durch je eine Steuerstelle (19, 20) verstellbar
und einstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (1 bzw. 2)
eines jeden Wiegebandförderers durch ein stufenloses Getriebe (7, 7 a) mit einer Zwischenwelle (8)
in Verbindung steht, die durch ein zweites stufenloses Getriebe (9, 9 a) mit der Antriebswelle (3 a
bzw. 4 a) des Wiegebandförderers (3 bzw. 4) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden
stufenlosen Getriebe (7, 7 a bzw. 9, 9 a) durch Steuergetriebe (10) mit den Steuermotoren (11
bzw. 12, 13) gekuppelt ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen an sich bekannten
Ferndrehzahlgeber (29) an einer der Zwischenwellen (8) zur Anzeige der Gesamtleistung auf
einem Anzeigegerät (31).
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Antriebswellen
(3 a bzw. 4 a) der Wiegeförderbänder (3 bzw. 4) mit einem Ferndrehzahlgeber (22 bzw.
23) in an sich bekannter Weise verbunden ist, die mit Einzelmeßgeräten (24, 25) der Einzelleistungen
jedes Förderbandes nahe der Steuerstellen (19, 20) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/115 11.59
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069397B true DE1069397B (de) | 1959-11-19 |
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